Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 09.09.19-15.09.19


RHABARBER


Der Rhabarber ist in unseren Gärten ein Obst, bei dem nicht die Früchte, sondern die dicken Stängel der Blätter gegessen werden. Da Rhabarber sehr sauer ist, wird er meistens mit reichlich Zucker gekocht und erst dann genossen. Als Heilmittel wird schon seit fast 5000 Jahren der Wurzelstock der Pflanze verwendet, die ein starkes Abführmittel ist. Diese frühe Anwendung ist aus China dokumentiert. Über Russland kam der Rhabarber in der Antike nach Europa.
Der Rhabarber, genauer Gewöhnlicher Rhabarber, auch Gemüse-Rhabarber oder Krauser Rhabarber, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse. Die geschälten oder ungeschälten Blattstiele dieser  Nutzpflanze werden unter anderem zu Kompott, Konfitüren, Kuchen und auch zu Saft verarbeitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Rheum officinale
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:  Rhubarbs
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Sammelzeit:
Wurzelstock: September und Oktober

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale und Inhaltsstoffe
Der Rhabarber ist eine sommergrüne, ausdauernde  krautige Pflanze und wird bis zu 2 m hoch. Nach der Keimung bildet Rhabarber eine Primärwurzel, die sich zunächst zu einer fleischigen, dicken Rübe entwickelt, welche recht kurzlebig ist. Der Primärspross entwickelt sich im zweiten Jahr zu einer Knolle, in den folgenden Jahren verdicken auch die Seitenachsen und es entstehen Sekundärknollen um die inzwischen weitergewachsene Primärknolle. Es entstehen derart 25–30 verdickte Sprossachsen. Es werden dicke, unregelmäßige Rhizome gebildet. Oberirdische Teile sterben im Herbst ab. Die Ruhephase beginnt im August und September. Der Wiederaustrieb erfolgt im Frühjahr mit unterirdischen Knospen. Die in einer grundständigen Blattrosette zusammenstehenden, relativ großen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der dicke, fleischige, feingerillte, faserige und kantige, hellgrüne bis rötliche, teils weißliche  Blattstiel ist bis zu 70cm lang und bis zu 5 cm breit, er besitzt eine bräunliche  Ochrea. Die Blattstiele sind an der Oberseite flach bis leicht rinnenförmig, an der Unterseite rund. Je nach Sorte ist der Blattstiel durch  Anthocyane mehr oder weniger stark rot gefärbt. Die dunkelgrüne, herzförmige und abgerundete bis rundspitzige Blattspreite ist bis etwa 30–50 cm lang und bis 30 cm breit und dreieckig oder eiförmig bis breiteiförmig, sie ist teils gerafft, sowie teils ungleich gelappt bis unregelmäßig gekerbt oder gezähnt, der meist ganze Blattrand ist oft leicht gekraust. Die Laubblätter enthalten – im Jahresverlauf stark zunehmend – gesundheitsschädliche Oxalsäure und können bei rohem Verzehr Erbrechen und Kreislaufstörungen verursachen.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Ende Juni. Für die Blütenbildung ist ein Kältereiz nötig (Vernalisation), der Temperaturen unter 10°C für eine Dauer von 12–16 Wochen erfordert. Der  rispige  Blütenstand ist bis 40cm hoch und enthält bis zu 500 Blüten. Die kleinen Blüten mit hellgrünlich-cremefarbenem Perigon sind unscheinbar, meist zwittrig und werden fremdbestäubt. Die Früchte sind einsamige und dreieckige und dreiflügelige, orange-braune Flügelnüsse (Achänen). Die Flügelnüsse sind 7–10 mm lang, die Breite beträgt 6–8mm, die Flügel sind etwa 3–4mm breit, die Tausendkornmasse der Samen beträgt etwa 11–22g.




