Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 07.08.17-13.08.17


SCHWARZE NACHTSCHATTEN tt

Der schwarze Nachtschatten ist ein eher unscheinbarer Vertreter der Nachtschattenfamilie. Er ähnelt ein wenig der Kartoffelpflanze wird aber meistens nicht so üppig und vor allem bildet er keine Kartoffeln aus. Als raschwüchsiges Gartenunkraut ist der schwarze Nachtschatten eher unbeliebt und da er giftig ist, wird sogar gefürchtet. Das Ausmaß seiner Giftigkeit ist jedoch umstritten und mancherorts werden seine wenig schmackhaften Beeren sogar gegessen. In der alten Volksheilkunde hat der schwarze Nachtschatten durchaus seinen Platz als Mittel gegen Rheuma, Gicht und Fieber. Auch Verstopfung sollte er beheben. Heutzutage wird der schwarze Nachtschatten jedoch kaum noch als Heilpflanze verwendet, vor allem um die möglichen Risiken durch seine giftigen Alkaloide zu vermeiden.
Der Schwarze Nachtschatten oder Schwarz-Nachtschatten ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Nachtschatten, die fast weltweit verbreitet und häufig als Ruderalpflanze zu finden ist.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schweißtreibend, Fieber, Verstopfung, Rheuma,  Gicht, Hauterkrankungen
wissenschaftlicher Name:
Solanum nigrum
Pflanzenfamilie:
Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name:
Black Nightshade
volkstümlicher Name: Hundebein, Hundsbeere, Hundskraut, Mondscheinkraut, Nachtbeere, Nachtschaden, Saukraut, Sautod, Teufelskirsch
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Solasodin, Solanin, Solanein, Solacein, Gerbsäure, Saponine, Beta-Sitosterol, Diosgenin
Sammelzeit:
August bis Oktober

Anwendung
Nahrungsmittel
Obwohl eine Vielzahl von Berichten über Vergiftungen durch den Genuss von Pflanzenteilen des Schwarzen Nachtschattens bekannt sind, gibt es ebenso eine hohe Anzahl von Belegen über die Verwendung als Nahrung. Zum einen finden die Blätter Verwendung als  Spinatähnliches Gemüse, andererseits werden die reifen Beeren als Obst gegessen. Oftmals wird berichtet, dass die Blätter gekocht werden, wobei das Kochwasser mehrmals gewechselt oder mit Milch ausgetauscht wird, um mögliche Vergiftungen zu verhindern. Eine Zubereitungsvariante aus Malawi beinhaltet die Zugabe von pflanzlicher  Pottasche oder Natriumcarbonat, Erdnussbutter und Salz. Einem kenianischen Volksglauben zufolge haben Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft gekochte Nachtschatten-Blätter gegessen haben, besonders dunkle Augen und glatte Haut. Die reifen Früchte werden vor allem in Teilen Afrikas, aber auch in Nordamerika, Indien und China, Russland und Kasachstan gegessen. In Nordamerika bezeichnet man die Früchte auch als „Wonderberry" und kocht aus ihnen Konfitüre.
Volksmedizin
Medizinische Anwendungen des Schwarzen Nachtschatten sind aus vielen Kulturen bekannt. Das während der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut wird in der Volksheilkunde als Medizin gegen Magen- und Blasenkrämpfe und Keuchhusten eingesetzt, eine äußerliche Anwendung wird bei Ekzemen, nässenden Flechten, Juckreiz, Hämorrhoiden, Schrunden, Prellungen und Abszessen empfohlen. Laut afrikanischer Volksmedizin sollen Kinder, die schwarzen Nachtschatten als Gemüse essen, von Krankheiten wie  Marasmus und  Kwashiorkor verschont bleiben.
Giftigkeit
Die Giftigkeit des schwarzen Nachtschattens ist umstritten und vermutlich nicht bei allen Exemplaren gleich stark. Klar ist wohl, dass die reifen Beeren, ohne die Kerne, eher ungiftig sind, denn sie werden mancherorts sogar gegessen, obwohl sie nicht besonders wohlschmeckend sind. Die unreifen Beeren und die Kerne enthalten geringe Mengen der typischen Nachtschatten-Alkaloide, wie beispielsweise Solanin. Zur Erinnerung: Solanin ist auch in Kartoffelpflanzen und unreifen Tomaten enthalten, deren Knollen bzw. reife Früchte ja zu den beliebtesten Gemüsen gehören. Dennoch sollte man den schwarzen Nachtschatten als giftige Pflanze respektieren und nicht leichtfertig anwenden. Reife Beeren kann man als Erwachsener wohl in geringer Menge unbesorgt einsetzen und auch die äußerliche Anwendung der Pflanze dürfte ungefährlich sein.
Innerliche Anwendung in der Volksheilkunde
Die Volksheilkunde setzte den schwarzen Nachtschatten früher gegen Fieber, Rheuma und Gicht ein. Auch als Abführmittel wurde er verwendet. Für diese Einsatzzwecke werden die frischen, reifen Beeren eingenommen. Oder man verwendet den verdünnten frischen Pflanzensaft. Getrocknet verlieren sich die Wirkstoffe des schwarzen Nachtschattens.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich angewendet wurde der schwarze Nachtschatten von der Volksheilkunde gegen allerlei Hauterkrankungen verwendet. Wie auch bei der Kartoffel wirkt wohl das Solanin förderlich auf die Haut. Traditionell wurde auch die Schuppenflechte mit Säften des schwarzen Nachtschattens behandelt.

