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Barbarakraut
Die Winterkresse, auch Barbarakraut, genauer Gewöhnliches Barbarakraut oder Echtes Barbarakraut genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Kreuzblütler. Die Winterkresse kann als Salat oder Gemüse verwendet werden und ihr wird in der Naturheilkunde eine blutreinigende Wirkung nachgesagt.
Das Barbarakraut ist weltweit in gemäßigten Breiten heimisch. Die mehrjährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler wird bis zu 90 Zentimeter hoch. Die Blätter des Barbarakrauts kann man als spinatähnliches Wildgemüse verwenden. Man kann es in Butter dünsten. Es schmeckt ähnlich wie Kresse und kann bis in den Winter hinein geerntet werden, was ihr auch den Namen "Winterkresse" eingebracht hat. Durch seinen Vitamin-C-Gehalt vertreibt das Barbarakraut Frühjahrsmüdigkeit. Dank seiner Bitterstoffe fördert das Barbarakraut die Verdauungstätigkeit.
 
Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, Appetitlosigkeit, Stoffwechsel anregend, Frühjahrsmüdigkeit, Wunden
wissenschaftlicher Name: Barbarea intermedia
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Winter cress
volkstümliche Namen: Gemeine Winterkresse, Echtes Barbenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Bitterstoff, Schwefel, Ätherische Öle
 
Verwendung
Die frischen Blätter der Winterkresse stehen bis in den Winter hinein als würzige, vitaminreiche Salatpflanze zur Verfügung. Fischgerichten verleiht es eine scharfe und würzige Note. Winterkresse erinnert an den scharf-würzigen Geschmack von Kresse oder Brunnenkresse. In Butter gedünstet ergibt Winterkresse ein spinatähnliches Gemüse. Anwendung als Heilpflanze. Winterkresse regt den Appetit an, wirkt blutreinigend und harntreibend.
Barbarakraut und dessen Verwendung
Barbarakraut macht sich nicht nur dekorativ in einem Strauß aus Wild- und Wiesenblumen. Das Kraut wurde früher wegen seiner Inhaltsstoffe und vor allem wegen dem hohen Gehalt an Vitamin C und vielen Bitterstoffen als gesunde Pflanze geschätzt und gegessen.
Barbarakraut als Heilkraut
Wegen dem hohen Vitamin C-Gehalt gilt Barbarakraut als effektiver Vitaminspender. Die weiteren Inhaltsstoffe unterstützen zudem die Blutreinigung. Ferner fördern die enthaltenen Bitterstoffe den Appetit sowie Stoffwechsel- und Verdauungsvorgänge im Magen und Darm, da diese die Produktion von Verdauungssäften in Magen, Bauchspeicheldrüse, Galle und Leber ankurbeln. Daneben ist Barbarakraut von wundheilender Wirkung, verwendet in Form von Aufgüssen, Auszügen oder Tinkturen.
Das Gewöhnliche Barbarakraut wird heute mitunter als Prophylaxe gegen Erkältungen verwendet. Hier können die Blätter zu einem Tee verarbeitet werden. Für 1 Liter Tee können etwa 25 Gramm Rosettenblätter verwendet werden. Der Tee sollte etwa 8 – 12 Minuten ziehen. Über den Tag verteilt sollten nicht mehr als drei Tassen getrunken werden. Der Tee kann auch im Zuge von Basenfasten bzw. generell bei einer Übersäuerung des Magens verwendet werden.
Um Infekten im Blasen- und Nierenbereich vorzubeugen wird mitunter auch eine Tinktur empfohlen, bei denen die Samen des Barbarakrauts mit einem Mörser zer-stoßen werden und mit Wein versetzt werden. Diese Tinktur gilt als harntreibend. Für den Ansatz werden die Samen etwa zwei Wochen im Wein belassen und aschließend abgefiltert. Mehr als drei Teelöffel am Tag über eine Woche sollten nicht eingenommen werden.
Im Mittelalter wurde das Kraut vor allem gegen Wundleiden bzw. zur Wundheilung verwendet. Die enthaltenden Senföle bzw. Sendölglykoside machen eine Anwendung als Hautreizmittel möglich, so dass das Kraut früher vor allem in der Feldchirurgie eingesetzt wurde (siehe R. Vollmuth [2000]: Traumatologie und Feldchirurgie an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit). Auch in einigen alten Kräuterbüchern wurde diese Anwendung erwähnt. Im Kräuterbuch von Leonhart Fuchs (1543) wurde beispielsweise erwähnt: „Diß gewechß ist ein wundkraut“.
Verwendung als Küchenkraut
Die Barbarakresse ist ein essbares Wildkraut, dass hohe Gehalte an Vitamin A und C enthält. Verwendung finden vor allem die jungen bzw. kleinen Blätter, aber auch die Blütentriebe als auch die Samen.
 
