Direkt zum Seiteninhalt

11.02.2020

tägliche News > 10.02.20 - 16.02.20
Kakao
 
Kakao kennen die meisten als wohlschmeckendes Milchgetränk oder als wesentlichen Teil von Schokolade. Dass das Kakaogetränk und Schokolade so beliebt sind, hat viele Gründe, denn Kakao enthält Stoffe, die das Wohlbefinden steigern. Als Kakao bezeichnet man im Allgemeinen die Trockenmasse, die nach Fermentieren und Rösten der Samen des Kakaobaumes neben der Kakaobutter anfällt. Der Kakaobaum trägt Spaltkapsel-Früchte mit Samen, umgangssprachlich wird die Kapsel und der Samen als Kakaobohne bezeichnet. Ebenfalls als Kakao bezeichnet wird das aus Kakaopulver zubereitete Getränk, das oft unter Zugabe von Milch- und Zucker-Produkten hergestellt wird. Kakao ist ein wichtiges Exportprodukt zahlreicher Entwicklungsländer und der Grundstoff bei der Herstellung von Schokolade. Das Wort Kakao stammt aus dem Mixe-Zoque und ist über die Mayasprachen ins Aztekische und von dort ins Spanische gelangt, von wo es wiederum seinen Weg in die anderen europäischen Sprachen genommen hat.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: anregend (leicht), entspannend, euphorisierend, harntreibend, Husten, Durchfall, Wechseljahresbeschwerden, Salbenbestandteil (Kakaobutter)
 
wissenschaftlicher Name: Theobroma cacao
 
englischer Name: Cacao
 
Verwendete Pflanzenteile: Kakobutter, Bohnen
 
Inhaltsstoffe: Alkaloide, Theobromine, Theophylline, Beta-Sitosterol, Polyphe-nole, Vitamine, Glyzerin, Kakaobutter, Cumarine, Lecithin, Salicylate, Valeriansäure
 
 
Anbau
 
Der Kakaobaum, ein langer, dünner Unterholzbaum mit glatten, schwertartigen Blättern, wurde vom Botaniker Carl von Linné Theobroma, „Speise der Götter“, genannt. Ob er dabei die Rolle des Kakaos in der aztekischen Kultur oder die ihm nachgesagten aphrodisischen Eigenschaften im Sinn hatte, ist nicht überliefert. Kakao war ursprünglich im Amazonasgebiet beheimatet, wird heute jedoch in tropischen Gebieten bis etwa 20 Grad nördlicher und südlicher Breite angebaut. Nur in diesem Gebiet ist das Klima ausreichend warm und feucht. Zusätzlich benötigt der Kakao neben hohen Temperaturen und Niederschlägen aber genug Schatten, unter direkter Sonneneinstrahlung kann er sich nicht im gewünschten Maße entwickeln. Diese noch aus dem amazonischen Regenwald stammende Eigenheit wird beim plantagenmäßigen Anbau durch eine Mischbepflanzung mit beispielsweise Kokospalmen, Bananenstauden, Kautschuk, Avocado oder Mango berücksichtigt, die dafür eingesetzten Pflanzen werden Kakaomütter genannt. Zum Teil eignen sich aber auch einheimische Waldbäume für den Zwischenstand. Damit wird weiterhin ein gewisser Windschutz erreicht, der Wuchs durch die Schattenlage auf etwa sechs Meter Höhe begrenzt und die Ernte durch die begrenzte Höhe erleichtert. Ohne diese Maßnahme kann ein Kakaobaum bis zu 15 Meter hoch werden. Bestäubt werden die Blüten nicht wie bei Kaffee und anderen Nutzpflanzen von Bienen, sondern von kleinen Mücken. Die Bestäubungsleistung ist gegenüber anderen Einflüssen wie Wasser- oder Stickstoffzufuhr sowie Lichteinfall der im Wesentlichen begrenzende Faktor. Eine Erhöhung der Bestäubungsrate von 10 % auf 40% verdoppelte in Versuchen den Kakaoertrag. Der immergrüne Kakaobaum blüht unter günstigen Voraussetzungen ganzjährig und trägt damit auch über das ganze Jahr Früchte. Im Alter von fünf bis sechs Jahren blüht er das erste Mal; ab 12 Jahren kann er den vollen Ertrag bringen. Die reifen, je nach Sorte grüngelben bis roten Früchte sind bis zu 30 cm lang und wiegen bis zu 500 Gramm. Sie enthalten bis zu 50 in das Fruchtfleisch eingebettete Samen, die umgangssprachlich als Kakaobohnen bezeichnet werden. In Plantagen wird Kakao zweimal im Jahr geerntet: das erste Mal zum Ende der Regenzeit bis zum Beginn der Trockenzeit, das zweite Mal zu Beginn der nächsten Regenzeit; dabei gilt die erste Ernte als hochwertiger.

Lärche
 
Die Lärche ist eine Besonderheit im Reich der Nadelbäume, denn sie verliert jedes Jahr ihre Nadeln, als wäre sie ein Laubbaum. Dass sie auch eine vielfältige Heilpflanze ist, ist nur wenigen bekannt. Dabei ist es sehr nützlich zu wissen, dass sie bei vielerlei Hautleiden hilft, aber auch bei Problemen des Verdauungssystems und Harnapparates. Die Lärche wird auch als Bachblüte Larch eingesetzt.
 

