Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 08.07.19-14.07.19


EISENKRAUT

Das Eisenkraut war früher eine der wichtigsten Heilpflanzen, es wurde sogar zur rituellen Reinigung der Tempel verwendet. Heute wird hauptsächlich sein südamerikanischer Bruder  Verbena angeboten und die europäische Pflanze ist fast in Vergessenheit geraten. Die Heilwirkung können wir jedoch eher vom europäischen Eisenkraut erwarten, wohingegen die südamerikanische Verbena stärker zitronig schmeckt und daher als Haustee besser geeignet ist.
Das Echte Eisenkraut, auch Taubenkraut, Katzenblutkraut, Sagenkraut oder Wunschkraut genannt, ist eine  Pflanzenart, die zur Gattung der Verbenen gehört. Es ist eine traditionelle  Heilpflanze.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten, Verdauungsschwäche
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, antibakteriell, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Atemwege: Bronchitis,  Keuchhusten, Katarrhe der oberen Luftwege, Halsschmerzen, Mandelentzündung, Fieber, Verdauungssystem: Sodbrennen, Gallenschwäche, Leberschwäche, Stoffwechsel: Milzerkrankungen, Rheuma, Gicht, Blut verdünnend, Blutarmut, Schwächezustände, Ödeme, Harnorgane: Blasensteine, Nierensteine, Frauenheilkunde: Menstruationsfördernd, Menstruationszyklus regelnd, Milch bildend, Wechseljahresbeschwerden, Nervensystem: Nervenschwäche, Nervosität, Migräne, Augenentzündungen, Haut: Wunden, Schlecht heilende Wunden, Furunkel, Ekzeme, Geschwüre, Schnittwunden, Leichte Brandwunden, Blaue Flecken
wissenschaftlicher Name:
Verbena officinalis
Pflanzenfamilie:
Eisenkrautgewächse = Verbenaceae
englischer Name:
 Verbena, Vervian
volkstümliche Namen:
Verbena, Druidenkraut, Eisenhart, Heiligkraut, Hahnenkopf, Katzenblut, Junotränen, Merkurblut, Richardskraut, Sagenkraut, Stahlkraut, Taubenkraut, Venusader, Wundkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Das blühende Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Glykoside, Verbenalin, Verbenin, ein Alkaloid, Aucubin, Bitterstoffe, Alpha-Sitosterol, Gerbstoff, Gerbsäure, Kieselsäure, Schleim
Sammelzeit:
Juli / August

