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Traubenkraut tt
Das Beifußblättrige Traubenkraut, auch Beifuß-Traubenkraut, Ambrosia, Beifuß-Ambrosie, Traubenkraut, Aufrechtes Traubenkraut, Wilder Hanf oder mit seinem englischen Namen Ragweed genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Sie keimt im Frühjahr bis Sommer und ist ein einjähriges sogenanntes Unkraut. Die Pollen des Beifußblättrigen Traubenkrautes, aber auch der Hautkontakt mit dem Blütenstand, können beim Menschen heftige Allergien auslösen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als Wurmmittel verwendet
wissenschaftlicher Name: Chenopodium ambrosoides
Verwendete Pflanzenteile: Öl
 
Beschreibung
Das Beifußblättrige Traubenkraut wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht gewöhnlich Wuchshöhen von 20 bis 150 Zentimetern (in Mitteleuropa maximal 180 Zentimetern). Sie verfügt über ein faseriges Wurzelsystem. Der behaarte Stängel ist reich verzweigt. Die unten gegenständig, oben wechselständig angeordneten Laubblätter sind meist doppelt fiederteilig.
Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober. Das Beifußblättrige Traubenkraut ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), das bedeutet, dass an einem Pflanzenexemplar sowohl weibliche als auch männliche Blüten in getrennten körbchenförmigen Blütenständen ausgebildet werden. Mehrere Dutzend männliche Blütenkörbchen stehen in dichten, blattlosen, etwa 20 Zentimeter langen, traubigen Gesamtblütenständen am Ende des Stängels und der Seitenzweige. Die Blütenkörbchen enthalten ungefähr 5 bis 15 gelbliche Röhrenblüten. Die männlichen Blütenkörbchen besitzen eine kahle oder schwach behaarte Hülle. Die männlichen Röhrenblüten enthalten fünf freie Staubblätter. Eine Pflanze kann mit ihren männlichen Blüten bis zu einer Milliarde Pollen-körner produzieren. Die weiblichen Blütenkörbchen befinden sich in Knäueln in Blattachseln gewöhnlich unterhalb der männlichen Blütenstände. Die meist ein-zige weibliche Blüte mit ihrem unterständigen, zweifächrigen Fruchtknoten wird von der behaarten vier- bis siebenzähnigen Körbchenhülle halb umschlossen. Die stark reduzierten Blütenkronblätter der weiblichen Blüte sind ohne Lupe nicht zu erkennen. Ihr Griffel trägt zwei Narben. Bei der Reife fallen die Körbchen als Ganzes ab, so dass die Achänen im unteren Teil vom Korbboden und den vier bis sieben Körbchenhüllblättern umschlossen bleiben, die oft an der Spitze Widerhaken tragen. Die 3 bis 4 Millimeter langen und 2 bis 3 Millimeter breiten Achänen sind 1 Millimeter lang geschnäbelt.
Ähnliche Arten
Im Unterschied zum Gemeinen Beifuß ist die Blattunterseite der doppelt bis dreifach gefiederten und lang gestielten Blätter grün (beim Beifuß grauweiß-filzig behaart) und die Pflanze ist einjährig (Beifuß bildet als ausdauernde Pflanze ein dichtes Wurzelwerk aus). Außerdem sind die reich verzweigten Stängel des Traubenkrauts leicht behaart und die Blütenstände gedrungener.

Wolfstrapp
Wolfstrapp ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütengewächse.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Herzstörungen, Nervosität
wissenschaftlicher Name: Lycopus europaeus
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
Sammelzeit: Juli bis September
 
Beschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Lycopus-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden lange Rhizome. Die Laubblätter sind gegenständig angeordnet. Die Blattspreiten sind einfach und gezähnt oder fiederspaltig.
Viele Blüten stehen in sitzenden Scheinquirlen zusammen. Die Tragblätter sind laubblattähnlich und werden einfacher und kleiner je weiter oben sie am Stängel stehen. Die ungestielten Blüten stehen über winzigen Deckblättern, wobei die äußeren mindestens gleich lang wie die Kelchblätter sind. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die innen kahlen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und enden in vier oder fünf Kelchzähnen, die alle gleich sind oder einer davon ist länger. Der Kelch ist mehr oder weniger radiärsymmetrisch. Die fünf Kronblätter sind glockenförmig verwachsen mit zottig behaartem Schlund. Die zygomorphe Blütenkrone ist zweilippig. Die Oberlippe ist ganzrandig oder ausgerandet. Die Unterlippe ist dreilappig, dabei ist der mittlere Kronlappen länger als die beiden seitlichen. Von den vier Staubblättern sind nur beiden oberen fertil, gerade und ragen aus der Blütenkrone etwas heraus. Die beiden unteren Staubblätter sind rudimentäre und kurze oder fadenförmige, unfruchtbare Staminodien mit keulenförmigem oder kopfigem oberen Ende. Die Staubfäden sind kahl und die Staubbeutel bestehen aus zwei anfangs parallelen Theken, die später auseinanderweichen. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen; er ist durch falsche Scheidewände in vier Kammern gegliedert. Der Griffel überragt die Blütenkrone und endet in zwei Narbenlappen, die abgeflacht sind sowie spitz enden; sie sind gleich oder der untere ist kleiner.
Die vierteiligen Klausenfrüchte zerfallen in vier einsamigen Teilfrüchte. Die einzelnen Klausen sind braun, abgeflacht, auf der Oberseite mehr oder weniger gerippt und kahl oder auf der Oberseite drüsig; ihre Basis ist keilförmig, das obere Ende gestutzt und der Rand verdickt.

Bachblüte
Ich bin hilfsbereit, auch wenn andere die Hilfe nicht wollen (Chicory)
- Diese Menschen sind zu hilfsbereit, auch wenn ihre Mitmenschen ihre Hilfe eigentlich nicht wollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Hilfsbereitschaft zurückschrauben
Bachblüte
Man wirkt leicht etwas verwirrt, kommt aus dem Mustopf (Clematis)
- Diese Menschen wirken leicht verwirrt und sehen aus als kämen sie aus dem Mustopf
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Verwirrtheit ablegen, und sehen nicht mehr aus, als kämen sie aus dem Mustopf
Lebensmittelauswahl für Diabetes-Kost
-     Essen sie das richtige Fett: Olivenöl, Rapsöl, kaltgepresst, keine gehärteten Fette
-     Essen sie langsam wirkende Kohlenhydrate
-     Mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten!
-     Essen sie mehr Faserstoffe
-     Nicht zu viel Eiweiß
-     Bevorzugen sie hochwertige Lebensmittel und essen sie ausgewogen – essen sie jede Woche Fisch!
-     Brot, Müsli, Kartoffeln, Reis, Nudeln – die vollwertige Variante und in Maßen!
-     Essen sie täglich Gemüse, Salat und Obst (5x am Tag etwas Frisches)
-     Essen sie täglich fettarme Milchprodukte
-     Essen sie auf eine fettarme Zubereitung
-     Weniger Salz, mehr Kräuter
-     Bevorzugen sie kalorienfreie oder kalorienarme Getränke
-     Alkohol in Maßen!
-     Vorsicht mit speziellen Diätprodukten!
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