Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 04.12.17-10.12.17


STECHAPFEL ttt

Der Stechapfel ist eine markant aussehende Pflanze mit schönen Trichterblüten und stacheligen Fruchtkapseln. Man findet ihn vereinzelt auf Brachland oder an Wegrändern. Als giftiges Nachtschattengewächs ist der Stechapfel stark giftig, hat aber auch erhebliche Heilkräfte, die früher gegen Asthma und Nervosität genutzt wurden. Heutzutage wird der Stechapfel nicht mehr medizinisch genutzt, weil die Giftigkeit letztlich größer als seine Heilkraft ist. Nur in der Homöopathie wird der Stechapfel noch gelegentlich verwendet, weil er in homöopathischer Potenzierung ungefährlich ist.
Die Stechäpfel sind eine Gattung der Familie der Nachtschattengewächse und bestehen weltweit aus rund 20 Arten, die alle stark giftig sind.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Asthma (früher)
Heilwirkung: beruhigend, hustenstillend, krampflösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Früher: Keuchhusten, Krampfhusten, Nervosität, Neuralgien, Rheuma (äußerlich), Homöopathie (D4 bis D6): Augenentzündungen, Infektionskrankheiten, Keuchhusten, Krampfhusten, Nervosität, Neuralgien
wissenschaftlicher Name: Datura stramonium
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse - Solanaceae
englischer Name: Datura, jimsonweed, thorn-apple
andere Namen: Asthmakraut, Donnerkugel, Dornapfel, Dornkraut, Hexenkraut, Igelskolben, Krötenmelde, Liebeszwinger, Rauchapfelkraut, Rauhapfel, Schlafkraut, Stachelnuss, Teufelsapfel, Tollkörner, Tollkraut, Zigeunerapfel
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
Inhaltsstoffe: Alkaloide: Hyoscyamin, Atropin, Scopolamin

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Stechapfel nur homöopathisch anwenden.
Früher wurde der Stechapfel als Tinktur gegen Asthma und Nervosität verwendet. Bei Asthma wurden auch Asthmazigaretten angeboten. Deren Rauch sollte die Atmung erleichtern. Äußerlich wurden Stechapfelblätter, die mit heißem Wasser aufgeweicht wurden, auf schmerzhaft entzündete Gelenke gelegt, z.B. bei Rheuma. Auch Stechapfeltinktur wurde gegen rheumatische Beschwerden eingerieben. Inzwischen wird der Stechapfel jedoch nicht mehr in der Pflanzenheilkunde angewendet, weil er zu giftig ist.
Homöopathie
Das homöopathische Mittel Datura wird bevorzugt in den Potenzen D4 bis D6 angewendet. Man gibt es bei besonders starker Unruhe, aber auch, wie früher die Tinktur, bei Asthma, Keuchhusten und neuralgischen Erkrankungen.
Therapeutische Verwendung
Alle Daturaarten sind Giftpflanzen. Sie enthalten Alkaloide, im Wesentlichen Hyoscyamin (Atropin) und Scopolamin. Der (weiße) Stechapfel wird zur Gewinnung der Alkaloide benutzt. Er wird selten als Krampflöser bei Asthma bronchiale und Keuchhusten oder als auswurfförderndes Mittel bei Bronchitis eingesetzt, wobei bei der Anwendung stets zu beachten ist, dass die wissenschaftliche Medizin bei diesen Erkrankungen wirksamere und sicherere Medikamente zur Verfügung stellt.

Wirkung
Die Wirkstoffe des Stechapfels erleichtern die Atmung bei Asthma, weil sie die Bronchien erweitern. Außerdem hat der Stechapfel eine beruhigende Wirkung, weswegen er früher gegen Nervosität verwendet wurde. Ferner wirkt der Stechapfel stark schmerzstillend.
Giftwirkung
Obwohl der Stechapfel sehr giftig ist, kommt es nur selten zu unbeabsichtigten Vergiftungen. Das Aussehen des Stechapfels verlockt nicht zum "Naschen". Falls es dennoch zu einer Vergiftung kommt, verläuft diese meist milder als bei Vergiftungen durch die Tollkirsche. Es kommt zu Halskratzen, Mundtrockenheit, Sehstörungen und Unruhe. In schweren Fällen kann es auch zu Lähmungen, Sinnestäuschungen und Halluzinationen kommen. In sehr schweren Fällen kann eine Stechapfelvergiftung auch zum Tode führen. Bei Missbrauch des Stechapfels kann es zu Abhängigkeit kommen. Bei Hautkontakt kann es bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen kommen. Bei einer Stechapfelvergiftung kann man starken schwarzen Kaffee oder starken Eichenrindetee als Gegenmittel trinken. Natürlich sollte man auch dringend einen Arzt aufsuchen.