Merkmale
Die zweijährige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Sie bildet im ersten Jahr ihre Blätter und im Frühjahr darauf erscheinen die gelben Blüten. Die Grundblätter sind leierförmig: Sie besitzen mehrere Paare von Seitenlappen und einen rundlichen, am Grunde oft herzförmigen Endlappen. Es werden reichblütige traubige Blütenstände entwickelt. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind vierzählig und haben einen Durchmesser 7 bis 9 mm. Die vier Kronblätter sind goldgelb. Die Schotenfrüchte werden 15 bis 25 mm lang und stehen aufrecht vom Stängel ab, auf dünnen, 4 bis 6 mm langen Stielchen mit einem 2 bis 3 mm langen Fruchtgriffel.

China
Die Pflanzengattung Chinarindenbäume gehört zur Familie der Rötegewächse. Die etwa 23 Arten sind ursprünglich in Zentralamerika (Costa Rica, Panama) und im westlichen Südamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Venezuela, Brasilien) verbreitet. Sie gedeihen in den Bergregionen. Einige Arten und Hybriden werden in tropischen Gebieten zur Gewinnung des vor allem als Malariamittel bekannten Chinins weltweit angebaut.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Fieber, Grippe, Herzschwäche, Malaria, Nicht in der Schwangerschaft und bei Magengeschwür anwenden! Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Cinchona pubescens
Verwendete Pflanzenteile: Rinde
 
Anwendung
Aus Chinarinde (auch Cinchonae cortex oder Fieberrinde genannt) können bitter schmeckende Präparate hergestellt werden. Alexander von Humboldt nannte 1808 in seinen Ansichten der Natur neben Quina, als Bezeichnung für Chinarinde auch Cascarilla fina de Loxa und erwähnte die besondere Qualität der aus dem Städtchen Loxa stammenden Rinde der von ihm Cinchona Condaminea genannten Baumart.
Die Verarbeitung der Rinde
Der Chinarindenbaum stammt ursprünglich aus den Bergregionen des nördlichen Südamerikas und wird vor allem in Indien und im Kongobecken kultiviert. Die Rinde des Gelben Chinarindenbaumes wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Der Wirkstoff wurde erstmals im Jahre 1820 durch Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou isoliert. Neben Chinin, das industriell extrahiert wird, ist auch Chinidin und Cinchonidin enthalten. Nicht alle Arten der Gattung der Chinarindenbäume ent-halten den Wirkstoff jedoch gleichermaßen. Niederländer versuchten auf Java Cinchona calisaya anzubauen, während die Engländer in Indien versuchten, Cinchona succiruba zu kultivieren. Bei beiden Arten erwies sich jedoch, dass ihre Rinde den Wirkstoff nicht in einem ausreichenden Maße enthält, um eine Extraktion wirtschaftlich zu rechtfertigen. Cinchona ledgeriana dagegen hat eine Rinde, die durchschnittlich 13 Prozent Chinin hat. Sie wurde nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Cinchona calisaya von den Niederländern auf Java in Plantagen angebaut. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung. Das Kina-Büro wachte seit 1922 über die Kontrolle und Förderung der Chinarindenproduktion, der Verteilung der Kontingente auf die Mitgliedsstaaten sowie die Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden jährlich 1500 Tonnen Chinin produziert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Vernichtung von Chinarindenbaumplantagen zum Kriegsmittel. So fällte die japanische Armee zum Beispiel 20.000 Hektar der Chinarindenplantagen auf Java, sodass sich die Suche nach synthetisch hergestellten Ersatzstoffen verstärkte. Das ähnlich wirkende, aber mit schweren Nebenwirkungen einhergehende Atebrin war bereits 1928 durch die deutsche Fima I.G. Farben hergestellt worden. Chloroquin und Primaquin waren die ersten synthetisch erzeugten Wirkstoffe gegen die Malaria, die das natürlich erzeugte Chinin seit dem Zweiten Weltkrieg ablösten. Aus dem Roten Chinarindenbaum wird ein Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen gewonnen. Außerdem kann der gewinnbare rote Farbstoff in seiner Wirkung ähnlich wie der Naturfarbstoff Henna verwendet werden.
 
