Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

09.09.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > September > 03.09.18-09.09.18


WILDER YAMS

In vielen südlichen Ländern stellt die Yamswurzel dank ihrer Nährkraft ein wichtiges Nahrungsmittel dar, ähnlich wie bei uns Kartoffeln oder Brot. Die Wurzel der Yamspflanze enthält jedoch auch pflanzliche Hormone (Phytohormone), die eine Linderung von Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden bewirken. Auch für allerlei andere gesundheitliche Probleme ist Yams hilfreich.
Yams, auch Yam oder Yamswurzel genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Yamswurzelgewächse. Die bis zu 800 Arten sind hauptsächlich in den Tropen verbreitet. Einige Arten sind wichtige tropische  Nahrungs- und  Heilpflanzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, Depressionen, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Libido stärkend, Hormonelle Störungen, Osteoporose, Spannungen in den Brüsten, Geburt erleichternd, Übergewicht durch Hormonstörungen, Nervosität, Reizmagen, Krampfartiger Schluckauf, Alterserscheinungen (Anti Aging), Blutgefäße erweiternd, Asthma, Rheuma, Galle treibend, Gallenkoliken
wissenschaftlicher Name:
Dioscorea mexicana, Dioscorea villosa
Pflanzenfamilie:
Yamswurzelgewächse = Dioscoreaceae
englischer Name:
Wild Yam
volkstümlicher Name:
Yam, Yamwurzel, Yamswurzel, Wasseryams
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Diosgenin, Saponin, Vitamine, Mineralien, Eisen, Kupfer, Mangan, Oxalat, Proteine, Schwefel, Zink
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Einige Arten und deren Ausleseformen sind  Nutzpflanzen, sowohl als wichtige Nahrungspflanzen als auch als Heilpflanzen. Viele Yams-Arten werden wegen ihrer essbaren Wurzelknollen als Nahrungsmittel angepflanzt. Bei der am meisten angebauten Art erreichen die unterirdischen Knollen eine Länge von bis zu 2 Metern; ihr Geschmack ist süßlich und ähnelt dem von Esskastanien und  Kartoffeln. Sie haben eine dunkel-braune bis schwarze Haut und sind reich an  Provitamin A sowie  Kalium. Außer der „Chinesischen Yamswurzel" und der Dioscorea japonica („Japanische Berg-Yams" oder „Yamaimo"(山芋)) wirken alle Yams-Arten roh gegessen toxisch. Yamswurzeln ähneln geschmacklich und optisch den Süßkartoffeln, sind aber nicht mit ihnen verwandt. In Südamerika, Afrika und der  Karibik sind Yams häufig Bestandteil des Gemüseangebots, in  Europa jedoch im Gegensatz zur Süßkartoffel nur selten zu erwerben. In den Küchen der Tropen sind sie ein wichtiger Stärke-Lieferant. In China gibt es ein Vorhaben, mit Hilfe gentechnischer Methoden Sorten von Yams-Arten zu züchten, die als Energiepflanzen für die Erzeugung von Ethanol-Kraftstoff optimiert sind.  In der Naturheilkunde wird wilder Yams je nach Dosierung zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden, gegen PMS und sowohl zur Empfängnisverhütung als auch bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Der Einsatz ist jedoch umstritten und setzt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema voraus. Die wilde Yamswurzel enthält in großen Mengen Diosgenin, ein Cholesterin-Derivat mit zusätzlichen Hydroxygruppen in der Seitenkette, die als inneren Ether weitere Ringe an das Steran-Gerüst anhängen. Obwohl aus Diosgenin nur durch chemischen Abbau das Gelbkörperhormon Progesteron gewonnen werden kann, wird Diosgenin in der esoterischen Literatur und der alternativen Medizin als „natürliches" Progesteron bezeichnet. Yams enthält eine geringe Menge  Amygdalin, welches im Darm zu  Blausäure umgebaut wird.  
Das Besondere an der Yamswurzel ist ihr Gehalt an Diosgenin, einem Stoff, der dem menschlichen Hormon Progesteron ähnelt. Daher eignet sich Yams bei Beschwerden der Wechseljahre oder Menstruation. Sie soll sogar die Geburt erleichtern. Yams hilft aber auch gegen vielerlei andere Beschwerden, wie beispielsweise Asthma, nervöse Verdauungsbeschwerden und Koliken. Ihre Wirkung bei Schwangeren wird unterschiedlich beschrieben. Manche warnen vor der Anwendung in der Schwangerschaft, andere empfehlen Yams gegen Schwangerschaftserbrechen. Im Zweifelsfall sollte man sie besser nicht in der Schwangerschaft einnehmen.
Auch die Wirkung der Yamswurzel auf die Fruchtbarkeit wird unterschiedlich dargestellt. Einige Quellen behaupten, sie hätte eine verhütende Wirkung, andere preisen die Förderung der Fruchtbarkeit. In diesem Bereich hängt es wohl von der Art und dem Zeitpunkt der Anwendung ab, denn auch Progesteron (Gestagen) kann als Minipille verhütend wirken, in Fällen von Progesteronmangel kann es jedoch auch die Fruchtbarkeit steigern, wenn sie in der zweiten Zyklushälfte eingenommen wird. Die Fruchtbarkeitsbehandlung gehört also, wenn überhaupt, in die Hand eines Fachmannes. Eine zuverlässige Wirkung darf man sich davon wohl eher nicht erwarten. In Europa wird die Yamswurzel vorwiegend in Fertigprodukten angeboten. Wenn man die getrocknete Wurzel erhält, kann man sie als Tee zubereiten und in kleinen Schlucken trinken. Oder man setzt eine Tinktur daraus an und nimmt sie tropfenweise ein.