Magische Anwendung
Da der Stechapfel ursprünglich in Amerika heimisch ist, wurde er dort auch zuerst für magische Zwecke verwendet, lange bevor der Stechapfel in Europa auftauchte. Für die Azteken war der Stechapfel eine heilige Pflanze. Sobald der Stechapfel in Europa heimisch wurde, nutzte man ihn auch hier für magische Zwecke. Eine beliebte magische Anwendung ist die Auflösung von Flüchen. Bestehende Flüche sollen mithilfe des Stechapfels rückgängig gemacht werden. Dazu werden Pflanzenteile im Haus des Fluchtopfers ausgestreut. Der Stechapfel soll auch vor bösen Geistern und Schlaflosigkeit schützen.

Geschichtliches
Wahrscheinlich kam der Stechapfel erst im 16. Jahrhundert über das südliche Russland nach Europa. Daher war er im klassischen Altertum nicht bekannt und wurde darum auch damals nicht als Heilpflanze verwendet. Nach seiner Einführung in Europa wurde der Stechapfel vor allem als Hausmittel und für magische Zwecke verwendet. Erst im 18. Jahrhundert wurde er erstmals von Ärzten offiziell als Medikament verwendet. Der Wiener Arzt von Stoerck machte den Stechapfel als Medikament bekannt. In der Folgezeit wurden Stechapfeltinktur oder -extrakt bei Asthma, krampfartigen Husten und nervöse Unruhe verabreicht. Asthmazigaretten aus den Blättern sollten die Atmung bei Asthma erleichtern. Sie wurden noch weit ins 20. Jahrhundert hinein gerne geraucht.