 
Steckbrief
 
Heilwirkung: erweichend, erwärmend, harntreibend, Blasenleiden, Blasenstei-ne, Blutungen, Würmer, Nervenschmerzen, Wunden, eiternde Geschwüre, nässende Flechten, Grind, Bandwürmer, Durchfall, Gallensteine, Menstruationsfördernd
 
wissenschaftlicher Name: Larix europaea, Pinus larix, Larix decidua
 
Pflanzenfamilie: Kieferngewächse = Pinaceae
 
englischer Name: Larch
 
volkstümlicher Name: Lärchtann, Lerbam, Lörbaum, Lorchbaum, Lertanne, Lörtanne, Schönholz
 
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Harz, junge Sprosse, Nadeln
 
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Harzsäuren, Pimarinsäure, Pimarsäure, Pimarolsäure, Bitterstoff, Bernsteinsäure
 
Sammelzeit: Mai bis August
 
 
Anwendung
 
Das ätherische Öl (venetianischer Terpentin) kann man mit Honig vermischen und bei Blasenleiden, Blutungen und Darmkatarrh einsetzen. Äußerlich kann man das ätherische Öl für Einreibungen bei Nervenschmerzen verwenden. Als Umschlag (Tuch in heißes tauchen und ätherisches Öl drauftropfen) hilft das ätherische Lärchenöl bei allerlei Hauterkrankungen. Da die Wirkstoffe der Lärche jedoch sehr kräftig sind, sollte man den Umschlag nach einer halben Stunde entfernen und erst frühestens einen Tag später nochmal anwenden. Auch mit der Dosierung muss man bei der Lärche sehr vorsichtig sein.
 
Bachblüte
 
Als Bachblüte Larch steht die Lärche für die Bescheidenheit und das Selbstver-trauen.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Alle Lärchenarten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse. Die andere Gattung ist die der Goldlärchen, welche nicht zu den Lärchen gehört. An einem Kurztrieb befinden sich 10 bis 60 Nadelblätter oder die Nadelblätter befinden sich einzeln an einjährigen Langtrieben. Die Borke ist an jungen Bäumen silber-grau bis grau-braun; sie wird später rötlich braun bis braun. Die Europäische Lärche erreicht Wuchshöhen von etwa 40 Meter, amerikanische Lärchen werden sogar noch etwas größer. Larixarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig, sie besitzen also männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Die einzeln stehenden männlichen Zapfen sind eiförmig bis zylindrisch, gelblich und meist kleiner als 1 cm. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün, rot oder purpurfarben. Sie benötigen von der Befruchtung bis zur Reife vier bis sieben Monate, bleiben aber auch nach dem Ausstreuen der Samen noch mehrere Jahre am Baum. Die eiförmigen bis kugeligen Zapfen stehen aufrecht endständig an Kurztrieben oder an einem kurzen, gebogenen, beblätterten Stiel am Zweig. Bei Reife sind sie hell bis dunkel braun. Die Samenschuppen sind meist etwas breiter als lang. Die Deckschuppen sind glatt und dünn. Die klei-nen Samen sind weißlich und 4 bis 6 mm groß mit 6 bis 9 mm großen Flügeln. Die Sämlinge besitzen vier bis acht Keimblätter. In ihrer Jugend wächst der Lärchenbaum sehr schnell, sodass er zunächst hoch aber schmal wird. Erst später entwickelt die Lärche ihr Breitenwachstum. Im Frühling wachsen die neuen Nadeln büschelweise. Die Nadeln sind gut zwei Zentimeter lang und flach. Etwa zwanzig von ihnen bilden ein Büschel. Im April und Mai blühen die roten, duftenden Blüten. Im Herbst entwickeln sie sich zu kleinen Zäpfchen.

Bachblüten
 
Ich suche die Schuld immer bei anderen (38 Willow)
 
-        Diese Menschen suchen die Schuld immer und immer wieder bei anderen
 
-        Mit der dementsprechenden können sie die Schuld auch einmal bei sich suchen
Bachblüten
 
Ich bagatelisiere meine eigenen Probleme (1 Agrimony)
 
-        Diese Menschen spielen ihre Probleme herunter und meinen es wäre vielleicht nicht so schlimm
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen, dass jedes Problem gleich behandelt werden muss
Nahrungsbestandteile
-        Lebensmitteln: sind laut Lebensmittelgesetz alle Stoffe, die dazu bestimmt sind, vom Menschen in unverändertem, zubereiteten und verarbeitetem Zustand zur Ernährung und Genusszwecken verzehrt zu werden
-        Nahrungsmittel: Nahrungsmitteln liefern dem Körper Stoff die für das Leben notwendig sind. Es gibt pflanzliche und tierische Nahrungsmitteln. Sie werden roh oder verarbeitet gegessen.
 - Genussmittel: sind nicht notwendig für die menschliche Ernährung, haben aber eine anregende Wirkung. Sie haben, wie Kaffee und Tee keinen Nährwert oder wie Alkohol einen sehr hohen Energiegehalt.
Zurück zum Seiteninhalt