Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 05.03.18-11.03.18


ASIATISCHE KERMESBEERE t

Die Asiatische Kermesbeere ist eine 1 bis 1,5 Meter hohe Pflanze, mit dunkelroten bis schwarzen Beeren. Die aus Asien kommende Pflanze ist bei uns immer öfter als Zierpflanze zu sehen, teilweise findet man sogar ausgewilderte Exemplare in der freien Natur. In ihrer Heimat werden ganz junge Pflanzentriebe als Gemüse oder Salat gegessen und als Heilpflanze genutzt. Alle Pflanzenteile sind giftig, am giftigsten ist die rübenartige Wurzel. Die jungen Blätter und Triebe enthalten fast kein Gift, je älter die Blätter und Stängel werden, desto giftiger werden diese. Bei den Beeren nimmt mit zunehmenden Reifegrad die Giftigkeit des Fruchtfleisches ab, die Samen allerdings bleiben giftig. Es gibt eine giftigere Schwester ähnlicher Wirkung aus Nordamerika: Amerikanische Kermesbeere.
Die Indische Kermesbeere, auch als Essbare Kermesbeere, Asien-Kermesbeere oder Asiatische Kermesbeere bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kermesbeeren. Sie stammt aus Südostasien.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, immunstärkend, schleimlösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
TCM: Bakterieninfektionen, Blähungen, Furunkel, Husten, Karbunkel, Nierenentzündungen, Ödeme, Pilzinfektionen, Tumore, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Phytolacca acinosa
Pflanzenfamilie:
Kermesbeerengewächse = Phytolaccaceae
englischer Name:
Indian poke, Indian pokeweed
volkstümlicher Name:
Asiatische Kermesbeere, Shang Lu
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren, Blätter, junge Triebe, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Alpha-Spinasterol, Cyanfarbstoffe, Enzyme, fettes Öl, Gamma-Aminobuttersäure, Gerbstoffe, Harze, Histamin, Lectine, Lignane, Phytolaccagenin, Phytolaccanin, Phytolaccatoxin, Phytolaccosaponin, Phytolaccoside, Phytolaccoside, Pokeweed-Mitogene, Saponinglykoside, Triterpensaponine
Sammelzeit:
Junge Triebe: Frühling, Blätter: Sommer, Beeren: Herbst, Wur-zel: Herbst
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen:
Vergiftungserscheinungen

Anwendung
Die innerliche Anwendung ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden, da je nach Alter der Pflanzenteile die giftigen Inhaltsstoffe stark schwanken können. Daher sollte man auf den innerlichen Einsatz älterer Pflanzenteile oder der Samen verzichten. Die asiatische Kermesbeere ist weniger giftig als die amerikanische Schwester.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft innerlich gegen Rheuma und äußerlich bei Hautkrankheiten.
Gemüse
Die frischen Triebe und jungen zarten Blätter können als Gemüse gekocht werden. 15 Minuten kochen, Wasser wegschütten und noch nochmal mit frischem Wasser 15 Minuten kochen. Wirkt blutreinigend und harntreibend.
Wurzel
Abkochungen, Extrakte und Tinkturen, die aus der Kermeswurzel hergestellt wurden, wirken immunsystemstärkend und werden innerlich gegen Immunschwäche, äußerlich gegen Gicht und Rheuma eingesetzt. (Mittel nicht selbst herstellen!)
Homöopathie
Aus der frischen Wurzel wird ein Mittel hergestellt (Phytolacca D1-D4) und bei Angina, Brustdrüsenentzündung, Grippaler Infekt, ... eingesetzt.

Geschichtliches
Verwendung als Heilpflanze vor etwa 2000 Jahren schriftlich festgehalten. Es wurde und wird vor allem die Wurzel "Shang Lu" genutzt. Aus der Wurzel wurde auch ein Gebräu zur Geister- und Dämonenbeschwörung hergestellt. Die Samen und Wurzelabkochungen werden zur Schneckenbekämpfung eingesetzt. Heute in der Medizin zum Behandeln von Immunschwächekrankheiten und Tumoren im Test.