SOJA

Die Sojabohne ist dank ihrer einzigarten Proteinzusammensetzung zu einem Star der weltweiten Landwirtschaft geworden, und hat soweit mehr als ihre angestammte Heimat in Asien erobert. Sie ist nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel, sondern hilft auch gegen Wechseljahresbeschwerden, durch die Phytohormone, die sie enthält.
Die Sojabohne, häufig auch einfach als Soja bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Der Anbau der Nutzpflanze Sojabohne ist seit einer Zeit zwischen 1700 und 1100 v. Chr. in  Nordostchina als  Nahrungspflanze nachgewiesen. Die Sojabohne wird heute auf sechs Prozent der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche angebaut und ist die weltweit wichtigste  Ölsaat. Ihre zunehmende Bedeutung spiegelt sich in dem seit den 1970er Jahren von allen Nutzpflanzen höchsten Zuwachs an Anbaufläche wider. Während 1960 17 Millionen Tonnen produziert wurden, waren es 2016 bereits 334,9 Millionen Tonnen. Als Ölsaat enthalten Sojabohnen etwa 20 Prozent Öl. Das  Sojaöl wird vor allem als Lebensmittel, aber z. B. auch für die Produktion von Biodiesel verwendet. Nach der Ölpressung wird das verbleibende  Extraktionsschrot (Sojakuchen) erhitzt, um die für Tier und Mensch giftigen und unbekömmlichen Bestandteile zu zerstören und dann zu 98 Prozent in der Tierproduktion verfüttert und zu 2 Prozent als Nahrung für den Menschen verwendet. Sojabohnen enthalten etwa 37 Prozent Eiweiß. Als Nahrung ist die Eiweißqualität der Sojabohne mit der von tierischem Eiweiß vergleichbar, was die Sojabohne von anderen Pflanzen abhebt.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen, Eiweißmangel, Kuhmilchallergie
wissenschaftlicher Name:
Glycine max
Pflanzenfamilie:
Schmetterlingsblütler = Faboideae
volkstümlicher Name:
Soya, Fettbohne, Ölbohne, Japanische Bohnen
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Proteine, Isoflavone, fettes Öl, Lezithin, Linolsäure, Linolensäure, Arachinsäure, Erucasäure, Campesterin, Ergosterin, Sitosterolin, Vitamine
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Soja wird in erster Linie gegessen. Durch seinen hohen Eiweißgehalt wird es gerne zu Käse- oder Fleischersatzstoffen verarbeitet. Besonders bekannt ist Tofu, das aus Sojamilch zubereitet wird. Sojamehl ist in vielen Gebäckprodukten enthalten, um den Eiweißgehalt zu steigern. Auch Öl aus Sojabohnen ist verbreitet, denn die Sojabohnen enthalten bis zu 17% Öl. Das Besondere am Sojaeiweiß ist die Tatsache, dass es alle essentiellen Aminosäuren enthält, die vom Menschen benötigt werden. Dadurch ist es gleichwertig wie das Protein in der Milch oder in Eiern und sogar hochwertiger als Fleischproteine. In der Heilkunde wird Soja vor allem gegen  Wechseljahresbeschwerden eingesetzt, denn es enthält, wie einige andere Hülsenfrüchte, Isoflavone, die ähnlich wie Östrogen aufgebaut sind und als Hormonersatz funktionieren. Dadurch werden die Beschwerden der  Wechseljahre gemildert. Zu diesem Einsatzzweck kann man Sojaprodukte in den Speiseplan einbauen oder man trinkt täglich ein bis zwei Gläser Sojamilch.
Medizinische Aspekte
Die Sojabohne ist reich an sogenannten  Phytoöstrogenen – pflanzlichen Verbindungen mit  hormonähnlicher  Wirkung. Deren Hauptvertreter, die  Isoflavone Genistein und Daidzein, sind das Objekt zahlreicher aktueller Forschungsarbeiten. Sie wurden vor allem mit der niedrigeren Inzidenz (Häufigkeit) von Gefäßkrankheiten wie der koronaren Herzkrankheit in ostasiatischen Ländern in Verbindung gebracht, in denen Soja in viel höheren Mengen konsumiert wird als in  Westeuropa und den  USA. Aufgrund der Datenlage von 1999 erlaubte die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) auf Sojaprodukten das Anbringen der werbenden Aussage: „Eine an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin arme Diät, die 25g Sojaprotein pro Tag enthält, kann das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren." Aufgrund neuerer Forschungsergebnisse ist diese Werbeaussage innerhalb der EU seit 2012 nicht mehr erlaubt.  Das geringere Auftreten von Tumorerkrankungen wie  Brustkrebs und chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen in diesen Ländern wurde mit dem höheren Phytoöstrogenkonsum in Verbindung gebracht, so dass Sojaisoflavonprodukte in jüngerer Vergangenheit mit Hinweis auf diese Eigenschaften intensiv beworben werden. Bisher gibt es wenige Nachweise der Wirksamkeit für diese Indikation. Eine chinesische Studie zeigte eine Senkung des Risikos für Lungentumore.  Es gibt Forschungsergebnisse, die auf eine schädliche Wirkung hochkonzentrierter Isoflavone hindeuten. So bewirkten diese zum Beispiel in der  Zellkultur eine Zunahme des programmierten Zelltods in Herzmuskelzellen neugeborener Schweine. Andere Forscher vermuteten zunächst einen Zusammenhang zwischen erhöhter Aufnahme von Isoflavonen aus Sojaprodukten und verringerter Spermienqualität, auch hier sind die Forschungsergebnisse widersprüchlich. Da auch in Europa inzwischen viele Verbraucher zu Soja-Produkten greifen, hat die Zahl der Allergiefälle zugenommen. Besonders Birkenpollen-allergiker können betroffen sein: „Ursache für die Kreuzreaktion ist das zur Gruppe PR-10 gehörende Stress-protein Gly m 4, dessen Struktur dem Birkenpollenallergen Bet v 1 ähnelt (50%ige Sequenzhomologie). Eine Schwellendosis für die Auslösung einer pollenassoziierten Sojaallergie kann nicht angegeben werden. Oftmals reicht aber bereits ein geringer Schleimhautkontakt mit dem Allergen, um eine Reaktion auszulösen. Repräsentative Zahlen über betroffene Verbraucher gibt es nicht. Schätzungsweise leiden rund 16% der Bevölkerung in Europa an einer Pollenallergie, von denen rund 10 bis 20% (d. h. 2 bis 3% der Bevölkerung) eine Kreuzallergie mit Sojabohneneiweiß entwickeln."  