Pflanzenbeschreibung
Die Yamspflanze wächst in hunderten von Arten in vielen warmen Gegenden der Welt. Da die Wurzel sehr nahrhaft ist, ist sie für viele Ureinwohner ein Grundnahrungsmittel. Die mehrjährige Kletterpflanze wird bis zu drei Meter hoch. Die Pflanzen sind zweihäusig, d.h. jede Pflanze ist entweder männlich oder weiblich. Die Blätter sind herzförmig und haben ausgeprägte Nerven, die parallel verlaufen. Die Pflanze blüht von September bis Oktober.
Erscheinungsbild und Blätter
Yams-Arten wachsen als windende, ausdauernde  krautige Pflanzen. Sie bilden  Rhizome oder Wurzelknollen als Überdauerungsorgane, die in Größe, Gestalt, Farbe und Inhaltsstoffen sowie in ihrer Tiefe in der Erde sehr unterschiedlich sein können. Manche Arten bilden in den Blattachseln Knöllchen. Die wechsel- oder gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache oder zusammengesetzte Blattspreite besitzt drei bis neun basale  Blattadern.  
Blütenstände und Blüten
Die Blüten sind immer eingeschlechtig, die Pflanzen sind meist zweihäusig, selten einhäusig. Die Blüten stehen spiralig in seitenständigen, unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen, wobei die weiblichen Blütenstände nur wenige Blüten enthalten. Die männlichen Blüten enthalten ein oder zwei Kreise mit je drei  Staubblättern, drei davon können zu Staminodien reduziert sein. In den weiblichen Blüten können drei oder sechs Staminodien vorhanden sein.  
Früchte und Samen
Die dreikantigen  Kapselfrüchte öffnen sich bei Reife am oberen Ende. Die Samen besitzen häutige Flügel.




ANIS


Anis ist eine sehr alte Heil- und Gewürzpflanze. Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und den südöstlichen Mittelmeerländern. In unseren Breiten ist er nur in Gärten oder im landwirtschaftlichen Anbau zu finden. Wilde Pflanzen sind sehr selten. Seine süßlich schmeckenden Früchte sind in der Weihnachtsbäckerei und in Schnäpsen (z.B. Ouzo) bekannt. In der Heilkunde hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung.
Anis ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Der Name geht auf das griechische Wort ἄνηθον für Dill zurück, mit dem der Anis verwechselt wurde. Anis, das als Gewürz- und Heilpflanze verwendet wird, war in Deutschland die Heilpflanze des Jahres 2014.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Husten
Heilwirkung: antibakteriell, entspannend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Abgeschlagenheit, Aphrodisiakum, Appetitlosigkeit, Asthma, Blähungen,  Bronchitis, Epilepsie (unterstützend), Erbrechen, Halsinfektionen, Insektenstiche, Kopfschmerzen, Milchbildung, Magenkrämpfe, Pfeiffersches Drüsenfieber Reizhusten, Schlaflosigkeit, Schluckbeschwerden, Trockener Husten, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Pimpinella anisum L.
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name: Aniseed
volkstümliche Namen: Anais, Arnis, Brotsamen, Enes, Enis, Einis, Jenes, Römischer Fenchel
Verwendete Pflanzenteile: Früchte (sie sehen wie Samen aus) (Anisi fructus)
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Anethol, Isoanethol, Ansiketon, Anissäure, Acetaldehyd, Acetylcholin, Azulen, Bergapten, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Eugenol, Kaffeesäure, Cumarine, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin C
Tages-Dosis: 4 Gramm (Erwachsene und Kinder über 6 Jahre), 1 Gramm (Kinder bis 2 Jahre), 2 Gramm (Kinder zwischen 2-6 Jahren)
Gegenanzeigen: Schwangerschaft; Allergie gegen Anis oder Anethole
Nebenwirkungen: Allergische Hautreaktionen auch der Schleimhäute
Sammelzeit: Frühherbst (kommt kaum wildwachsend vor)

Anwendung
Anis ist Bestandteil vieler Teemischungen, weil er nicht nur eine ausgeprägte Wirkung gegen viele Beschwerden hat, Anis wertet langweilige Kräutermischungen geschmacklich auf. Anis findet sich in einigen Tee-Mischungen gegen Fieber, z.B. in Kombination mit Weidenrinde. Der Stilltee, den junge Mütter zu Beginn der Stillzeit trinken sollten, besteht aus Anis, Kümmel und Fenchel. Der Tee entfaltet seine Wirkung indirekt über die Muttermilch und wirkt gegen Blähungen des Babys. Gleichzeitig regt dieser Tee die Milchbildung an. Stillenden Müttern hilft auch reiner Anistee bei der Milchbildung, hier nimmt der Säugling ebenfalls die Inhaltsstoffe gegen Blähungen über die Muttermilch auf. Die milchbildende Wirkung beruht auf der östrogenen Wirkung des Anisöls. Die Samen sollten vor der Anwendung zerquetscht werden, z.B. mit einem Mörser, da so die Wirkstoffe besser freigesetzt werden können. Der Geschmack von Anis ist süßlich, blumig und mild. Durch seinen freundlichen Geschmack ist Anis auch besonders für Kinder geeignet. Das ätherische Öl des Anis wird nach der Einnahme über die Lunge ausgeschieden und wirkt dadurch durch die Lungenbläschen und Bronchien von innen. Auch die Verdauungsvorgänge werden auf milde Weise angeregt. Blähungen lösen sich durch die krampflösende Wirkung in Wohlgefallen auf. Das ätherische Anisöl kann man, verdünnt mit fetten Ölen oder als Salbe, zu Einreibungen verwenden. So hilft es bei Brusteinreibungen gegen Husten und bei Baucheinreibungen gegen Blähungen und Magen- und Darmkrämpfe. Für Inhalation mit Anisöl nimmt man heißes Wasser und etwa 5 Tropfen Anisöl, die Dämpfe atmet man etwa 10 Minuten ein. Lindert die Beschwerden bei Erkältungen. Auf keinen Fall sollte man Anisöl unverdünnt innerlich anwenden oder in die Augen bringen. Ätherische Öle dürfen nicht bei Säuglingen eingesetzt werden. In der Küche ist der Anis, vor allem bei Süßspeisen und Gebäck sehr beliebt. Auch hier hilft er, die Verdauung zu unterstützen und fördert die Atmung.
Blähungs-Teemischung
Zutaten: 40g Anisfrüchte (Samen), 40g Fenchelfrüchte (Samen), 20g Kamillenblüten
Anleitung: Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen. Filter den Tee anschließend ab. Trink den Tee in kleinen Schlucken.
Verwendung
In der westlichen Küche wird Anis heute vor allem in Brot und Backwaren verwendet. Hauptsächlich wird Anis jedoch Spirituosenund Likören beigemischt, wie etwa Sambuca, Rakı, Ouzo, Arak, Absinth, Pastis, Aguardiente, Chinchon und Anisette. Anis wird hier jedoch zunehmend vom ertragreicheren Sternanis abgelöst, der aus China kommt. Sternanis hat aufgrund der ähnlichen Zusammensetzung des ätherischen