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Moos (islandisch)
Das isländische Moos ist eigentlich gar kein Moos, sondern eine Flechte, aber der Name hat sich inzwischen so sehr eingebürgert, dass er wohl dauerhaft bestehen bleiben wird. Die niedrig wachsende Pflanze verzweigt sich geweihartig, was ihr auch den Namen Hirschhornflechte eingebracht hat. Die Pflanze wächst nicht nur auf Island, sondern auch in anderen Mittelgebirgen und sogar im Flachland, bevorzugt in Heidegebieten. Der wichtigste Inhaltstoff des isländischen Mooses ist der Schleim, der sich als Tee eingenommen schützend um Schleimhäute legt und dadurch Reizhusten und Entzündungen der Atemwege lindern kann. Auch Reizzustände der Verdauungsorgane können durch das isländische Moos Linderung erfahren. Außerdem wirkt das isländische Moos stärkend und fördert den Appetit. Daher wurde es früher häufig gegen Tuberkulose eingesetzt.
Cetraria islandica – auch Isländisches Moos, Islandmoos, Irisches Moos (nicht zu verwechseln mit Irisch Moos), Lichen Islandicus, Blutlungenmoos, Fiebermoos, Hirschhornflechte oder Graupen (österr.) – ist eine polsterförmig wachsende Strauchflechte.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, blutbildend, blutstillend, schleimlösend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Husten, Bronchitis, Reizhusten, Katarrhe der oberen Luftwege, Lungenentzündung, Halsentzündung, Heiserkeit, Magenschleimhautentzündungen, Verdauungsschwäche, Darmentzündung, Verstopfung, Blasenentzündung, Blasensteine, Nierenschwäche, Erschöpfungs- und Schwächezustände, Nervosität, Muttermilch bildend, Wunden
wissenschaftlicher Name: Lichen islandicus
englischer Name: Moss Icelandic
volkstümliche Namen: Berggraupen, Blutlungenmoss, Brockenmoss, Fiebermoss, Hirschhornflechte, Isländische Flechte, Matzegge, Raspel, Reniterflechte, Purgiermoos
Verwendete Pflanzenteile: Moos
Inhaltsstoffe: Cetrarin, Fumarsäure, Eisen, Schleim, Vitamine, ätherische Öle
Sammelzeit: April bis August
 
Isländisches Moos in der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
Die erste bekannte Beschreibung findet sich unter der Bezeichnung Muscus islandicus catharticus in einem Arzneimittelverzeichnis, der Kopenhagener Taxe von 1672. In der Phytotherapie findet der ganze oder zerkleinerte Thallus Verwendung. Die Droge enthält Schleimstoffe und bitter schmeckende Flechtensäuren. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der EU hat im November 2014 Lichen islandicus als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Die zugelassenen Anwendungsgebiete umfassen die Linderung von trockenem Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie temporäre Appetitlosigkeit. Als Hustentee wird Lichen islandicus pur oder gemischt eingesetzt. Die Flechte wird im Spätsommer und Herbst bei trockener Witterung gesammelt. Zu den Sammelgebieten zählen Skandinavien, der Balkan sowie Russland. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schonen, sollte das Kraut langsam an einem abgedunkelten Ort trocknen.
 
Beschreibung
Die Flechte wird 4 bis 12 Zentimeter hoch, ihre einzelnen Triebe verzweigen sich geweihartig, sind starr, schuppig und oft rinnig verbogen, auf der Oberseite braun-grün, auf der Unterseite weiß-grün gefärbt. Die 3 bis 6 Millimeter flachen Bänder sind am Rand regelmäßig gezähnt. Je nach Lichtexposition lagern die Flechten unterschiedliche Mengen eines braunen Pigments ein, das als Sonnenschutz dient. Flechten der Hochgebirge sind daher dunkelbraun bis schwarzbraun gefärbt.

