Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

09.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 07.10.19-13.10.19


BAUMWOLLPFLANZE

Die in den Tropen und Subtropen heimische Baumwolle wird in erster Linie zur Produktion der Bekleidungsfasern Baumwolle genutzt. Die Baumwolle ist jedoch auch eine Heilpflanze. Man kann die Rinde der Wurzel niedrig dosiert gegen Frauenbeschwerden verwenden.
Die Baumwollpflanzen oder Baumwolle ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Malvengewächse. Es gibt etwa (20 bis) 51 Arten in den Tropen und Subtropen. Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Ungewöhnlich ist, dass mindestens vier Völker möglicherweise unabhängig voneinander diese Pflanzengattung domestizierten. Zweimal geschah dies in der  Neuen Welt mit den Arten Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense und in der  Alten Welt je einmal in Asien und Afrika. Aus den Samenhaaren wird die  Baumwollfaser, eine  Naturfaser, gewonnen.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Wechseljahresbeschwerden, unregelmäßige Periode
wissenschaftlicher Name:
Gossypium
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Cotton
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde der Wurzel
Inhaltsstoffe:
Harz, Gossypol

Anwendung
Der Hauptanwendungsbereich für Baumwolle ist eindeutig die Textilindustrie. Mit einem Mengenanteil von etwa 33 Prozent an der weltweiten Produktion von Textilfasern (einschließlich anderer Naturfasern und Chemiefasern) und einem Mengenanteil von etwa 75 Prozent an den Naturfasern ist Baumwolle die mit Abstand am häufigsten eingesetzte Naturfaser für Heim- und Bekleidungstextilien. Außer in der Textilindustrie finden Baumwollfasern aber auch in vielen anderen Bereichen Verwendung, beispielsweise als Verbandsmaterial in der Medizin sowie bei Kosmetik und Hygiene als Watte oder Wattestäbchen. Fischernetze, Seile und Taue bestehen häufig ganz oder teilweise aus Baumwollfasern, ebenso  Zelte,  Planen und  Persennings. Früher wurden auch Feuerwehrschläuche aus Baumwolle gefertigt. Baumwolle findet bei der Herstellung von einigen Papiersorten, von Zellulose, Kaffeefiltern, Bucheinbänden und  Banknoten Verwendung. Baumwolle wird auch als Verstärkungsfaser für  naturfaserverstärkte Kunststoffe eingesetzt. Haupteinsatzgebiet hierfür sind duroplastische Verbundwerkstoffe vor allem für Lkw-Fahrerkabinen. Durch ihre hohe Dehnfähigkeit ermöglicht die Beimischung von Baumwollfasern zu anderen Naturfasern eine deutliche Verbesserung der Schlagzähigkeit dieser Werkstoffe. In Form von  Nitrocellulose dient Baumwolle zur Herstellung von  Munition und  Sprengstoff.  Baumwollsamenöl fällt als ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion an und kann im  raffinierten Zustand als  Speiseöl oder Brennstoff genutzt werden. Es ist ein Grundstoff in der kosmetischen Industrie. Der nach dem Auspressen des Öls verbleibende Ölkuchen dient häufig als eiweißreiches Viehfutter, wird jedoch aufgrund seines hohen  Gossypol nur an ausgewachsene  Wiederkäuer verfüttert. Die Samen können zu zirka 20 Prozent Öl und 50 Prozent Baumwollsamenkuchen gepresst werden. Schalen bilden den Rest. Baumwollsamen galten in den  USA früher auch als  Hausmittel, um einen  Schwangerschaftsabbruch herbeizuführen.

Beschreibung
Gossypium-Arten sind  dimorph: Während der Haupttrieb eine durchgehende, vegetative Achse bildet, kommt es an den Seitentrieben zur Blütenbildung. Die Seitentriebe sind außerdem  sympodial, denn nach je-der Blüte stellt die alte Achse ihr Wachstum ein. Die neue Zweigachse wird von einer neben der Blüte auskeimenden Knospe übernommen.
Vegetative Merkmale
Gossypium-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanzen, manchmal als  Sträucher. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind mit dunklen Öldrüsen punktiert. Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind meist handförmig drei- bis neunlappig, selten ohne Lappen. Es sind Nebenblätter vorhanden.  
Generative Merkmale
Die im oberen Bereich der Pflanzen gebildeten Blüten stehen einzeln. Die Blütenstiele besitzen meist Drüsen direkt unter dem Nebenkelch. Die meist drei, selten bis sieben Nebenkelchblätter sind laubblattähnlich, drüsig, frei oder an ihrer Basis verwachsen, ganzrandig oder gezähnt bis tief geschlitzt.  Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle (Perianth). Die fünf Kelchblätter sind becherförmig mehr oder weniger hoch verwachsen. Die fünf freien, relativ großen  Kronblätter sind oben gerundet. Die Kronblätter besitzen eine weiße oder gelbe Grundfarbe und sind im Zentrum der Blüte manchmal pur-purfarben. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, drei- bis fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit je zwei Samenanlagenin jeder Kammer. Der kurze, stabförmige Griffel endet in einer keulenförmigen, drei- bis fünfrilligen Narbe. Die kugelige oder ellipsoide Kapselfrucht öffnet sich bei Reife mit drei bis fünf Klappen. Die kugeligen Samen besitzen intensiv weiße, lange wollige  Trichome (Samenhaare) gemischt oder ohne kurze Trichome.
Inhaltsstoffe
Die giftigen Samen enthalten bis zu 1,5 Prozent  Gossypol.




