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Skammomium (mexikanisch) tt
Die Prunkwinden (auch als Prachtwinden bekannt) sind eine Pflanzengattung, die mit etwa 650 Arten die artenreichste Gattung der Familie der Windengewächse ist. Die meisten Arten sind krautige Kletterpflanzen, einige auch Sträucher. Einige der Arten sind sukkulent. Die wirtschaftlich bedeutendste Art ist die Süßkartoffel.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Abführmittel
wissenschaftlicher Name: Ipomoea orizabensis
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
 
Anwendung
Achtung! Giftig. Skammonium   mexikanisch nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Die ökonomisch bedeutendste Art ist die Süßkartoffel, auch Batate genannt. Besonders in asiatischen Ländern wird der Wasserspinat als Gemüse genutzt. Zahlreiche Prunkwinden-Arten und ihre Sorten werden weltweit als Zierpflanzen kultiviert, in Mitteleuropa besonders die PurpurPrunkwinde und Himmelblaue Prunkwinde. Samen der Prunkwinden-Art Ipomoea tricolor waren und sind den indigenen mexikanischen Stämmen aufgrund ihrer medizinischen (psychoaktiven) Eigenschaften unter dem Namen „Tlitliltzin“ (in Na-huatl) bekannt. Sie enthalten den Wirkstoff LSA, der auch LA-111 genannt wird. Durch das Einweichen der Samen in Wasser und den Konsum der entstehenden Emulsion können halluzinogene Rauschzustände er-zielt werden. In den Samen sind Wirkstoffe mit psychomimetischen und halluzinogenen Wirkstoffen enthal-ten.
 
Pflanzenbeschreibung
Prunkwinden-Arten wachsen als Kletterpflanzen, Sträucher oder Bäume, meist kletternd, gelegentlich aber auch niederliegend oder auch schwimmend. Die meist gestielten Laubblätter sind sehr variabel und können auch an einer Pflanze in Form und Größe variieren. Sie können ganzrandig, gelappt, geteilt oder selten auch zusammengesetzt sein, am Blattstiel werden gelegentlich Pseudonebenblätter gebildet.
Die Blüten stehen meist achselständig in dichasialen Blütenständen aus einer bis vielen Blüten, selten sind die Blütenstände rispig. Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die Kelchblätter sind krau-tig oder nahezu lederig, variieren in Größe in Form und können unbehaart oder behaart sein. An der Frucht sind die Kelchblätter oftmals etwas vergrößert. Die relativ kleinen bis recht großen Kronen sind meist radiär-symmetrisch, können aber auch selten leicht zygomorph sein. Die verwachsenen Kronblätter bilden einen Trichter oder eine Glocke, seltener ist die Krone röhrenförmig oder stieltellerförmig. Die Färbung der Krone kann violett, rot, rosafarben, weiß oder selten auch gelb sein. Der Kronsaum ist schwach oder selten auch stark gelappt. Die Staubblätter stehen nur selten über die Krone hinaus, meist sind sie von ihr eingeschlossen. Die Staubfäden sind fadenförmig und an der Basis oftmals dreieckig verbreitert. Meist sind sie unter-schiedlich lang. Die kugelförmigen und stacheligen Pollenkörner sind über die gesamte Oberfläche mit Poren (runden bis ovalen Aperturen) versehen (pantoporate). Der Fruchtknoten kann unbehaart oder behaart sein, er ist meist zwei- oder vierfächrig mit insgesamt vier Samenanlagen, selten ist er dreifächrig mit sechs Samenanlagen. Der Griffel ist einfach, fadenförmig und meist nicht über die Krone hinausstehend. Er endet in einer köpfchenförmigen Narbe, die nicht geteilt oder in zwei (oder selten drei) kugelförmige Anhänge geteilt ist.
Die kugel- oder eiförmigen Kapselfrüchte springen mit meist vier (bis sechs) Klappen oder selten auch unre-gelmäßig auf und enthalten meist vier, selten auch sechs oder weniger Samen. Die Samen können behaart oder unbehaart sein.
Die Samen und oberirdischen vegetativen Teile einiger Arten der Prunkwinden enthalten Mutterkornalkaloide. Zum Vorkommen dieser Stoffe innerhalb der Gattung gibt es eine große Anzahl Untersuchungen unter-schiedlicher Qualität, mit teilweise gegensätzlichen Ergebnissen. Eine umfassende und genaue Aussage über das Vorkommen lässt sich daraus nicht entnehmen. Von 79 untersuchten Arten kann von 23 Arten mit Sicherheit gesagt werden, dass sie Mutterkornalkaloide enthalten; bei 15 Arten sind die in der Literatur zu findenden Angaben widersprüchlich, oder die den Untersuchungen zu Grunde liegenden Methoden zweifelhaft. Bei den restlichen 41 Arten treten keine Mutterkornalkaloide auf. Das Auftreten dieser Sekundären Pflanzenstoffe ist innerhalb der Windengewächse nur aus der Tribus Ipomoeeae bekannt, auch in der Schwesterfamilie, den Nachtschattengewächsen, treten sie nicht auf. Innerhalb der Gattung haben die Mutterkornalkaloide jedoch keine taxonomische Bedeutung, da sie in verschiedenen Untertaxa der Gattung auftreten. Die Prunkwinden sind neben Evolvulus die einzige Gattung der Familie, in denen Anthocyane nachgewiesen wurden, während sie in den anderen untersuchten Gattungen fehlen. Beispielsweise wurden in Blüten, Laubblättern, Stängeln sowie in den Wurzeln und Knollen der Süßkartoffel Anthocyane nachgewiesen.