Pflanzenbeschreibung
Der schwarze Nachtschatten ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden, kommt aber auch auf kargen Böden klar. Man findet ihn als Gartenunkraut, an Wegrändern, auf Böschungen und Schuttplätzen. Das einjährige Kraut wird an geeigneten Standorten bis zu einen Meter hoch, wo es weniger üppig ist, wird es meist nur einen halben Meter hoch und bei häufiger Mahd bleibt er noch kleiner. Der Stängel des schwarzen Nachtschattens ist reich verzweigt. Die dunkelgrünen Blätter sind eiförmig und buchtig gezähnt. Ab Juli bis September blüht der schwarze Nachtschatten mit kleinen weiß-gelben Blüten, die in Trauben wachsen und meist nach unten hängen. Aus den Blüten entwickeln sich nach Selbstbefruchtung zunächst grüne Beeren, die im Laufe der Zeit schwarz werden. Die Selbstbefruchtung ist nötig, weil die Blüten keinen Nektar enthalten und Insekten daher kein Interesse an ihnen haben. Die Beeren sind etwa erbsengroß und reifen sehr schnell heran, sodass auch Pflanzen, die erst nach einer Mahd die Chance haben zu blühen und zu fruchten, es noch bis zur Reife der Beeren schaffen.
Vegetative Merkmale
Der Schwarze Nachtschatten ist eine  einjährige,  krautige Pflanze, die meist bis zu 70cm hoch werden kann und niederliegend bis aufrecht wächst. Die Oberfläche aller Pflanzenteile kann schwach bis filzig behaart sein, die Trichome sind einfache, mehrzellige Haare mit drüsigen oder nichtdrüsigen Köpfen. Die Stängel verholzen auch an der Basis nicht, sind nicht oder nur wenig kantig, oftmals schwärzlich überlaufen. Die auffallend dunkelgrün gefärbten  Laub-blätter sind zwischen 2,5 und 7,0 cm lang und zwischen 2,0 und 4,5 cm – selten auch bis 6,0 cm – breit. Sie sind eiförmig, eiförmig-lanzettlich, eiförmig-rhombisch oder lanzettlich geformt, der Blattrand ist ganzrandig bis geschwungen gezähnt. Sie stehen an 2 bis 5 cm langen, drehrunden Blattstielen.
Die Wurzeln besitzen oligarche Leitbündel mit kleinlumigen Gefäßen. Die Endodermis ist nicht klar ausdifferenziert.
Blütenstände und Blüten
Die Blütezeit des Schwarzen Nachtschattens reicht von Juni bis Oktober. Die  Blütenstände sitzen in den Achseln der mittleren bis oberen Blätter. Sie sind einfache, lockere, oftmals verlängerte Trugdolden aus meist fünf bis zehn, seltener auch nur drei Blüten. Die Blütenstandstiele haben eine Länge von 14 bis 28 mm, selten haben sie auch nur eine Länge von 8 mm. Die Blütenstiele sind deutlich kürzer und biegen sich während der Ausbildung der Früchte zurück. Der glockenförmige  Blütenkelch ist 1,2 bis 2,5 mm lang und besteht aus meist eiförmigen Kelchblättern. Während der Fruchtreife vergrößert er sich leicht, biegt sich dabei zurück oder liegt an der Frucht an. Die sternförmige  Blütenkrone besteht aus fünf weißen Kronblättern, die an der Basis bis zur Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsen sind und zum Blütenzentrum durchscheinend werden. Die Krone hat einen Durchmesser von 5 bis 7 mm, wobei Extremwerte zwischen 4 und 9mm liegen können. Sie besitzt die 1,5 bis 3-fachen Länge des Blütenkelches. Die fünf an der Kronenbasis fixierten Staubblätter sind gelb, 1,5 bis 2,5 mm, selten auch bis 2,8 mm lang. Die zusammenneigend angeordneten Staubbeutel sind dicht behaart und öffnen sich löcherig, begleitet von einem Spalt entlang der Längsachse. Die Pollenkörner haben eine Größe von etwa 29,5 bis 33,9 µm Durchmesser. Der Griffel ist etwa 2,8 bis 3,5 mm oder selten auch bis zu 4,5 mm lang und steht nicht über die Staubblätter hinaus. Typische Befruchter des Schwarzen Nachtschattens sind  Schwebfliegen,  Bienen und  Hummeln.
Früchte und Samen
Die Früchte sind 6 bis 10 mm große, breit eiförmige Beeren mit zwei Kammern und einem saftigen  Perikarpohne Steinzellen, deren Farbe zwischen mattem violett, schwarz und gelblich-grün variiert. Jede Beere enthält meist zwischen 26 und 60 Samen, Extremwerte liegen jedoch zwischen 15 und 96. Die abgeflachten Samen sind 1,7 bis 2,4 mm lang. Der Embryo ist stark schraubenförmig, die  Kotyledonen sind kürzer als der restliche Embryo, das  Endosperm ist reichlich ausgeprägt.