Pflanzenbeschreibung
Die Sojabohne gehört zu den Hülsenfrüchten. Ursprünglich wuchs sie wild in Japan, doch inzwischen wird sie fast überall auf der Welt angebaut, weil sie so besonders proteinreich ist. In Asien wird sie sogar schon seit mehreren Jahrtausenden angebaut. Die Pflanze ist mit etwa 50cm Höhe relativ niedrig. Sie hat reichlich elliptisch spitze Blätter. Im Laufe des Sommers bilden sich aus den Blüten behaarte Schoten, die in Gruppen zusammenstehen. Im Herbst werden die Schoten bräunlich und erntereif. Die Samen sind weiß-gelblich, rund und bis zu einen Zentimeter groß.
Vegetative Merkmale
Die Sojabohne ist eine einjährige krautige Pflanze mit bräunlicher Behaarung. Da es sehr viele  Convarietäten und Varietäten gibt, sind auch die morphologischen Merkmale sehr unterschiedlich. Am häufigsten sind aufrecht wachsende Sorten von 20 bis 80 Zentimeter  Wuchshöhe. Hochwüchsige Sorten erreichen bis zwei Meter Höhe. Die  Stängel sind eher dünn und mehr oder weniger verzweigt. Die meisten Sorten sind an Stängeln, Blattstielen und Blättern fein und dicht behaart. Es gibt Sorten mit unbegrenztem (indeterminiertem) Wachstum. Die Mehrzahl der Sorten hat jedoch ein begrenztes Wachstum, da die Endknospe der Triebe sich zum Blütenstand entwickelt, und die Pflanze somit nicht weiterwächst. In höheren  Breitengraden werden erstere Sorten bevorzugt. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang. Die Blattspreite misst in der Breite mehr als 10 Zentimeter. Sie ist unpaarig gefiedert und besteht meist aus drei Blättchen, die mit ein bis zwei Nebenblättchen versehen sind. Die ganzrandigen Blättchen sind bei einer Länge von 3 bis 10 Zentimetern sowie einer Breite von 2 bis 6 Zentimetern oval. Die Laubblätter werden noch während der Fruchtreifung abgeworfen. Sojabohnen haben ausgeprägte  Pfahlwurzeln von bis zu 1,5 Meter Länge. Die Wurzeln werden von dem sojaspezifischen Knöllchenbakterium Bradyrhizobium japonicum besiedelt. In dieser Symbiose erhält die Pflanze von den Bakterien den wichtigen Nährstoff Stickstoff in pflanzenverfügbarer Form. Beim Anbau von Soja auf Böden, in denen die Bakterien nicht von Natur aus vorhanden sind (etwa bei europäischen Böden) erfolgt eine Beimpfung des Saatgutes mit den erforderlichen bakteriellen Symbionten.  
Generative Merkmale
Die Sojabohne ist eine Kurztagspflanze. Beim Anbau unter Langtagbedingungen verlängert sich die Wachstumszeit durch Verzögerungen bei der Blütenanlage und Abreife der Samen. Die drei bis zwanzig achselständigen Blüten sitzen an kurz verzweigten Stielchen und stehen in seiten- oder endständigen traubigen Blütenständen zusammen. Ihre Färbung variiert gewöhnlich von blasslila bis dunkelviolett. Sie sind mit 5 bis 6 Millimetern Länge relativ klein und in der Regel  selbstbefruchtend. Die  Blühperiode erstreckt sich meist über drei bis vier Wochen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Sie weisen zehn  Staubblätter auf. Davon sind neun Staubfäden zu einer Röhre verwachsen. Das zehnte, oberste Staubblatt ist frei und liegt den verwachsenen Staubblättern an. Der  Griffelist gerade. Nur 20 bis 80 Prozent der Blüten setzen Hülsenfrüchte an. Die behaarten Hülsenfrüchte sind 2 bis 10 Zentimeter lang und bei der Reife strohgelb, grau oder schwarz und enthalten ein bis fünf Samen. Die braunen, grünen oder schwarz-violetten Samen sind kugelig, ei- oder nierenförmig, flach oder gewölbt. Die Tausendkornmasse reicht von 50 bis 450 Gramm. Die Ernte der Sojabohnen kann vollmechanisiert durch  Mähdrescher erfolgen.



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ERNÄHRUNG
Schmackhaft und schonend zubereiten! (Regel 8)
Insbesondere der Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen der Lebensmittel kann durch Einwirkung von Licht, Sauerstoff, Hitze und / oder Wasser zum Teil erheblichen Verlusten unterliegen.


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