Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 04.02.19-10.02.19


SASSAFRAS

Der Sassafrasbaum, auch Fenchelholzbaum oder Nelkenzimtbaum genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lorbeergewächse. Sie ist im östlichen Nordamerika weit verbreitet.

Steckbrief

Heilwirkung: Nicht überdosieren! blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Sassafras albidum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelholz, ätherisches Öl


Anwendung

Aus der Wurzelrinde und den Früchten lässt sich durch  Wasserdampfdestillation  Sassafrasöl gewinnen, das 80%  Safrol enthält und als  Parfüm und  Aromastoff dient. Die Wurzelrinde wurde auch zur Herstellung von  Root Beer verwendet, bevor dies verboten wurde. Einige indigene Völker Nordamerikas benutzten die Zweige als Kauhölzchen. Manchmal werden Inhaltsstoffe der Wurzelrinde in Zahnpasta verwendet. Aus den getrockneten Blättern wird Filé-Pulver gewonnen was in der Cajunküche als Gewürz und Bindemittel verwendet wird. Safrol liefert auch einen Rohstoff zur Herstellung von MDMA (Ecstasy), der Handel mit Extrakten aus Sassafras ist daher in der EU verboten. In der Schweiz gelten Sassafrasöl und Safrol als so genannte  Vorläuferstoffe, die zur Herstellung von Betäubungsmitteln und  psychotropen Stoffen verwendet werden können. Der Bezug ist bewilligungspflichtig und die Verwendung von mehr als 10 g pro Jahr führt zu einer behördlichen Kontrollpflicht im Sinne der Betäubungsmittelkontrollverordnung. Von Safrol wird behauptet, dass es halluzinogene Wirkungen besitze und  Kontaktdermatitis verursache, besonders in höheren  Dosen; außerdem soll es  Karzinome verursachen und  hepatotoxisch sein.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Sassafras albidum wächst als sommergrüner  Baum und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 35 Metern. Die  Borke ist rotbraun, dick und bei älteren Bäumen auch gefurcht. Die stielrunden Zweige besitzen eine hell-grüne  Rinde mit dunkel olivfarbenen Flecken. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind sehr unterschiedlich geformt. Die  Blattspreite ist mit einer Länge von 10 bis 16 Zentimetern und einer Breite von 5 bis 10 Zentimetern im Umriss  eiformig bis elliptisch und ungelappt oder zwei- bis drei- selten mehrlappit mit stumpfen bis spitzen oberen Ende. Die dreigelappte Blattspreite erinnert entfernt an ein Feigenblatt. Die  Blattrand ist glatt. Die Blattoberseite ist frischgrün und die Blattunterseite blau-grün sowie kahl. Im Herbst verfärben sich die Laubblätter gelb bis orange- oder purpurfarben.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Frühjahr meist zwischen April und Mai. Sassafras albidum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die mehreren Blüten stehen in Büscheln oder rispigen Blütenständen zusammen, die eine Länge von bis zu 5 Zentimetern und eine seidig-flaumige Behaarung aufweisen. Die Decklätter sind bis zu 1 Zentimeter lang. Die relativ kleinen, süß-lemonig duftenden, kahlen Blüten sind eingeschlechtig. Die Blütenhüllblätter grünlich-gelb. In den männlichen Blüten sind drei Kreise mit je drei  Staubblättern vorhanden, wobei die des inneren Kreises jeweils zwei deutlich gestielte Drüsen an der Basis der dünnen Staubfäden besitzen. In der obersten Blüte eines männlichen Blütenstandes kann auch ein steriler Stempelvorhanden sein. Weibliche Blüten enthalten sechs  Staminodien und einen dünnen 2 bis 3 Millimeter langen Griffel der in einer kopfigen Narbe endet. Der mehr oder weniger fleischige Fruchtstiel ist rötlich. Die bei Reife blau-schwarzen  Steinfrüchte sind eiförmig und werden bis zu 1 Zentimeter lang.




TOLLKIRSCHE
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Die Tollkirsche ist die klassische Gift- und Hexenpflanze Mitteleuropas. Ihre verführerischen, schwarz glänzenden Beeren verlocken Kinder und Erwachsene zum Naschen, aber schon wenige Früchte können einen Menschen töten. Das Gift der Tollkirsche wurde früher zu rituellen Zwecken als Rauschmittel eingesetzt, denn es erzeugt Halluzinationen, hat allerdings auch erhebliche Nebenwirkungen, wie Herzrasen und Mundtrockenheit. Aufgrund der starken Giftwirkung kann man die Tollkirsche nicht als Heilkraut verwenden. Nur in homöopathischer Verdünnung ist sie für die Naturheilkunde nutzbar.
Die Tollkirschen sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Schwarze Tollkirsche.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D3! Krampflösend, Asthma, Krampfhusten, Fieber, Darmkrämpfe, Magenkrämpfe, Neuralgien
wissenschaftlicher Name: Atropa belladonna
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Belladonna
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte, Wurzel
Inhaltsstoffe: Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin (alles Alkaloide)

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Tollkirsche nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
In homöopathischer Verdünnung ab D3 kann Belladonna bei Fieber helfen, vor allem wenn das Gesicht glüht und man rote Backen hat. Sie erleichtert die Atmung bei Asthma und krampfartigem Husten. Auch bei anderen Krämpfen und Neuralgien kann Belladonna helfen. Das reine Atropin, das in der Tollkirsche enthalten ist, wird in der Notfallmedizin gegen Chemiewaffen eingesetzt, doch das ist kein Einsatzgebiet für den Hausgebrauch. Die Vergiftungserscheinungen durch den Genuss von Tollkirschen-Früchten, Blüten oder Blättern sind zuerst Mundtrockenheit und Herzrasen, bedingt durch die Lähmung des Parasympathikus, der entspannende Teil des vegetativen Nervensystems. Hinzu kommt Unruhe, Schlaflosigkeit und Schluckbeschwerden. Später kommt es zu Halluzinationen, die der Vergiftete für real hält. Anschließend kann es zu tiefem Schlaf kommen, der in Bewusstlosigkeit und möglicherweise Tod münden kann.