Öls einen ähnlichen Geschmack, sieht aber anders aus und ist nicht näher mit dem echten Anis verwandt. Daneben spielt Anis eine Rolle bei der Herstellung von Süßwaren. So werden beispielsweise im kleinen französischen Dorf Flavigny-sur-Ozerain die berühmten Anis-de-Flavigny-Bonbons hergestellt. In Süddeutschland, Teilen von Österreich, der Schweiz und Ungarn kennt man mit einem Model geformte Plätzchen, die Springerle oder Anisbrötchen genannt werden. Das Aroma wird von Anethol bestimmt, das mit 90% der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist. Pflanzen mit sehr ähnlichem Aroma sind Fenchel (der den Anis in Asien vollständig ersetzt), der Sternanis und die heutzutage selten verwendete Süßdolde. Anis wird seit langem sowohl in der Küche als auch in der Duftindustrie verwendet. Ausgrabungen auf Santorin ergaben, dass die Verwendung von Anis im 16. Jahrhundert v. Chr. allgemein üblich war, und die alten Kreter würzten ihre Weine neben Koriander, Wacholder, Dost auch mit Anis. Schon im 7. Jahrhundert v. Chr. betrieben Athen und Korinth einen lebhaften Handel mit Duftölen, in denen auch der Anisduft eine Rolle spielte. Pythagoras von Samos bezeichnete um 550 v. Chr. mit Anis gewürztes Brot als köstliche Delikatesse. Bei den Römern hielt der Anis Einzug in die Feinbäckereien; Kuchen, die bei hohen Festlichkeiten gereicht wurden, waren mit Anis-Früchten gewürzt. So berichtet Vergil von Aniskeksen. Bei Ausgrabungen im römischen Kolosseum entdeckte man Anisgebäck, das die Zuschauer der Gladiatorenkämpfe zwischen den Sitzreihen verloren hatten.
Heilwirkung
Ein heißer Aufguss wird aufgrund seiner schleimlösenden und sekretomotorischen Wirkung als Hustenmittel, auf Grund von krampflösender und blähungstreibender Wirkung auch bei Magen-Darm-Beschwerden, verwendet. Das aus den Früchten durch Destillation gewonnene Anisöl wird gegen Ungeziefer – oder in fetten Ölen und Salbengrundlagen eingearbeitet, volksmedizinisch zu reizenden Einreibungen – eingesetzt. Anis regt die Drüsen des Magen-Darm-Traktes an. Anistee wird daher – oft auch mit Fenchel und Kümmel gemischt – bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt. Für Anistee überbrüht man 1 Teelöffel Anis mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt die Mischung 10 Minuten ziehen. Da die ätherischen Öle teilweise über die Lungen wieder ausgeschieden werden, findet Anis auch in vielen Hustentees Verwendung. Da die ätherischen Öle in Exkretgängen („Ölstriemen“) lagern, können die Früchte vor Gebrauch angestoßen werden, um die Wirkstofffreisetzung zu beschleunigen. Allerdings sinkt dadurch die Haltbarkeit, da das ätherische Öl flüchtig ist.

Geschichte und Brauchtum
Anis ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze, die den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden begleitet. Anis wurde den Göttern geopfert und ist Bestandteil vieler festlicher Gerichte. Hexen empfahlen getrocknete Anispflanzen gegen schlechte Träume. Taubenzüchter nutzten das Öl um die jungen Tauben an ihren Schlag zu binden und noch heute wird Anis den jungen Tauben dem Futter beigemischt. Im Herbst und Winter haben die Frauen ihren Männern anishaltige Nahrung und Getränke zubereitet, damit der müde Mann wieder munter wurde.

Pflanzenbeschreibung
Heimisch ist der Anis im südöstlichen Mittelmeerraum und Asien. Nach Mitteleuropa kam der Anis durch Mönche und Nonnen in Klostergärten. Der Anis ist eine einjährige Pflanze. Er wird etwa 50 cm hoch. Die Blätter im unteren Bereich sind dreilappig, weiter oben sind sie gefiedert. Ganz oben sind die Blätter schmal gelappt. Im Juli und August blüht der Anis in weißen Dolden. Aus den Blüten entstehen die Früchte mit ihrer eiförmigen Form, die sich nach oben verjüngen. Vom tödlich giftigen Schierling kann man den Anis am leichtesten durch den angenehmen Duft unterscheiden.
Vegetative Merkmale
Die Anispflanze wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 60 Zentimetern. Die Pfahlwurzel ist dünn. Der aufrechte, stark verzweigte Stängel ist leicht behaart. Die ganze Pflanze ist stark aromatisch. Die Laubblätter sind verschiedengestaltig: die 2 bis 5 Zentimeter lang gestielten, einfachen Grundblätter sind bei einer Länge von 1 und 3 Zentimetern herzförmig rundlich und am Rand eingeschnitten gesägt. Die Stängelblätter sind ein- bis zweifach fiederteilig, die Ränder der Fiederblättchen sind gesägt. Die obersten Stängelblätter sind mehr und mehr reduziert, bis sie nur noch dreilappig sind.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Der doppeldoldige Blütenstand besitzt einen Durchmesser von 1,5 bis 6 Zentimetern und ist 7- bis 15- meist 12-strahlig. Die Hülle besteht aus ein bis zwei linear-lanzettlichen, 1 bis 2 Millimeter langen Hüllblättern oder fehlt. Die ungleichlangen Doldenstrahlen sind 1 bis 4 Zentimeter lang. Es sind ein bis zwei oder keine lineale, 2 bis 3 Millimeter lange Hüllchen vorhanden. Die Döldchen weisen einen Durchmesser von 5 bis 10 Millimetern auf und enthalten jeweils etwa zehn Blüten. Die Blütenstiele (Döldchenstrahlen) sind anfangs 2 bis 6 Millimeter lang und wachsen bis zur Fruchtreife auf bis zu 10 Millimeter. Die relativ kleinen Blüten sind fünfzählig, zwittrig und radiärsymmetrisch. Kelchblätter fehlen. Die fünf weißen Kronblätter besitzen an ihrer Spitze ein eingeschlagenes Läppchen. Es ist nur ein Kreis mit fünf freien, fertilen Staubblättern vorhanden. Die Früchte reifen im August bis September. Es werden trockene, zweiteilige Spaltfrüchte, Doppelachänen genannt, gebildet. Die braunen Früchte sind bei einer Länge von 3 bis 5 Millimetern sowie einer Breite von 2 bis 2,5 Millimetern eiförmig. Die Früchte sind mit grauen Härchen überzogen, die sie von Petersilienfrüchten unterscheiden. Die gelben Rippen verlaufen, anders als bei den giftigen Schierlingsfrüchten, gerade.

Anbau
Der Standort sollte trocken, warm und sonnig sein. Der Boden sollte wasser- und luftdurchlässig sein. Im Frühjahr im Abstand von etwa 20 cm aussäen. Da die Pflanze einjährig ist, muss man sie jedes Jahr neu säen, man sollte aber an gleicher Stelle nur alle 3 Jahre Anis anbauen.

Ernte
Sobald im Frühherbst die Samen-Früchte reif sind, werden diese geerntet, diese werden sanft nachgetrocknet und dürfen auf keinen Fall erhitzt werden, da sonst die wertvollen ätherischen Öle verloren gehen. Bei der Lagerung kann sich an den Gefäßwänden ein Teil der ätherischen Öle niederschlagen, dies ist zwar ein Zeichen für unsachgemäße Lagerung hat aber keinen großen Einfluss auf die Qualität der Samen.


BACHBLÜTEN
Ich bin leicht gereizt (18 Impatiens)
- Diese Menschen können allzu leicht gereizt sein und werden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die gereizte Art abschütteln


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich die meiste Zeit antriebslos (19 Larch)
- Diese Menschen fühlen sich die meiste Zeit ohne Antrieb
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Antriebslosigkeit ausmerzen


ERNÄHRUNG
Chemische Konservierungsstoffe
Das Lebensmittelgesetz erlaubt den Zusatz bestimmter chemischer Konservierungsstoffe, um den Lebensmittelverderb zu verhindern. Die Kenntlichmachung der verwendeten Konservierungsstoffe ist vorgeschrieben.
Chemische Konservierungsstoffe
- werden eingesetzt, um den Lebensmittelverderb zu verhindern
- sind bei Anwendung anderer Konservierungsverfahren, z.B. Zuckern, säuern, sterilisieren oder bei entsprechender Lagerung unnötig.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü