Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 05.08.19-11.08.19


WEIZEN

Der Weizen ist heutzutage das wichtigste Brotgetreide und daher nahezu jedem Mitteleuropäer wohlvertraut. Dass man diesem Getreide auch Heilwirkungen zusprechen kann, kann sich kaum jemand vorstellen. Im Vergleich zu anderen Getreidearten ist Weizen sehr mild und kann die Verdauungsorgane schonen und beruhigen. Frisch gekeimte Weizensprossen sind sehr vitamin- und mineralstoffreich.
Als Weizen wird eine Reihe von Pflanzenarten der Süßgräser der Gattung Triticum bezeichnet. Als Getreide werden vor allem zwei Arten angebaut: Weichweizen und Hartweizen. Etymologisch leitet sich das Wort Weizen vom „weißen" (hellen)  Mehl und der hellen Farbe der Weizenfrucht ab, der Gattungsname Triticum (Mahlfrucht, Dreschgetreide) vom lateinischen Partizip tritum (gerieben, gedroschen).  

Steckbrief
Heilwirkung:
entgiftend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmentzündungen, Fettsucht, Gicht, Magengeschwüre, Magenkrämpfe, Rheuma, Sodbrennen, Zwölffingerdarmgeschwüre
wissenschaftlicher Name:
Triticum vulgare
Verwendete Pflanzenteile:
Körner, Keime
Sammelzeit:
August

Beschreibung

Die Weizen-Arten erreichen Wuchshöhen von etwa 0,5 bis 1 m. Der Halm ist rundlich. Von der Gesamterscheinung wirkt er dunkelgrün und die Ähre gedrungen. Morphologisches Unterscheidungsmerkmal sind die kurzen bewimperten Blattöhrchen, die im Gegensatz zur Gerste den Halm nicht umschließen. Das  Blatthäutchen ist mittelgroß und gezähnt. Die Früchte werden botanisch als „einsamige Schließfrüchte" (Karyopsen) bezeichnet, das  Tausendkorngewicht beträgt 40–65 Gramm.



BUCHWEIZEN

Der Buchweizen ist eine Knöterichpflanze, die im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg von der Mongolei zu uns gefunden hat. Der Name kommt von der Bucheckern-Form der Samen und von der Nutzung dieser Samen als Getreide, auch wenn der Buchweizen keine Ähnlichkeit mit Getreide oder Gräsern hat. In der Volksheilkunde eher zur Stärkung durch den Buchweizensamenbrei genutzt. Der Tee aus dem Kraut wurde meist nur als sanftes Schlafmittel genutzt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist aber das Rutin, das die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen verbessert und die Gefäßwände positiv verändert. Entdeckt wurde diese Buchweizen-Eigenschaft erst in den 1970ern. Damit ist der Buchweizen eine der neusten Heilpflanzen und war Arzneipflanze des Jahres 1999 um die Bekanntheit zu fördern. Eine Kur mit Buchweizentee ist wunderbar geeignet um Durchblutungsstörungen und Krampfadern zu verhindern, wichtig für Menschen, die viel stehen müssen.
Der Echte Buchweizen, auch Gemeiner Buchweizen, ist eine Pflanzen art aus der Gattung Buchweizen in der  Familie der Knöterichgewächse. Manchmal wird er auch in die Gattung Polygonum eingeordnet. Buchweizen ist ein Pseudogetreide. In manchen Gegenden wird Buchweizen auch als Heiden, Heidenkorn, Heidegraupen, Blende, Brein, schwarzes Welschkorn, Gricken (lit. Grikiai) oder türkischer Weizen (bei Th. Storm) bezeichnet, was auf die Annahme hindeutet, Buchweizen sei über die  Türkei nach Europa gelangt. In den romanischen Sprachen wird der Buchweizen als „ sarazenisches Korn" bezeichnet, sorbisch, tschechisch und  slowakisch: Pohanka (deutsch: „Heidenkorn"), französisch: Sarrasin, slowenisch: Ajda. Der Echte Buchweizen wurde zur  Arzneipflanze des Jahres  1999 gewählt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
CVI (chronisch venöse Insuffizienz), Venenschwäche, Zöliakie (Diät-Nahrung)
Heilwirkung:
Pflanzenheilkunde: antihämorrhagisch, antioxidativ, blutzuckersenkend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, gefäßstärkend, gefäßverbessernd, ödemprotektiv, schleimlösend, Volksheilkunde: stärkend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Arterioskleroseprophylaxe, Durchblutungsstörungen, Kapillarbrüchigkeit, Krampfadern, Ödeme, Radikalenfänger, Venenschwäche, Zellschutz, Volksheilkunde:  Bluthochdruck, Erfrierungen, Stärkung, Schlafmittel, Homöopathie: Ekzem, Hauterkrankungen, Juckreiz,  Kopfschmerzen, Lebererkrankungen, Lichtempfindlichkeit, Pruritus, Wasserablagerungen, TCM: Durchfall mit  Schleim, Entzündungen, Gesichtsröte, Hautunreinheiten, Unruhe
wissenschaftlicher Name:
Fagopyrum esculentum Moench
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name:
Buckwheat
volkstümlicher Name:
Blenden, Bokert, Brein, Buchweizen, Echter Buchweizen, Gricken, Heidenkorn, Heiden, Heidensterz, Heidekorn, Tater, Sarazenenkorn, Schwarz-Plent, Schwarzes Welschkorn, Schwarzpolenta, Türkischer Weizen
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut, Samen
Inhaltsstoffe:
Eiweiß, Fagopyrin, Flavonoidglykoside, Fett, Gerbstoffe, Hyperosid, Kaffeesäuren, Minerale, Naphthodianthron, Phenolcarbonsäuren, Quercitrin, Rutin, Salicylsäure, Tryptophan, Vitamine
Sammelzeit:
Kraut: Juni-August, Samen: September-November
Nebenwirkungen:
selten Kopfschmerzen
Kontraindikation:
nicht bekannt

