Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 05.02.18-11.02.18


BERUFKRAUT, einjährig

Das einjährige Berufkraut ist in Europa ein relativ häufiges "Unkraut", das das Auge mit zahlreichen weiß-gelben Blüten erfreut, die an Gänseblümchen erinnern, mit dem Unterschied, dass das einjährige Berufkraut einen guten Meter hoch wird. Ursprünglich kam es als Zierpflanze aus Nordamerika und hat sich aus den europäischen Gärten davongestohlen und auch in der freien Natur breit gemacht. Als Zierpflanze ist es inzwischen fast verschwunden, doch wildwachsend ist es längst heimisch geworden. Als Heilpflanze ist das einjährige Berufkraut kaum bekannt, wohl weil man Zierpflanzen kaum Heilkräfte zutraut. Wenn man aber genauer nachforscht, entdeckt man durchaus Heilwirkungen beim einjährigen Berufkraut. Seine Hauptfähigkeiten liegen in der Linderung von Erkältungskrankheiten. Früher wurde das einjährige Berufkraut auch als Zauberpflanze zum Schutz kleiner Kinder eingesetzt.
Der Feinstrahl auch Weißes Berufkraut oder Einjähriges Berufkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Berufkräuter innerhalb der  Familie der Korbblütler. Sie stammt aus Nordamerika und ist in vielen Gebieten der Welt ein Neophyt, der seit dem 18. Jahrhundert als ehemalige Zierpflanze verwildert.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Husten, Erkältungen, Halsentzündungen, Mundschleimhautentzündungen, Fieber, Rekonvaleszenz, Durchfall, Nierenschwäche, Rheuma,  Gicht, Ödeme, Hautentzündungen, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Erigeron annuus
englischer Name:
Eastern Daisy Fleabane
volkstümlicher Name:
Feinstrahl, weißes Berufkraut, (chinesisch: Yinian-peng)
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Gerbsäuren, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Das einjährige Berufkraut gilt als Unkraut, denn sogar seinen Ruf als Zierpflanze in Gärten hat es verloren und kommt nur noch verwildert vor. Als Heilpflanze ist es nahezu unbekannt, denn als eingewanderte Pflanze hat es in Europa noch keine klassische Heilkräutertradition. Die Heilwirkungen des einjährigen Berufkrauts sind auch so mild, dass es sich als Heilkraut nicht unbedingt aufdrängt. Und da es Europa ursprünglich als Zierpflanze erobert hat, hat man auch kaum nach Heilwirkungen gesucht. Aber es hat durchaus einige Heilwirkungen. In der chinesischen Heilkunde wird das auch erkannt, und auch manche Stämme der amerikanischen Ureinwohner nutzen das einjährige Berufkraut als Heilpflanze.
Erkältungskrankheiten
Dank seiner schleimlösenden, adstringierenden, tonisierenden und schweißtreibenden Eigenschaften kann man das einjährige Berufkraut gegen die ganze Palette der Erkältungskrankheiten einsetzen. Dazu trinkt man einen Tee aus dem blühenden Kraut (ganze Pflanze). Es löst den Schleim bei Husten und fördert das Schwitzen, um die Wirkung des Fiebers zu verbessern, sodass Erkältungen besser ausheilen. Außerdem kann es Entzündungen des Rachens und des Mundraumes lindern. Jedoch ist die adstringierende Wirkung des einjährigen Berufkrauts sehr mild. Es gibt also erheblich wirksamere Kräuter für diese Aufgaben, z.B. Salbei. Nach einer Erkältung oder Grippe kann man das einjährige Berufkraut zur Stärkung des Allgemeinbefindens verwenden.
Durchfall
Das einjährige Berufkraut kann durch seine adstringierenden Eigenschaften gegen Durchfall helfen.
Stoffwechselwirkung
Da das einjährige Berufkraut harntreibend wirkt, stärkt es die Nierentätigkeit. Durch die gesteigerte Ausscheidung eventueller Giftstoffe kann man das einjährige Berufkraut bei Rheuma und Gicht einsetzen.
Äußerlich
Zur äußerlichen Anwendung kann man einen Tee aus dem einjährigen Berufkraut als Waschung, für Bäder und Umschläge bei Hautprobleme einsetzen. Man kann es beispielsweise bei Ekzeme einsetzen.
Einsatz in der Küche
Die jungen Blätter des einjährigen Berufkrauts kann man als Wildsalat oder Wildgemüse verwenden. Sie haben einen milden Geschmack.