Stinkende Nieswurz ttt
Die stinkende Nieswurz ist eine recht große Art der Nieswurz-Gattung. Sie zeichnet sich durch einen unangenehmen Geruch der Blüten aus. Daher heißt sie auch stinkende Nieswurz. Man findet die stinkende Nieswurz in lichten Bergwäldern, vor allem in den Alpen. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher die stinkende Nieswurz gegen Läuse angewendet.
Die Stinkende Nieswurz ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse. Ihr Name leitet sich davon ab, dass ihre Laubblätter einen unangenehmen Duft besitzen; darauf weist auch die lateinische Artbezeichnung foetidus (stinkend) hin. Die Stinkende Nieswurz ist in Süd- und Mitteleuropa beheimatet und ähnlich wie andere Arten der Gattung der Nieswurzen mittlerweile eine häufige Gartenpflanze.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus foetidus
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Stinking hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufelskraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin
 
Anwendung
Achtung! Stark giftig. Die stinkende   Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet.
Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.
Verwendung als Gartenpflanze
Wie die gleichfalls zu der Gattung der Nieswurzen gehörende Christrose ist sie eine beliebte Gartenpflanze. Unter den Arten dieser Gattung ist sie die Pflanze, die am besten Sonne und Trockenheit toleriert. Im Garten etablierte Pflanzen säen sich oft selbst aus.
 
Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker WermutTee zusätzlich helfen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die zu den Halbsträuchern zählende Stinkende Nieswurz wächst horstig und wird bis zu 60 Zentimeter hoch und 60 bis 90 Zentimeter breit. Die einzelnen Triebe bilden Stämmchen, die einige Jahre wachsen, bis sie die Blühreife erlangen, nach der Samenreife sterben sie ab. Zuvor wachsen Seitentriebe aus ruhenden Knospen, die bereits im darauffolgenden Jahr wieder blühen können. Die Blüten dieser sehr früh blühenden Art erscheinen im Herbst und öffnen sich bereits im späten Winter bis zum Beginn des Frühjahrs. Die robuste und gut frostharte Pflanze ist immergrün und produziert Büschel becherförmiger, nickender, 5 cm breiter hell-grüner Blüten, die gelegentlich einen leicht rötlichen Blütenrand aufweisen. Die Blüten bestehen aus jeweils fünf Blütenhüllblättern und an ihrem Grund befinden sich kleine, schlauchförmige Nektarblätter. Der dort angebotene Nektar ist nur für Hummeln und Pelzbienen erreichbar.
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze   der Gattung "Helleborus" beschrieben.
Es gibt auch den   weißen Germer, der auch   "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz   anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.
Die stinkende Nieswurz ist in lichten Bergwäldern heimisch, vor allem in den Alpen, aber auch im Alpenvorland und in bergigen Gegenden in der Nähe der Alpen, z.B. in der schwäbischen Alp. Die stinkende Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 60 cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind unten groß, schmal und geteilt wie Finger. Sie sind dunkelgrün und lederartig. An den Stängeln, die die Blüten tragen, sind die Blätter hellgrün, weicher und breiter. Die stinkende Nieswurz blüht zwischen Winter und Frühjahr mit grünen Blüten. Manchmal haben die Blüten einen rötlichen Rand. Alle Teile der Nieswurze sind stark giftig.

Bachblüten
Man hat das Gefühl, sich von unreinen Gedanken reinwaschen zu müssen (Crab Apple)
- Diese Menschen haben das Gefühl, sich von unreinen Gedanken unbedingt reinwaschen zu müssen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl des reinwaschen abwinden
Bachblüten
Man scheint seinen Pessimismus zu bestimmten Zeiten fast zu genießen (Gentian)
- Diese Menschen scheinen ihren Pessimismus fast schon zu genießen, wenn´s passt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihren Pessimismus zügeln
Regeln für die Kinder- und Jugendernährung
Regel 9: Gemüse und Obst – reich an wichtigen Nährstoffen
Regel 10: Obst ist als Frischobst am wertvollsten. Obstkonserven haben meist hohe Zuckerzusätze
Regel 11: Milch – unentbehrlich für Kinder
Regel 12: Fleisch – magere Sorten in mäßigen Mengen
Regel 13: Seefisch – wichtige Jodquelle
Regel 14: Fett sparsam und die Sorte Beachten
Regel 15 Süßigkeiten – in Maßen und zur richtigen Zeit
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