Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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11.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 07.01.19-13.01.19


AZTEKISCHES SÜSSKRAUT

Das Aztekisches Süßkraut ist in den letzten Jahren als ergiebige Alternative zu  Stevia bekannt geworden. Es ist eine schöne Zierpflanze, verströmt einen aromatischen honigmelonigen und minzigen Duft und eignet sich wegen der langen Ranken für Blumenampeln. Da das Aztekisches Süßkraut nicht nur ein gutes Süßmittel ist, sondern auch ein besonderes Aroma hat, eignet es sich für Tees und viele Süßspeisen. Der Süßstoff ist 1000x stärker als Zucker. Das Aztekisches Süßkraut ist auch eine alte Heilpflanze. Die Azteken nutzten das Süßkraut als Universalheilmittel. Man sollte darauf achten, dass man das Aztekisches Süßkraut nicht über einen längeren Zeitraum oder in größeren Mengen nutzt.
Das Aztekische Süßkraut ist eine Pflanzenart aus der Gattung Süßkräuter innerhalb der Familie der  Eisenkrautgewächse. Sie ist in der  Neotropis verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten, Magen-Darm-Krankheiten
Heilwirkung:
beruhigend, durchblutungsfördernd, entspannend, lindernd, menstruationsfördernd, schleimlösend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Asthma, Atemnot, Bronchitis, Erkältungen, Husten, Koliken, Verdauungsschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Lippia dulcis
Pflanzenfamilie:
Eisenkrautgewächse = Verbenaceae
englischer Name:
Aztec sweet herb, sweet lippia
volkstümlicher Name:
Aztekisches Süßkraut, Tzopelic Xihuitl
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Hernandulcin, Kampfer (Campher), Quercetin, Sesquiterpen
Sammelzeit:
das ganze Jahr
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Nierenleiden
Nebenwirkungen: Bei großen Mengen oder längerer Nutzung: Amnesie, epileptische Anfälle, Dämmer- und Verwirrtheitszustände

Anwendung
Die häufigste Art, Aztekisches Süßkraut anzuwenden ist
In Tee-Mischungen
Die Süßkrautblätter süßen die Tees und ergänzen den Tee um ein minze-meloniges Aroma. Der Tee bekommt zusätzlich eine tonisierende und entspannende Wirkung.
Tinktur
Eine  Tinktur aus den Blättern hilft bei Magen-Darm-Problemen.
Wurzel
Die frische Wurzel Tzopelica Cococ wird gekaut. Wurzel als  Kaltauszug aber mit lauwarmen Wasser. Beides hilft bei Husten.

Geschichtliches
Die Azteken setzten ihr Süßkraut mit dem Namen Tzopelic Xihuitl (falsch? Tzopelic Xlhuitl) gegen Asthma, Bronchitis, Erkältungen und Koliken ein, im Grunde genommen wurde es als Universalmittel genutzt. Im 16. Jahrhundert wurde es vom Spanier und Mediziner Hernández beschrieben. Heute wird es vor allem als Süßstoff mit feinem Eigenaroma eingesetzt, mit schnell steigender Beliebtheit.

