Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 04.09.17-10.09.17


RAUWOLFIA tt  

Die Rauwolfia ist eine alte, stark wirkende Heilpflanze, die vor allem gegen Herzbeschwerden eingesetzt wird. Die Pflanze, die aufgrund ihrer gewundenen Wurzel auch Schlangenwurzel genannt wird, ist in Asien heimisch. Dort wird sie auch traditionell häufig angewendet, besonders auch in der Ayurveda-Heilkunde. Da die Rauwolfia giftig ist, sollte sie nur mit ärztlichem Rat angewendet werden.
Die Indische Schlangenwurzel, auch Wahnsinnskraut, Schlangenholz, Indische Schlangenwurz oder Java-Teufelspfeffer genannt, gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Sie ist jedoch nicht identisch mit der als Amerikanische -, Schwarze - oder Wilde Schlangenwurzel bezeichneten Trauben-Silberkerze. Ebenfalls nicht zu verwechseln ist sie mit der oft auch als Schlangenholz bezeichneten Art Brosimum guianense, einem südamerikanischen
Baum.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Bluthochdruck
Heilwirkung:
abführend, beruhigend, blutdrucksenkend, gefäßerweiternd, krampflösend, pulssenkend, stimmungsaufhellend
Anwendungsbereiche:
Allergien, Angst, Asthma, Depressionen, Ekzeme, Epilepsie, Fieber, Heuschnupfen. Hypochondrie, Insektenstiche, Magengeschwür, Nervosität, Niedriger Blutdruck, Ödeme, Schlaflosigkeit, Schlangenbisse, Unruhe, Verstopfung,  Wechseljahresbeschwerden, Würmer, Zwölffingerdarmgeschwür
wissenschaftlicher Name:
Rauwolfia serpentina
Pflanzenfamilie:
Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
englischer Name:
Indian Snakeroot
volkstümlicher Name:
Schlangenwurz, Indische Schlangenwurzel, Java-Teufelspfeffer, Pagal-Ka-Dawa, Schlangenholz, Wahnsinnskraut
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Monoterpen-Indolalkaloide, Papaverin, Reserpin, Rescinnamin, Raupin, Raubasin, Ajmalin, Ajmalicin, Stigmasterol, Thebain, Yohimbim
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Die Rauwolfia wird vorwiegend als Fertigpräparat eingesetzt. Sie ist eine so stark wirkende Heilpflanze, dass sie in höheren Dosen giftig ist. Daher darf sie nur verwendet werden, wenn sie vom Arzt verschrieben wird (gilt nicht für die homöopathische Anwendung). Anfangs wird meistens mit kleinen Mengen begonnen, bis man die optimale Dosis gefunden hat. Dann nimmt man Rauwolfia-Präparate als Langszeitanwendung bis zu einem Jahr.
Homöopathie
Homöopathisch wird die Rauwolfia in niedrigen Potenzen (D1 - D4) eingesetzt. Die Hauptanwendungsgebiete sind Bluthochdruck, und Depressionen. In diesen niedrigen Potenzen ist die Rauwolfia verschreibungspflichtig (bis einschließlich D3). In D6 wird die Rauwolfia serpentina zur Behandlung von Ner-venproblemen verwendet.
Ayurveda
In der ayurvedischen Heilkunde gilt die Rauwolfia als trocken und erhitzend. Obwohl der Geschmack der Wurzel bitter ist, ist ihre Wirkung auf die Verdauung scharf. Pitta wird besänftigt, Vata und Kapha werden verringert. Wegen der beruhigenden Wirkung wird die Rauwolfia im Ayurveda vorwiegend gegen Krämpfe und nervöse Unruhe eingesetzt.
TCM - Traditionelle chinesische Medizin
In der chinesischen Medizin wird die Rauwolfia bei einer Schwäche von Leber-Yin und Nieren-Yin oder einem überstarken Leber-Yang angewendet. Hauptbeschwerden für ihren Einsatz sind Bluthochdruck mit Kopfschmerzen und Schwindel.
Gegenanzeigen
Rauwolfia-Präparate dürfen nicht bei jedem Patienten angewendet werden, weil sie bei einigen Krankheiten schaden können. Bei folgenden Erkrankungen oder Situationen darf die Rauwolfia nicht angewendet werden: Arteriosklerose der Hirngefäße; Nephrosklerose, entzündliche Arterienerkrankungen; Depressionen; Schwangerschaft; Stillzeit
Nebenwirkungen
Weil die Rauwolfia so stark wirkt, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Folgende Nebenwirkungen treten bei manchen Anwendern auf: Kreislaufprobleme, Herzprobleme, Muskelschwäche, Alpträume, Ängste, Depressionen, Parkinson-Symptome
Wenn solche Nebenwirkungen auftreten, sollte man den Arzt aufsuchen und das Mittel in Absprache mit dem Arzt absetzen.
Medizinische Anwendungen
Die Wurzeln der Pflanze werden seit Jahrhunderten in der indischen Medizin verwendet und gelangten Anfang des 18. Jahrhunderts auch nach  Europa. Bei den medizinisch wirksamen Bestandteilen handelt es sich um etwa 60 verschiedene  Alkaloide, genauer um Mono terpen- Indolalkaloide des Yohimban-, Heteroyohimban-, Sarpagan- und Ajmalantyps. Der Gesamtalkaloidgehalt liegt bei 1–2 %. Die beiden Hauptwirkstoffe sind das  Reserpinund das  Rescinnamin. Weitere Alkaloide sind beispielsweise:  Ajmalin,  Deserpidin,  Serpentin und  Yohimbin. Das Alkaloidgemisch wirkt abführend, beruhigend, blutdrucksenkend, krampflösend und stimmungsaufhellend.

