Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 04.09.17-10.09.17


SEIFENKRAUT

Seifenkraut hat seinen Namen von seinem hohen Gehalt an Saponinen. Der Saponinanteil ist sogar so hoch, dass man mit Seifenkraut waschen kann. Die Saponine sind nicht nur zum Waschen geeignet, sondern sie helfen auch bei Husten und wirken harntreibend. Auch bei verschiedenen Hautleiden kann man Seifenkraut einsetzen.
Das Gewöhnliche Seifenkraut, auch Echtes Seifenkraut, Seifenwurz oder Waschwurz genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Seifenkräuter innerhalb der Familie der Nelkengewächse. Sie ist in  Eurasien weitverbreitet. Die für manche Tiere giftige Pflanze wurde früher als Waschmittel genutzt. Heute findet sie noch in der Naturmedizin Anwendung, wozu sie vorwiegend in China, Iran und der Türkei kultiviert wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
schleimlösend, harntreibend, fungizid, abführend, blutreinigend, Bronchitis, Husten, trockene Nase, Verdauungsanregend, Pfortaderstauung, Bauchspeicheldrüsen anregend, Stoffwechsel anregend, chronische Hautleiden
wissenschaftlicher Name:
Saponaria officinalis
Pflanzenfamilie:
Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name:
Soapwort
volkstümlicher Name:
Hustenwurzel, Rote Seifenwurzel, Waschlaugenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Saponine, Flavonglykosid
Sammelzeit:
Wurzel: März & April und September & Oktober, Blätter: Juni und Juli

Anwendung
Seifenkraut-Tee bereitet man, indem man einen Teelöffel Seifenkrautwurzel mit einem Viertel Liter kaltem Wasser ansetzt und einige Stunden ziehen lässt.
Anschließend bringt man den Ansatz zum Sieden und seiht ihn dann ab. Bei Husten kann man zwei Tassen von diesem Tee täglich trinken. Auch für Waschungen und Umschläge kann man diesen Tee verwenden, am besten vermischt mit Kamillentee, sofern man Kamille verträgt. Anwendungen mit Seifenkraut sollte man keinesfalls überdosieren, denn aufgrund des hohen Saponingehaltes können Sie die Verdauungsorgane und den Harnapparat reizen. Das Gewöhnliche Seifenkraut ist für Wildpflanzengärten zu empfehlen. In Gärten kann man auch eine Form mit gefüllten Blüten finden.
Alle Pflanzenteile enthalten (in der Wurzel 3 bis 8 %)  Triterpensaponine mit dem  Aglykon  Quillajasäure. Als Hauptkomponenten finden sich dabei  Sapona-riosid A, B, C, F und G neben weiteren Saponariosiden (wie zum Beispiel Gypsogenin).
Medizinische Verwendung
Als Arzneidrogen dienen die getrockneten Wurzeln und Rhizome, seltener die krautigen Pflanzenteile. Traditionell werden die Pflanzenteile seit dem Altertum als Expektorans bei Bronchitiden mit zähem, trockenem Sekret eingesetzt. Hierfür gibt es auch Fertigpräparate. Hierbei ist zu beachten, dass das Seifenkraut wie alle  Saponindrogen in höheren  Dosen Erbrechen auslösen kann und demnach schwach giftig ist. In der Tumorbehandlungwird das ebenfalls aus dem Seifenkraut gewonnene pflanzliche Proteintoxin  Saporin bereits in Tests angewendet.
Seifenkraut als Reinigungsmittel
Das Gewöhnliche Seifenkraut ist ein Kulturbegleiter und wurde vermutlich seit der Jungsteinzeit gepflanzt. Wegen der waschaktiven Wirkung ihrer Inhaltsstoffe dienten  Auszüge aus Rhizom und Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert als Seifenersatz (Pflanzenname). Deshalb wurde das Gewöhnliche Seifenkraut auch in Europa noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts angebaut. In der Slowakei werden noch heute Wäschestücke mit angeschnittenen Rhizomstückchen „eingeseift". Umweltbewusste Betriebe und Privatpersonen verwenden heute Seifenkrautlösung beispielsweise zur Teppich- und Polsterreinigung. In Restauratorenwerkstätten wird Seifenkrautlösung zur Reinigung von historischen Textilien und Möbelstücken verwendet.

Pflanzenbeschreibung

Seifenkraut wächst an sandigen Ufern, auf Schutt- und Geröllhalden, an Hecken, Gebüschen und in Auwäldern. Das Seifenkraut wird bis zu 80cm hoch und ist im oberen Bereich verzweigt. Die länglichen Blätter stehen gekreuzt gegenständig. Zwischen Juni und September blüht das Seifenkraut mit zartrosa Blüten, die büschelig in Rispen angeordnet sind. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter.
Erscheinungsbild und Blätter
Das Gewöhnliche Seifenkraut ist eine ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimetern. Sie bildet stark verzweigte, unterirdische  Ausläufer, die zu fingerdicken  Rhizomen auswachsen. Die Primärwurzel ist dabei rübenartig verdickt. Der aufrechte, meist unverzweigte  Stängel ist weich behaart und dicht belaubt. Die kreuzgegenständig angeordneten Laubblätter sind drei- bis fünfnervig, bei einer Länge von 5 bis 10 Zentimetern lanzettlich und relativ breit.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. In den Achseln der Stängelblätter stehen dichte, trugdoldige  Blütenstände. Die schwach duftenden Blüten sind fünfzählig. Die Kelchblätter sind zu einer 20 bis 25 Millimeter langen Kelchröhre verwachsen. Die fünf ungeteilten, blassrosafarbenen bis weißen Kronblätter bilden einen Kreis von gut 2 Zentimetern Durchmesser und eine kleine Nebenkrone am Schlundeingang. Die Fruchtreife tritt von September bis Oktober ein. Die trockenen Kapselfrüchte öffnen sich oben vierzähnig. Die schwarzbraunen, rauen Samen sind mit einer Länge von etwa 1,5 Millimetern relativ klein und rundlich, nierenförmig.




KNOBLAUCH


Als leckere Kochzutat vor allem in der mediterranen Küche ist Knoblauch allen bekannt, wobei nicht alle den Geschmack des Knoblauchs mögen. Knoblauch ist jedoch auch ein hervorragendes Mittel für die Gesundheit. Nicht nur, dass er antibakteriell wirkt, er wirkt auch gegen Arteriosklerose, was ihn sehr wertvoll macht, denn es gibt nur wenige Heilpflanzen, die bei Gefässverengung wirken.
Knoblauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Knoblauch wurde in Deutschland zur Arzneipflanze des Jahres 1989 gewählt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Arteriosklerose
Heilwirkung:
antibakteriell, desinfizierend, krampflösend, sekretionssteigernd
Anwendungsbereiche:
Bluthochdruck, Resistenzsteigerung, Immunsystem stärkend, Infektionen, Lungenschwäche, Asthma, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Magen- und Darminfektionen, Magenschwäche, Verstopfung, Durchfall, Würmer, Herzschwäche, Vorbeugend gegen Krebs (bedingt),  Wechseljahresbeschwerden, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Allium sativum
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Garlic
volkstümliche Namen:
Knofel, Knöblich, Knuflook, Knuflauk
Verwendete Pflanzenteile:
Knollen
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Allicin
Sammelzeit:
September bis Oktober

Anwendung
In erster Linie kann man die Knoblauchzehen essen, am besten roh im Salat.
Aber auch gekocht ist der Knoblauch förderlich für die Gesundheit. Der typische Knoblauchgeruch lässt sich leider nicht ganz umgehen, aber wenn alle Menschen, mit denen man direkten Kontakt hat, auch Knoblauch gegessen haben, dann stört der Geruch nicht. Ganz frisch geernteter Knoblauch riecht übrigens deutlich weniger streng als abgelagerter Knoblauch. Regelmäßig angewendet wirkt Knoblauch gegen Arteriosklerose, das heißt, er verringert Ablagerungen in den Blutgefäßen und verhindert, dass sich neue bilden. Dadurch wirkt der Knoblauch indirekt gegen Bluthochdruck und kann Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Außerdem wird die Verdauung gestärkt und das Immunsystem gefördert.
Tinktur
Man kann mit den Knoblauchzehen auch eine Tinktur ansetzen. Schneide den Knoblauch dazu in kleine Stücke und setze ihn in Alkohol an. Zehn Tage ziehen lassen und regelmäßig schütteln. Dann abseihen und einige Tropfen Angelikawurzelöl hinzugeben. Das Angelikawurzelöl schwächt den Geruch ab. Nimm von der Knoblauch-Tinktur 20 Tropfen täglich ein. Knoblauch wird im Handel auch in Kapseln angeboten, so dass man ihn ohne Geruchsrisiko einnehmen kann.
Knoblauch in der Küche
Knoblauch eignet sich am besten, um ihn zu essen. So kann man einen leckeren Geschmack mit einer guten gesundheitlichen Wirkung verbinden.
Äußerlich
Äußerlich kann man aufgeschnittene Knoblauch-Zehen in Scheiben gegen Warzen verwenden. Mit einem Pflaster klebt man einzelne Scheiben auf die Stelle mit der Warze und lässt sie über Nacht einwirken. Solch ein Pflaster muss man mehrmals hintereinander anwenden, bevor es Wirkung zeigt.
Küche
Knoblauch ist in weiten Teilen der Welt als Gewürz und Gemüse bekannt und verbreitet. Knoblauchzehen sind in vielen Ländern frisch oder eingelegt in eine Salzlake oder in Öl erhältlich. Einen besonderen Stellenwert genießt er in der Küche des gesamten Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und weiten Teilen Asiens. Er kommt in Gerichten mit ausgeprägtem Knoblauchgeschmack, wie etwa dem italienischen Spaghetti aglio e olio, den spanischen Gambas al ajillo, Knoblauchbrot, verschiedenen Würzsaucen oder Dips wie  Aioli und  Tzatziki vor, wirkt jedoch auch allgemein geschmacksverstärkend und wird deshalb zu verschiedensten Braten-, Schmor-, Fisch- oder Eintopfgerichten hinzugefügt. Beim Anbraten darf er nicht zu braun werden, weil er sonst bitter schmecken kann. Mit einer  Knoblauchpresse oder einem guten Kochmesserlassen sich die Knoblauchzehen fein zerteilen. Damit sich der Geschmack optimal entfalten kann, sollte der Knoblauch zerdrückt zugegeben werden, dennoch nur kurz mitgekocht und anschließend ziehen gelassen werden. In manchen Gegenden  Österreichs wird Knoblauch auch als „Vanille des armen Mannes" bzw. "der armen Frau" bezeichnet. Der dort bekannte „ Vanillerostbraten" wird daher nicht mit Vanille, sondern mit Knoblauch gewürzt. Vor allem von Menschen aus Kulturbereichen, in deren traditioneller Küche wenig bis gar kein Knoblauch verwendet wird, werden die körperlichen Ausdünstungen von Menschen, die ihn gegessen haben, als störend empfunden; dagegen wird der Geruchsentwicklung in vielen Kulturen keine Bedeutung beigemessen. Die streng-riechenden Stoffe kommen dabei nicht, wie oft angenommen, aus dem  Magen. Tatsächlich werden die schwefelhaltigen Abbauprodukte über die Lungenbläschen an die Atemluft abgegeben. Der medizinische Fachbegriff dafür ist  Halitosis. Diese Gerüche werden von Personen, welche selbst Knoblauch gegessen haben, in der Regel nur schwach oder gar nicht wahrgenommen. Eine geschmacklich sehr verwandte Alternative zum Knoblauch stellt der  Bärlauch dar.
Knoblauchsprossen
In Spanien werden in einigen Gerichten statt der Knoblauchzehen auch Knoblauchsprossen bzw. Knoblauchkeime verwendet, beispielsweise im  Tortilla Española. Grüne Knoblauchsprossen besitzen einen milden, charakteristischen Geschmack und ähneln optisch feinen Grünen Bohnen. In Spanien sind Knoblauchsprossen im Glas eingelegt im Handel erhältlich.
Chinesischer Knoblauch
Chinesischer Knoblauch ist eine Lauchart. Die Blätter sind nicht rund, sondern breit und kantig und schmecken nach Knoblauch – allerdings ohne den Knoblauchgeruch. Die Knolle besteht nicht aus einzelnen Zehen, sondern ähnelt eher einer Zwiebel.

Pflanzenbeschreibung
Die ursprüngliche Heimat des Knoblauchs ist Südeuropa und der nahe Osten. Dort wird der Knoblauch auch im großen Stil angebaut. Auch in Mitteleuropa wird Knoblauch gerne in den Gärten angebaut, manchmal kommt er auch verwildert vor, aber eher selten. Im zeitigen Frühjahr sprießt aus den Knoblauchzehen ein Trieb mit flachen Stängeln. Schon diese Stängel schmecken zart nach Knoblauch und können, solange sie jung sind, im Salat verwendet werden. Im Hochsommer verdorren diese Stängel, während die Zehe sich verdickt und zur Knolle wird, die ihrerseits mehrere Zehen enthält. Im Spätsommer kann die Knolle dann geerntet werden. Eine lustige Verwandte des Knoblauchs ist die Rockenbolle, die auf ihrem geringelten Blütenstängel eine Knoblauchknolle statt Blüten trägt. Der gewöhnliche Knoblauch ist eine ausdauernde,  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimetern. Die flachen, bläulich grünen  Laubblätter sind bis zu 15 Millimeter breit. Als Überdauerungsorgan wird eine  Zwiebel gebildet, die von einer dünnen, weißen oder rötlichen Hülle umgeben ist und aus einer Hauptzehe besteht, um die etwa fünf bis zwanzig Nebenzehen angeordnet sind. Der Geschmack der Zehen ist sehr scharf-aromatisch, der Saft der Zehen von klebriger Konsistenz. Aus der mittleren Hauptzehe treibt ein stielrunder Stängel aus.Der stielrunde Blüten-standsschaft trägt einen scheindoldigen  Blütenstand mit wenigen Blüten. Neben den unfruchtbaren Blüten entwickeln sich in einem zylindrischen Hütchen etwa zehn bis zwanzig runde Brutzwiebeln. Die weißen oder rosa  Blüten sind dreizählig.



BACHBLÜTEN
Ich bin leicht beeindruckbar durch Meinungen anderer (5 Cerato)
-
Diese Menschen lassen sich sehr leicht durch Meinungen ihrer Mitmenschen beeindrucken
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen die Meinungen eher gleichgültiger
 hinnehmen


BACHBLÜTEN
Angsterfüllt, fasziniert von okkulenten Phänomenen, abergläubisch (2 Aspen)
-
Diese Menschen sind Angsterfüllt, sind fasziniert an okkulenten Phänomenen und sind oft abergläubisch

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Angsterfüllte ablegen und sind kaum mehr fasziniert
 an okkulten Phänomenen und sind nicht mehr abergläubisch

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