Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

10.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 06.08.18-12.08.18


HASELWURZ tt    
 
Die Haselwurz ist eine alte Heilpflanze, die heutzutage fast in Vergessenheit geraten ist. Wegen ihrer Giftwirkung wird die Haselwurz heutzutage praktisch nicht mehr als Heilpflanze verwendet. Früher hat sie jedoch eine bedeutsame Rolle in der Heilkunde gespielt. Schon im Altertum war sie für ihre Wirkungen bekannt und wurde bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt.
Die Gewöhnliche Haselwurz ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Osterluzeigewächse gehört. Sie gedeiht in Wäldern in weiten Gebieten Eurasiens.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur homöopathisch anwenden. Brechmittel, Hitzewallungen, Ischias, Menstruationsfördernd, Verstopfung, Wassersucht, kalte Hände, Ödeme. Als homöopathisches Mittel: Erkältungen, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, nervöse Erschöpfung
wissenschaftlicher Name: Asarum europaeum
Pflanzenfamilie: Osterluzeigewächse = Aristolochiaceae
volkstümliche Namen: Hasenpappel, Hexenrauch, Aser, Brechhaselkraut, Drüsenkraut, Hasel-Mönch, Haselmünch, Haselmusch, Hasenohr, Hasenpappel, Hasenpfeffer, Haselwort, Hasewurz, Hasselkräut, Hauswurzel, Kampferwurzel, Leberkraut, Mausöhrlein, Mausohren, Natterwurz, Neidkraut, Nierenkraut, Pfefferblätter, Scheibelkraut, Schlangenwurzel, Speiblätter, Spitze Haselwörz, Teufelsklaue, Vogelskappe, Weihrauchkraut, Wilder Nardus, Wilder Pfeffer
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Asaron (giftig)
Sammelzeit: August

Anwendung
Blätter und Wurzeln der Haselwurz schmecken nach Pfeffer, das Rhizom enthält kampferartige, ätherische Substanzen, die schleimhautreizend, brech- und niesreizanregend wirken und innere Blutungen auslösen können (Gastroenteritis). Bis ins 18. Jahrhundert wurden die getrockneten Rhizome als Brechmittel verwandt. Später gehörten sie in pulverisierter Form zum variablen Zutatenkreis des Schneeberger Schnupftabaks. Die Droge wird im August gesammelt. Von der Nutzung des Rhizoms in der Pharmazie wird heute abgeraten, da dessen Inhaltsstoffe zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können.
Achtung! Giftig. Nur homöopathisch anwenden.

Wegen ihrer Giftigkeit wird die Haselwurz heutzutage nicht mehr als Heilpflanze verwendet. Man kann sie jedoch als homöopathisches Mittel benutzen, und zwar ab der Potenz D3. Als homöopathisches Mittel kann man die Haselwurz unter dem Namen Asarum gegen Erkältung, Husten und Magen-Darmbeschwerden einsetzen. Auch bei Reizmagen kann sie manchmal hilfreich sein.
Giftwirkung
Die Giftwirkung der Haselwurz kann ganz erheblich sein. Es kommt zu: Mundbrennen, Betäubung der Mundschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gebärmutterblutungen. In sehr seltenen Fällen kann es zu Atemlähmung und Tod kommen.

Pflanzenbeschreibung
Die Gewöhnliche Haselwurz wächst als immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von nur 5 bis 10 Zentimetern. Sie bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Die oberirdischen Pflanzenteile sind behaart. Alle Pflanzenteile riechen intensiv, das Rhizom riecht pfefferartig. Die Sprossachse ist kriechend, mit zwei bis drei bräunlichgrünen Niederblättern. Die zwei immergrünen, lang gestielten Laubblätter besitzen eine einfache, rundliche bis nierenförmige oder herzförmige Blattspreite, die auf der Oberseite meist glänzend, während die Unterseite meist behaart ist. Die einzeln unmittelbar in Bodennähe stehenden Blüten sind krugförmig und braunrot mit drei Zipfeln. Die Blütenhülle besteht aus drei verwachsenen, braunpurpurnen Blütenhüllblättern. Sie riechen intensiv nach Pfeffer. Sie besitzt zwölf, in zwei Kreisen gegliederte Staubblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die protogynen (vorweiblichen) Blüten bestäuben sich oft selbst. Es kommt aber auch Fremdbestäubung vor, sie erfolgt durch Insekten. Die sechs Griffel sind zu einer dicken Griffelsäule verwachsen, die an ihrer Spitze eine sechsstrahlige Narbe trägt. Die Narbe reift vor den Staubblättern, die in der noch nicht völlig geöffneten Blüte weit nach unten gebogen sind und fast den Blütenboden berühren. In diesem Stadium steht die Narbe frei da. Zunächst richten sich die Staubblätter des inneren Kreises auf und schmiegen sich dicht an die Narbe stets zwischen je zwei Lappen an, wobei leicht Selbstbestäubung eintreten kann. Später biegen sich auch die äußeren kleinen Staubblätter auf und fügen sich unterhalb der Narbenlappen zwischen die größeren Staubblätter ein. Die jetzt erreichte männliche Phase der Blüte bewirkt deren volle Öffnung und ihre Perigonzipfel neigen sich nach außen. Die Blüten täuschen gewisse Merkmale von Pilzen vor und locken Pilzmücken an, die für die Bestäubung sorgen (Blütenökologisch werden sie deshalb „Fliegen-Täuschblumen“ genannt). Die Blütezeit reicht von März bis Mai. Die sechsklappigen Kapselfrüchte reifen im Juni und streuen im Juli bis August die Samen aus. Die Samen tragen Elaiosomen und werden von Ameisen verbreitet. Die Haselwurz ist in Europa heimisch, kommt aber inzwischen nur noch selten vor, außer in Österreich. Sie wächst in schattigen Laubwäldern, bevorzugt an kalkreichen, feuchten Stellen. Obwohl die Haselwurz mit der Osterluzei verwandt ist, sieht sie ganz anders aus. Die Haselwurz ist eine ausdauernde immergrüne Pflanze. Mit maximal 10 Zentimetern bleibt sie ziemlich klein. Unterirdisch wächst ein Rhizom, das stark nach Pfeffer riecht. Aus diesem Rhizom treiben im Frühjahr neue Blätter. Die Blätter sind nierenförmig und treten meistens in Zweiergruppen auf. Aus den bodennahen Blattachseln sprießen zwischen April und Mai kleine dunkelrote Blüten. Die Blüten sind glockenförmig Ab Juni reifen die kapselförmigen Früchte. Die in der Kapsel enthaltenen Samen werden von Ameisen verteilt.



KOHLDISTEL t

Die Kohl-Kratzdistel, auch einfach Kohldistel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kratzdisteln innerhalb der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Leicht giftig. Nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Gicht, Rheuma, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Cirsium oleraceum
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Blätter, Wurzel
Sammelzeit: August und September

Anwendung
In Osteuropa und Sibirien, gelegentlich auch in Mitteleuropa, wird sie als Gemüsepflanze genutzt und in Japan zu diesem Zweck angebaut. Die Blätter und der „Wurzelstock“ werden gegart gegessen. Der „Wurzelstock“ ist reich an Inulin. Junge Blätter bieten sich auch zum Rohverzehr an. Der getrocknete Wurzelstock lässt sich zu Mehl mahlen, das zum Andicken von Speisen verwendet werden kann. Ähnlich wie bei Artischocken kann auch der gegarte Blütenboden gegessen werden.

Achtung! Leicht giftig. Kohldistel nur niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Kohl-Kratzdistel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 170 cm erreicht. Sie ist nicht stechend. Ihr Stängel ist bis zur Spitze entfernt beblättert. Die Laubblätter sind weich, die oberen meist ungeteilt, herzförmig stängelumfassend; die unteren lappig fiederspaltig. Zwei bis sechs körbchenförmige Blütenstände stehen an den Stängelenden knäuelig zusammen. Die eiförmigen, weich dornigen, ungeteilten, gelb-grünen Hochblätter überragen die Blüten. Die Röhrenblüten sind blassgelb. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.


BACHBLÜTEN
Für viele wirke ich unnahbar (34 Water Violet)
- Diese Menschen wirken auf ihre Mitmenschen oft unnahbar
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die unnahbare Art abstreifen


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unausgeschlafen (35 White Chestnut)
- Diese Menschen fühlen sich immer wieder unausgeschlafen
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sie wieder ausgeschlafener


ERNÄHRUNG
Alkoholische Getränke
-
Bier                                              - Sekt
- Wein                                            - Schnaps
- Likör                                             - Alkopops


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü