Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 09.10.17-15.10.17


SÜSSHOLZ   

Das Süßholz ist die Wurzel der subtropischen Süßholzpflanze. Der Saft der Süßholzwurzel ist der Ausgangsstoff für Lakritze. Süßholz ist aber auch eine vielseitige Heilpflanze. Es hilft bei Husten, Magengeschwüre und Kopfschmerzen und stärkt außerdem niedrigen Blutdruck. Mit seiner blutreinigenden Fähigkeit ist das Süßholz auch ein wertvoller Begleiter bei Schlankheitskuren oder gegen rheumatische Erkrankungen.
Echtes Süßholz ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Am bekanntesten ist das Echte Süßholz durch die aus der Süßholzwurzel gewonnene Süßigkeit Lakritze. Als Teedroge findet die Pflanze ebenfalls Verwendung.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten, Gastritis
Heilwirkung:
abführend, antibakteriell, auswurffördernd, blutdrucksteigernd, blutreinigend, entzündungswidrig, fungizid, harntreibend, schleimlösend, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche:
Bronchitis,  Gicht, Heißhunger,  Kopfschmerzen, Magengeschwür, Magenkrämpfe, Magenschleimhautentzündung, Migräne, Niedriger Blutdruck, Rheuma, Sodbrennen, Übergewicht, Verstopfung, Zwölffingerdarmgeschwür
wissenschaftlicher Name:
Glycyrrhiza glabra
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Liquorice
andere Namen:
Süßholzwurzel, Lakritze, Lakritzenwurzel, Russisches Süß-holz, Spanisches Süßholz
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Glykoside: Glycyrrhizin, Glabrinsäure, Liquiritin, Oleanolsäurederivate; Flavonoide, Isoflavone, Cumarine
Sammelzeit:
März und April, September und Oktober