AMERIKANISCHE KERMESBEERE tt  


Die Amerikanische Kermesbeere ist eine 1 bis 3 Meter hohe Pflanze, mit dunkelroten bis schwarzen Beeren. Die aus Nordamerika kommende Pflanze ist bei uns immer öfter als Zierpflanze zu sehen, teilweise findet man sogar ausgewilderte Exemplare in der freien Natur. In ihrer Heimat werden ganz junge Pflanzentriebe als Gemüse oder Salat gegessen und als Heilpflanze genutzt. Alle Pflanzenteile sind giftig, am giftigsten ist die rübenartige Wurzel. Die jungen Blätter und Triebe enthalten fast kein Gift, je älter die Blätter und Stängel werden, desto giftiger werden diese. Bei den Beeren nimmt mit zunehmenden Reifegrad die Giftigkeit des Fruchtfleisches ab, die Samen allerdings bleiben giftig.
Die Amerikanische Kermesbeere, auch Amerika-Kermesbeere und Zehnmännige Kermesbeere genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der  Kermesbeeren innerhalb der Familie der  Kermesbeerengewächse. Das natürliche Verbreitungsgebiet befindet sich in Nordamerika, sie ist in einigen Gebieten Eurasiens ein  Neophyt. In Gebieten Süddeutschlands ist sie auf dem Weg, sich als invasive Art massiv zu verbreiten.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Entzündungshemmung, Husten, Rheuma
Heilwirkung:
antiviral, blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, hautwirksam, immunstärkend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Abführmittel, Autoimmunkrankheiten, Brechmittel, Drüsenverhärtung, Gicht, Geschwüre, Hämorrhoiden, Hautentzündungen, Immunschwäche, Katarrh, Krätze, Menstruationsstörungen, Mumps, Mundraumentzündungen, Oberbauchbeschwerden, Pilzinfektionen, Rachenraumentzündungen, Rheuma, Tumore, Verdauungsstörungen, Wunden, Homöopathie: Angina, Brustdrüsenentzündung, Grippaler Infekt, Grippe, Mundraumerkrankungen, Luftwegserkrankungen, Lymphsystemerkrankungen, Mandelentzündung, Mastalgie, Rachenraumerkrankungen, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Phytolacca americana
Pflanzenfamilie:
Kermesbeerengewächse = Phytolaccaceae
englischer Name:
American Pokeweed, Poke, Pokeweed, Virginian poke
volkstümlicher Name:
Amerikanische Kermesbeere, Amerikanischer Nachschatten, Scharlachbeere
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren, Blätter, junge Triebe, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Alpha-Spinasterol, Cyanfarbstoffe, Enzyme, fettes Öl, Gamma-Aminobuttersäure, Gerbstoffe, Harze, Histamin, Lectine, Lignane, Phy-tolaccagenin, Phytolaccanin, Phytolaccatoxin, Phytolaccosaponin, Phytolaccoside, Phytolaccoside, Pokeweed-Mitogene, Saponinglykoside, Triterpensaponine
Sammelzeit: Junge Triebe: Frühling, Blätter: Sommer, Beeren: Herbst, Wur-zel: Herbst
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen:
Vergiftungserscheinungen

