Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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10.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 07.01.19-13.01.19


SUMPF-BLUTAUGE

Das Sumpf-Blutauge ist ein Bewohner feuchter Gebiete des Nordens und von Höhenlagen. Besonders in Mooren es zu finden. Da aber die Moore immer mehr verschwinden, verschwindet auch immer mehr das Sumpf-Blutauge und findet sich mittlerweile auf der roten Liste. Die schön purpur blühende Pflanze hat einen Wurzelstock mit roten Farbstoff, Gerbstoff und Tanninen, was den Einsatz zum Färben, Gerben und gegen Durchfall erklärt.
Das Sumpf-Blutauge ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Fingerkräuter in der Familie der  Rosengewächse. Es ist zirkumpolar verbreitet und besiedelt Flach- und Zwischenmoore.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Diarrhöe
Heilwirkung: adstringierend, blutstillend, entkrampfend, verstopfend, wundheilend
Anwendungsbereiche: Diarrhöe, Durchfall, Magenkrämpfe, Rheuma, Wunden
wissenschaftlicher Name: Potentilla palustris Scop., Comarum palustre L., Comarium palustre
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Cinquefoil, Marsh cinquefoil
volkstümlicher Name: Blutaugenkraut, Sumpf-Blutauge, Sumpfblutauge
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock, Kraut
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Farbstoffe, Gerbstoffe, Isobuttersäure, Isovaleriansäure, Tannine
Sammelzeit: Wurzelstock: das ganze Jahr, Kraut: im Frühling (Pflanze ist geschützt!)

Anwendung
Das  Rhizom enthält sehr viele  Gerbstoffe und einen roten Farbstoff. Dieser wurde früher bei  Durchfall verwendet sowie zum  Gerben und Rotfärben eingesetzt.
Tee
1 Esslöffel getrocknetes Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, hilft bei Rheuma.
Abkochung
Die  Abkochung der getrockneten Wurzeln hilft bei Durchfall und Magenkrämpfe.

Geschichtliches
Die getrockneten Blätter wurden früher als Teeersatz genutzt. Der Wurzelstock wurde zum Färben (und Blüten) und Gerben genutzt, sowie als Mittel gegen Durchfall. Heute wird das Sumpf-Blutauge für keinen dieser Zwecke mehr eingesetzt. In Russland wurde und wird die Pflanze noch heute bei Rheuma eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Das Sumpf-Blutauge ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 70 Zentimeter er-reicht. Ihr kriechendes, verholztes  Rhizom, von dem die blühenden und nichtblühenden Sprossachsen ab-zweigen, kann 1 Meter lang werden. Die niederliegenden bis aufsteigenden  Stängel sind flaumig bis zottig behaart, beblättert und oben verzweigt. Die Stängelblätter sind fünf- bis siebenteilig gefiedert, die Fiedern sind nahezu fingerartig angeordnet, sägezähnig und bläulichgrün, manchmal rötlich überlaufen. Der Blütenstand wird als locker trugdoldig bezeichnet. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen  Blütemsind meist fünfzählig, selten siebenzählig. Die grünen, schmal-lanzettlichen Außenkelchblätter sind halb so lang wie die breit-lanzettlichen, zugespitzten Kelchblätter. Die fünf oberseits dunkel-rotbraunen, zusammenneigenden Kelchblätter sind doppelt so lang wie die Kronblätter, sie vergrößern sich bis zur Fruchtreife. Die fünf purpurfarbenen  Kronblätter sind 3 bis 8 Millimeter lang und schmal. Die 20 Staubblätter sind schwarz-purpurfarben. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und Juli (August). Zur Fruchtreife ist der Kelch verdickt und der Außenkelch bleibt bestehen. Die zahlreichen 1,5 mm langen Früchtchen sind glatt und glänzend und besitzen eine hakig gekrümmte Spitze.
Das Sumpf-Blutauge ist in höheren oder nördlichen Gebieten heimisch, daher verträgt die Pflanze tiefe Temperaturen. Sie wächst bevorzugt in Sümpfen, Mooren und Gräben. Die mehrjährige Staude wird zwischen 30 und 50 Zentimeter hoch. Die wechselständigen Blätter haben 5 manchmal 7 Blättchen. Die dunkelroten bis braunen Blüten erscheinen zwischen Mai und August. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 2-3 cm und 5 Kelch-/Kronblätter. Aus den Blüten entwickeln sich vom Spätsommer bis in den Herbst die Sa-men (Nüßchen) in einem Kelch.