Geschichtliches
Schon sehr alte ayurvedische Texte aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. erwähnen die Rauwolfia als Heilpflanze. Sie wurde damals gegen Schlafstörungen und Nervenerkrankungen eingesetzt. Auch zur Wundheilung wurde die Rauwolfia äußerlich angewendet. Ihren Namen "Rauwolfia" erhielt die Rauwolfia nach dem Arzt und Botaniker Leonard Rauwolf. Der Name wurde der Pflanze von 1703 Charles Plumier verliehen.

Pflanzenbeschreibung
Die Indische Schlangenwurzel ist ein immergrüner, aufrecht wachsender  Strauch, der eine durchschnittliche Wuchshöhen von 50 bis 100 cm erreicht. Die Pflanzen enthalten  Milchsaft und haben eine glatte weiße  Rinde. Die gestielten  Laubblätter sind spitzeiförmig und glänzend. Sie bildet zwischen (Februar) April und Mai (Oktober) viele kleine, zwittrige,  radiärsymmetrische  Blüten aus. Die  Kelchblätter sind rötlich. Die weißen  Kronblätter sind zu einer Kronröhre verwachsen. Die Kronzipfel überlappen nach links. Es ist nur ein  Staubblattkreis vorhanden; die Staubfäden sind sehr kurz. Der  Fruchtknoten ist oberständig. Es werden erbsengroße, erst rote, bei der Reife dann schwarze Steinfrüchte gebildet, die etwa 8 mm groß sind. Die Rauwolfia ist eine tropische Pflanze, die in Asien heimisch ist. Sie wächst in tropischen Gebieten von Nordost-Indien, Himalayaregion und Bangladesh, Sri Lanka und Indonesien. Bei der Rauwolfia handelt es sich um einen Halbstrauch, der bis zu 90cm hoch wird. Meist ist die Pflanze aber nur etwa einen halben Meter hoch. Die Rinde des unverzweigten Stammes ist weißlich. Die bis zu 15 cm langen entspringen direkt von oberen Ende dieses Stammes. In der Mitte der Blätter erscheinen die weiss-rosanen Blüten, die in einer Trugdolde stehen. Die einzelnen Blüten haben fünf kleine Blütenblätter. Den Beinamen Schlangenwurzel trägt die Rauwolfia, weil ihre Wurzel schlangenartig gewunden ist.




HIBISKUS  


In vielen Gärten leuchten im Spätsommer die großen Blüten des Hibiskus. Die Meisten kennen ihn hauptsächlich als Zierpflanze oder vielleicht noch als Farbgeber in Früchtetees, denn die Hibiskusblüten färben Tees leuchtend rot ein. Die Volksheilkunde, vor allem in Afrika, verwendet Hibiskus jedoch auch bei allerlei Beschwerden unter anderem gegen nässende Ekzeme.
Hibiskus – auf Deutsch Eibisch – ist eine  Pflanzengattung aus der  Familie der Malvengewächse mit etwa 200 bis 675 Arten. Sie ist hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreitet und stammt ursprünglich aus Asien.

Steckbrief
Heilwirkung:
durstlöschend, abführend, antibakteriell, krampflösend, harntreibend, galletreibend, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Hibiscus sabdariffa
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Red Sorrel
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Fruchtsäuren, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleim, Pektin
Sammelzeit:
Juli bis September

Anwendung
Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen für Parks, Gärten und Zimmer verwendet. Hibiscus sabdariffa wird, wie auch andere Malven, häufig Hagebuttentee und anderen Früchtetees zugesetzt. Ein beliebtes Getränk ist Hibiskusblütentee nicht nur in Ägypten und im Sudan als  Karkadeh, sondern auch in Mexiko (Agua de Jamaica). Der tiefrote Tee wird heiß oder kalt getrunken. In der vegetarischen Küche Südasiens (z. B. in Sri Lanka) findet die Hibiskusblüte auch Verwendung in Currygerichten. Auch pharmazeutisch werden die Hibiskusblüten eingesetzt. Verwendet werden die zur Fruchtzeit geernteten, getrockneten Kelche und Außenkelche von Hibiscus sabdariffa. Die darin enthaltenen Säuren wie z. B.  Zitronensäure,  Apfelsäure,  Weinsäure und Hibiskussäure ergeben den säuerlichen Geschmack. Die enthaltenen  Anthocyanewie z. B. Delphinidin und Cyanidin färben den Teeaufguss dunkelrot. In erster Linie werden sie daher als Korrigens für Geschmack und Aussehen eingesetzt. Indikationen wie Erkältungen, Kreislaufbeschwerden, Ekzeme, mildes  Laxanssowie Appetitanregung sind nicht belegt, aber in der Volksmedizin weit verbreitet. Hibiskus verfügt über eine hohe Konzentration an Vitamin C und in Fernost sagt man ihm eine blutdrucksenkende Wirkung nach. Auch in der afrikanischen Volksmedizin wird Hibiskus als Tee eingesetzt. Hibiskusblüten kann man als Tee trinken, um den Durst zu löschen, Krämpfe zu lösen oder Harn und Galle zu treiben. Äußerlich kann man den Tee gegen Ekzeme anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Hibiscus-Arten wachsen als ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, Halbsträucher, Sträucher und  Bäume. Die gestielten, einfachen Laubblätter sind bei manchen Arten gelappt. Es sind Nebenblätter vorhanden. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, selten in Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist meist ein Außenkelch vorhanden, der fünf oder mehr Lappen aufweisen kann. Fünf Kelchblätter sind meist glockenförmig verwachsen. Die fünf  Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Die fünf Kronblätter überdecken sich in der Knospenlage gedreht (contort); sie sind mit ihrer Basis ebenfalls mit der Columna verwachsen. Fünf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben. Es werden fünffächerige Kapselfrüchte gebildet.
Der Hibiskus ist eigentlich in den Tropen heimisch und dort wird er auch angebaut, für all die Früchtetees, denen er die rote Farbe gibt. Es gibt über 150 verschiedene Hibiskusarten. In europäischen Gärten wächst er in Strauchform und trägt Blüten in unterschiedlichen Farben zwischen weiß und rot. Mit seinen großen Blüten ist er eine Zierde jedes Gartens.



BACHBLÜTEN
Ich lasse mich leicht überreden (4 Centaury)
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Diese Menschen lassen sich von jeden sehr leicht überreden für etwas, was sie eigentlich gar nicht wollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sich lernen endlich nein zu sagen


BACHBLÜTEN
Der gute Eindruck, den man nach außen hinterläßt, ist einem sehr wichtig (1 Agrimony)
-
Diese Menschen ist der gute Eindruck, was er bei ihren Mitmenschen sehr wichtig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie auch einmal anders sein und auch einmal keinen guten
 Eindruck hinterlassen, ohne dass es ihnen wichtig ist


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