Anwendung
Rohe oder nicht fertig gekochte Pflanzenteile sind giftig, da sie stark schleimhautreizende Saponine und giftige Lektine enthalten. Der Verzehr führt zu Erbrechen, blutigen Durchfällen, Schwindel und Blutdruckabfall. In schweren Fällen treten Krämpfe auf, die zum Tod durch Atemlähmung führen können.
Die Beeren wurden jedoch früher in Frankreich, Spanien und Portugal zum Färben von Rotwein verwendet. Der rote Fruchtsaft wurde zum Färben von Zuckerfarben, als nicht sehr lichtechter Textilfarbstoff und als wenig permanente Tinte benutzt. Der Farbstoff  Betacyan ähnelt dem der  Roten Bete. Gekochte junge Schösslinge und Blätter wurden früher ähnlich wie Spargel und Spinat gegessen, und abgekochte Früchte als Küchenzutat verwendet. Aus dem Wurzelstock kann Seife gewonnen werden. In Nordamerika wurde Phytolacca americana auch als Brech- und Abführmittel eingesetzt. Sie wurde gegen  Rheuma, andere Autoimmunerkrankungen, Drüsenschwellungen, Ulkus, Bronchitis und Krebs eingesetzt. Die getrockneten Wurzeln und Beeren haben schmerzstillende, entzündungshemmende, antirheumatische, auswurffördernde und narkotisierende Wirkung. Die Anwendung im Bereich der antiviralen Therapie bei Grippe, Polio und  HIV-Infektion wird erforscht. In der  Homöopathie wird sie als Mittel gegen Mandel- und Gelenksentzündungen und bei grippale Infekte eingesetzt.
Die innerliche Anwendung ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden, da je nach Alter der Pflanzenteile die giftigen Inhaltsstoffe stark schwanken können. Daher sollte man auf den innerlichen Einsatz älterer Pflanzenteile oder der Samen verzichten.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Hilft innerlich gegen Rheuma und äußerlich bei Hautkrankheiten.
Gemüse
Die frischen Triebe und jungen zarten Blätter können als Gemüse gekocht werden. 15 Minuten kochen, Wasser wegschütten und noch nochmal mit frischem Wasser 15 Minuten kochen. Wirkt blutreinigend und harntreibend.
Wurzel
Abkochungen, Extrakte und Tinkturen, die aus der Kermeswurzel hergestellt wurden, wirken immunsystemstärkend und werden innerlich gegen Immunschwäche, äußerlich gegen Gicht und Rheuma eingesetzt. (Mittel nicht selbst herstellen!)
Homöopathie
Aus der frischen Wurzel wird ein Mittel hergestellt (Phytolacca D1-D4) und bei Angina, Brustdrüsenentzündung, Grippaler Infekt, ... eingesetzt.

