Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.06.2019

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WALDREBE
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Manch ein europäischer Wald wird durch die Waldrebe in einen exotisch wirkenden Dschungel verwandelt. Denn die Waldrebe ist eine echte Liane. Ihre Früchte werden von weißer Wolle umgeben, sodass die von der Rebe umwucherten Bäume aussehen, wie in Wattebällchen gehüllt. In der Heilkunde spielt die Waldrebe keine sehr große Rolle, denn sie ist im rohen Zustand leicht giftig und ihre Heilwirkungen sind nicht besonders ausgeprägt. Die Waldrebe wird jedoch in der Homöopathie eingesetzt und spielt als Bachblüte Clematis eine wichtige Rolle und ist sogar Bestandteil der Notfalltropfen.
Die Waldreben, auch Klematis genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse. Die etwa 300 Arten sind überwiegend in den  gemäßigten Gebieten Eurasien und der  Neuen Weltverbreitet. Viele Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet. Der volkstümliche Name für im deutschen Sprachraum heimische Arten „Judenstrick" stammt von „ Jutenstrick".

Steckbrief
Heilwirkung:
Achtung hautreizend! Scheidenentzündung, Schmerzen, Juckreiz, Homöopathisch (ab D2): Hautausschlag, Hautjucken, Drüsenschwellung, Nervenschmerzen, Rheuma, Lymphgefäßentzündung, Prostataentzündung, Brustentzündung
wissenschaftlicher Name:
Clematis vitalba
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name:
Clematis
volkstümlicher Name:
Clematis, Klematis, Echte Waldrebe, Gemeine Waldrebe, Weiße Waldrebe, Greisenbart, Niele, Lian, Liasch, Lüln, Lün, Ulischwidn
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel, Stängel
Inhaltsstoffe:
Campesterol, Anemonin, Kaffeesäure, Protoanemonin, Trime-thylamin
Sammelzeit:
Blätter: Sommer, Wurzeln: Herbst

Anwendung
Die frische Pflanze ist roh leicht giftig und hautreizend. Gekocht oder getrocknet verliert sich die Giftigkeit. Dennoch sollte man die Pflanze sicherheitshalber nur äußerlich oder in homöopathischer Verdünnung anwenden. Äußerlich als Waschung oder Einreibung hilft eine Abkochung der Wurzeln und Stängel bei Juckreiz und Hautausschläge. Die Hauptanwendung der Waldrebe ist jedoch in der Homöopathie. Dort wird sie bei Hautproblemen, rheumatischen und neuralgischen Schmerzen eingesetzt. Auch bei Problemen der männlichen Harnorgane kann man sie verwenden. Gebräuchlich sind vor allem niedrige Potenzen. Als Bachblüte Clematis unterstützt die Waldrebe bei Verträumtheit und geistiger Abwesenheit.