Lapacho
Die Innenrinde des Lapachobaums war ein Allroundheilmittel der Inkas. Auch die heutigen Einheimischen Südamerikas verwenden Lapacho gegen allerlei Krankheiten. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Lapacho auch von den Forschern und Medizinern des Abendlandes entdeckt. In Europa ist Lapacho weitgehend unbekannt, aber in Nordamerika ist er ein Modeheilmittel. Manche preisen Lapacho als eine Art Wundermittel, das sogar Krebs bekämpfen kann, andere vermuten beim Lapachotee eine reine Placebowirkung. Die Wirkung gegen Krebs ist sehr umstritten, denn die Innenrinde des Lapachobaums enthält zwar Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen können, aber wenn man Lapachotee ausreichend stark dosieren würde, damit diese Stoffe wirken könnten, würde man unter sehr starken Nebenwirkungen leiden. Seine Förderung des Immunsystems und die antibakterielle Wirkung sind weniger umstritten. Daher ergibt sich auch ohne die Hoffnung auf Hilfe bei Krebs ein reiches Einsatzspektrum für den Lapacho.
Handroanthus impetiginosus, rosa ipê, rosa Lapacho oder rosa Trompetenbaum ist ein einheimischer Baum der Familie Bignoniaceae der Amerikas , der von Nor-mexiko Süd bis Nordargentinien verbreitet ist . Lapacho ist der Nationalbaum von Paraguay, und es ist auch ein gewöhnlicher Baum in der argentinischen nordöstlichen Region sowie im südöstlichen Bolivien . Nach Angaben der Ureinwohner von Trinidad und Tobago ist dieser Baum nicht in Trinidad heimisch, sondern wird eingeführt. Es ist eine auffällige und bekannte Spezies mit einer langen Geschichte der menschlichen Nutzung. Folglich hat es eine Reihe von lokalen Namen: ipê-cavatã, ipê-comum, ipê-reto, ipê-rosa, ipê-roxo-damata, lapacho negro, pau d'arco-roxo, peúva oder piúva. Das Holz wird manchmal als " Brasilwood“ gehandelt , was sich auf den nicht verwandten Pernambuco-Baum (Caesalpinia echinata) bezieht .
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Immunsystem steigernd
Heilwirkung: fungizid, antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, tonisierend, schweißtreibend, schmerzstillend, beruhigend, blutdrucksenkend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Erkältungen, Grippe, Malaria, Verdauungsschwäche, Insektenstiche, Wunden, Herpes, Schuppenflechte, Psoriasis, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Tabebuia avellanedeae
Pflanzenfamilie: Trompetenbaumgewächse = Bignoniaceae
englischer Name: Lapacho
volkstümlicher Name: Iperoxo, Pau d'arco, Taheebo
Verwendete Pflanzenteile: Innenrinde
Inhaltsstoffe: Lapachol, Kalium, Calcium, Eisen, Barium, Strontium, Jod, Bor
 
Anwendung
Handroanthus impetiginosus, sowie andere Arten dieser Gattung, sind Bäume, die natürlicherweise in der Wildnis von zentralen bis südamerikanischen Wäldern vorkommen. Es wird auch als verwendete Honigpflanze und weit gepflanzt als Zierbaum in Landschaftsgärten, öffentlichen Plätzen und Boulevards aufgrund seiner eindrucksvollen und bunten Aussehen wie Blumen. Bekannt und beliebt ist es der Nationalbaum von Paraguay. Es ist auch als Straßenbaum in Städten Indiens, wie in Bangalore gepflanzt. Die innere Rinde von Handroanthus impetiginosus wird in der traditionellen Medizin verwendet. Es wird getrocknet, geschreddert und dann gekocht, wodurch ein bitter bräunlich gefärbter Tee entsteht, der als Lapacho oder Taheebo bekannt ist. Der unangenehme Geschmack des Extraktes wird vermindert, wenn er in Pillenform oder als Tinkturen genommen wird. Lapachorinde wird typischerweise während der Grippe und kalten Jahreszeit und zur Erleichterung des Raucherhustens verwendet. Es funktioniert offenbar durch die Förderung der Lunge zu expectorate und frei tief eingebetteten Schleim und Verunreinigungen während der ersten drei vor zehn Tagen der Behandlung. In der Ethnomedizin spielt Lapacho eine wichtige Rolle für mehrere südamerikanische indigene Völker. In den vergangenen Jahrzehnten durch verwendet wurde herbalists als allgemeines Tonikum, Immunstimulans, und adaptogen. Es wird in der Kräutermedizin für Darm-Candidiasis verwendet.  Der Hauptwirkstoff Lapachol erwies sich jedoch als toxisch genug, um Föten bei trächtigen Ratten abzutöten und das Gewicht der Samenbläschen bei männlichen Ratten in Dosen von 100mg/kg Körpergewicht zu reduzieren. Dennoch hat Lapachol starke antibiotische und desinfizierende Eigenschaften und ist möglicherweise besser für tropische Anwendungen geeignet. Lapachol induziert bei Ratten genetische Schäden, insbesondere klastogene Wirkungen.  Beta-Lapachon hat eine direkte zytotoxische Wirkung und den Verlust von Telomerase - Aktivität in Leukämiezellen in vitro. Die ethnomedizinische Anwendung von Lapacho und anderen Handroanthustees ist in der Regel kurzfristig, um akute Beschwerden loszuwerden, und nicht als allgemeines Stärkungsmittel. Nützlichkeit als ein kurzzeitig antimikrobielles und desinfizierendes Expektorans, zB gegen PCP bei AIDS-Patienten, ist noch wissenschaftlich zu erforschen. Handroanthus impetiginosus innere Rinde scheint anti-Helicobacter pylori- Aktivität zu haben und hat einige Auswirkungen auf andere menschliche Darmbakterien.  
Bei der innerlichen Anwendung der Lapachoinnenrinde sollte man vorsichtig sein. Man sollte Lapachotee nicht überdosieren und nicht länger als sechs Wochen am Stück trinken. Schwangere sollten auf Lapachotee verzichten und ihn nur äußerlich anwenden. Für den Tee kocht man 2 TL Rinde auf 1 Liter Wasser für fünf Minuten. Anschließend lässt man den Tee noch eine Viertelstunde ziehen. Von diesem Tee trinkt man 1 Liter pro Tag (maximal 6 Wochen, dann 4 Wochen Pause). Die äußerliche Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Man kann Lapachotee für Waschungen und Bäder nehmen oder saubere Tücher als Kompressen in den Lapachotee einweichen. Lapacho eignet sich auch für die Anwendung als Tinktur. Die Lapachotinktur kann man innerlich und äußerlich anwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Lapachobaum wächst in den Regenwäldern von Argentinien, Paraguay, Bra-silien und anderen südamerikanischen Ländern. Er ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. In manchen Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Der Rest der Rinde sollte nicht verwendet werden, da er nicht so wertvolle Wirkstoffe enthält. Nach der Ernte wächst die Rinde des Lapachobaums relativ schnell wieder nach. Der Baum erleidet also keinen dauerhaften Schaden. Der rosa Lapacho ist ein ziemlich großer Laubbaum, dessen Stämme manchmal 8 dm breit und 30 m hoch sind. Normalerweise ist ein Drittel dieser Höhe Stamm, und zwei Drittel sind die längeren Zweige. Es hat einen großen, globous, aber oft spärlich Baldachin. Der Baum hat eine langsame Wachstumsrate. Blätter sind gegenüberliegend und gestielt, 2 bis 3 Zoll lang, elliptisch und lanzettlich , mit leicht gezackten Rändern und gefiederten Venen . Die Blätter sind handförmig mit gewöhnlich 5 Blättchen verbunden. Seine Rinde ist bräunlich grau, zäh und schwer zu schälen. Das Holz ist von angenehmer gelblicher Farbe, kaum verknotet und sehr zäh und schwer (0,935kg/dm³). Es ist reich an Tanninen und daher sehr resistent gegen Wetter und Sonne. Es ist nicht sehr nützlich für Möbel, da es so schwer ist, mit der Hand zu arbeiten. Es kann als Balken gefunden werden oder andere strukturelle Anwendungen wo erforderlich im Freien erfüllen. In der südlichen Hemisphäre blüht zwischen Juli und September rosa Lapa-cho, bevor die neuen Blätter erscheinen. In der nördlichen Hemisphäre wie Indien ist die Blütezeit Dezember bis Januar, nachdem die Blätter vergossen sind. Die Blume ist groß, röhrenförmig, ihre Krone ist oft rosa oder magenta, obwohl außergewöhnlich gesehen weiß, etwa 2 cm lang. Es gibt vier Staubblätter und eine Staminode . Die Frucht besteht aus einer schmalen, dehiszenten Kapsel, die mehrere geflügelte Samen enthält. Die Blüten sind für Bestäuber leicht zugänglich. Einige Kolibris - z. B. schwarze Jakobsmuschel und schwarzköpfige Mangoscheinen sie den Blüten anderer Handroanthus-Arten vorzuziehen, während sie für andere wie den Streifenstarter sogar eine Art sind Hauptnahrungsquelle.

Bachblüten
Kinder Klammern sich ängstlich an die Mutter, z.B. in Menschenansammlungen, im dunklen Treppenhaus, beim Anblick von Hunden usw. (Mimulus)
Manche Kindern klammern sich ängstlich an ihre Mutter, wie in Menschenansammlungen, in dunklen Treppenhäusern und auch beim Anblick von Hunden und vieles mehr
Mit der Blüte können diese Kindern das ängstliche Klammern überwinden
Bachblüten
Man hat sich höchste Maßstäbe gesetzt und zwingt sich fest bis zur Selbstaufopferung, danach zu leben (Rock Water)
Diese Menschen haben sich höchste Maßstäbe gesetzt und zwingen sich fest bis zur Selbstaufopferung danach zu leben
Hier hilft Rock Water diese Maßstäbe zurückzuschrauben und wieder normal zu leben
Obst und Gemüse
Diese 5 Portionen am Tag sind nur erreichbar, wenn Obst und Gemüse der regelmäßige Begleiter bei jeder Tagesmahlzeiten sind.
Man sollte das Obst und Gemüse GUT WASCHEN!!! An besten mit warmen Wasser und fester Reibung können evtl. Spritzmittelrückstände zum Teil entfernt werden.
Täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse empfehlen Ernährungsexperten. Aber warum eigentlich? Auf IN FORM finden Si die Antwort und Wissenswertes rund pflanzliche Lebensmittel.
In Obst und Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe, sie enthalten aber auch viel Wasser und sind deshalb (meist) energiearm. Deshalb sind sie gut für Ihre Gesundheit. In einer Stellungnahme weist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) darauf hin, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil pflanzlicher Lebensmittel nicht nur gesund erhält, sondern auch Krankheiten vorbeugen kann.
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