Pflanzenbeschreibung
Cinchona-Arten wachsen selten als Sträucher, meist als Bäume. Die Borke ist meist deutlich bitter. Bei den abgeflachten Knospen sind die Nebenblätter aufrecht und aneinander gedrückt. Die kreuzgegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblättersind gestielt. Die Blattspreite ist einfach. Es sind meist gut entwickelte Domatienan den Laubblättern vorhanden. Die interpetiolaren oder nur kurz um den Zweig verwachsenen Nebenblätter sind zungenförmig bis verkehrt-eiförmig und ganzrandig; sie fallen ab.
Endständig und oft auch in den Blattachseln der obersten Laubblätter stehen über einem Blütenstandsschaft die zymösen oder rispenförmigen Blütenstände in denen viele Blüten und Tragblätter enthalten sind. Die gestielten, duftenden Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf gelben, rosa-, purpurfarben bis roten oder manchmal weißen Kronblätter sind stielteller- oder trichterförmig verwachsen. Der Kronschlund ist innen kahl oder flaumig behaart und die Kronröhre ist außen oft deutlich fünfrippig. Die fünf Kronlappen besitzen dicht bewimperte bis zottig behaarte Ränder. Es ist ein Kreis mit fünf fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind in der Kronröhre inseriert und überragen die Kronröhre nicht oder höchstens etwas. Die kurzen bis gut ausgebildeten Staubfäden sind kahl. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen. In jeder Fruchtknotenkammer befinden sich viele Samenanlagen in zentralwinkelständiger Plazentation. Der Griffel endet in zwei Griffelästen mit jeweils einer kopfigen bis linealen Narbe.
Die eiförmigen bis zylindrischen oder ellipsoiden Kapselfrüchte sind meist septicidal und öffnen sich mit zwei Klappen von ihrer Basis aus; manchmal sind die Kapselfrüchte durch ein Septum loculicidal und dann öffnen sie sich vom oberen Ende ausgehend. Die steif papierartigen bis holzigen Kapselfrüchte besitzen oft Lentizellen, sind vom haltbaren Kelch umgeben und enthalten viele Samen. Die mittelgroßen Samen sind ellipsoid bis spindelförmig und etwa abgeflacht. Die Samen besitzen am Rand einen häutigen Flügel. Die Samen enthalten ein fleischiges Endosperm und die zwei Keimblätter (Kotyledonen) sind eiförmig.

Bachblüten
Es fällt einem schwer, anderen zuzuhören (Heather)
- Diese Menschen fällt es sehr schwer, anderen zuzuhören
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fällt es ihnen wesentlich leichter zuzuhören
Bachblüten
Ich bin ein sensibler Mensch (Holly)
- Diese Menschen sind sehr sensibel
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die sensible Art abstreifen
Brot, Getreide und Beilagen
Brot, Brötchen, Körnermischungen, Getreideflocken, Müsli, sowie Beilagen wie Reis, Nudeln und Kartoffeln
-     Gezuckerte Cornflakes und andere so genannte Frühstückscerealien, sowie alle stark gesüßten oder gerösteten Müslimischungen gehören nicht zur Gruppe der Getreideprodukte. Aufgrund des hohen Zucker- und z.T. auch Fettanteils werden sie als Süßigkeiten bei den „geduldeten Extras“ eingeordnet.
-          Süße Schnitten und Müsliriegeln, die als Pausenbrotersatz beworben werden, sind keine geeigneten Brotmahlzeiten, sondern Süßigkeiten. Fettreiche Kartoffelprodukte wie Pommes frites, Reibekuchen und Kroketten gehören sowohl zu den Fetten und Ölen. Es ist jedoch auch möglich, sie ähnlich wie Chips den Extras einzuordnen. Dagegen sind Pellkartoffeln, Folienkartoffeln und selbst zubereitetes Kartoffelpüree ideale Beilagen
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