Anwendung
Süßholz kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Am bekanntesten ist der Süßholz jedoch in Form von Lakritze. Die häufigste Art, Süßholz-Wurzel direkt anzuwenden ist der Tee. Gerne wird das Süßholz auch in Teemischungen verwendet, weil es der Mischung eine gewisse Süße und ein angenehmes Aroma verleiht.
Tee
Für einen Süßholztee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Süßholzwurzeln mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn fünfzehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Süßholztee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Süßholz-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Süßholz-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Süßholzteemischung
Gegen Husten kann man folgende Teemischung zusammenstellen. Sie eignet sich auch für Kinder, weil sie leicht süßlich schmeckt.
40g Süßholzwurzeln, 30g Fenchelsamen, 15g Anissamen, 15g Spitzwegerich-blätter
Wer will, kann in den fertigen Tee noch etwas Honig geben, dann wird der Tee noch süßer und man kommt auch in den Genuss der Heilwirkung des Honigs.
Tinktur
Um eine Süßholztinktur selbst herzustellen, übergießt man Süßholzwurzeln in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen.
Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Süßholzhonig
Süßholzpulver kann man mit 2 Teilen Honig vermischen und löffelweise einnehmen.
Wurzelstücke kauen
Das Kauen der Wurzelstücke wird bei Magenbeschwerden, Heißhungerattacken und Alkoholkater.
Süßigkeit
Die meisten Lakritzezubereitungen kann man vor allem als Süßigkeit betrachten, weil sie unter anderem viel Zucker und andere Süßigkeitenzutaten enthalten. Klassische Lakritzestangen aus der Apotheke oder dem Bioladen haben jedoch durchaus eine Heilwirkung, die der eines Süßholztees oder Tinktur entspricht. Man kann traditionelle Lakritze essen, wenn man unter Husten oder Magenproblemen leidet.
Medizinische Verwendung
Süßholzwurzel wirkt aufgrund der enthaltenen Saponine, vor allem der Glycyrrhizinsäure, auswurffördernd, schleimverflüssigend und schleimlösend. Bei Süßholzextrakten wurde eine antibakterielle und  antimykotische Wirkung nachgewiesen. Typische Anwendungsgebiete sind Husten, Bronchialkatarrh und andere Erkrankungen der oberen Atemwege. Bei Gastritis und Magengeschwüren findet die Süßholzwurzel ebenfalls Anwendung. Die experimentell und klinisch belegte entzündungshemmende und  krampflösende Wirkung ist noch nicht vollständig geklärt. Die nachgewiesene entzündungshemmende Wirkung der Glycyrrhizinsäure soll aber nicht durch eine Hemmung der Prostaglandinbiosynthese, sondern durch Einfluss auf die Wanderung der Leukozyten zum Entzündungsort entstehen. Daneben beeinflusst Glycyrrhizinsäure selbst den Steroidstoffwechsel, indem sie das Enzym, möglicherweise auch die NAD +-abhängige 11
β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase 2 hemmt. Diese Enzyme bauen Cortison und Aldosteron ab, ihre Hemmung führt daher zu einer Verlängerung der biologischen Halbwertszeit der Corticosteroide sowie bei hohem Aldosteronspiegel zu Bluthochdruck und  Kaliumverlust. Zur Behandlung der chronischen Hepatitis und der Leberzirrhose wird im ostasiatischen Raum Glycyrrhizinsäure in Kombination mit Glycin und Cystein als Infusion eingesetzt. Für Glycyrrhizin wurde eine antivirale Wirkung bei Hepatitis A und  C belegt. Auch soll der Süßholzzucker die Produktion eines Virusproteins der Herpesviren blockieren, das normalerweise die Entdeckung des Erregers durch die Zelle verhindert. Ohne dieses Protein bemerken die Zellen den Eindringling und leiten ihren eigenen Tod ein. Die dafür nötige Dosis ist allerdings viel zu hoch, um durch normalen (gesundheitlich unbedenklichen) Lakritzkonsum erreicht zu werden, und wurde nicht am lebenden Menschen, sondern nur an Zellkulturen nachgewiesen. Weitere Forschungen untersuchen auch die antivirale Wirkung auf das  Kaposi-Sarkomauslösende Herpesvirus.  Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzeln war schon in der Antike bekannt. Die Ägypter des Altertums schätzten Lakritze sehr und kannten ein Lakritzegetränk namens Mai sus. Theophrastos von Eresos, der um 350 v. Chr. lebte, schätzte Lakritze als Heilmittel bei Husten und als Durstlöscher. Lakritze soll zur Standardausrüstung der römischen Soldaten gezählt haben. Tim Richardson weist in seiner Geschichte der Süßigkeiten darauf hin, dass auch französische und türkische Soldaten im Ersten Weltkrieg Lakritze im Marschgepäck hatten. In Mitteleuropa kennt man Lakritze als Heilmittel seit dem Mittelalter. In Großbritannien wurden Lakritztaler zu therapeutischen Zwecken hergestellt. Erst 1760 setzte ein  Apotheker namens George Dunhill der Lakritze Zucker zu, so dass sie von da an als Süßigkeit verzehrt wurde. In der traditionellen chinesischen Medizin ist die chinesische Lakritze nach wie vor ein Standardheilmittel. Sie wird dort als Tonikum für das Herz eingesetzt sowie bei Geschwüren, Erkältungen und Hautunreinheiten verwendet. In der Kombination mit Ammoniumchlorid und Anisöl wird Süßholzwurzelextrakt zu Salmiakpastillen verarbeitet. Als „traditionell angewendetes Arzneimittel zur Schleimlösung im Bereich der Atemwege" be-zeichnet, wurden sie bereits in Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis von 1925 beschrieben. Getrocknete Süßholzstangen werden auch zur Zahnpflege gekaut, wobei neben den enthaltenen Inhaltsstoffen auch die Eigenschaft des Holzes zum Tragen kommt, beim Kauen am Ende stark auszufasern und so eine natürliche Zahnbürste zu formen.

Wirkung
Beim Süßholz wirkt vor allem das Glykosid Glycyrrhizin sehr ausgeprägt. Es ist etwa 50 mal süßer als normaler Haushaltszucker. Außerdem wirkt es, zusammen mit den anderen Wirkstoffen der Süßholzwurzel auswurffördernd, krampflösend, entzündungshemmend. Eine weitere wichtige Wirkung der Süßholzwurzel ist ihre antibakterielle und fungizide Wirkung. Wichtig ist zu wissen, dass Süßholz den Blutdruck steigert. Das kann bei Menschen mit niedrigem Blutdruck erwünscht sein, bei Bluthochdruck-Patienten ist es aber eher unerwünscht. Darum sollten diese nicht zu viel Süßholz und Lakritze einnehmen. Süßholz ist eine ganz besondere Heilpflanze für die Blutreinigung. Es fördert nämlich nicht einfach die Nierentätigkeit, wie die meisten anderen Blutreinigungskräuter, sondern er hilft den einzelnen Körperzellen dabei, ihre Abfallstoffe auszuscheiden. Dadurch reinigt das Süßholz das Gewebe.
Nebenwirkungen
Bei Dauergebrauch und hohen Dosierungen kann Süßholz den Blutdruck erhöhen. Außerdem kann es zu Wassereinlagerungen (Ödemen) kommen, weil Süßholz die Ausscheidung von Natrium (Kochsalz) hemmt und die Kalium-Ausscheidung fördert.
Wechselwirkungen
Die Wirkung von kaliumsparenden Diuretika kann durch große Mengen Süßholz verändert werden. Manche Herzglykoside wirken stärker im Zusammenhang mit Süßholz.
Gegenanzeigen
Menschen, die unter Bluthochdruck, Kaliummangel, Leberzirrhose oder chronischer Hepatitis leiden, sollten kein Süßholz anwenden.

Anwendungsgebiete
Husten
Süßholz kann man als Tee, Tinktur oder Honig bei Husten aller Art einnehmen. Da es auswurffördernd, schleimlösend und krampflösend wirkt, ist es sowohl ein Hustenlöser als auch ein Hustenstiller. Seine antibakterielle Wirkung hilft zudem, den Husten, insbesondere eine bakterielle Bronchitis, erfolgreich zu bekämpfen.
Magenprobleme
Bei Magenschmerzen und Entzündungen kann Süßholz lindernd und heilend wirken. Es lindert krampfartige Magenprobleme, sorgt für die Abheilung kleiner Magengeschwüre und bekämpft Infektionen im Magen. Bei der Verdauung hilft das Süßholz auch, weil es ein wenig abführend wirkt.
Blutreinigung
Weil das Süßholz das Gewebe reinigt, kann man es für Blutreinigungskuren anwenden. Es hilft auch beim Abnehmen, weil es die Abfallstoffe, die beim Abnehmen vermehrt entstehen, aus den Geweben schleust und für die Entsorgung durch die Nieren vorbereitet. Außerdem hilft es bei Heißhunger, wenn man an Süßholzstangen kaut. Auch gegen Rauchgelüste bei der Rauchentwöhnung kann das Kauen an Süßholzstangen helfen.

Magische Anwendung
Das Kauen von Süßholzstangen soll leidenschaftliche Gefühle erwecken. Im Beutel mit sich herumgetragen soll Süßholz dabei helfen, die Liebe anzuziehen. Es wird auch als Zauber für Treue verwendet.

Geschichtliches
Schon in der Antike war das Süßholz als Heilpflanze bekannt. Der berühmte Theophrastos von Eresos (um 350 v.Chr.) erwähnte das Süßholz bei Husten. Im alten Ägypten gab es ein Getränk mit Süßholz namens Mai sus. Römische Soldaten führten immer Lakritze mit sich, um ein Mittel gegen Husten zur Hand zu haben. Außerdem wurde es als Durstlöscher verwendet. Im Mittelalter wurde das Süßholz bereits zu Lakritzestangen und Talern verarbeitet. Heutzutage findet man das Süßholz vor allem als Lakritze, aber auch oft in Mischtees.

Pflanzenbeschreibung
Süßholz ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis zu 100 Zentimetern erreicht. Die Pflanze ist verzweigt. Die Stängel und die Blattstiele sind behaart oder verkahlend. Die Blätter sind unpaarig gefiedert mit 9-17 Fiederblättern. Die Fiederblättchen sind eiförmig bis elliptisch, etwa 2-5 cm lang und 1,5 bis 2,5 cm breit. Sie sind abgerundet und vorn stachelspitzig, fiedernervig und unterseits von sitzenden harzig-klebrigen Drüsen punktiert. Die Nebenblätter sind klein und hinfällig. Im Spätsommer erscheinen bläulich-violette und weiße Schmetterlingsblüten in kurzen, aufrechten Ähren in den Achseln der Blätter. Der Blütenstand ist viel kürzer als sein Tragblatt. Die Schmetterlingsblüten sind 8-12 mm lang. Sie sind kurz gestielt. Der Kelch ist kurz glockenförmig. Die Kelchzähne sind länger als die Kelchröhre und lanzettlich spitzig. Die Blütenblätter, die das Schiffchen bilden, sind nicht verwachsen und vorn nicht geschnäbelt. Die Hülsen werden bis zu 3 cm lang und 4-6 mm breit. Sie sind kahl oder ziemlich dicht bestachelt und gerade. Sie sind reif lederig und rotbraun. Bei Vollreife springen sie auf. Jede Hülse enthält 2-5 Samen. Die Wurzeln werden im Herbst geerntet. Die Blütezeit ist Juni bis Juli, seltener bis in den Herbst.
Süßholz ist im Mittelmeerraum und im mittleren Asien heimisch. Es wird sowohl in Spanien, Frankreich und Italien als auch in Russland angebaut. Es wächst bevorzugt an warmen Standorten auf tiefgründigen Böden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 Meter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel neue Stängel mit zahlreichen unpaarigen Fiederblättern aus. An jedem Blatt wachsen bis zu 17 ovale Fiederblättchen. Die bläulich violetten Schmetterlingsblüten erscheinen zwischen Juni und Juli. Aus den Süßholzblüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen. Die Samen stecken in rötlichen Schoten.

Anbautipps
In sehr milden Gegenden Mitteleuropas, z.B. im Oberrheingebiet, kann man Süßholz im Garten anbauen. Man kann das Süßholz aus Samen ziehen oder man verwendet fertige Pflanzen. Der Standort sollte möglichst warm, sonnig und geschützt sein. Als Boden eignet sich lockerer Boden, der sehr tief geht, damit sich die Wurzeln entfalten können.

Sammeltipps
Die langen Wurzelausläufer der Süßholzpflanze sind das eigentliche "Süßholz", das im Herbst geerntet wird. Diese Wurzelausläufer werden ausgegraben und von der Hauptwurzel (eine lange Pfahlwurzel) getrennt. Anschließend werden sie gewaschen, geschält und an der Sonne oder im Backofen getrocknet. Die getrocknete Wurzeln kann man kleinschneiden und als Tee oder Tinktur zubereiten. Falls man selber Lakritze herstellen will, kocht man die Wurzeln aus, lässt den entstandenen Saft bei niedriger Hitze eindicken. Aus dem entstandenen Sirup kann man Lakritzestangen gießen, die noch trocknen müssen, bis man Stangen hat. Selbstgemachte Lakritzestangen sind natürlich nicht mit den Lakritze-Süßigkeiten aus dem Supermarkt zu vergleichen.




HARONGA


Harungana madagascariensis, die Blutbaum des Drachen, Orange Milchbaum oder Haronga, ist eine  Artvon  blühenden Pflanzen in der Familie Hypericaceae und das einzige Mitglied der Gattung.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bauchspeicheldrüsenschwäche, Blähungen, Leberschwäche, Verdauungsfördernd, Völlegefühl, Wunden, stärkt die Fettverdauung
wissenschaftlicher Name:
Harungana madagasariensis
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Blätter

Benutzung

H. madagasacariensis kann auf verschiedene Weise verwendet werden. Zum Beispiel ist H. madagasacariensis eine Quelle von Brennholz und wird bei der Herstellung von Holzkohle verwendet. Der Baum wird nicht kommerziell verwendet, weil er selten zu handelsüblicher Größe wächst. Jedoch benutzen Leute manchmal das helle Holz, um Stangen für den Bau von Häusern zu machen.

Arzneimittel verwendet
Die Pflanze hat roten  Saft. Saft wird verwendet, um Krätze und Anthelmintikum (Bandwurm) zu behandeln. Es wird auch als Behandlung für  Scherpilzflechte in  Liberia verwendet. Die Blätter werden verwendet, um Hämorrhagien und Durchfall zu kontrollieren, und als Heilmittel für Gonorrhoe, Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Fieber. Blütenstiele werden gemunkelt, um Koliken zu lindern und die Infektion nach der Geburt zu überprüfen. Decoction der Rinde wird verwendet, um Malaria und Gelbsucht zu behandeln. Wurzeln werden verwendet, um die Brustentwicklung bei jungen Frauen zu verbessern. Junge Blätter werden manchmal verwendet, um Asthma zu behandeln. In bestimmten Gebieten Ostafrikas glauben die Menschen, dass Früchte von H. madagasacariensis abwenden Blutungen wegen seiner roten Saft, so werden für die Abtreibung verwendet.

Blumen
Die Blumen sind klein, ca. 5-6mm. Bisexuell. Weiß oder cremefarben. Mandel duftet Die Sepalen sind durch dunkle, rotbraune Punkte markiert. Staubgefäße verschmolzen in fünf Bündel, meist zwei oder drei Staubblätter pro Bündel. Aber auch einzelne Staubgefäße können gelegentlich gefunden werden. Eierstock ist durch dunkle Drüsenflecken gekennzeichnet. Stiele und Kelch sind mit kurzen rostigen Haaren bedeckt.

Blätter
Blätter sind entgegengesetzt, einfach und eiförmig. Blattklingen 6-20 bis 3-10 cm. Blätter scheinen glänzend zu sein. Blattblatt Unterseite ist mit sternförmigen Haaren oder Skalen bedeckt. Unterseite ist mit dichten rostigen Haaren bedeckt. zahlreiche laterale Nerven. Junge Blätter sind charakteristisch wegen der braunen unteren Oberfläche. Apex verjüngend Petiole 1,5-3 cm lang.

Früchte
Früchte sind klein um 3mm im Durchmesser, +/- kugelförmig. Frucht scheint grünlich-orange zu sein, und es wird rot, wenn reif. Calyx beharrlich Früchte sind durch Drüsenpunkte und Streifen markiert. Endocarp-Oberfläche ist hart, was es schwierig macht, zu schneiden. Die Frucht ist nicht essbar und hat keinen offensichtlichen Gebrauch.

Sämlinge
Cotyledons breit spathulieren, Ränder markiert mit dunklen "Öl" Drüsen, Petiolen relativ lang und schlank. Im zehnten Blattstadium scheinen die Öldrüsen sehr dunkel, sichtbar im Durchlicht und auf der Unterseite der Blattklinge zu sein. Samen sind anfällig für Insektenangriffe.



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