Direkt zum Seiteninhalt

10.06.2020

tägliche News > Juni > 08.06.20 - 14.06.20
Schwarze Königskerze
Die Schwarze Königskerze sieht nicht so finster aus wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 1,4 m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten mit einem violetten Tupfer im Blütenzentrum. Sie ist, wie ihre Schwestern, eine wichtige Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.
 
Steckbrief
Haupt -Anwendungen: Heiserkeit, Husten
Heilwirkung: antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, kreislaufanregend, reizmildernd, schweißtreibend
Anwendungsbereiche: Atemwegserkrankungen, Blasenerkrankungen, Erkäl-tung, Falten, Frostbeulen, Grippaler Infekt, Grippe, Hautentzündungen, Heiserkeit, Husten, Katarrh, Magen-Darm-Beschwerden, Nierenerkrankungen, Prellungen, Rheuma, Warzen
wissenschaftlicher Name: Verbascum nigrum
Pflanzenfamilie: Braunwurzgewächse = Scrophulariaceae
englischer Name: Dark Mullein
volkstümlicher Name: Dunkle Königskerze, Dunkles Wollkraut, Schwarze-Königskerze
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Aucubin, Catapol, Flavonoide, Iridoidglykoside, Kaffeesäure, Phenolcarbonsäuren, Phytosterole, Schleimstoffe, Sterole, Triterpensaponine, Verbascosaponin, Verbascosid
Sammelzeit: Juni-Oktober
 
Anwendung
Meistens wird die Schwarze Königskerze Hustenteemischungen beigefügt. In diesen Mischungen mildern sie den Hustenreiz und wirken auswurffördernd. Auch pur, also ohne andere Hustenkräuter kann man sie im Tee trinken. Dazu bereitet man einen Aufguss. Eine verdünnte Tinktur kann man gegen Magen-Darm-Katarrhe einsetzen. Äußerlich kann man die Schwarze Königskerze als Ölauszug in Salben und Cremes anwenden, hilft gegen Falten, Hautentzündungen und Prel-lungen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Schwarze Königskerze ist eine mehrjährige oder zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120, manchmal bis 150 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist nach oben scharfkantig und oft dunkelrot überlaufen. Die Laubblätter sind unterseits graufilzig, oberseits – im Gegensatz zu vielen anderen Verbascumarten – jedoch fast kahl und dadurch frisch-grün wirkend. Die grundständigen Laubblätter sind meist langgestielt, am Grund herzförmig und ungleichmäßig gekerbt, die mittleren Stängelblätter sind einfach gekerbt und länglich eiförmig.
Im verlängerten, drüsenlosen Blütenstand sitzen in ähnlich angeordneten Knäueln die Blüten. Der Blütenstand ist ährenförmig und unverzweigt, höchstens am Grund können einige wenige seitliche Trauben entspringen. Die längsten Blütenstiele sind jeweils doppelt so lang wie der Kelch. Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die gelbe, am Grund oft rot gefleckte Blütenkrone ist außen dicht behaart und hat einen Durchmesser von manchmal über 2 Zentimetern. Die Staubfäden sind purpurviolett wollig behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.

Akelei t
Die Gemeine Akelei oder Gewöhnliche Akelei, auch Wald-Akelei genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Akeleien innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse. Aquilegia vulgaris ist eine Sammelart mit etlichen Varietäten. Zu ihr werden zahlreiche weitere Aquilegien aus der Flora Europas gestellt. Die Gemeine Akelei wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit in vielfältiger Form in der Medizin verwendet. Aufgrund der ihr zugeschriebenen Symbolik ist sie außerdem auf zahlreichen mittelalterlichen Tafelgemälden zu finden.
 
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend, Appetitlosigkeit, Gicht, Rheuma, Skorbut, Nervenreizung, Hautunreinheiten, Ekzeme, Geschwüre, Fisteln, Parasiten, Läuse
wissenschaftlicher Name: Aquilegia vulgaris
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Columbine
volkstümliche Namen: Gewöhnliche Akelei, Gemeine Akelei, Wald-Akelei
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel, Samen
Inhaltsstoffe: Blausäure, Blausäureglykosid, Linolsäure, Myristinsäure, Magnoflorin
Sammelzeit: Juni bis Oktober
 
Anwendung
Die Akelei ist wahrscheinlich seit dem späten Mittelalter eine Zierpflanze europäischer Gärten. Da Herbarien erst ab dem 17. Jahrhundert angelegt wurden und erste botanische Bücher erst im 16. Jahrhundert geschrieben wurden, lässt sich ein genaueres Datum nicht bestimmen. Einen der ältesten Hinweise auf eine Verwendung der Akelei als Zierpflanze liefert dagegen die mittelalterliche Kunst. Auf dem um 1410 entstandenen „Paradiesgärtlein“ eines unbekannten oberrheinischen Meisters, das sich heute im Frankfurter Museum Städel befindet, ist neben zahlreichen anderen Zierpflanzen auch eine Akelei zu erkennen. Auch Hieronymus Bock berichtet 1539 in seinem „Kreutterbuch“ von einer „Agleyblume“, die häufig angebaut wird: „Das Agleykraut wachßt gemeinlich in unsern Landen in den Gärten. Manfindts aber auch in den Wäldern die inn der höhe ligen.“
Leonhard Fuchs berichtete bereits 1543, dass neben Pflanzen mit der üblichen blau gefärbten Blüte auch schon solche mit weißen oder rötlichen bekannt seien. Gefüllte Sorten werden erstmals 1561 beschrieben, und im Hortus Eystettensis wurden 1613 zwölf kultivierte Formen der Gemeinen Akelei genannt. Die pflegeleichte Gemeine Akelei, die allerdings schon um 1900 als altmodische Blume galt, ist heute noch häufig in Gärten zu finden. Sie gedeiht besonders gut an lichten bis halbschattigen Stellen im Garten, die einen humosen Boden aufweisen, und wird häufig mit Farnen und Anemonen kombiniert. Genauso häufig wie die Gemeine Akelei findet man jedoch in europäischen Gärten langspornige Akeleisorten. Diese sind nicht auf die Gemeine Akelei zurückzuführen. Es handelt sich meistens um Hybriden nordameri-kanischer Akeleiarten, die nach 1800 zunehmend in Europa eingeführt wurden.
Verwendung in der Heilkunst
Akelei wird heute noch in der Homöopathie verwendet, wo die Pflanze ähnlich wie früher in der Volksmedizin bei Menstruationsbeschwerden, Nervosität, Schwächezu-ständen und Hautkrankheiten eingesetzt wird. Ansonsten findet die Akelei in der modernen Pflanzenheilkunde keine Verwendung mehr. Heute stehen die Pharmakologen auf dem Standpunkt, dass die in der Akelei enthaltenen krebserregenden Gly-koside in ihrer chemischen Struktur noch unvollständig bekannt sind. Generell schätzt man die Gemeine Akelei als eine Pflanze ein, die nicht mehr von medizinischem Interesse ist, da für ihre möglichen Einsatzgebiete andere und wirkungs-vollere Wirkstoffe zur Verfügung stehen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Gemeine Akelei ist eine kurzlebige, mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 30 und 60 Zentimetern erreicht, etwa 45 cm breit wird und über ein kräftiges Rhizom verfügt. In der Mitte der lockeren Blattrosette wachsen lange, reichverzweigte Stängel, an deren Blütenzweigen die gespornten glockenförmigen Blüten sitzen. Die Laubblätter der Gemeinen Akelei sind doppelt dreizählig, mit rundlichen gelappten an den Lappen gekerbten gestielten Blättchen; oberseits bläulich-grün, unterseits gräulich-grün und behaart. Die grundständigen Blätter sind lang gestielt, die obersten Blättchen am Stängel ungestielt, länglich oval und ganzrandig. Bald nach der Blütezeit zieht sich die Pflanze mit welkenden Blättern und Stängeln auf das Rhizom zurück.
Die nickenden Blüten erscheinen in der Zeit von Mai bis Juni und haben einen Durchmesser von drei bis fünf Zentimetern. Sie haben fünf kronblattartige Perigonblätter, die jeweils 1,5 bis 2,5 cm lang und 1,0 bis 1,5 cm breit sind. Die fünf Nektarblätter neigen sich glockenartig und tragen am Grunde Nektardrüsen. Die Blüten sind überwiegend blau gefärbt; gelegentlich treten jedoch auch bei der Wildform weiße, rotviolette oder blaue Blüten mit weißem Rand auf. Die blaue Farbe geht auf das Anthocyanidin Delphinidin zurück. Aus jedem einzelnen, freien Fruchtblatt bilden sich die für Hahnenfußgewächse typischen Balgfrüchte.
Während die Blüten nach unten gerichtet waren, stehen die Balgfrüchte aufrecht; sie enthalten die bis zu 2,5 mm langen, schwarz glänzenden Samen. Die als Gartenpflanze kultivierten Sorten der Gemeinen Akelei gibt es neben dem dunklen Blau der Wildform auch mit weißen, rosa, roten und purpurnen Blüten. Strahlend weiße Blüten hat beispielsweise die Sorte 'Nivea'. Daneben gibt es auch Zuchtformen der Gemeinen Akelei, die zweifarbig sind, und solche mit gefüllten Blüten. Zu den von der Royal Horticultural Society empfohlenen Akelei-Sorten gehört beispielsweise die Zuchtform 'Nora Barlow', die pomponförmige gefüllte und altrosa und weiß gefärbte Blüten hat.

Bachblüten
Ich nehme alles sehr schwer (12 Gentian)
-        Diese Menschen nehmen alles viel zu schwer
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte nehmen sie vieles wieder leichter
Bachblüten
Man wagt kaum, auf eine Änderung seiner Situation zu hoffen (13 Gorse)
-        Diese Menschen wagen kaum, auf Veränderungen ihrer Situationen zu hoffen
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte wagen sie es wieder eine Veränderung ihrer Situation zu hoffen
Wer oder was ist überhaupt ein Vegetarier?
 Nach den Grundsätzen der Internationalen Vegetarier-Union sind „Vegetarier“ alle die keine Nahrungsmittel zu sich nehmen, die von geschlachteten Tieren stammen. Das schließt Fisch, Weich- und Schalentiere genauso ein, wie tierische Fette, z.B. Speck, Rinder- und Schweinefett. Das Wort „Vegetarismus“ kommt von lateinischen vegetus, das „ganz“, „gesund“, „frisch“ oder „lebendig“ bedeutet, wie z.B. in den alten lateinischen Ausdruck Homo vegetus – ein körperlich und geistig gesunder Mensch.  
Zurück zum Seiteninhalt