Pflanzenbeschreibung
Die Indische Kermesbeere wächst als buschige, ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von über 1 Meter. Aus einer rübenartig verdickten Wurzelknolle geht eine hellgrüne bis violette Sprossachse hervor, welche sich stark verzweigt. Die grünen, länglich-ovalen Laubblätter sind bis zu 26cm lang. Während der Blütezeit zwischen Juni und August erscheinen in endständigen, traubigen Blütenständen die kleinen, weißlichen  Blüten. Die Beerenfrüchte sind gekammert und rötlich purpurviolett bis schwarz gefärbt. Blüten- und Fruchtstand stehen aufrecht.  
Die Asiatische Kermesbeere ist in Mittel- und Süd-Asien heimisch. Die Pflanze ist in Europa ausgewildert zu finden. Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 1 und 1,5 Meter hoch. Die Wurzel ist rübenförmig und giftig. Die Blätter sind eiförmig. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und August in Trauben. Aus den Blüten entwickeln sich von Juni bis Oktober die dunkelroten bis schwarzen flachen Früchte. Die Blüten- und Fruchtstände sind aufrecht.

Anbautipps
Aussaat im Frühling, Vermehrung durch Wurzelteilung ist möglich. Die Kermesbeere braucht lockeren, feuchten aber durchlässigen Boden. Die Pflanze braucht einen sonnigen Standort und Winterschutz. In kalten Gegenden besser im großen Topf kultivieren.

Sammeltipps
Junge Triebe im Frühling ernten und nur gekocht als Gemüse nutzen. Blätter im Sommer ernten und trocknen. Sowohl die Früchte als auch die Wurzeln im Herbst ernten. Früchte und Wurzeln zügig trocknen. Beeren und vor allem Wurzelsaft können die Haut stark reizen, bei dem Wurzelsaft bis zur Blasenbildung. Keinen Saft an die Schleimhäute oder Augen bringen. Diese Eigenschaft wird bei der Bekämpfung von Schnecken genutzt.
 



BIRKE

Von alters her gilt die Birke als heiliger Baum, der für die Fruchtbarkeitsfeste im Frühling die jungfräuliche Göttin symbolisiert. Selbst heute noch werden in den Dörfern am ersten Mai Maibäume aufgestellt und der Frühling gefeiert. Vermutlich liegt die Zuordnung der Birke als Jungfrau an der weißen Rinde, die bei jungen Birken sehr zart und seidig ist. In der Heilkunde werden die Blätter der Birke vor allem im Nieren-Blasen-Bereich und für Haut und Haare eingesetzt.
Die Birken bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: blutreinigend, harntreibend, Augenringe, Blasenentzündung, Nierenschwäche, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Ödeme, Hautprobleme, Ekzeme, Flechten, Allergien, Diabetes (unterstützend - leicht Fälle), Husten, Haarausfall, Schuppen, Durchfall, Frühjahrsmüdigkeit
wissenschaftlicher Name: Betula alba
Pflanzenfamilie: Birkengewächse = Betulaceae
englischer Name: Birch
volkstümlicher Name: Maibaum, Frühlingsbaum, Besenbaum, Besenbirke, Bork, Bark, Hexenbesen, Hängebirke, Moorbirke, Rauhbirke, Sandbirke, Warzenbirke, Weißbirke
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blattknospen, Saft durch Anzapfen
Inhaltsstoffe:  Ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin C, Harz, Sa-ponine, Flavone
Sammelzeit: Blattknospen: März, Saft: März - Mai, Blätter: Mai - Juni

Anwendung
Medizinische Inhaltsstoffe
Die Blätter der meisten Birkenarten enthalten nennenswerte Mengen an Flavonoiden, Saponinen, Gerbstoffen, ätherischen Ölen und Vitamin C. Die Rinde enthält Phytosterine sowie Terpene wie Betulin, Betulinsäure und Lupeol; der Rindensaft u. a. Invertzucker, sodass dieser auch vergoren werden kann. In Finnland wird der Zuckeraustauschstoff Xylitol aus Birken gewonnen. In Mitteleuropa wurde vor allem die heimische Sandbirke bereits historisch in der Volksmedizin genutzt. Ihre Bestandteile gelten insbesondere als blutreinigend, harntreibend und anregend, weshalb sie heute in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) Verwendung findet. Verwendet werden die Blätter, die Blattknospen und der Birkensaft (durch Anzapfen gewonnen). In der Heilkunde finden die Blätter aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung bei Rheuma, Gicht und Wassersucht Verwendung. Sammelzeit für Blattknospen ist März, für Birkensaft März bis Mai und für Blätter Mai bis Juni. Mit Birkensaft werden auch schlecht heilende Wunden gereinigt und Ausschläge und Schuppen behandelt.
Anwendungen der Kosmetik
Durch das Abzapfen des Stammes oder Anschneiden von Ästen wird der für wenige Wochen im Frühjahr fließende Birkensaft gewonnen. Er soll bei Haarausfall gut sein. Vornehmlich im letzten Jahrhundert wurde Birkensaft zur Herstellung von Birkenhaarwasser verwendet. Der Saft kann äußerlich angewandt oder direkt getrunken werden.
Nahrungsmittel
Birkenblätter sind im Gegensatz zu den meisten Baumblättern essbar. Da der Birkensaft zuckerhaltig ist, lässt er sich in vergorener Form als Birkenwein genießen, ein heute noch in Russland beliebter bäuerlicher Rauschtrunk. Birkenwein wurde auch als Stärkungsmittel für impotente Männer verwendet.
Birkentee
Die häufigste Anwendung der Birke ist ein Tee (Aufguss) aus den Blättern oder Blattknospen. Der Tee wirkt stark harntreibend, sodass er gut bei Rheuma, Gicht und andere Stoffwechselerkrankungen hilft. Wenn man über mehrere Wochen hinweg täglich drei Tassen Birkenblättertee trinkt, können in manchen Fällen sogar Nierensteine aufgelöst werden. Bei hartnäckigen Hauterkrankungen kann man Birkenaufguss sowohl trinken als auch für Waschungen und Bäder verwenden. Auch Abkochungen der Birkenrinde kann man für die äußerliche Anwendung von schweren Hauterkrankungen einsetzen.
Birkensaft
Besonders wirksam ist auch der Birkensaft. Der Birkensaft wird zwischen März und Anfang Mai gewonnen. Dazu braucht man eine Birke, die einen Meter über dem Boden mindestens einen Durchmesser von 20 cm hat. Jüngere Birken kommen für die Saftgewinnung nicht in Frage.
Wichtig! Die benutzte Birke sollte einem selbst gehören oder man braucht die Genehmigung, ihr Saft abzuzapfen. Sonst könnte man Ärger mit dem Waldbesitzer bekommen, wegen Baumfrevel.
Man braucht: Einen Holzbohrer, 5mm Durchmesser, Ein Glasröhrchen oder einen hohlen Holunderzweig, Ein Gefäß aus Glas, Plastik oder Emaille, Baumwachs oder Pech
So gehts: Für die Gewinnung des Birkensaftes bohrt man den Stamm etwa 25 cm über dem Boden zwei bis drei Zentimeter tief an. Der Durchmesser sollte etwa einen halben Zentimeter nicht überschreiten. In dieses Loch schiebt man ein Röhrchen, beispielsweise aus Glas. Unter das Ende der Röhre stellt man ein Gefäß, vorzugsweise aus Glas und keinesfalls aus Metall. Von einem Baum darf man maximal drei Liter raustropfen lassen; mehr würde dem Baum schaden. Wenn diese Menge ausgeflossen ist, muss man das Loch mit Baumwachs verschließen. Normales Wachs ist nicht geeignet, weil es wieder herausrutschen würde. Dem Baum muss man anschließend zwei Jahre Ruhe geben, bis man ihn wieder anzapft.
Von diesem Saft trinkt man täglich zwei bis drei Schnapsgläser, solange der Saft reicht. Bei Hautproblemen kann man den Birkensaft auch äußerlich anwenden. Zur Förderung des Haarwuchses kann man die Kopfhaut damit einreiben. Damit der Saft nicht gärt, muss man ihn im Kühlschrank aufbewahren. Oder man friert ihn in kleinen Portionen ein. Alternativ kann man den Birkensaft auch mit Alkohol haltbar machen. Dazu nimmt man ein Drittel bis zur Hälfte Alkohol, je nach Prozentgehalt, und mischt ihn mit dem Birkensaft.
Birkenkohle
Die Herstellung von Birkenkohle ist nichts für den Privathaushalt, das ist eine Sache für den Fachmann. Man kann sie in der Apotheke kaufen. Die Einnahme der Birkenkohle hilft bei Durchfall, weil die Kohle die Flüssigkeit und Schadstoffe im Darm aufsaugt.
Birkenteer
Auch Birkenteer kann der Laie nicht herstellen. Der Birkenteer wird aus Birkenholz, Rinde und Wurzeln durch trockene Destillation gewonnen. Er hilft gegen chronische Hauterkrankungen, indem er die Haut reizt und den Entzündungsprozess neu aktiviert. Anschließend besteht die Chance, dass das Ekzem abheilen kann. Da der Birkenteer sehr reizend wirkt, darf er nur verdünnt und in kleinen Mengen angewandt werden.

Pflanzenbeschreibung
Die Birke ist der Baum des Nordens, denn sie wächst bis in den Norden Skandinaviens. Aber auch in gemäßigten Breiten ist sie heimisch. Sie unterscheidet sich durch ihre weiße Rinde von allen anderen Bäumen, sodass sogar Kinder sie leicht erkennen können. Die Rinde ist weich und glatt, hat aber, vor allem bei älteren Birken, meist dunkle, rauhe Stellen. Im Frühjahr wachsen die eiförmigen Blätter und die ährenähnlichen Blüten blühen. Die männlichen Blüten sind wie Kätzchen, lang und gelblich. Sie hängen an der Spitze der langen Triebe. Weibliche Blüten, die am selben Baum hängen, sind grüne Zapfen und wachsen am Ende der kurzen Seitenzweige. Zuerst stehen sie aufrecht und später hängen sie.


BACHBLÜTEN
Man zieht sich innerlich zurück, isolierte Überlegenheitsgefühle, innere Reserviertheit, stolze Zurückhaltung (34 Water Violet)
-
Diese Menschen ziehen sich innerlich komplett zurück, haben isolierte Überlegenheitsgefühle, sie haben
 auch eine innere Reserviertheit und eine stolze Zurückhaltung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen aus sich heraus, isolieren sich kaum und ihre stolze
 Zurückhaltung lässt ebenfalls nach   


BACHBLÜTEN
Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht wieder los, innerlich Selbstgespräche und Dialoge (35 White Chestnut)
- Diese Menschen haben bestimmte Gedanken, die unaufhörlich im Kopf kreisen, sie werden sie einfach nicht
 mehr los, führen innerliche Selbstgespräche und auch Dialoge
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die kreisenden Gedanken unter Kontrolle bringen und
 werden sie auch wieder los


ERNÄHRUNG
Aufbau von Proteinen
Proteine bestehen aus neben kleinen Einzelbausteinen, den Aminosäuren die miteinander verknüpft sind.
Aminosäuren haben einen einheitlichen Bauplan: Aminogruppen, Carloxylgruppe ein „Rest" - nur dadurch unterscheiden sich die einzelnen Aminosäuren voneinander


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