Pflanzenbeschreibung

Aztekisches Süßkraut ist in Mittel- und Südamerika heimisch. Es wächst dort bevorzugt an Gräben, Teichen und Feldrändern. Der mehrjährige Halbstrauch wird 20 bis 30 Zentimeter hoch. Die kriechende Ranken des Aztekisches Süßkrauts können mehrere Meter lang werden. Die ovalen Blätter sind dunkelgrün und etwa 30-40 mm lang. Die kleinen weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an den Blattachseln.
Vegetative Merkmale
Das Aztekische Süßkraut ist eine ausdauernde  krautige Pflanze, die an ihrer Basis manchmal etwas verholzt. Die liegend bis niederliegenden oder aufrechten Sprossachsen können anfangs winzig behaart sein, verkahlen aber schnell. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist bei einer Länge von 3 bis 7 Zentimetern sowie einer Breite von 1,5 bis 4 Zentimetern eiförmig oder selten lanzettlich mit spitzem oberen Ende.
Generative Merkmale
Der Blütenstandsschaft ist 2,5 bis 5 Zentimeter lang. Der kopfige  Blütenstand ist 0,4 bis 0,9 Zentimeter lang sowie 0,4 bis 0,6 Zentimeter breit und vergrößert sich bis zur Fruchtreife auf eine Länge von 1 bis 1,8 Zentimetern und einen Durchmesser von 0,5 bis 0,6 Zentimetern. Von den grünen Tragblätter sind die unteren bei einer Länge von 3 bis 4 Millimetern sowie einer Breite von 1,25 bis 3 Millimetern eiförmig oder lanzettlich und die oberen bei einer Länge von etwa 3 Millimetern sowie einer Breite von 1,25 bis 2 Millimetern verkehrt-eiförmig-spatelförmig, selten rhombisch; sie sind stachelspitzig.  
Die zygomorphen Blüten sind vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier Kelchblätter sind 1 bis 1,25 Millimeter lang und kurz behaart. Die vier weißen Kronblätter sind etwa 3 Millimeter lang. Es sind vier  Staubblätter vorhanden. Der Griffel endet in einer zweilappigen Narbe. Die Früchte sind vom haltbaren Kelch umgeben und zerfallen bei Reife in zwei  Steinfrüchte, die jeweils einen Samen enthalten.

Anbautipps
Ableger kann man aus den holzigen Rankenteilen leicht selbst ziehen. Das Aztekische Süßkraut mag durchlässigen Böden. Es eignet sich eine Mischung aus Sand und Lehm. Der Standort sollte sonnig sein. Da die Pflanze keinen Frost verträgt, sollte man das Aztekische Süßkraut in Töpfen oder Blumenampeln halten, die im Winter an einen hellen kühlen Ort gebracht werden. Die langen Ranken sollte man von Zeit zu Zeit kürzen, da diese einige Meter lang werden können. Die Pflanze eignet sich auch als Zimmerpflanze oder für den Wintergarten.

Sammeltipps
Man kann das ganze Jahr über von dem Aztekischen Süßkraut ernten. Man kann die Blätter frisch und getrocknet benutzen.




IRLÄNDISCH MOOS

Das irländische Moos ist eigentlich eine Rotalge und kommt an den Küsten des Nordatlantiks vor. Die Algen sind gallertartig und fleischig und meistens rot oder violett gefärbt. Sie verzweigen sich geweihähnlich und werden bis zu fünfzehn Zentimeter lang. Da sie reichlich Schleim enthalten, können sie Husten lindern. Auch Reizungen der Verdauungsorgane können durch das irländische Moos beruhigt werden.
Der (Gemeine) Knorpeltang, auch als Knorpelmoos, Irisch Moos bzw. Irländisches Moos, (irländisches) Perlmoos oder Carrag(h)een-Alge oder -Moos benannt, ist eine  Rotalge der nordatlantischen Küsten, die auch in der  Nordseeund  Ostsee vorkommt. Sie wird zur Gewinnung von  Carrageen kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
reizlindernd, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Katarrhe der oberen Luftwege, Reizhusten, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Magenschleimhautentzündung
wissenschaftlicher Name:
Chrondrus crispus
englischer Name:
Carragaheen
volkstümliche Namen:
Carrageen, Felsenmoss, Irländischer Perltang, Irländisches Moos, Karragaheen, Knorpeltang, Perlmoos
Verwendete Pflanzenteile:
Die Alge
Inhaltsstoffe:
Schleim, Proteine, Mineralien, Jod, Brom
Sammelzeit:
Ganzjährig