Anwendung
Heutzutage wird das Eisenkraut kaum noch als Heilkraut eingesetzt, obwohl es immer noch eine wertvolle Heilpflanze ist. Die Schulmedizin lehnt die Anwendung des Eisenkrautes ab, weil die Wirkungen nicht bewiesen sind. Die Volksheilkunde verwendet das Eisenkraut jedoch gerne an. In erster Linie wird es als Wundkraut benutzt, aber auch für vielfältige innerliche Zwecke wird es angewendet. Das Eisenkraut kann man innerlich als Tee oder als Tinktur anwenden. Das Echte Eisenkraut wird als Grundlage für kosmetische Produkte, als  Tee und als alkoholisches Getränk angeboten. Vom Namen her wird es oft mit der ebenfalls zur  Familie der Eisenkräuter zählenden Zitronenverbene verwechselt (Aloysia citrodora), die häufig unter den irreführenden Bezeichnungen „Eisenkraut duftend" oder „Wohlriechendes Eisenkraut" in den Handel kommt. Eine Unterscheidung ist durch Geruch und Geschmack möglich. Während die Zitronenverbene intensiv nach Zitrone duftet und schmeckt, riecht das Echte Eisenkraut eher unauffällig und enthält viele  Bitterstoffe.
Eisenkraut in der Pflanzenheilkunde
Das Echte Eisenkraut hat vor allem in der Pflanzenheilkunde eine lange Tradition, die bis ins Altertum zurückreicht. Es wurden ihm insbesondere harntreibende, Gallenfluss anregende und anti rheumatische Wirkungen nachgesagt. Als Inhaltsstoffe konnten die  Iridoid- Glykoside Verbenalin, Hastatosid und neben einer Reihe anderer Verbindungen auch Verbascosid nachgewiesen werden. Eisen enthält die Pflanze allerdings nicht. Trotz mehrfacher  pharmakologischer Untersuchungen aller bekannten Inhaltsstoffe konnte eine eindeutige pharmazeutische Wirkung nicht gesichert nachgewiesen werden. Deshalb werden Eisenkrautpräparate heute, wenn überhaupt, nur noch in der Volksmedizin eingesetzt. Eisenkraut ist wohl aber ein wesentlicher Bestandteil handelsüblicher Erkältungsmittel. Neuere Untersuchungen belegen zudem schlaffördernde sowie neuroprotektive Wirkungen der Inhaltsstoffe. Eisenkrauttee und -öle gelten als  wehenauslösendes Mittel.
Eisenkraut als kulturelles Symbol
Das Eisenkraut ist seit frühester Zeit  kultisch verwendet worden. Bereits in  indogermanischen Zeremonien wurde das Eisenkraut genutzt, um Opfersteine oder Altartische zu reinigen. Im alten Ägypten wurde die Träne der Isis genannte Pflanze in Zeremonien eingesetzt. Im antiken Griechenland war sie der Göttin der Morgenröte  Eos Erigineia zugeordnet, im  antiken Rom lag laut Plinius Eisenkraut stets bündelweise auf dem Altar des Jupiter. In Wales trägt das Eisenkraut den Namen Devil’s bane („Teufelsbann"). Auch der Name Eisenkraut selbst lässt sich auf die kultische Verwendung dieser Pflanze zurückführen: Sie sollte das beste Mittel gegen Verwundungen durch Eisenwaffen sein, und sie wurde bei der Eisenverhüttung zugesetzt. Besonders in Südeuropa war das Eisenkraut im Aberglauben tief verwurzelt. Mit verbena bezeichneten schon die alten Römer gewisse Pflanzenteile, die bei Zeremonien und in der  Medizin verwendet wurden. Noch im Mittelalter war das Kraut Bestandteil von  Beschwörungszeremonien.
Eisenkraut als Genussmittel
In der Region um  Le Puyen-Velay in Südfrankreich wird unter dem Namen Verveine du Velay ein  Schnapsmit verdauungsfördernder Wirkung hergestellt. Allerdings bezieht sich „Verveine" hier auf die im Gegensatz zum Echten Eisenkraut zitronig duftende Zitronenverbene. Auch im Zusammenhang mit Teegenuss (und mit Genuss überhaupt) ist meist die Zitronenverbene gemeint. So auch bei der in arabischen Ländern verbreiteten Teemischung „verveine menthe".
Tee
Für einen Eisenkrauttee übergießt man zwei Teelöffel des Eisenkrautes, getrocknet oder frisch, mit einer Tasse kochendem Wasser. Fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen. In kleinen Schlucken trinken.
Tinktur
Man kann auch eine  Tinktur aus dem Eisenkraut herstellen. Von der Eisenkrauttinktur nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen ein.
Innerliche Anwendungen
Das Eisenkraut kann man gegen Erkältungskrankheiten verwenden. Auch zur Stärkung der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels setzt die Volksheilkunde das Eisenkraut ein. Das Blut soll gereinigt werden, verdünnt und neu gebildet. Das Eisenkraut soll die Nerven stärken und Migräne lindern. Außerdem wird es in der volkstümlichen Frauenheilkunde zur Regulierung des Periodenzyklusses eingesetzt. Es soll zudem Menstruationsbeschwerden und Wechseljahresbeschwerden lindern. Auch eine Förderung der Milchbildung wird ihm nachgesagt.
Äußerlich
Besonders beliebt ist das Eisenkraut traditionell in der äußerlichen Behandlung von Wunden. Früher stand es als Heilmittel gegen Kriegs- und Kampfverletzungen im hohen Ansehen. Außer für Verletzungen kann man es auch zur Behandlung von Ekzemen und Geschwüren einsetzen. Äußerlich kann man Kompressen mit dem Tee tränken und auf Wunden legen. Man kann auch Waschungen mit dem Tee vornehmen oder Umschläge auflegen. Auch Teilbäder kann man mit Eisenkraut-Tee durchführen.

Geschichtliches
Das Eisenkraut galt sowohl in der Antike im Mittelmeerraum als heilig, als auch in nördlicheren Gefilden, beispielsweise bei den Galliern. Schon im alten Ägypten wurde das Eisenkraut bei Zeremonien verwendet und "Träne der Isis" genannt. Im klassischen Griechenland und im römischen Weltreich diente das Eisenkraut als Kopfschmuck für hohe Würdenträger. Außerdem wurde der Altar des Jupiters mit dem Eisenkraut gefegt. Vermutlich hat das auch gut funktioniert, weil das Eisenkraut sehr hart ist. Dem Eisenkraut wurden wundersame Eigenschaften zugeschrieben. Es galt als Heilmittel für alle Kriegswunden und sollte sogar Unsterblichkeit verleihen. In Gallien wurde es von den Druiden fast so hoch eingeschätzt wie die überaus verehrte Mistel. Im Mittelalter wurde das Eisenkraut in nahezu jedem Zaubertrank verwendet und es galt als Allheilmittel gegen alle Arten von Krankheiten. In Wales wurde das Eisenkraut zum Vertreiben böser Geister verwendet und dementsprechend "Teufelsbann" (Devil's Bane) genannt.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich ist das Eisenkraut im Mittelmeerraum heimisch, aber es ist schon vor langer Zeit nach Mitteleuropa gelangt und wächst dort als Wildpflanze. Es wächst vereinzelt und in Gruppen an Wegrändern, auf Weiden, Mauern, Schutt und in Gärten als Beikraut. Das Eisenkraut ist ein- bis mehrjährig. Sein harter vierkantiger Stängel wird bis zu 80 cm hoch, meistens aber nur 30-50 cm. Die rauhen Blätter haben tiefe Einschnitte. Oberhalb der Blätter wachsen dem Eisenkraut mehrere harte Seitenäste, die die winzigen Blüten tragen. Die Blüten sind hellrosa und wachsen in Ähren von unten nach oben.
Erscheinungsbild und Laubblatt
Das Echte Eisenkraut wächst als sommergrüne, seltener einjährige bis meist kurzlebig ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 75 cm erreicht. Der aufrechte, verzweigte Stängel ist vierkantig und flaumig behaart bis fast kahl. Die Laubblätter sind gegenständig am Stängel verteilt angeordnet. Die Blattspreite verschmälert sich zu einem 0,3 bis 4 cm langen Blattstiel. Die 2 bis 8 cm lange und 1 bis 5 cm breite, eiförmige, verkehrt-eiförmige oder längliche Blattspreite ist papierartig, besonders auf den  Blattadern auf der Blattunterseite rau behaart. Die Blattspreite ist grob gezähnt, gelappt bis manchmal tief fiederspaltig.
Generative Merkmale
In Thyrsen stehen schlanke, ährige Teilblütenstände zusammen. Die Tragblätter sind so lang wie der Kelch. Die relativ kleinen, zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf 1 bis 4 mm langen Kelchblätter sind verwachsen und drüsig flaumig behaart. Die fünf weißlichen bis rötlichen, hell-violetten bis bläulichen, flaumigbehaarten Kronblätter sind zu einer (2 bis) meist 4 bis 8 mm langen Kronröhre verwachsen, der Kronsaum zweilippig und präsentiertellerförmig. Es sind vier fertile Staubblätter, zwei längere und zwei kürzere, vorhanden. Der Fruchtknoten ist kahl. Die Klausenfrucht zerfällt in vier längliche, 2 mm lange Klausen.

Sammeltipps
Das ganze oberirdische Kraut wird vor oder während der Blüte direkt über dem Boden abgeschnitten. Dann bündelt man es zu kleinen Sträußen und hängt es an einem schattigen, zugigen Platz zum Trocknen auf.




FARN

Farn ist eine der ältesten Pflanzen der Erde. In Urzeiten (Karbon: Vor ca. 350 Mill. Jahren) wurde der Farn so groß, wie heutzutage die Bäume. In schattigen Ecken "entrollt" er sich im Frühjahr spiralig und gibt dann mit seinen großen fiedrigen Blättern dem Wald bzw. der Schattenstelle den typischen Flair. Früher wurde der Farn als heilige Pflanze für allerlei magische Zwecke eingesetzt. In der Medizin ist sein bekanntestes Einsatzgebiet die Vertreibung von Würmern. Da der Farn leicht giftig ist, sollte man jedoch von Selbstversuchen mit selbstzubereiteten Mitteln Abstand nehmen. Äußerlich angewendet ist der Farn ungiftig und wird als Tinktur gerne bei Rheuma, Krämpfen und anderen Schmerzen eingesetzt.
Die Farne sind eine Gruppe von  Gefäßsporenpflanzen, die die  Schwestergruppe der  Samenpflanzen bilden. Die Farne umfassen alle Gefäßsporenpflanzen exklusive der Bärlapppflanzen. Somit zählen zu ihnen die  Schachtelhalme, die  Gabelblattgewächse, die  Natternzungengewächse, die Marattiaceae und die Echten Farne. Sie werden häufig als Monilophyten bezeichnet, die Bezeichnungen Monilophyta oder Moniloformopses sind jedoch keine gültigen Taxon-Bezeichnungen.  Es gibt weltweit rund 12.000 Arten, die meisten davon in den immerfeuchten Tropen. In Europa sind etwa 171 Arten, in Mitteleuropa etwa 101 Arten beheimatet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Würmer (Achtung giftig!), Äußerlich (z.B. als Tinktur aus der Wurzel): Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen, Wadenkrämpfe, Krampfadern, krampfhafte  Kopfschmerzen, Äußerlich (z.B. als Kissen mit Blättern): Rheuma, Gicht
wissenschaftlicher Name:
Aspidium filix-mas
Pflanzenfamilie:
Wurmfarngewächse = Dryopteridaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel für Tinktur, Blätter für Kissen
Inhaltsstoffe:
Filmaron, Filicin, Phloroglucin, ätherische Öle
Sammelzeit:
Blätter: Hochsommer, Wurzel: Spätsommer

Merkmale
Die Farne besitzen alle Merkmale der Gefäßsporenpflanzen. Sie haben eine besondere Form der Gefäßbündel: Das Protoxylem ist auf bestimmte Lappen des Xylemstrangs beschränkt. Daher kommt auch der Name Monilophyta: Lateinisch moniliformis bedeutet „halsbandförmig".



BACHBLÜTEN
Ich bin intolerant (3 Beech)
- Diese Menschen sind zu ihren Mitmenschen sehr intolerant
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden diese Menschen toleranter


BACHBLÜTEN
Gegen Ablehnung, Gefühl des Nicht angenommen sein, gegen leidende Menschen, da starkes Mitgefühl (4 Centaury)
- Diese Menschen haben etwas gegen Ablehnung und das Gefühl des Nicht angenommen sein und ebenfalls gegen leidende Menschen, da sie ein starkes Mitgefühl besteht
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie gegen die Ablehnung und Nicht angenommen sein ankämpfen


ERNÄHRUNG
Funktionen der wichtigsten Mengen- und Spurenelemente
Natrium und Chlorid
Der Körper braucht ca. 70g Natrium. Ca. die Hälfte des Natrium befindet sich im Blut und Gewebsflüssigkeit, also außerhalb der Zelle. Natrium und Chlorid regeln die Wassermenge innerhalb und außerhalb der Zelle, sie erhalten die Gewebespannung. Natrium fördert die Wasseraufnahme und bindet Wasser im Gewebe.
Kalium
Kalium ist der Gegenspieler von Natrium und ebenfalls an der Regulation des Wasserhaushaltes beteiligt. Kalium ist wichtig für Herz und Muskeln.
Magnesium
Magnesium ist sehr wesentlich für den Stoffwechsel, denn es ist an der Aktivierung von nahezu 300 Enzymen beteiligt. Es ist wichtig für die Muskelfunktionen und das gute Zusammenspiel von Nerv und Muskel. Außerdem gibt es als „Antistreß-Mineralstoff". Ferner dient es als Bausubstanz für Knochen und Zähne


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