Pflanzenbeschreibung
Die gemeine Waldrebe ist eine Lianenart, die in mitteleuropäischen Wäldern heimisch ist. In manchen Gegenden ist sie sogar recht verbreitet und kann lokal fast zur Plage werden. In Gärten wird liebevoll die Klematis kultiviert, eine großblütige Verwandte. Die gemeine Waldrebe wächst jedoch wild und die Blüten erinnern nicht sehr stark an ihre botanische Schwester. Die Pflanze wird bis zu 15m lang und rankt sich an Bäumen und anderen Rankmöglichkeiten hoch. Die Blätter sind eiförmig-lanzettlich. Die weißen Blüten blühen von Juli bis September. Sie haben nach hinten rund gebogene Blütenblätter und ein ganzes Büschel kugelförmig abstehende Fäden. Zur Zeit der Samenreife im Herbst bis Winter bilden sich aus den Blüten wollige Buschel. Die Pflanzen sehen dann über und über wollig aus. Die Ranken kann man zum Körbeflechten verwenden. Die Clematisarten sind in vielen morphologischen Merkmalen sehr unterschiedlich. Durch Züchtung wurden besonders die Blüten stark verändert, in Farbe der Blüten und Umwandlung von Staminodien zu dekorativen kronblattähnlichen Blütenblättern, so dass die Wirkung von vielen statt ursprünglich vier Blütenhüllblättern entsteht.
Erscheinungsbild und Blätter
Waldreben sind hauptsächlich  verholzende, manchmal ausdauernde,  krautige  Kletterpflanzen, selten auch nicht kletternde, ausdauernde, krautige Pflanzen oder selbständig aufrecht wachsende Halbsträucher bis  Sträucher; als Ausnahmen gibt es einjährige Arten. Die mittel- und starkwüchsigen Lianen erreichen Wuchshöhen von 2 bis 6 Metern. Sie sind immergrün oder laubabwerfend. Manche Arten bilden lange  Rhizome. Die meist gegenständig, selten in Bündeln oder wechselständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel kann sehr kurz bis relativ lang sein. Oft sind der Blattstiel und/oder die -rhachis rankenähnlich umgebildet. Die Blattspreite ist einfach oder gefiedert. Die Spreite der Blätter oder Blättchen ist fiedernervig und kann je nach Art sehr unterschiedlich geformt sein. Der Rand der Blätter oder Blättchen kann glatt oder gezähnt sein.
Generative Merkmale
Meist ist ein langer Blütenstandschaft vorhanden. Die Blüten stehen selten einzeln, meist in end- oder achselständigen, zymösen oder rispigen Blütenständen. Unter den Blüten stehen meist zwei blatt- bis schuppenförmigen  Hochblätter, manchmal fehlen sie; sie umhüllen nie die Blüten. Die  radiärsymmetrischen Blüten sind zwittrig oder funktionell männlich. Die Waldreben sind gekennzeichnet durch ihre bei Naturformen meist vier oder fünf, selten bis acht, freien, 6 bis 60 Millimeter langen kronblattartigen  Kelchblätter, die ausgebreitet bis aufrecht sind und von lineal über verkehrt-eiförmig bis eiförmig geformt.  Kronblätter fehlen. Die Farben der Kelchblätter bei Naturformen reichen von gelb bis grün, von weiß über cremefarben bis blau oder von rot über rosa-farben bis violett. Es sind viele freie Staubblätter vorhanden. Sie sind entweder alle fertil, oder ein Teil der äußeren Staubblätter ist zu länglichen oder kronblattartigen  Staminodien umgewandelt. Die Staubfäden sind fadenförmig bis verbreitert. Es sind meist viele (5 bis 150) freie oberständige  Fruchtblätternorhanden, die meist flaumig bis zottig behaart sind und nur eine hängende  Samenanlage enthalten. Die behaarten Griffel enden in einer erkennbaren Narbe und verlängern sich meist bis zur Fruchtreife. Die meist mehr oder weniger zusammengedrückten, einsamigen  Nussfrüchte besitzen einen meist 1,2 bis 11 cm langen, geraden oder gekrümmten, kahlen bis federartigen, schnabelartig verlängerten Griffel. Es stehen meist viele Früchte zusammen.




ACKERMINZE


Die Ackerminze ist die wilde Schwester der Pfefferminze und all der anderen vielen Arten der Minzfamilie. Sie kommt in mehreren Unterarten nahezu weltweit vor. Ebenso wie andere Minzen kann man die Ackerminze gegen Verdauungsbeschwerden und Erkältungen einsetzen. Ihr ätherisches Öl ist als japanisches Heilpflanzenöl weit verbreitet.
Die Acker-Minze, auch Korn-Minze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Minzen innerhalb der Familie der Lippenblütler. Sie ist in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugelweit verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Erkältung, Schnupfen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmschwäche, Durchfall, Magenkrämpfe, Gastritis, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Übelkeit, Gallenschwäche, Gallensteine, Rheuma, Gicht, Gedächtnisschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Mentha arvensis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Corn mint
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Menthol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure

Anwendung
Tee, innerlich
Die Ackerminze kann man, wie ihre bekanntere Schwester, die Pfefferminze, vorwiegend als Tee verwenden. Als Tee oder als Bestandteil von Teemischungen kann sie gegen Verdauungsbeschwerden helfen. Auch bei Erkältungen leistet sie gute Dienste. Durch ihre schmerzstillenden und krampflösenden Eigenschaften hilft sie auch gegen Kopfschmerzen und Migräne.
Umschläge
Als Umschlag kann man Ackerminzentee bei Hautentzündungen verwenden.
Ätherisches Öl
Das reine ätherische Öl ist im allgemeinen kaum erhältlich, aber das ätherische Öl der japanischen Ackerminze wird zur Mentholerzeugung benutzt. Die übrigbleibenden Bestandteile dieses Öls werden als japanisches Minzöl in den Handel gebracht. Insofern spielt das ätherische Öl der Ackerminze durchaus eine große Rolle. Es erleichtert die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Auch Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen können damit gelöst werden.

Achtung! In der Schwangerschaft sollte man die Ackerminze, wie alle Minzarten, nicht verwenden, denn sie könnte eventuell Fehlgeburten auslösen. Außerdem vertragen manche Menschen keine Minze. Sie bekommen dadurch Magenschmerzen. Solche Menschen sollten auf die Anwendung von Minzarten verzichten.

Pflanzenbeschreibung
Die Ackerminze ist fast überall auf der Welt heimisch. Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden, bevorzugt in der Nähe von Feldern. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 40 cm hoch. Sie hat eiförmige Blätter, die teilweise behaart sein können. Die Blätter stehen gegenständig. Die hellvioletten Blüten wachsen quirlartig in den Achseln der Blätter. Anders als bei anderen Minzen hat die Ackerminze keine Ähren an der Spitze. Dadurch kann man sie auch von anderen Minzenarten unterscheiden.
Vegetative Merkmale
Bei der Ackerminze handelt sich um sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von meist 5 bis 30, selten bis zu 60 Zentimetern. Die Pflanzen können sich durch unterirdische Ausläufer vermehren. Der oft relativ dünne Stängel ist niederliegend, aufsteigend oder aufrecht und verzweigt. Oft sind die Blätter sowie der obere Teil des Stängels weich behaart. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind deutlich in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist meist relativ kurz. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch. Der Blattrand besitzt wenige grobe, nach vorn gerichtete Zähne. Die Behaarung der Blätter kann stark schwanken.
Generative Merkmale
Unter den Menthaarten zeichnet sich die Ackerminze dadurch aus, dass die Scheinquirlen, in denen die Blüten angeordnet sind, entfernt voneinander in den Achseln von voll ausgebildeten Laubblättern stehen. Selbst an der Spitze der Stängel stehen die Blütenquirle nicht dicht gedrängt. Die bei den meisten anderen Minzearten vorhandenen Scheinähren gibt es also nicht. Die Stängel enden mehr oder weniger belaubt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der 1,5 bis 2,5 Millimeter lange, glockenförmige Blütenkelch ist mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig. Die etwa 0,5 Zentimeter langen Kelchzähne sind breit dreieckig, ungefähr so breit wie lang und dicht abstehend behaart. Die rosafarbene bis violette Krone ist 4 bis 6 Millimeter lang und innen behaart. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.

Andere Sorten
Von der Ackerminze gibt es mehrere Unterarten bzw. Sorten. Einige Duftpflanzen gehören dazu, bei denen die Minzen andere Duftnoten haben als die normale Ackerminze. Auf dem Foto sehen Sie beispielsweise die Bananen-Minze, die nach Bananen duftet.


BACHBLÜTEN
Man ist ein gesuchter Ratgeber, oft auch seelischer Mülleimer (34 Water Violet)
- Diese Menschen sind ein gesuchter Ratgeber, oft sind sie auch der seelischer Mülleimer
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie ein gelegentlicher Ratgeber und kein seelischer Mülleimer mehr  

BACHBLÜTEN
Weil ich verbittert bin (38 Willow)
- Diese Menschen sind verbittert
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Verbitterung abstreifen


ERNÄHRUNG
Küchenkräuter nach Hildegard
Bertram (Hildegard zitiert: er ist gut weil er die Fäulnis im gesunden Menschen mindert, das gute Blut vermehrt und einen Klaren Verstand bereitet. Auch der schwer kranke bringt er wieder zu Käften)


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