Geschichtliches
Früher wurde das einjährige Berufkraut, wie andere Berufkräuter, als Mittel bei Verzauberung und bösen Blick verwendet. Vor allem Säuglinge sollten durch Bäder mit dem Tee vom einjährigen Berufkraut vor bösen Mächten geschützt werden. Wenn Babys viel schrien glaubte man früher nämlich, sie wären beschrien oder berufen, was auch zum Namen der Berufkräuter führte. Auch zur Überwindung von Hindernissen und für andere Zwecke wurde das einjährige Berufkraut in der Magie eingesetzt. Zur Heilung von Verrücktheit wurde früher empfohlen, das einjährige Berufkraut vor die Stirn zu binden. Außerdem wurde das einjährige Berufkraut und seine Gattungsbrüder früher zum Vertreiben von Flöhen verwendet, was ihm auch seinen englischen Namen "Fleabane" (Floh-Verbanner) eingebracht hat.

Pflanzenbeschreibung
Das einjährige Berufkraut kommt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber schon längere Zeit auch in Europa heimisch, wo es als Zierpflanze eingeführt wurde und sich von selbst stark verbreitet hat, sodass es heutzutage eine häufige Pflanze ist. Es gehört zur Familie der Korbblütler. Das einjährige Berufkraut liebt lichte Wälder, Wiesen und Gartenbeete. Da die Wurzel bis zu 1m tief in die Erde wächst, kommt es auch mit trockenen Phasen relativ gut klar und kann als Pionierpflanze betrachtet werden. Im Frühjahr wächst zuerst eine bodennahe Rosette mit länglichen Blättern, die verkehrt eiförmig sind. Die Blätter werden zunehmend grösser und zeigen dann nach oben. Aus der Blattrosette wachsen schließlich verzweigte Stängel, die bis zu einen Meter hoch werden. An den Stängeln wachsen lanzettförmige Blätter mit Spitze. Ab Juni entfalten sie die zahlreichen Blüten, die in einer Schirmrispe angeordnet sind. Wenn sich die Knospen öffnen, sind die Zungenblüten noch hellviolett. Später werden sie meistens weiß. Die Blüten ähneln denen des Gänseblümchens oder der Kamille, sie bestehen innen also aus gelben Röhrenblüten, wenn auch flachen. Die weißen Zungenblüten sind sehr zahlreich und schmal, daher wohl auch der Name "Feinstrahl". Die Samen, die sich später bilden, ähneln Flöhen.
Vegetative Merkmale
Der Feinstrahl wächst als ein- oder zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimetern. Der  Stängel ist selbständig aufrecht. Die Laubblätter sind einfach mit gesägten bis fast glatten Blattrand.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. In einem schirmrispigen Gesamtblütenstand sind zahlreiche  körbchenförmigen Teilblütenstände angeordnet, das endständige Blütenkörbchen wird hierbei von den seitlichen überragt. Die grünen Hüllblätter sind fast gleich lang und wenig behaart. Die weißen bis blasspurpurfarbenen Zungenblüten (Strahlenblüten) sind 4 bis 8 (bis 10) Millimeter lang und 0,6 bis 1 Millimeter breit. Die gelben Röhrenblüten sind 2 bis 2,8 Millimeter lang. Der Pappus der  Röhrenblütenist sehr kurz und einreihig.

Anbautipps
Die einjährige Pflanze kann man im zeitigen Frühjahr aussäen. Sie braucht kaum Pflege, weil sie sich auch in der Natur und sogar als Unkraut gut durchsetzen kann. Die Samen sammelt man am besten im Herbst aus Wildbeständen, denn sie gehören nicht zum typischen Angebot von Saatgutfirmen.