Pflanzenbeschreibung
Stechapfel kommt ursprünglich aus Mexiko, aber er ist inzwischen auch in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf trockenen aber nährstoffreichen Böden und an sonnigen oder halbschattigen Stellen. Daher findet man ihn manchmal auf Schuttplätzen, im Brachland und an Wegrändern. Die einjährige Pflanze wird bis über 100 Zentimeter hoch, sofern der Standort günstig ist. In den Boden ragt eine lange Pfahlwurzel. Die kahlen Stängel verzweigen sich gabelästig. Die grünen Blätter sind eiförmig, laufen vorne spitz zu und bestehen aus mehreren spitzen Lappen. Ihr Rand ist grob gezähnt oder buchtig. Die weißen bis leicht violetten Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober in den Achseln der Stängel. Sie sind trichterförmig, haben fünf Zipfel und öffnen sich erst gegen Abend. Sie werden bis zu 8cm lang. Ihr Duft ist schwer und süßlich. Die Blätter und Stängel hingegen riechen eher unangenehm; ihr Duft erinnert ein wenig an Kichererbsen. Aus den Stechapfelblüten entwickeln sich stachelige Samenkapseln. Diesen Samenkapseln verdank der Stechapfel seinen Namen. Die Samenkapseln sind zunächst grün und fleischig. Sie stehen in den Stängelachseln senkrecht nach oben. Die Kapseln werden bis zu 4cm lang. Im Reifezustand werden die Samenkapseln braun und trocken. Sie öffnen sich, sodass man die zahlreichen kleinen, schwarzen Samen sehen kann, die sich in den vier Kammern der Kapsel befinden.
Stechäpfel sind einjährige oder kurzlebige ausdauernde, krautige Pflanzen, die eine Höhe von (0,2) 0,5 bis 1,2 (2) m erreichen können. Die Pflanzen können unbehaart, behaart oder flaumig sein, wobei die Trichome in vielen verschiedenen Typen, z. B. aufrecht, niederliegend, nach oben oder unten gewandt, konisch, einfach, drüsig oder nicht-drüsig, vorkommen können. Oftmals ist die Behaarung an jungen Pflanzenteilen dicht bis sehr dicht, während sie an älteren Pflanzenteilen nachlässt oder sogar ganz verschwindet. Der dichotom verzweigende Spross ist meist massiv, nur in der Art Datura ceratocaula ist er hohl. Die ausgewachsenen Blätter sind eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, der Rand ist ganzrandig, zurückgebogen, stark oder auch leicht wellenförmig gezähnt bis gelappt. Sie stehen an (2) 5 bis 10 (16) cm langen Blattstielen, werden bis zu (5) 8–18 (30) cm lang, die Basis ist meist ungleichmäßig bis fast gleichmäßig gestaltet, die Blattspitze ist zugespitzt. Die Blüten stehen in den Verzweigungen des Sprosses aufrecht oder schräg an mit (5) 7 bis 15 (25) mm Länge relativ kurzen Blütenstielen. Der zylindrische Kelch ist 2,5 bis 14 (16)mm lang und besitzt meist fünf, selten auch drei bis sechs Kelchlappen oder Kelchzähne, die dreieckig, gleich oder ungleich geformt und zugespitzt bis spitz sind. Die Länge der Lappen oder Zähne liegt meist bei 6 bis 12 mm, kann aber auch 13 bis 35 mm betragen, gelegentlich ist die Trennung der Kelchzähne nicht klar auszumachen. Eine Art besitzt einen auf einer Seite gespaltenen Kelch, so dass dieser einem einzelnen Hochblattähnelt. Nach der Blühphase fällt der Kelch ab, so dass nur an der Basis ein kreisförmiger Rest bestehen bleibt. Die sich in den Abendstunden öffnende Blütenkrone ist grob trichter- oder trompetenförmig, in Ausnahmefällen auch doppelt oder dreifach gefüllt. Sie ist einheitlich weiß, lavendelfarbig oder violett gefärbt. Je nach Art sind die Kronblätter 4 bis 6 (9,5) cm oder (8) 15 bis 21 cm lang. Der Rand der Kronblätter ist fünflappig. Bei einigen Arten treten sekundäre Kronlappen auf, sodass die Blüten einen zehn-lappigen Eindruck machen. Die Staubblätter befinden sich für gewöhnlich in der Krone, die Staubfäden sind in der unteren Hälfte der Krone fixiert. Nur dort sind die Staubfäden mit Trichomen besetzt. Die linear-elliptischen Antheren kommen artabhängig in zwei verschiedenen Größen vor, zum einen 2 bis 5 mm, zum anderen 5 bis 12 (15) mm. Entlang der Aufplatzlinie der Antheren sind sehr lange fadenförmige Trichome zu finden. Der Fruchtknoten ist konisch geformt, zum Teil unterständig, durch die Ausbildung eines falschen Septums in der unteren Hälfte oft vierkammrig. Oft ist der Fruchtknoten mit unterschiedlich vielen kleinen, fleischigen Stacheln versehen, die sich gelegentlich in der Frucht vergrößern und versteifen. Die Narbe ist zweilappig, feucht und warzig. Außer bei der Art Datura ceratocaula, die nicht aufspringende, weiche Beeren ausbildet, sind die Früchte aller Stechäpfel eiförmige, elliptische oder kugelförmige vierkammrige Kapseln, die aufrecht oder zurückgebogen an der Pflanze stehen. Die Kapseln springen an zwei, selten an vier Klappen auf, die manchmal unregelmäßig angeordnet sind. Das Perikarp der Früchte ist meist schwach flaumartig behaart und mit bis zu 200 gleichförmigen, schlanken, mit bis zu 50 verschiedenartig geformten scharfen Stacheln, mit schwach behaarten Borsten oder zahlreichen stumpfen Höckerchen besetzt. Die Länge der Stacheln variiert zwischen 0,5 und 3,2 cm. In allen Arten steht der Frucht entgegengesetzt der kreisförmige, zurückgebogene Überrest des Kelches. In den Früchten befinden sich (25) 150 bis 300 (500) scheiben- bis nierenförmige Samen, mit einer Länge von (2,5) 4 bis 5 (6) mm. Sie sind schwarz, gelb oder braun, teilweise mit weißen oder gelblichen Elaiosomen versehen.