Pflanzenbeschreibung
Die Tollkirsche ist eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa heimisch ist. Sie treibt mit einem kräftigen Stängel aus, der sich immer weiter sparrig verzweigt. Die Blätter sind eiförmig. Je ein kleines Blatt steht einem größeren Blatt gegenüber. Im Sommer erscheinen die bräunlichen Blüten, die unter den Blättern hängen. Die Blüten entwickeln sich zu schwarzen, glänzenden Früchten, die viele Samen enthalten. Die Früchte schmecken süß und bitter und enthalten, wie auch alle anderen Pflanzenteile, viele giftige Alkaloide.
Vegetative Merkmale
Die Arten der Gattung Atropa sind ausdauernde, krautige, aufrecht wachsende Pflanzen, die zwischen 0,3 und 1,5 (selten 2) m hoch werden. Sie können seitliche Rhizomeausbilden, sind kahl oder dicht bis spärlich drüsig behaart. Die Trichome treten in drei verschiedenen Typen auf: langstielig und mit ein-zelligen Köpfen, langstielig und mit vielzelligen Köpfen, sowie ein Trichomtyp, bei dem die öligen Sekrete zunächst durch die Cuticula nach außen gegeben werden, anschließend die Kopfzellen abgestoßen und sofort durch neue ersetzt werden. Im unteren Bereich der Pflanze stehen Laubblätter einzeln, weiter oben in Paaren aus unter-schiedlich geformten Blättern. Die Blattspreite ist eiförmig, länglich-eiförmig oder elliptisch, die Spitze ist spitz zulaufend oder zugespitzt, die Basis ist keilförmig und läuft an den kurzen Blattstielen hinab. Die Größe der Blattspreiten kann 8 bis 15 (22) × 3 bis 8 (11) cm betragen.
Blüten
Die je nach Art hängenden oder aufrecht stehenden Blüten stehen meist einzeln, nur selten zu zweit oder zu dritt in den Achseln der Sprossachse. Die Blütenstiele sind (15) 20 bis 25 (35) mm lang. Der glockenförmige Kelch hat eine Länge von (10) 12 bis 17 (21) mm, die kurze Kelchröhre ist weniger als halb so lang wie die fünf ungleich- oder gleichgestaltigen Kronzipfel. Diese sind dreieckig oder eiförmig-dreieckig, leicht abstehend, spitz zulaufend oder zugespitzt. Die Krone ist gelb oder blass-violett und wird zur Mitte hin blass-grün, sie hat eine Länge von (19) 24 bis 30 (35) mm. Der Kronsaum ist kurz und breit, die fünf Kronzipfel sind breiter als lang (nur in Atropa baetica so lang wie die Kronröhre), gerundet, schwach ungleich und nach außen gebogen. Die geschlechtlichen Blütenteile stehen leicht oder sehr deutlich über die Krone hinaus. Die Staubfäden sind deutlich länger als die Staubbeutel und nur am unteren Ansatzpunkt behaart. Die Staubbeutel haben eine Größe von (1,6) 2,6 bis 2,8 (3,2) mm. Der Griffel ist etwas gebogen, die Narbe ist köpfchenförmig und unregelmäßig zweigelappt, feucht und papillös. Blütezeit: Juni bis August
Früchte und Samen
Die Früchte sind eingedrückt-kugelige, meist schwarze, selten auch gelbe Beeren mit einem Durchmesser von 10 bis 18 (20) mm. Sie stehen an einem vergrößerten Kelch, dessen Zipfel deutlich abstehen und enthalten viele Samen, in Atropa baetica zwischen 25 und 50, in Atropa belladonna bis zu 160. Die Samen sind nierenförmig, die Oberfläche ist kleingrubig, die Größe variiert je nach Art, zwischen 1,7 und 2 × 1,2 und 1,5 mm bei Atropa belladonna und 2,2 bis 2,6 mm bei Atropa baetica.


BACHBLÜTEN
Störungen aus der Umgebung, z.B. Kinderlärm, Musik, leise Geräusche (1 Agrimony)
- Diese Menschen reagieren auf Störungen aus ihrer Umgebung, wie Kinderlärm, Musik und leise Geräusche
- Mit der dementsprechender Bachblüte nehmen sie die Störungen ihrer Umgebung kaum mehr war

BACHBLÜTEN
Grundlose Gefühle von Angst und Gefahr (2 Aspen)
- Diese Menschen haben ein grundloses Gefühl von Angst und auch Gefahr
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses grundlose Gefühl der Angst und Gefahr besiegen


ERNÄHRUNG
Fette
Fette machen Speisen geschmackvoll, da die meisten Aromastoffe fettlöslich sind. Sie sind eine wichtige Energiequelle, Reservestoff und fettlöslichen Vitamin A, D, E und K. außerdem erfüllen sie wichtige Funktionen in der Zellmembran.


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