Sammeltipps
Das einjährige Berufkraut kann man während der Blütezeit sammeln. Dazu erntet man die ganze oberirdische Pflanze. Zu Sträußen gebündelt kann man sie an einem trockenen Platz aufhängen, damit sie zügig trocknen.




GUARANA

Die südamerikanische Liane Guarana trägt koffeinreiche Früchte, die noch stärker als Kaffee, aber etwas milder wirken. Vor allem in Alternativ- und Fitnesskreisen ist Guarana sehr beliebt, um munter zu werden und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Da Guarana auch das Hungergefühl verringert, wird es auch gerne als Unterstützung zum Abnehmen verwendet.
Guaraná ist eine  Pflanzenart innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Sie ist im Amazonasbecken beheimatet. Der Name Guaraná bezieht sich auf das südamerikanische indigene Volk der Guaraní. Sie besitzt eine lange ethnobotanische Tradition und ihre coffeinhaltigen Samen werden häufig als Nahrungsergänzungsmittel und Zusatz in Getränken verwendet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Müdigkeit,  Kopfschmerzen
Heilwirkung:
anregend, fiebersenkend, harntreibend, vitalisierend
Anwendungsbereiche:
Darmbeschwerden, Depressionen, Durchfall, Konzentrationsschwäche, Leistungsschwäche, Magenbeschwerden, Migräne, Übergewicht
wissenschaftlicher Name:
Paulinia cupana
Pflanzenfamilie:
Seifenbaumgewächse = Sapindaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Pulver aus Samen
Inhaltsstoffe:
Coffein, Guanin, Gerbstoffe, Tanine, Proanthocyanidine, Theophyllin, Theobromin, Roter Farbstoff, Catechin, Catechu, Cholin, Saponine, Schleimstoffe, Xanthin, Mineralstoffe

