Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 04.03.19-10.03.19


BITTERES SCHAUMKRAUT

Das bittere Schaumkraut wächst an feuchten Wegrändern und kleinen Bächen.
Die kleinen, weißen Blüten haben hübsche rote Staubgefäße, was sie zu einem echten Hingucker macht. Es ähnelt sowohl der Brunnenkresse als auch dem Wiesenschaumkraut. Alle drei Pflanzen sind ja auch miteinander verwandt. In der Pflanzenheilkunde wird das bittere Schaumkraut nur selten eingesetzt. Wenn dann quasi als Ersatz seiner beiden Verwandten vor allem gegen Frühjahrsmüdigkeit und Stoffwechselschwäche. Als Wildsalat ist das bittere Schaumkraut angenehm würzig. Es verbindet die Schärfe der Brunnenkresse mit einem gewissen Bitteraroma.
Das Bittere Schaumkraut, auch Falsche Brunnenkresse oder Bitterkresse genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schaumkräuter innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächsen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Vitamin-C-Mangel, Frühjahrsmüdigkeit
Heilwirkung:
anregend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Frühjahrskur, Rheuma, Skorbut, Stoffwechselschwäche, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name:
Cardamine amara, Nasturtium majoris
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütengewächse = Brassicaceae
englischer Name:
Large Bitter-cress
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Bitterstoffe, Senföl
Sammelzeit:
März bis Juni

Anwendung
Bitteres Schaumkraut wird vor allem frisch als Wildkraut angewendet. Man kann das bittere Schaumkraut auch getrocknet als Tee trinken, um den Stoffwechsel und die Verdauung anzuregen. Diese Art der Anwendung ist jedoch eher selten und unüblich.
Wildsalat
Die Blätter des bitteren Schaumkrauts kann man zusammen mit anderen Wildkräutern im Salat essen. Auch in Kräuterquark oder kleingeschnitten auf Brot schmeckt das bittere Schaumkraut aromatisch. Da das bittere Schaumkraut bitter schmeckt, sollte man nicht zu viel davon auf einmal verwenden. Durch den Vitamin-C Gehalt, das Senföl und die Bitterstoffe wirkt das bittere Schaumkraut anregend und stoffwechselstärkend.

Pflanzenbeschreibung
Das Bittere Schaumkraut ist in Mitteleuropa heimisch. Es wächst bevorzugt an feuchten Wegrändern und kleinen Bachläufen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst bodennahe Blätter aus. Diese Blätter bilden jedoch keine Blattrosette. Die Stängel der Pflanze wachsen ganzjährig, manchmal sogar im Winter. Auch an den Stängeln wachsen Blätter, meist an kleinen Stängeln. Die Blätter sind fiederartig gelappt mit einer abgerundeten Spitze am Ende. Im Frühjahr wachsen längere Stängel, die bis zu 60 Zentimeter lang werden. An diesen Stängel erscheinen zwischen April und Juli die kleinen, weißen Blüten, die in Trauben stehen. Die Blüten haben jeweils vier weiße Blütenblätter. In der Mitte wachsen rötliche Staubgefäße. Aus den Blüten entwickeln sich aufrechte Schoten, die die Samen enthalten.
Blatt
Das Bittere Schaumkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze. Die niederliegenden Stängeltreiben wurzelnde Ausläufer mit grundständigen Blättern, die keine Rosetten bilden. Im Frühjahr des zweiten oder Folgejahres bilden sich aufsteigende, gefurchte, stark beblätterte Stängel, die eine Wuchshöhe von 10 bis zu 60 Zentimetern erreichen. Der meist unverzweigte, kahle oder behaarte, kantige Stängel ist markgefüllt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist unpaarig fiederteilig und besteht meist aus zwei bis vier, manchmal auch bis zu acht  Fiederpaaren und einem einzelnen Fiederblatt am Ende, das etwas größer als die anderen ist.
Blüten-, Fruchtstand, Blüte, Frucht und Samen
Zwei bis dreißig Blüten stehen in einem endständigen, anfangs kurzen, schirmtraubig eingeebneten zusammen, der sich später bis zur Fruchtreife zu einem lockeren, traubigen Blütenstand streckt. Die zwittrigen  Blüten sind vierzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die vier anliegenden Kelchblätter sind eiförmig und grün. Die vier weißlichen bis seltener rosafarbenen  Kronblätter sind 7 bis 12 Millimeter lang, und damit etwa dreimal so lang wie die Kelchblätter. Die Blüten enthalten sechs  Staubblättermit violetten Staubbeuteln (Unterscheidungsmerkmal zur ähnlichen  Brunnenkresse). Die Blütezeit dauert von April bis Juli. An aufrecht vom Stängel abstehenden Fruchtstielen stehen stabförmig, gerade Schoten, die eine Länge von 2 bis 4 Zentimeter und einen Durchmesser von 1 bis 2 Millimeter aufweisen. Die Samen liegen in jedem Fach einreihig. Die Fruchtklappen öffnen sich kurz vor der Reife oder auch bei Berührung explosionsartig aufrollend und dabei werden die Samen herausgeschleudert.

Sammeltipps
Die Blätter des bitteren Schaumkrautes sollten nur an sauberen Bächen und Gräben geerntet werden. Am besten verwendet man sie so frisch wie möglich.




FRÜHLINGS-FINGERKRAUT

Das Frühlings-Fingerkraut ist ein gelb blühendes Fingerkraut, das gerne auf sandigen Trockenwiesen, Wegrändern und Felshängen wächst. Es ist in Mitteleuropa verbreitet und häufig zu finden, oft in kissenähnlichen Verbänden. Von dem Frühlings-Fingerkraut gibt es vermutlich mehr als 10 Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unterschiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Frühlings-Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und gegen Durchfall eingesetzt.
Das Frühlings-Fingerkraut, ist ein in Mitteleuropa meist verbreitet und häufig vorkommendes Rosengewächs. Es blüht von März bis Mai, manchmal auch im Spätsommer und Herbst ein zweites Mal.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Wunden
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche: Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name: Potentilla neumanniana, Potentilla tabernaemontani, Potentilla verna
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Spring Cinquefoil
volkstümlicher Name: Frühlings-Fingerkraut, Gewöhnliches Frühlings-Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit: Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen: Narbenbildung

Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft bei Durchfall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilft bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünstigen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.

Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Frühlings-Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Frühlings-Fingerkraut ab und zu als Zierpflanze in Gärten kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Diese Art ist ausdauernd und bildet oft große, teppichartige Wuchsformen. Die  Grundblätter sind fingerförmig und bestehen aus fünf bis sieben keilförmigen bis verkehrt-eiförmigen Blättchen. Diese sind 1 bis 3 cm lang und besitzen jederseits zwei bis fünf Zähne. Der freie Teil der  Nebenblätter der Grundblätter ist sehr schmal linear bis lanzettlich (Unterschied zum  Rötlichen Fingerkraut). Die blühenden Triebe wachsen seitlich aus den Achseln der vorjährigen, zur Blütezeit teilweise vergangenen Grundblätter. Sie sind niederliegend, mit der Spitze aufsteigend, 5 - 15 cm lang und besitzen mehrere Stängelblätter. Der Blütenstand ist 3 - 10-blütig und oft schon aus den Achseln der unteren Stängelblätter verzweigt. Die Blüten sind gelb und besitzen einen Durchmesser von 10 - 18 mm. Als Potentilla neumanniana werden nur solche Pflanzen bezeichnet, die keine Sternhaare besitzen. Die Behaarung besteht nur aus einfachen, 2 - 3 mm langen Haaren (Striegelhaaren), die meist vorwärts gerichtet sind, seltener auch fast abstehend. Im oberen Teil der Blütentriebe und an den Blattstielen finden sich kürzere, gekrümmte Haare, manchmal auch kurze Drüsenhaare.
Das Frühlings-Fingerkraut ist Mittel-Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf sandigen Trockenwiesen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 15 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 1 bis 3 cm lang. Die gelben Blüten erscheinen zwischen März und Juni an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 10-20 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Sommer bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen und sandigen Boden.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.



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