Anbautipps
Das Sumpf-Blutauge mag feuchten, sauren, moorigen oder torfigen Boden. Der Boden muss immer feucht/ nass sein, sollte aber keine Staunässe sein. Der Standort Halbschatten oder Sonne. Den Samen im Herbst in Töpfen mit feuchten Torf aussäen und vorziehen. Im ersten Winter noch nicht aussetzen. Im Frühling an den schlammigen oder moorigen Teich o.ä. auspflanzen. Fühlt sich die Pflanze wohl, verbreitet sie sich über die Wurzelausläufer. Die Pflanze gibt´s mittlerweile auch als Teichpflanze im Fachhandel fertig vorgezogen zu kaufen.

Sammeltipps
Wurzeln, Wurzelstock jederzeit, wird getrocknet. Das Kraut wird am besten vor der Blüte gesammelt und getrocknet. Da das Sumpf-Blutauge geschützt ist, darf sie nicht in der Natur gesammelt werden.




ZYPRESSE


Beim Anblick der säulenartigen Zypresse, die sich schmal in den Himmel reckt, fühlt man sich sofort ans Mittelmeer versetzt, wenn man sich nicht sowieso schon am Mittelmeer aufhält. Die würzig duftenden Zypressen sind nämlich Inbegriff der Mittelmeerländer, obwohl die Zypresse ursprünglich aus Asien gekommen ist. Schon den Griechen der Antike war die Zypresse wohlbekannt und sie galt ihnen als wichtige Heilpflanze. Nahezu alle Teile der Zypresse sind heilkräftig und schon allein mit ihrem Duft kann sie Atemwegserkrankungen heilen.
Die Zypressen, griech. κυπαρισσος kyparissos sind eine Pflanzen- Gattung in der Familie der Zypressengewächse. In einigen Landschaften sind die Zypressen prägend für die Kulturlandschaft, etwa die  Mittelmeer-Zypresse in der  Toskana.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen
Heilwirkung: antibakteriell, antiseptisch, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma, Grippaler Infekt, Fieber, Darmentzündungen, Durchfall, Rheuma, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Hämorrhoiden, Afterjucken, Krampfadern, Schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Cupressus sempervirens
Pflanzenfamilie: Zypressengewächse = Cupressaceae
englischer Name: Cypress
volkstümlicher Name: Echte Zypresse, Italienische Zypresse, Mittelmeer-Zypresse, Säulenzypresse
Verwendete Pflanzenteile: Zweige, Früchte, Holz
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle
Sammelzeit: Zweige: Spätwinter bis Frühjahr, Früchte: Mai bis Juni, Holz: ganzjährig

Anwendung
Viele Arten werden als Zierbäume in Parks angepflanzt, in Asien um Tempel. Einige Arten, wie etwa die  Mon-terey-Zypresse, werden auch wegen ihres Holzes angebaut. Die schnellwachsende Hybride Leyland-Zypresse, die vor allem in Großbritannien häufig in Gärten angepflanzt wird, ist eine intergenerische Kreuzung, also zwischen zwei Gattungen: der  Monterey-Zypresse mit der  lt Nootka-Scheinzypresse, auch Alaska-Zeder genannt. Aus den nadelförmigen Blättern, Trieben und Früchten gewinnt man das Zypressenöl, das in der Homöopathie zur Behandlung von Kopf- und Gelenkschmerzen verwendet wird, außerdem in der Kosmetik- und Parfümindustrie. Extrakte aus Rinde, Früchten und Holz wurden als Adstringens, gegen  Diarrhoe, Bronchitis und Würmer, äußerlich bei  Varizen und  Hämorrhoiden verwendet. Das Bauholz der Zypresse ist hart, dichtfaserig, von feiner rötlicher Farbe und sehr haltbar. Während der Antike wurde es für Pfosten, Dachsparren, Balken und für die Konstruktion von Weinpressen, Tischen und Musikinstrumenten verwendet und war in dieser Hinsicht so wertvoll, dass eine Zypressenplantage als zureichende Mitgift für eine Tochter galt. Zypresse kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als ätherisches Öl anwenden.
Tee aus den Zweigen
Für einen Zypressen tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Zypressenzweige mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. An-schließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich bei Erkrankungen der Atemwege, z.B. Husten oder Asthma. Auch gegen Hämorrhoiden kann man den Tee der Zypressenblätter trinken. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Zypresse-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Zypresse-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tee aus dem Holz
Aus dem zerstoßenen Holz kann man auch einen Tee zubereiten. Man lässt ihn eine Viertelstunde ziehen oder man kocht das Holz mit dem Wasser zusammen auf und lässt beides zusammenziehen. Solch einen Tee aus dem Zypressenholz kann man bei Gebärmutterprobleme und Dickdarmerkrankungen trinken.
Tee aus den Früchten
Aus den unreifen Früchten (Zapfen) kann man einen Tee zubereiten, wie aus den Zweigen. Die Früchte kann man gegen Erkältungen und Darm-Entzündungen einsetzen. Auch zur Behandlung von Frauenbeschwerden sind sie geeignet.
Tinktur
Um eine Zypresse-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Zypressenzweige, Früchte oder Holz in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Der Einsatzzweck entspricht der Anwendung der Tees.
Ätherisches Öl
Die Anwendung des ätherischen Zypressenöls ist vielfältig. Man kann das Zypressenöl in Salben und Cre-mes einsetzen, beispielsweise gegen Krampfadern oder auch einfach, weil einem der Duft gefällt. In der Duftlampe verbreitet die Zypresse einen würzigen Duft, der die Atemwege desinfiziert und befreit.
Äußerlich
Äußerlich kann man Zypressetee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man als Sitzbad Hämorrhoiden behandeln. Zypresse hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Krampfadern und schlecht heilende Wunden.

Geschichtliches
Von den Phöniziern wurde die Zypresse aus Asien ans Mittelmeer gebracht. Die Perser glaubten, dass die Zypresse der erste Baum im Paradies sei. Anderen Völkern gilt die Zypresse als Baum der Trauer, weshalb man sie auch häufig auf Friedhöfen findet. Schon Hippokrates im antiken Griechenland verwendete die Zypresse bei Schwindsucht (Tuberkulose). Man brachte die Kranken in Zypressenwälder, damit sie den intensiven Duft der Zypressen einatmen konnten. Außerdem wurden die Zweige und das Holz der Zypresse schon in der Antike gegen Gebärmutter- und Darm-Erkrankungen verwendet. Galen setzte die Blüten der Zypresse gegen Darmentzündungen und Durchfall ein. Im Mittelalter wurden die Blätter der Zypresse gegen Hämorrhoiden verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Zypressen sind immergrüne Bäume oder strauchförmige Gehölze. Die Wuchsformen der Zypressenarten und -Kulturformen variieren von verzwergt bis hoch, von hängend bis säulenförmig, von hochkronig bis ausladend. Ihr schnelles Wachstum und das dichte Laub machen sie zu einem geeigneten Windschutz. Die schuppenförmigen Blätter stehen kreuzgegenständig in vier Reihen an den Zweigen. Zypressen sind einhäu-ig, bilden also männliche und weibliche  Zapfen auf einem Baum. Die männlichen Zapfen besitzen 4 bis 10 Paare Sporophylle. Jedes Sporophyll trägt 3 bis 10 Pollensäcke. Die weiblichen kugeligen bis eiförmigen Zapfen benötigen etwa zwei Jahre bis zur Reife, sie bleiben aber oft viele Jahre geschlossen, bis sie sich durch Feuereinwirkung öffnen. Die 8 bis 43 mm großen Zapfen besitzen meist 3 bis 6 (2 bis 7) Paare dicker, holziger Zapfenschuppen. Jede Zapfenschuppe trägt je nach Art 3 bis 20 Samen. Die Samen besitzen zwei Flügel.
Die Zypresse kommt ursprünglich aus Asien und ist im Mittelmeerraum heimisch. In Mitteleuropa gedeiht sie nur an besonders milden Stellen, beispielsweise im Kaiserstuhl am Oberrhein. Sie wächst bevorzugt an sonnigen, trockenen Plätzen. Der Nadelbaum wird bis zu 30 Meter hoch, meistens bleibt er jedoch kleiner. Die typische Form der Zypresse ist sehr schmal, wie eine Säule. Daher wird sie auch Säulenzypresse genannt. Die Nadelblätter der Zypresse sind schuppenartig. Der Duft ist würzig und balsamisch. Aus den kleinen Blüten entwickeln sich zapfenartige Früchte, die bis zum Herbst heranreifen.

Sammeltipps
Da die Zypresse in Mitteleuropa sehr selten ist, darf man von fremden Pflanzen nicht einfach so ernten. Entweder man fragt den Besitzer oder man pflanzt selbst eine Zypresse an. Von Zypressen im eigenen Garten darf man natürlich ernten. Im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, wenn die Säfte beginnen zu steigen, kann man die Zweige ernten. Die Früchte erntet man, solange sie noch weich sind, also zwischen Mai und Juni. Das Holz kann man ganzjährig ernten.


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ERNÄHRUNG
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