CAJEPUT

Melaleuca leucadendra, auch Silberbaum-Myrtenheide, Kajeputbaum, Cajeputbaum genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Melaleuca. Sie ist im nördlichen  Australien, in  Neuguinea und im östlichen  Indonesien heimisch, wird aber selten auch außerhalb dieses Gebietes kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältungen, Husten, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Melaleuca leucadendra
Pflanzenfamilie:
Myrtengewächse = Myrtaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Ätherisches Öl

Anwendung
Man gewinnt aus einer Reihe breitblättrigerMelaleuca-Arten, darunter auch dieser, das Cajeputöl (auch Kajeputöl). Hauptquelle für das Öl ist allerdings eine andere Art, Melaleuca cajuputi subsp. cajuputi Powell, die früher oft nicht von M.leucadendra unterschieden worden ist. Nach dem Gehalt und der chemischen Zusammensetzung des Öls werden drei, Chemotypen genannte,  Ökotypen der Art unterschieden.  

Pflanzenbeschreibung
Melaleuca leucadendra ist ein immergrüner  Baum, der Wuchshöhen von maximal 43 Meter erreicht. Besonders auffallend ist die auch für andere Melaleuca-Arten charakteristische korkige, weißliche Borke (kann auch bräunlichweiß, grau, gelbgrau oder blass braunrosa sein). Sie besteht aus zahlreichen papierdünnen Schichten, von denen sich die äußeren unregelmäßig ablösen. Die Zweige sind jung seidig behaart und später verkahlend. Die wechselständig angeordneten, halbhängenden  Laubblätter erreichen 7,5 bis 27 Zentimeter Länge bei einer Breite von 6,5 bis 40 Millimeter, innerhalb der Gattung gehört die Art damit zu den breitblättrigen Arten. Die wechselständigen Blätter sind lang gestielt und beim Austrieb seidig behaart, aber bald verkahlend, ihre Blattspreite ist schmal eiförmig bis schmal elliptisch, oft etwas sichelförmig. Ihre Spitze (Apex) ist spitz, manchmal mit kleiner, abgesetzter Spitze. Die Blätter tragen zahlreiche Öldrüsen, beim Zer-reiben riechen sie daher stark aromatisch. Die Blüten stehen meist in Dreiergruppen dicht beieinander an 6 bis 15 cm langen  Blütenständen, die am Ende der Zweige (subterminal) oder basaler, in den beblätterten Abschnitten, stehen, sie erreichen einen Durchmesser von bis zu 35 Millimeter. Die ungestielten, zwittrigen  Blüten weisen eine doppelte Blütenhülle (Perianth) auf. Die Kelchblätter sind zu einer kahlen Kelchröhre verwachsen, deren Rand schmal trockenhäutig sein kann, mit 0,8 bis 2 mm langen Kelchzipfeln, die Drüsen und einen bewimperten Rand aufweisen. Die bald abfallenden, ephemeren Kronblätter sind weiß bis cremefarben. Fünf bis zwölf  Staubblätter stehen in einem Bündel, sie sind ebenfalls weiß bis grünlichweiß gefärbt. Es werden ungestielte, verholzte, becherförmige bis zylindrische  Kapselfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 4 bis 5 mm aufweisen. Sie enthalten winzige Samen.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich unsicher (19 Larch)
- Diese Menschen fühlen sich ständig unsicher und können es nicht abstellen
- Mit der dementsprechender Bachblüte kannst du an Sicherheit zulegen und fühlen sich kaum mehr unsicher

BACHBLÜTEN
Man steht unter Joch oder der Fuchtel einer anderen egoistischen Persönlichkeit: Elternteil, Lebenspartner, Vorgesetzte o.ä. (4 Centaury)
- Diese Menschen stehen immer unter Joch bzw. der Fuchtel einer anderen egoistischen Persönlichkeit wie z.B. einem Elternteil, einem Lebenspartner oder einem Vorgesetzten
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Joch allmählich abschütteln


ERNÄHRUNG
Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl – geeignete Lebensmittel
Brot- und Backwaren: Vollkornbrot, -semmel, -knäcke, fettarme Kuchen eigener Herstellung mit empfohlenen Fetten und wenig Zucker
Kartoffeln: fettarme Zubereitung, gekochte und Salzkartoffeln, Knödeln, Folienkartoffeln
Gemüse/Hülsenfrüchte: frisches Gemüse, Tiefkühlgemüse natur, Hülsenfrüchte nach Verträglichkeit, Kräuter und Sprossen
Obst/Obsterzeugnisse/Nüsse: frisches Obst, Tiefkühlobst ohne Zucker, Nüsse in kleine Mengen (Fettgehalt beachten!), ungesalzen
Getränke (Fruchtsäfte): mind. 1,5l/Tag: Mineralwasser (arm an Natrium, reich an Kalzium und Magnesium), ungesüßte Früchte- und Kräutertees, stark verdünnte Obstsäfte (100% Frucht). Eingeschränkt: Bohnenkaffee, Schwarztee
Milch und Milchprodukte: frische fettarme Milch (1,5% Fett), Joghurt, Topfen (Mager- und Halbfettstufe); Buttermilch, Kefir, saure Milch, Kodensmilch max. 4% Fett


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü