Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

10.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 04.12.17-10.12.17


STEINKLEE

Der anmutige Honigklee, auch Steinklee genannt, schwingt sich leicht, wie eine Feder, über den steinigen Boden, auf dem er gerne wächst. Er ist ein wunderbares Heilmittel für das Blutgefäßsystem und den Lymphfluss. Selbst gegen Migräne hat er eine hilfreiche Wirkung.
Steinklee, auch Honigklee genannt, ist eine Pflanzengattung, die zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler gehört. Die etwa 20 Arten sind in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutergüsse, Blutfluss fördernd, chronische Bronchitis, Drüsenschwellungen, Furunkel, Gallen- und Magenbeschwerden, Gefäßwände heilend, Gelenkschmerzen, Geschwüre, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Milchknoten, Ödeme, Offene Beine, Quetschungen, Rheumatische Schmerzen, Venenentzündungen, Verbesserung der Lymphzirkulation, Wundheilung
wissenschaftlicher Name:
Melilotus officinalis
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name: Melilot
volkstümliche Namen:
Bärenklee, Mottenklee, Melilotenklee, Goldklee, Schotenklee, Mottenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Melilotin, Cumarin, Flavonoide, Melilotsäure, Ben-zoesäure, Schleim, Cholin
Sammelzeit:
Mai bis August

Anwendung
Honigklee wird vor allem äußerlich in Form von Auflagen, Kräuterkissen, Salben und Pflastern bei Schwellungen, Entzündungen und Wunden eingesetzt. Innerlich als Tee oder Tinktur nimmt man ihn bei Bronchitis, Durchblutungsstörungen, Migräne und zur Verbesserung der Lymphzirkulation.
Nutzung
Drei Arten sind landwirtschaftlich bedeutsam: Weißer, Gelber und Indischer Steinklee. Im Feld dient Steinklee als  Weidepflanze, besonders auch als Bienenweide und zur  Gründüngung. Aus geschnittenem Steinklee wird  Heu oder Silage bereitet. Durch das beim Trocknen der Pflanzen freiwerdende Cumarin bekommt das Heu den typischen Heugeruch, beziehungsweise es duftet nach Waldmeister. Verdorbenes Heu und schlecht konserviertes Silofutter hingegen enthalten Dicumarol, ein Abbauprodukt des Cumarins; Dicumarol ist giftig für das Vieh und führt zu äußeren und inneren Blutungen. Der Echte oder Gelbe Steinklee bevorzugt steinige Standorte. Medizinisch verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile vom Echten Steinklee, aber auch das Kraut vom Hohen Steinklee, der auf eher feuchten Plätzen (Wiesen) zu finden ist.

Pflanzenbeschreibung

Steinklee-Arten sind ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite enthält nur drei Fiederblättchen. Die Ränder der Fiederblättchen sind gezähnt. Die Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen. Die Blüten stehen in achselständigen, unverzweigten, traubigen Blütenständen zusammen. Es sind nur winzige Tragblätter vorhanden. Die gestielten, zwittrigen Blütensind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen. Die mehr oder weniger ungleichen Kelchzähne sind deutlich kürzer als die Kronröhre. Die fünf gelben oder weißen Kronblätter stehen in der typischen Form der Schmetterlingsblüte zusammen. Das aus zwei Kronblättern verwachsene Schiffchen ist kürzer als die beiden Flügel. Neun der zehn  fertilen  Staubblätter sind untereinander röhrig verwachsen mit gleichgestaltigen Staubbeuteln. Es ist nur ein oberständiges Fruchtblattvorhanden mit ein bis fünf  Samenanlagen. Der Griffel ist dünn. Die Bestäubung erfolgt durch Hymenoptera, hauptsächlich durch Bienen. Die kleine Hülsenfrucht ist etwa so lang wie der Kelch und enthält ein bis vier Samen. Als Verbreitungseinheit dient die Frucht oder der Same.
Der zweijährige Honigklee wird normalerweise einen Meter hoch, wenn er sich besonders wohlfühlt jedoch auch bis zu zwei Meter. Er liebt trockene, steinige Böden und wächst daher an Wegrändern, auf Schutthalden und in Steinbrüchen. Das Besondere am Honigklee ist, wie leicht er sich über die Erde erhebt und zart luftig den Raum ergreift, ohne ihn auszufüllen. Die dreizählig befiederten Blätter stehen wechselständig. An diesen Blättern kann man erkennen, dass es sich um eine Kleeart handelt. Die gelben Blüten sind zu langen Trauben angeordnet. Sie duften süß, nach dem reichlichen Nektar, mit dem sie gefüllt sind. Doch erst nach der Ernte, beim Trocknen, entfaltet der Honigklee seinen ganz starken Duft. Denn erst dann wird das Cumarin frei. So ist es auch beim Waldmeister, der erst nach dem Verwelken beginnt zu duften. Es gibt übrigens auch einen weißen Honigklee, der außer der Blütenfarbe genau so aussieht, wie der gelbe Honigklee und auch so duftet, weil er genau so viel Cumarin enthält. Doch er hat weniger Flavonoide als der gelbe Honigklee, darum wird er in der Heilkunde nicht verwendet.




STOCKROSE


Die Stockrose ist eine leuchtende Blütenpracht in den meisten Bauerngärten. Über mannshoch reckt sie sich in den Himmel und trägt ganze Scharen von großen, roten Blüten. Wie ihre Verwandten aus der Malvenfamilie hilft die Stockrose bei Husten und andere Erkrankungen der Atemwege. Auch bei Problemen der Haut kann sie hilfreich sein.
Die Gewöhnliche Stockrose, auch Stockmalve, Garten-Pappelrose, Bauernrose oder Garten-Stockrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Stockrosen innerhalb der Familie der Malvengewächse. Viele Sorten werden als Zierpflanzen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungswidrig, erweichend, harntreibend, krampflösend, Appetitlosigkeit, Mundentzündungen, Rachenentzündungen, Halsentzündung, Stimmbandentzündung, Erkältung, Bronchitis, Husten, Fieber, Magenentzündung, Darmentzündung, Durchfall, Menstruationsfördernd, Weißfluss, Ekzeme, Hautentzündungen, Wunden, Brandwunden (leichte), Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Althea rosea
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Hollyhock
volkstümlicher Name:
Bauerneibisch, Baummalve, Gartenmalve, Herbstrose, Pappelrose, Roseneibisch, Schwarze Malve, Stockmalve, Winterrose
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Schleim, Anthocyanin, Gerbsäure, Roter Farbstoff, ätherische Öle
Sammelzeit:
Juli und August

Anwendung
In erster Linie werden die Blüten der Stockrose als Heilmittel eingesetzt. Aber auch Blätter, Wurzel und Samen haben Heilkräfte zu bieten. Als Verwandte des Eibischs, der Malve und des Hibiskus hat sie auch ähnliche Heilwirkungen wie diese. Als besonders wichtig wird ihr Schleim eingeschätzt, sie gilt also als einhüllende Schleimdroge. Das macht sie zu einer geschätzten Heilpflanze für Erkrankungen des Atemapparates. Aber auch Haut und Verdauungsorgane können von ihr profitieren.
Innere Anwendung
Blüten
Am besten bereitet man den Tee aus den Stockrosenblüten als Kaltauszug, um die zarten Blüten und die darin enthaltenen Schleimstoffe zu schonen. Wenn die Stockrosenblüten ein Bestandteil von Teemischungen sind, was oft aus optischen Gründen der Fall ist, dann kann man sie auch als Aufguss zubereiten. Der Stockrosentee hilft bei Husten und Halsentzündungen. Man kann ihn auch zum Gurgeln verwenden.
Wurzel
Die Wurzel der Stockrose wird ähnlich verwendet wie die Blüten, da auch sie Schleim und Gerbstoffe enthält. Man verwendet sie bei Durchfall und andere Beschwerden des Verdauungstraktes. Der Tee der Stockrosenwurzel soll auch gegen Appetitlosigkeit helfen.
Samen
Die Samen kann man gegen Fieber einsetzen. Sie wirken außerdem harntreibend und einhüllend.
Nutzung
Es gibt zahlreiche Sorten der Gewöhnlichen Stockrose mit einfachen und gefüllten Blüten in unterschiedlichen Farben. Sie wird verbreitet als Zierpflanzefür Staudenbeete und Bauerngärten genutzt. Selten wird sie auch als  Heil- und Färbepflanze angebaut. Für die Gewinnung von  Farbstoffen werden nur schwarz-rote Varianten verwendet, da deren Kronblätter Anthocyan (Malvidin) in großen Mengen enthalten. Früher wurden hiermit beispielsweise Wein, Likör, Süßspeisen, Lebensmittel und Textilien gefärbt, heute hat es keine Bedeutung mehr. Mit der Pflanze kann man violett-blau bis grau färben Aufgrund der in der Gewöhnlichen Stockrose enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe ist sie in zahlreichen Hustenteemischungen enthalten.
Äußerlich
Äußerlich kann man Stockrosentee als Waschung oder Umschlag bei verschiedenen Hautproblemen einsetzen. Die Stockrose wirkt gleichzeitig erweichend und zusammenziehend. Dadurch kann sie Entzündungen lindern und die Wundheilung fördern. Als Sitzbad kann man die Stockrose bei Weißfluss der Frauen verwenden.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Stockrose aus Südosteuropa, aber sie ist schon längere Zeit in den meisten Bauerngärten heimisch. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze hat in Bodennähe große, gelappte Blätter, die an langen Stielen sitzen. Die Blätter sind leicht behaart. Ab dem zweiten Jahr wächst der Stockrose ein Blütenstängel, der über zwei Meter hoch werden kann. An diesem Stängel wachsen im Hochsommer die großen Blüten in den Blattachseln. Ursprünglich waren sie schwarzrot, doch es gibt inzwischen Züchtungen in fast allen Rottönen. Auch gefüllte Blüten kommen vor. Weil die Blütenpracht so schwer sein kann, brauchen die meisten Stockrosen einen Stock zur Stütze. Möglicherweise kommt daher auch der Name Stockrose. Oder weil die Blüten wie an einem Stock wachsen. Durch die attraktiven Blüten ist die Stockrose eine leuchtende Zierde im Garten, was wohl ein wichtiger Grund dafür ist, dass sie in so vielen Gärten heimisch ist.
Vegetative Merkmale
Die Gewöhnliche Stockrose ist eine  zweijährige bis kurzlebig ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2, selten bis zu 3 Metern erreicht. Die oberirdischen Pflanzenteile besitzen meist Sternhaare. Der  Stängel ist kräftig, aufrecht, kaum verzweigt und dicht rauhaarig. Die im ersten Jahr in einer grundständigen  Blattrosette und im zweiten Jahr am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 5 bis 15 Zentimeter lang und besitzt Sternhaare. Die mit einem Durchmesser von 6 bis 16 Zentimetern fast kreisförmige Blattspreite ist filzig bis wollig behaart, schwach drei- bis siebenlappig, manchmal auch gekerbt. Der mittlere Blattlappen ist etwa 3 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter breit. Die eiförmigen  Nebenblätter sind etwa 8 Millimeter lang, eiförmig und dreilappig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht je nach Standort von Februar bis Oktober. Die  Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in den oberen Blattachseln und in einem endständigen ährenähnlichen  Blütenstand. Die Tragblätter ähneln den Laubblättern. Die behaarten Blütenstiele sind etwa 5 Millimeter lang und verlängern sich bis zur Fruchtreife auf 8 bis 10 Millimeter. Die auffälligen Blüten sind zwittrig und radiärsymmetrisch. Der becherförmige Außenkelch ist meist sechs- bis siebenlappig, 8 bis 10 Millimeter lang und ist dicht mit Sternhaaren bedeckt. Die fünf dicht filzig behaarten Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen, wobei der Kelch einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweist und die Kelchzipfel 1,2 bis 1,5 Zentimeter lang sind. Die Blütenkrone weist einen Durchmesser von 6 bis 10 Zentimeter auf. Die fünf freien, 4 Zentimeter langen, genagelten  Kronblätter sind rosa- bis purpurfarben oder schwärzlich rot, selten auch weiß oder gelb. Die Staubblattröhre ist kahl und etwa 2 Zentimeter lang und die freien Bereiche der Staubfäden sind nur etwa 2 Millimeter lang. Der vielästige Griffel ist flaumig behaart. Die flaumig behaarte Spaltfrucht ist mit einem Durchmesser von etwa 2 Zentimetern scheibenförmig. Die vielen (20 bis 40) fast kreisförmigen Teilfrüchte weisen einen Durchmesser von 7 bis 8 Millimetern auf und sind längsrippig.



BACHBLÜTEN
Man findet keinen logischen Zusammenhang zwischen diesem Zustand und seinem sonstigen Leben (21 Mustard)
-
Diese Menschen finden keinen logischen Zusammenhang zwischen dem jetzigen Zustand und seinem
 sonstigen Leben

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie einen logischen Zusammenhang zwischen diesen Dingen
 finden

BACHBLÜTEN
Tiefe innere Müdigkeit nach Zeiten starker innerer Krämpfe und Wandlungen, in denen viele psychische Energie verbraucht wurde (23 Olive)
-
Diese Menschen haben eine tiefe innere Müdigkeit nach Zeiten starker innerlicher Krämpfe und
 Wandlungen, in denen viel psychische Energie gebraucht wurde

- Mit der dementsprechenden Bachblüte sie dieser Müdigkeit entgegenwirken

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü