Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 10.12.18-16.12.18


LAPACHO


Die Innenrinde des Lapacho-Baums war ein Allround-Heilmittel der Inkas. Auch die heutigen Einheimischen Südamerikas verwenden Lapacho gegen allerlei Krankheiten. Erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Lapacho auch von den Forschern und Medizinern des Abendlandes entdeckt. In Europa ist Lapacho weitgehend unbekannt, aber in Nordamerika ist er ein Mode-Heilmittel. Manche preisen Lapacho als eine Art Wundermittel, das sogar Krebs bekämpfen kann, andere vermuten beim Lapacho-Tee eine reine Placebo-Wirkung.Die Wirkung gegen Krebs ist sehr umstritten, denn die Innenrinde des Lapacho-Baums enthält zwar Wirkstoffe, die gegen Krebs helfen können, aber wenn man Lapacho-Tee ausreichend stark dosieren würde, damit diese Stoffe wirken könnten, würde man unter sehr starken Nebenwirkungen leiden. Seine Förderung des Immunsystems und die antibakterielle Wirkung sind weniger umstritten. Daher ergibt sich auch ohne die Hoffnung auf Hilfe bei Krebs ein reiches Einsatzspektrum für den Lapacho.
Lapacho ist der umgangssprachliche Name für mehrere in Mittel- und Südamerikavorkommende und dort bis zu 35 Meter hoch werdende Baumarten, u. a. Handroanthus impetiginosus, Handroanthus heptaphyllus und Handroanthus serratifolius. Lapacho-Bäume sind laubabwerfend und tragen während der Blütezeit (in Südamerika von Mai bis August) zahlreiche rosarote, gelbe oder weiße glockenförmige Blüten. Von den Indianern wird der Lapacho als Baum des Lebens bezeichnet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Immunsystem steigernd
Heilwirkung: fungizid, antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, tonisierend, schweißtreibend, schmerzstillend, beruhigend, blutdrucksenkend, harntreibend
Anwendungsbereiche: Erkältungen, Grippe, Malaria, Verdauungsschwäche, Insektenstiche, Wunden, Herpes, Schuppenflechte, Psoriasis, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Tabebuia avellanedeae
Pflanzenfamilie: Trompetenbaumgewächse = Bignoniaceae
englischer Name: Lapacho
volkstümlicher Name: Iperoxo, Pau d'arco, Taheebo
Verwendete Pflanzenteile: Innenrinde
Inhaltsstoffe: Lapachol, Kalium, Calcium, Eisen, Barium, Strontium, Jod, Bor

Anwendung
Bei der innerlichen Anwendung der Lapacho-Innenrinde sollte man vorsichtig sein. Man sollte Lapacho-Tee nicht überdosieren und nicht länger als sechs Wochen am Stück trinken. Schwangere sollten auf Lapacho-Tee verzichten und ihn nur äußerlich anwenden. Für den Tee kocht man 2 TL Rinde auf 1 Liter Wasser für fünf Minuten. Anschließend lässt man den Tee noch eine Viertelstunde ziehen. Von diesem Tee trinkt man 1 Liter pro Tag (maximal 6 Wochen, dann 4 Wochen Pause). Die äußerliche Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Man kann Lapacho-Tee für Waschungen und Bäder nehmen oder saubere Tücher als Kompressen in den Lapacho-Tee einweichen. Lapacho eignet sich auch für die Anwendung als Tinktur. Die Lapacho-Tinktur kann man innerlich und äußerlich anwenden. Auch als Bestandteil von Salben kann man Lapacho verwenden.  Der Lapacho hat ein hartes und schweres Holz von hoher Qualität. Daneben eignet sich die Innenrinde (Bastschicht) zur Zubereitung eines Tees: Die wässrigen Extrakte der Rinde nutzten bereits die Inkas, und später übernahmen die Indianer von Peru, Bolivien und Paraguay den Lapacho-Aufguss als Heil- und Genusstee. Neben Kalium, Calcium und Eisen enthält Lapacho-Tee auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Iod und Bor, jedoch kein Coffein. Wirksame Substanzen im Lapacho-Tee sind vor allem die antibiotischen Naphthochinonverbindungen Lapachol bzw. Lapachon, die einen die Verdauung anregenden, tonisierenden Effekt besitzen. Untersuchungen in Zusammenhang mit einer vermuteten Wirksamkeit gegen Krebs konnten diese nicht bestätigen und warnen vor negativen Nebenwirkungen. Der Geschmack des Tees ist erdig mit einer leicht süßlichen Vanille-Note und dem des Rotbuschtees ein bisschen ähnlich.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Lapacho-Baum wächst in den Regenwäldern von Argentinien, Paraguay, Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern. Er ist ein immergrüner Baum mit roten oder violetten Blüten. In manchen Gegenden kann er bis zu 700 Jahre alt werden. Geerntet wird der innere Teil der Rinde. Der Rest der Rinde sollte nicht verwendet werden, da er nicht so wertvolle Wirkstoffe enthält. Nach der Ernte wächst die Rinde des Lapacho-Baums relativ schnell wieder nach. Der Baum erleidet also keinen dauerhaften Schaden.


MASTIX-PISTAZIEN

Mastix, ist das Gummiharz der Mastix-Pistazienbäume. Es sind kleine hellgelbe bis grünlich gelbe, ungleichförmige, kugelige bis birnenförmige, durchsichtige oder undurchsichtige, harte, glasige Bruchstücke. In  Griechenland bekannt als Tränen von Chios. Das Wort „Mastix" ist in vielen Sprachen ein Synonym für Gummi, z. B. „Mastixasphalt" ( Gussasphalt).

Steckbrief
Heilwirkung:
Früher Klebstoff für Pflaster
wissenschaftlicher Name:
Pistacia lentiscus
Verwendete Pflanzenteile:
Harz aus der Rinde

Anwendung
Zur Verwendung gelangt Mastix
- bei Lebensmitteln (Kaugummi, Backwaren, Limonade, Süßigkeiten wie z. B.  Lokum)
- Spirituosen (Raký,  Masticha)
- in der arabischen Küche als  Gewürz
- als Naturkosmetik (Antiaging-Effekte, beruhigt und reinigt die Haut) und Körperpflegemittel (Zahnpasta, Gesichtscreme, Duschgels, Seifen etc.)
- als  Klebstoff für  Maskenbildner (künstliche Bärte, Warzen etc.)
- als Schluss firnis bei Ölgemälden
- in der  Temperamalerei als  Emulsionsbestandteil
- als Bestandteil des  Geigenlackes (Geigenbau)
- als Klebstoff für  Glas, Porzellan oder Pietra dura
- als säurefestes Medium bei der Radierung
- als  Räucherwerk, wobei es dann auch leicht nach Pistazien duftet.
- im Mittelalter neben Kreide als Modellier- und Füllmasse bei Wappenfiguren auf Schilden.



BACHBLÜTEN
Ich bin sehr schnell am weinen (14 Heather)
- Diese Menschen sind sehr schnell am weinen
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden Sie stabiler

BACHBLÜTEN
Ich bin übersensibel (15 Holly)
- Diese Menschen sind übersensibel
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das übersensible ablegen


ERNÄHRUNG
Polysacchariden
VERWERTBARE POLYSACCHARIDE
Dextrine
- aus kurzen Glucoseketten, schmeckt deshalb schon leicht süß
- Abbauprodukt von Glucose und Glykogen
- entsteht bei der enzymatischen Spaltung oder trockenen Erhitzung von Stärke wie rösten oder Backen - - > süßlicher Geschmack von Zwieback, Toast...
- ist leicht verdaulich und deshalb für die Diätküche von Bedeutung


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