Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 05.11.18-11.11.18

SÜSSDOLDE  

Die Süßdolde, auch Myrrhenkerbel genannt ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Pflanzengatung Myrrhis innerhalb der Familie der  Doldenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Magenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Myrrhis odorata
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
Spätsommer

Anwendung
Die Blätter sind essbar; sie können vom frühen Frühjahr bis in den Herbst geerntet werden. Die Samen werden als Gewürz verwendet; sie werden im Herbst geerntet, wenn sie hart geworden sind. Alle Teile der Süßdolde haben einen anisähnlichen, süßen Geschmack. Salate, Saucen und Fischgerichte kann man mit den Blättern würzen. Mit den Früchten werden Kohlgerichte und Gebäck verfeinert. Setzt man die Früchte saurem  Kompott zu, kann man die Zuckerzugabe deutlich reduzieren. (Wichtig für Diabetiker) Aus den Wurzeln kann Gemüse zubereitet werden. Die gekochten Wurzeln sind fein geschnitten, mit einer Essig/Öl-Marinade´ein geschmackvoller Salat. Die Süßdolde ist Bestandteil des  Chartreuse und verschiedener Liköre. Die Süßdolde ist eine Gewürz- und Duftpflanze (Anisduft), deshalb wird sie für Potpourris, Duftsträuße, Duftrasen, Dufthecken, Duftgarten verwendet. Sie ist aber auch blütenökologisch von Bedeutung als  Nektarpflanze für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Als Heilkraut wird sie in der Volksheilkunde als Blutreinigungsmittel verwendet, weiter auch gegen Husten und Magenschwäche.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Die Süßdolde ist eine ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 200 Zentimetern. Die Pflanzenteile duften stark nach Anis. Der Stängel ist im oberen Bereich verzweigt. Die Knoten (Nodien) und die Blattscheiden sind zottig behaart. Die Laubblätter erscheinen sehr früh nach dem Frost im zeitigen Frühjahr. Die auffallend großen Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die große Blattscheiden sind besonders unterseits weich behaart. Die Blattspreite ist zwei- bis dreifach gefiedert und ist viel größer als bei dem ähnlichen  Wiesen-Kerbel oder den  Kälberkropf-Arten.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der  doppeldoldige  Blütenstand besitzt 4 bis 24 Strahlen. Eine Hülle fehlt. Das Hüllchen besteht aus fünf bis sieben Blättern, die fast völlig weißhäutig sind und die zur  Anthese aufrecht abstehen. Die Dolden sind teils zwittrig, teilweise rein männlich; die Stiele der männlichen Dolden sind dann kürzer als die der zwittrigen und außerdem kahl. Die Enddolde hat zwittrige Blüten mit männlichen gemischt, diese männlichen sind dann im Inneren angeordnet. An den später aufblühenden Seitendolden findet man meist nur männliche Blüten (ohne Fruchtknoten und ohne Griffel). Die Blütenkronblätter sind weiß, verkehrt-herzförmig und ausgerandet, die äußeren der Dolde etwas größer als die andern, daher sieht die Dolde strahlend aus. Die Frucht ist 15 bis 25 Millimeter lang, fast kahl, nur an der Spitze etwas behaart, sie ist reif dunkelbraun und wie lackiert glänzend, sie hat vorspringende Rippen und einen Schnabel. Die Samen sind etwa 2 Zentimeter lang und dunkelbraun.



SIMAROUBA

Simarouba ist eine Gattung von Bäumen und Sträuchern in der Familie der Simaroubaceae, heimisch in den Neotropen. Es wurde zusammen mit den Gattungen Simaba und Quassia in der Untergruppe Simaroubina zusammengefasst. Sie haben zusammengesetzte Blätter mit zwischen 1 und 12 Paaren wechselständig gefiederten Blättchen. Ihre Blüten sind eingeschlechtig, relativ klein (etwa 1 cm lang) und in großen Rispen angeordnet. Die einzelnen Blüten haben zwischen 4 und 6 Kelchblätter und Blütenblätter sowie zwischen 8 und 12  Staubblätter. Die Frucht ist ein Karpophor und hat bis zu 5 drupaceous mericarps.

Steckbrief
Heilwirkung:
Amöben, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Quassia amara
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelrinde

Entdeckung und verwendet
Im Jahr 1713 wurde die Gattung von französischen Entdeckern entdeckt. Zwischen 1718 und 1725 wurde die Rinde nach Frankreich exportiert, wo sie zur Behandlung einer Dysenterie- Epidemie eingesetzt wurde. Die Rinde der Simarouba-Arten wurde von indigenen Stämmen als Tee zur Behandlung vieler Krankheiten verwendet. Die Samen von Simarouba glauca wurden als geeignet zur Herstellung von Speiseölen in Indien vorgeschlagen. Simarouba amara wird für Holz geerntet, wobei das helle und leichte Holz in den europäi-schen Märkten sehr gefragt ist, um feine Möbel und Furniere herzustellen.


BACHBLÜTEN
Man hat alle Hoffnung fahren lassen (akuter als bei Gorse), aber zeigt es nicht nach außen (30 Sweet Chestnut)
- Diese Menschen haben all ihre Hoffnung abfahren lassen, zeigen es jedoch nicht nach außen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Hoffnung zurückbehalten und wenn sie einmal
ohne Hoffnung sind zeigen sie es auch


BACHBLÜTEN
Ich bin ein nervöser Mensch (31 Vervain)
- Diese Menschen sind eher sehr nervös
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die nervöse Art abschütteln


ERNÄHRUNG
Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn und Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür finden sich aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe darin. Verzehren sie diese Lebensmittel mit möglichst fettarmen Zutaten. Mindestens 30g Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten, sollten es täglich sein. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedene ernährungsmitbedingte Krankheiten.


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