Anwendung
Das Fagopyrin hat eine ähnliche Wirkung wie das Hypericin des Johanniskrautes, Wirkstoffe die die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Zum Glück kommt Fagopyrin nicht in den Samen vor und auch nicht im normalen Teeaufguss. Es gibt in der Apotheke Fertigarzneimittel mit garantiertem Rutingehalt.
Tee
1 Esslöffel Buchweizenkraut auf 250 ml Wasser. Das Kraut mit dem kochenden Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Eine 4-8 wöchige Kur mit 2-3 Tassen täglich getrunken, stärkt Venen und Kapillargefäße, fördert die Durchblutung und hilft gegen Krampfadern. Die ersten positiven Wirkungen sind nach den ersten 2 Wochen zu bemerken.
Homöopathie
Wird aus dem frischen Kraut gewonnen und meist in D4 - D6 eingesetzt. Fagopyrum (HAB) Hilft gegen Haut- und Leberkrankheiten.
TCM
Buchweizenbrei stärkt und hilft gegen schleimigen Durchfall, unreine Haut, Unruhe, ...

Geschichtliches

Der Buchweizen ist eine uralte Kulturpflanze aus Zentral-Asien. Mit den Mongolen gelangte der Buchweizen im 14. Jahrhundert nach Europa, soll aber schon mit den Kreuzzügen nach Europa gekommen sein. Beim Torfabbau und nach Brandrodungen wurde gerne als erste Pflanze der Buchweizen angebaut, da er mit nährstoffarmen Böden gut klar kommt und diese verbessert. Brei-Gerichte aus den Samen war ein Arme-Leute-Essen, zum Backen eignete sich das Mehl kaum. Erst seit den 1970er eine Arzneipflanze, wegen des hohen Rutingehaltes. Oft in Gründüngungsmischungen und Bienenweidenmischungen enthalten.

Pflanzenbeschreibung
Der Buchweizen ist in Zentralasien (Mongolei) heimisch. Der Buchweizen hat sich über große Teile von Europa verbreitet und wird in vielen Teilen der Welt in kleinem Umfang angebaut. Er wächst auf Äckern, Wegrändern und bevorzugt kalkarme Böden. Die einjährige Pflanze wird zwischen 15 und 70 Zentimeter hoch. Die Blätter haben eine spitze Herzform. In Bodennähe sind die Blätter gestielt und oben direkt am Stängel. Der Stängel ist zunächst grün und färbt sich später rot. Bei dem falschen Buchweizen, bzw. Tataren-Buchweizen bleiben die Stängel grün. Die weiß-rosa Blüten erscheinen in Scheintrauben zwischen Juni und Oktober und sind etwa 3-5 mm groß. Aus den Buchweizen-Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die drei-kantigen Nussfrüchte. Die braun-grauen Samen ähneln den Bucheckern und sind 4-6 mm lang.
Vegetative Merkmale
Der Echte Buchweizen ist eine einjährige  krautige Pflanze, die als Wildpflanze Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht, unter günstigen Bedingungen (Ackeranbau) auch bis zu 1,2 Meter. Der aufrechte  Stängel ist wenig verzweigt und bei der Fruchtreife meistens rot überlaufen. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Die unteren Laubblätter sind deutlich gestielt, die oberen sitzen fast dem Stängel an. Typisch für die Knöterichgewächse ist die kurze, tütenartige Hülle, die an der Ansatzstelle des Blattstiels den Stängel umhüllt. Die  Blattspreite ist dreieckig spießförmig, herz- bis pfeilförmig, mit einer Länge bis zu 8 Zentimetern meistens etwas länger oder gleich lang als breit und stets zugespitzt.
Generative Merkmale
In den Blätterachseln entspringen die Blütenstandsschäfte, über denen die kurzen, traubigen bis schirmrispigen Blütenständestehen. Die zwittrigen Blüten sind nur etwa 3 Millimeter lang. Die Blütenhülle besteht aus meist fünf, selten auch nur vier 3 bis 4 mm langen, weißen, rosafarbenen bis rötlichen  Blütenhüllblättern. Als Frucht wird pro Blüte ein dreikantiges Nüsschen gebildet. Die Nüsschen sind 4 bis 6 Millimeter lang und etwa 3 Millimeter dick mit ganzrandigen, scharfen, ungezähnten Kanten und glatten Flächen. Die Frucht ist ungeflügelt und besitzt eine derbe Schale, die etwa 30% des Gewichts ausmacht und vor der Nutzung als Nahrungsmittel entfernt werden muss. Die  Tausendkornmasse beträgt bei Feldanbau etwa 16g.  

Anbautipps
Buchweizen ist pflegeleicht. Ende April bis Mai an einen sonnigen Standort aussäen. Mag eher sandige, saure kalkarme Böden. Bei großer Trockenheit gießen. Wächst nicht im Schatten. Verträgt keinen Frost.

Sammeltipps
In der freien Natur wird man nur selten über ausgewilderte Exemplare stolpern, daher die Pflanze anbauen und ernten. Das ganze oberirdische Kraut zu Beginn der Blütezeit ernten, an schattigem und luftigem Ort trocknen. Der höchste Rutingehalt ist in den Blättern. Es kann allergische Hautreaktionen bei Berührung mit frischen Pflanzenteilen geben. Bei dem Einatmen von Staub getrockneter Pflanzen kann es zu Asthmaanfällen und Nasenschleimhautentzündung kommen. Die Samen sind etwas schwierig zu ernten, da immer nur ein paar Samen reif werden. Entweder vor Ort vorsichtig aus der Pflanze schütteln oder aus der geernteten Pflanze klopfen. Das getrocknete Kraut und die Samen dunkel lagern.



BACHBLÜTEN
Man zweifelt nicht eine Sekunde an seine Überlegenheit und zeigt anderen (darum) seinen Willen auf (32 Vine)
- Diese Menschen zweifeln nicht eine Sekunde an deren Überlegenheit und zwingen ihren Mitmenschen deren Willen auf
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie zwar überlegen sein, zwingen aber nicht mehr ihren Willen mehr auf

BACHBLÜTEN
Man fühlt sich für seine Lage nicht selbst verantwortlich, Schuld sind die Umstände oder andere (38 Willow)
- Diese Menschen fühlen sich für deren Lage nicht selbst verantwortlich, schuld sind die Umstände oder andere
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich für ihre Lage auch einmal verantwortlich  


ERNÄHRUNG
Fisch
Fischfleisch besteht zu 10-25% aus hochwertigen Eiweiß, das vom menschlichen Organismus besonders gut verarbeitet werden kann. Da Fisch nur geringe Spuren von Kohlenhydraten aufweist, wird sein Kaloriengehalt durch Fett und Eiweiß bestimmt, je nach Fettgehalt das Muskelfleisches unterscheidet man Seefische
und Süßwasserfische.
Das im Fischfleisch enthaltene Fett ist wegen seiner vielen fettlöslichen Vitamine, besonders dem Vitamin D und wegen der lebensnotwendigen ungesättigten Fettsäuren wertvoll Fettfische enthalten zu dem Omega-3-Fettsäuren.


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