Verwandte Arten
Der heimische Stechapfel hat weltweit zahlreiche Verwandte.
Indischer Stechapfel (Datura metel)
In Indien und anderen asiatischen Ländern gedeiht der indische Stechapfel. Die Pflanzen werden häufig größer als die des europäischen Stechapfels. Die Blätter sind nicht gelappt und gezähnt, sondern haben eine rundliche Eiform mit einer Spitze am Ende. Die Blüten werden sehr schön und dekorativ.
Nickender Stechapfel (Datura innoxia)
Der nickende Stechapfel (auch: Großblütiger Stechapfel) stammt ursprünglich aus Mittelamerika, kommt im Mittelmeerraum und auf den kanarischen Inseln jedoch häufig verwildert vor. Er wird häufig größer als der europäische Stechapfel. Auch seine weißen oder leicht violetten Blüten werden etwas größer (bis zu 20cm lang). Anders als beim europäischen Stechapfel stehen die Kapselfrüchte nicht nach oben, sondern hängen nach unten, als würden sie nicken.

Anbautipps
Der Anbau des Stechapfels ist relativ einfach. Er braucht nährstoffreiche Böden und einen mindestens halbsonnigen Standort. Man kann die Samen in kleinen Anzuchttöpfen vorkultivieren, bevor man die jungen Pflanzen im späten Frühjahr ins Freiland auspflanzt. Der Abstand zwischen zwei Pflanzen sollte mindestens 70 cm betragen. Die Stechapfelpflanzen wachsen schnell, wenn sie sich am Standort wohlfühlen. In Gärten mit Kindern sollte wegen der Giftigkeit kein Stechapfel angepflanzt werden.

Sammeltipps
Wegen der Giftigkeit des Stechapfels sollte man keine seiner Teile für die medizinische Anwendung ernten oder sammeln.


STECHPALME
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Als Weihnachtsschmuck ist die Stechpalme sehr bekannt. Mit ihren leuchtend roten Beeren bringt sie natürliche Farbe in Weihnachtssträuße und -kränze. Früher wurde die Stechpalme auch als Heilmittel, vor allem gegen Fieber, eingesetzt, aber da die Beeren eine umstrittene Giftwirkung aufweisen, wird sie nur noch wenig verwendet. Stattdessen hat die Stechpalme als Bachblüte "Holly" Karriere gemacht.
Die Stechpalmen, auch Hülsen (Hülsdorn, Stechhülsen), Winterbeeren, Christdorn oder (in Österreich) auch Schradler genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stechpalmengewächse innerhalb der  Bedecktsamigen Pflanzen. Einige Arten und Sorten sind  Zierpflanzen für Parks und Gärten. Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien, in Frankreich und Nordamerika als Weihnachtsdekoration verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär.

Steckbrief
Heilwirkung:
Geschichtliche Nutzung: harntreibend, Gicht, Rheumatismus, Durchfall, Fieber, Grippe, Bronchitis, Epilepsie
wissenschaftlicher Name:
Ilex aquifolium
englischer Name:
Holly
volkstümlicher Name:
Hülse, Hulste
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Bitterstoff Ilicin, Farbstoff Illixanthin, Gerbstoffe, Wachs, Gummi, Kalisalze, Ilexsäure, Glykosid
Sammelzeit:
Juni bis August
Bachblüte:
Infos über die Bachblüte Holly

Anwendung
Da die Giftwirkung der Stechpalme umstritten ist, wird sie in der gängigen Naturheilkunde kaum eingesetzt. Nur in der Schweiz und als homöopathische Zubereitung findet sie Verwendung. Die Giftwirkung bezieht sich aber vorwiegend auf die Beeren. Manche Quellen besagen, die Beeren seien in größeren Mengen ungenießbar, andere warnen vor gefährlichen Vergiftungen, vor allem bei Kindern. Auf alle Fälle sollte man seinen Kindern wohl verbieten, die Beeren zu essen. Die Blätter enthalten jedoch sehr viel weniger der Stoffe, denen eine Giftwirkung nachgesagt wird. In der Volksheilkunde werden sie als Abkochung bei fieberhaften Erkältungen und Grippe eingesetzt. Außerdem sollen sie eine ausgeprägte harntreibende Wirkung haben, was auch ihre Wirkung bei Rheuma und Gicht erklären würde. Als Bachblüte "Holly" steht die Stechpalme für die Liebe.
Nutzung
Einige Arten und Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten genutzt. Die Zweige mit den roten Früchten werden in Großbritannien, in Frankreich und Nordamerika als  Weihnachtsdekoration verwendet und werden zunehmend auch in Mitteleuropa populär. Aus dem südamerikanischen Mate-Strauch wird  Mate-Tee hergestellt. Daneben werden auch die Blätter verschiedener anderer Ilex-Arten als Tee verwendet, darunter  Ilex guayusa (Guayusa-Tee), Ilex kaushue (Kuding-Tee) und Ilex vomitoria (Yaupon-Tee) sowie der bittere und Brechreiz erregende Tee aus Ilex glabra. Im Allgemeinen ist relativ wenig über den Unterschied im Giftgehalt der verschiedenen Ilex-Arten bekannt, so dass nicht klar ist, welche Arten sich für die Zubereitung von Tee eignen.

Pflanzenbeschreibung
Die Ilex-Arten sind sommer- oder immergrüne Bäume und Sträucher, die Wuchshöhen von 2 bis 25 m erreichen. Die meist wechselständig, selten gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist gestielt. Die oft ledrigen, manchmal pergamentartigen bis häutigen Blattspreiten sind ein-fach. Die Blattränder sind glatt oder gesägt bis dornig. Die relativ kleinen Nebenblätter sind haltbar oder früh vergänglich und hinterlassen eine schwielige Narbe. Sie sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die  Blüten sind klein und unscheinbar und haben neben den Blütenhüllblättern nur einen Staubblattkreis und vier verwachsene Fruchtblätter. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die roten, braunen bis schwarzen, selten grün bleibenden, Steinfrüchte enthalten je einen bis zehn Samen.
Die Stechpalme wächst in Gegenden, wo die Winter mild sind und die Sommer feucht. So wächst sie in einigen Landstrichen Europas, in anderen ist es ihr zu kalt. Sie ist der nahezu einzige Vertreter einer großen Pflanzenfamilie in gemäßigten Breiten. Ihre Brüder wachsen in den Tropen, beispielsweise der  Matebaum in Paraguay. Häufig wird sie in Gärten und Parks kultiviert. Selten wächst sie jedoch auch wild oder verwildert. Die Wildform ist streng geschützt, weil sie so selten ist. Die Stechpalme ist ein strauchartiger Baum und wird bis zu 15m hoch. Sie hat glänzende Blätter mit dornigen Zacken an den Rändern. Die Blätter bleiben das ganze Jahr über grün, weshalb sie auch gerne als Winterschmuck verwendet werden. Ältere Stechpalmen haben häufig auch Blätter ohne Dornen, vor allem an den Zweigspitzen, wo die unscheinbaren weißen Blüten im Mai sprießen. Da die Stechpalme zweihäusig ist, gibt es zwei unterschiedliche Ausprägungen. Nur an den weiblichen Pflanzen wachsen leuchtend rote Beeren. In seltenen Fällen kommt es zum Geschlechtswandel. Die immergrünen Blätter werden in der Weihnachtszeit und am Palmsonntag als Schmuck verwendet. Dem Einsatz am Palmsonntag verdankt die Stechpalme auch ihren Namen. Die Namen "Hülse" und "Hulste" stammt wohl aus dem Altdeutschen. "Ilex" stammt aus dem Lateinischen und erinnert an die Eiche. "Aquifolium" deutet auf die Stacheln an den Blättern hin.


BACHBLÜTEN
Ich leide an Minderwertigkeitsgefühlen (19 Larch)
-
Diese Menschen leiden sehr an Minderwertigkeitsgefühlen bzw. Minderwertigkeitskomplexen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Minderwertigkeitsgefühle besiegen  


BACHBLÜTEN
Aus Ängstlichtkeit innerlich angespannt, zeitweise Sprachschwierigkeiten oder Stottern, nervöses Lachen, man redet aus Nervosität besonders viel (20 Mimulus)
- Diese Menschen sind aus Ängstlichkeit angespannt, haben dadurch zeitweilig auch Sprachschwierigkeiten
 bzw. stottern, sich lachen auch aus Nervosität und reden aus Nervosität auch dann viel  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Ängstlichkeit besiegen und ihre Nervosität können
 sie eindämmen


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