Anwendung
Angetriebener Knorpeltang wurde in Irland und Schottland seit langem als Nahrungsmittel und Tierfutter gesammelt. Getrocknet wurde dieses "Irische Moos" oder "Carrageen", das meist eine Mischung mit dem ähnlichem  Kraussterntang Mastocarpus stellatus und anderen Rotalgen war, seit dem 19. Jahrhundert als schleimlösendes Volksheilmittel bei Atemwegserkrankungenverwendet. Eine weitere Anwendung für Carra-geen-Moos bestand bei der Herstellung von  Marmorpapier als Grund (sog. Schlichte) zum Auftrag der Farben. In geringem Umfang wird der Knorpeltang in Irland auch heute noch zum Kochen und für Gesundheitstränke gesammelt. In Kanada werden bunte Varietäten gezüchtet und getrocknet als Salatneuheit vermarktet. Heute wird der Knorpeltang vor allem in Kanada und Frankreich als bedeutende Quelle zur Gewinnung des Rohstoffs  Carrageen kultiviert. Dieser  Emulgator und  Stabilisator wird vor allem in der Nahrungsmittelindustrie, pharmazeutischen Industrie und Kosmetikindustrie eingesetzt. In Deutschland ist eine Kosmetikserie nach dem "Irisch Moos" benannt.

Pflanzenbeschreibung
Der Knorpeltang besitzt einen aufrechten  Thallus von 10 bis 15 (selten 20) Zentimeter Höhe. Seine Färbung ist dunkelrot bis purpurbraun, unter Wasser manchmal bläulich irisierend, bei Exemplaren, die in Felstümpeln starkem Licht ausgesetzt sind, dagegen meist grünlich-gelb. Am steinigen Untergrund ist er mit einer mehrjährigen Scheibe festgewachsen, woraus Thallusbüschel verschiedenen Alters entspringen. Deren unterer stielartiger Teil ist direkt über der Scheibe rund, weiter oben zusammengedrückt. Der Thallus verbreitert sich allmählich in einen flachen, häutig-knorpeligen blatt- oder fächerartigen Teil, der sich wiederholt gabelig teilt und oben abgerundet endet. Die Alge zeigt ein sehr vielfältiges Erscheinungsbild: sie kann bei starker Verzweigung an einen wellig-krausen Schwamm oder an Grünkohlblätter erinnern oder bei geringer Verzweigung flach blattartig aussehen. An den Rändern finden sich gelegentlich kleine Auswüchse. Vermutlich sind die unterschiedlichen Standortbedingungen für die große Variabilität entscheidend. Wie bei den meisten Rotalgen gleichen sich Gametophyten und Tetrasporophyten. Auf den häufig vorkommenden Tetrasporophyten werden zu jeder Jahreszeit in dunkelroten, flach-warzenförmigen Flecken (Sori) die Tetrasporen gebildet. Diese werden freigesetzt, keimen aus und wachsen zu männlichen und weiblichen Gametophyten heran. Auf den weiblichen Gametophyten entstehen in den jüngeren Thallusabschnitten eingesenkte ovale Fortpflanzungsorgane, welche nach Befruchtung der Eizellen die dritte Generation, den  Karposporophytenumhüllen. Durch Degeneration der Zellen der Umhüllung werden die Fortpflanzungszellen frei. Aus ihnen entstehen wieder Tetrasporophyten.



BACHBLÜTEN
Wandern zwischen den Welten, man fühlt sich in der Realität oft nicht zu Hause (9 Clematis)
- Diese Menschen sind Wanderer zwischen den Welten und fühlen sich in der Realität einfach nicht zu Hause
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie keine Wanderer zwischen den Welten mehr und sind in der
 Realität zu Hause

BACHBLÜTEN
Du musst alles ganz genau machen, sonst fühlst du dich unrein, Perfektionszwang (10 Crab Apple)
- Diese Menschen müssen alles perfekt genau machen, ansonsten fühlen sie sich unrein, großer Perfekti-
 onszwang
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Reinigungsprinzip abstreifen


ERNÄHRUNG
2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn und Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür finden sich aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe darin. Verzehren sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarme Zutaten.


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