Geschichtliches
In Nordamerika schon seit Jahrtausenden als Gemüse und Heilpflanze genutzt. Die Beeren wurden von Weinpanschern auf der ganzen Welt in großem Umfang zum Färben von farbarmen Rotweinen genutzt. In den USA im 19. Jahrhundert ein verbreitetes Heilmittel. Heute in der Medizin zum Behandeln von Immunschwächekrankheiten im Test.

Pflanzenbeschreibung
Die Amerikanische Kermesbeere ist in Nordamerika heimisch. Die Pflanze ist in Europa vor allem in Weingebieten ausgewildert zu finden. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden an sonnigen Standorten. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 1 und 3 Meter hoch. Die Wurzel ist rübenförmig und giftig. Die Blätter sind eiförmig bis lanzettlich. Die zunächst grün-weißen und später rötlich werdenden Blüten erscheinen zwischen Juli und August in Trau-ben. Aus den Blüten entwickeln sich von August bis Oktober die dunkelroten bis schwarzen flachen Früchte. Die Blüten- und Fruchtstände sind abstehend oder herabhängend.
Vegetative Merkmale
Die Amerikanische Kermesbeere ist eine ausdauernde  krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 1 bis 3 Metern erreicht. Ihr kräftiger und gefurchter  Stängel wächst aufrecht, die Basis kann etwas verholzen. Die  Stängel sind oft purpurfarben und gabelig verzweigt. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist eiförmig-lanzettlich und von matt-grüner Farbe.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Es werden mehr oder weniger bogig überhängende bis hängende,  traubige Blütenstände und Fruchtstände gebildet. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünfzählig. Die fünf grünlichen bis blass-rosafarbenen  Kelchblätter sind breit-eiförmig. Kronblätter fehlen. Es sind meist zehn  Staubblätter vorhanden. Die meist zehn  Fruchtblättersind mindestens bis zur halben Länge verwachsen. Die unreifen Früchte sind abgeplattet kugelig und zehnfach gefurcht, die reifen Früchte sind schwarz-purpurfarbene, kugelige, glatte und ungefurchte Beeren.

Anbautipps
Aussaat Herbst oder Frühling, Vermehrung durch Wurzelteilung ist möglich. Die Kermesbeere braucht nährstoffreichen und feuchten aber durchlässigen Boden. Die Pflanze braucht einen sonnigen Standort und Winterschutz. In kalten Gegenden besser im großen Topf kultivieren.

Sammeltipps
Junge Triebe im Frühling ernten und nur gekocht als Gemüse nutzen. Blätter im Sommer ernten und trocknen. Sowohl die Früchte als auch die Wurzeln im Herbst ernten. Früchte und Wurzeln zügig trocknen. Beeren und vor allem Wurzelsaft können die Haut stark reizen, bei dem Wurzelsaft bis zur Blasenbildung. Keinen Saft an die Schleimhäute oder Augen bringen.



BACHBLÜTEN
Ich werde ungeduldig, wenn ich andere nicht überzeugen kann (31 Vervain)
-
Diese Menschen sind und werden sehr schnell ungeduldig, wenn sie ihre Mitmenschen nicht überzeugen
 können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen dies Ungeduld in den Zaum bekommen,
 auch wenn sie ihre Mitmenschen überzeugen können


BACHBLÜTEN
Man strebt zwanghaft nach geistiger Höherentwicklung, hält aber an bestimmten eigenen Verdrängungen hartnäckig fest (27 Rock Water)
-
Diese Menschen streben im Zwang nach einer geistigen Höherentwicklung an, halten jedoch aber an
 bestimmten eigenen Verdrängungen hartnäckig fest  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diesen Zwang der Höherentwicklung
 ablegen und auch dass sie bestimmte eigene Verdrängungen hartnäckig festhalten


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