Anwendung
Guaraná ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Ähnlich Kakao/Schokolade wurde die Guaraná-Paste verwendet. Sie wurde vielfältig in der Volksmedizin verwendet. Heute wird Guaraná als Kletterpflanze in Plantagen in Brasilien, Venezuela und Paraguay angebaut. Die Nachzucht aus Samen ist schwierig. Die geschälten und getrockneten Samen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft  Hungergefühle. Heute wird aus Guaranáextrakten von vielen brasilianischen Getränkeherstellern (unter anderem Antarctica, Brahma, Kicos, Kuat) ein für Brasilien typisches limonadeähnliches Erfrischungsgetränk hergestellt, welches homonym als  Guaraná bezeichnet wird. Verbreitung finden auch  Schokolade, Kräuter- und Früchtetees, Kaugummi, Energy-Drinks sowie Gleitgels mit Guaranáanteil. Die Substanz ist aber auch separat als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Der Anteil der  Gerbstoffe liegt bei etwa 25 Prozent, was die Wirkung des enthaltenen Coffeins verzögert und verlängert. Die Produkte werden als „Wachmacher" und „Energiespender" beworben. Außerdem gelten Guaraná-Produkte in Fitnesskreisen und bei  Bodybuildern als leistungsfördernd.
Guaraná hat einen äußerst herben bis sehr bitteren Geschmack, weshalb es in der Regel nicht pur konsumiert, sondern verschiedenen Lebensmitteln, wie den zuvor genannten, zugesetzt wird. Die Samen von Paullinia cupana var. sorbilis werden pulverisiert und mit Cassava-Mehl gemischt. Daraus stellt man die sogenannte „pasta guarana" her, die nach Belieben in heißem oder kaltem Wasser gelöst wird. Der Coffein-Gehalt der „pasta guarana" beträgt 3 bis 6 %, der Tannin-Gehalt 2 bis 3 %. Das Getränk ist  adstringierend.
Das bitter schmeckende Guarana-Pulver, das aus den Guarana-Samen gewon-nen wird, kann man als Getränk, in Jogurt eingerührt oder als Nahrungsergänzungsmittel aus dem Handel einnehmen. Im Handel erhält man Guarana-Kapseln, Guaranatabletten, aber auch Kaugummi, Süßigkeiten und Fitnessdrinks. Im Allgemeinen ist Guarana besser verträglich als Kaffee, weil die darin enthaltenen Gerbsrtoffe die Aufnahme des Koffeins verlangsamen und somit abmildern. Durch Guarana wird man nicht nur wacher, sondern im Allgemeinen auch konzentrierter und leistungsfähiger, sowohl körperlich als auch geistig. Daher wird Guarana gerne von Menschen im Lernstress oder in Prüfungssituationen verwendet, aber auch bei starker sportlicher Beanspruchung. Man sollte jedoch darauf achten, dass man sich unter Guaranawirkung nicht überfordert und anschließend erschöpft zusammenbricht. Das gilt für alle stark anregenden Substanzen. Durch Guaranaanwendung werden auch Hunger- und Durstgefühle gedämpft. Der verminderte Hunger kann in manchen Fällen dabei helfen, leichter abzunehmen. Der verminderte Durst ist jedoch potentiell gefährlich, weil man dadurch zur Austrocknung neigt, was vor allem bei starken sportlichen Leistungen oder in der Sommerhitze zur bedrohlichen Dehydrierung führen kann. Man sollte bei Guarananutzung also unbedingt darauf achten, ausreichend zu trinken. Wegen der starken Wirkung von Guarana, sollte man täglich nicht mehr als drei bis fünf Gramm des Guaranapulvers zu sich nehmen. Die normale Tagesdosis liegt zwischen ein und zwei Gramm.
Nebenwirkungen
Als natürliche Folge der Wirkung des Guaranas kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Herzrasen oder Kopfschmerzen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem dann auf, wenn man sehr viel Guarana zu sich nimmt. Bei längerem, regelmäßigen Gebrauch kann es zu Entzugserscheinungen kommen, wenn man das Guarana absetzt. Dieses Phänomen entspricht den Problemen, die ein starker Kaffeetrinker haben kann, wenn er aufhört, Kaffee zu trinken.
Gegenanzeigen
Für Menschen mit Bluthochdruck ist Guarana nicht geeignet. Ebenso für Menschen mit chronischen Kopfschmerzen. Auch Schwangere und stillende Mütter sollten auf Guarana verzichten.

Geschichte
Im Amazonasbecken, der Heimat des Guaranas, werden die zermahlenen Samen seit Jahrhunderten verwendet. Dort wird das Guarana-Pulver meistens als Paste zubereitet oder als gesüßtes Getränk getrunken. In Brasilien gibt es mehrere handelsübliche Erfrischungsgetränke mit dem Namen Guaraná. Eine Guaranapaste wird in der Herkunftsländern häufig mit Cassavamehl vermischt. Diese Paste wird dann in Wasser aufgelöst und getrunken. In Europa ist Guarana seit einigen Jahren wegen seiner belebenden Wirkung sehr beliebt. Man findet es in Energy-Drinks, in Süßigkeiten und Nahrungsergänzungsmitteln.

Pflanzenbeschreibung
Die immergrüne Guaranapflanze ist in Südamerika heimisch, vor allem im Amazonasgebiet. Angebaut wird sie inzwischen aber auch in anderen Ländern Südamerikas. Sie ist eine mehrjährige Rankpflanze, deren Stängel verholzen. Man kann sie auch als Liane bezeichnen. In ihrer Heimat wird Guarana bis zu 12 Meter hoch. Die Rinde der Guaranapflanze ist bräunlich und trägt in ihrer Jugend eine weiche Behaarung. Später wird sie jedoch kahl. Bei manchen Unterarten bilden sich Ranken, die aus den Blattachseln wachsen. Die meisten Guaranasorten kommen jedoch ohne Ranken aus. Die unpaarig gefiederten Blätter sind wechselständig und werden bis zu 35 Zentimeter lang. Ihre Form ist länglich oder eiförmig. Die weißlichen Blüten hängen in Trauben. Sie haben jeweils fünf Blütenblätter. Aus den Blüten entwickeln sich rote Kapselfrüchte, die 2 bis 3 cm groß sind. In der roten Kapsel befinden sich bis zu drei schwarz-grüne Samen, die am Ansatz weiß sind. Wenn die Frucht reif ist, öffnet sie sich und aus der roten Hülle schauen die dunklen Samen hervor. Diese Früchte mit dunklen Samen in der Mitte erinnern an Augen. Es gibt viele Legenden der Amazonasvölker, die davon handeln.
Erscheinungsbild und Rinde
Guaraná ist eine verholzende Pflanze; sie wächst als rankender Strauch oder Liane, die an den tropischen Naturstandorten Wuchshöhen von bis zu 12 Meter erreichen kann. Die Rinde ist anfangs bräunlich weich behaart und verkahlt bald. Nur bei Paullinia cupana var. sorbilis sind Ranken vorhanden, sie stehen in den Blattachseln.
Blatt
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind 20 bis 35 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Blattstiel und Blattrhachis sind oben rinnenförmig, konvex und dazwischen etwas gestreift. Die ledrige, kahle, unpaarig gefiederte Blattspreite enthält fünf 10 bis 20 cm lange sowie 4,5 bis 9cm breite Blattabschnitte. Die oberen Blattabschnitte sind länglich und die unteren eiförmig. Die Endfieder besitzt eine spitze oder fast keilförmige Basis und bei den Seitenfiedern ist sie gerundet bis mehr oder weniger stielförmig. Der Blattrand ist mehr oder weniger deutlich bis kaum erkennbar gezähnt. Die  Nebenblätter sind 2 bis 3 Millimeter lang.
Blütenstand und Blüte
Guaraná ist einhäusig getrenntgeschlechtig. Jeweils wenige Blüten stehen in seiten-, endständigen oder an den Ranken initiierten, traubigen Blütenständen zusammen. Es kann ein Blütenstandsschaft vorhanden sein. Die Blütenstandsachse besitzt einen Durchmesser von etwa 2mm. Die  Tragblätter sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 mm pfriemförmig. Die 4 bis 5 mm langen Blütenstiele sind unterhalb ihrer Mitte gegliedert.
Die relativ kleinen, eingeschlechtigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf freien  Kelchblätter sind fast häutig und etwa 3 mm lang. Die fünf weißen  Kronblätter sind bei einer Länge von etwa 5mm länglich. Die acht Staubblätter bestehen aus einem weich behaarten Staubfaden und kahlen Staubbeuteln. Es ist eine Art Nektardiskus an der Basis des Fruchtknotens vorhanden. Der kahle  Fruchtknoten ist dreikammerig.
Frucht und Samen
Die bei Fruchtreife 6 bis 8 mm lang gestielte, septizide, 2 bis 3,5cm lange, tief eingeschnittene, dreifächerige Kapselfrucht färbt sich bei Reife orangerot, öffnet sich teilweise und enthält nur ein bis drei Samen. Die etwa 12mm langen, kahlen, schwarzen bis grünlichen Samen besitzen an ihrer Basis einen weißen Arillus. Die aufgesprungene Frucht mit ihrem Samen darin wirkt wie ein Auge, daran knüpfen sich Legenden der indigenen Völker.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich wertlos (19 Larch)
-
Diese Menschen fühlen sich ständig wertlos
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sich ihr Wertgefühl wieder aufpeppen.


BACHBLÜTEN
Willig, fügsam, servil bis unterwürfig (4 Centaury)
- Diese Menschen sind zu willig, sehr fügsam und schon fast unterwürfig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie selbständig und sind nicht mehr unterwürfig


ERNÄHRUNG
10. auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben
Ausgewogene Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30-60 Minuten pro Tag) gehören zusammen. Mit dem richtigen Körpergewicht fühlen sie sich wohl und fördern ihre Gesundheit


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