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09.06.2020

tägliche News > Juni > 08.06.20 - 14.06.20
Majoran
 Der Majoran ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Dost der Familie der Lippenblütler gehört. Die Wildform stammt aus Kleinasien, während Origanum horten-sis die Gartenform ist. Er ist eine wichtige Gewürzpflanze, die – nach ihrem häufigsten Verwendungszweck – auch Wurstkraut heißt. Andere volkstümliche Namen für Majoran sind Badkraut, Bratekräutche, Bratenkräutel, Gartenmajoran, Kuchelkraut, Kuttelkraut, Mairan, Meiran, Mairalkraut, Mairon, Miran, Mussärol. Zur gleichen Gattung Dost gehört der ebenfalls in der Küche verwendete Dost oder Oregano.
 
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißreibend, tonisierend, Erkältung, Husten, Keuchhusten, Asthma, Schnupfen, chronischer Schnupfen, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Magenkrämpfe, Magenkoliken, Reizmagen, Darmkoliken, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm, Seekrankheit, Gicht, Rheuma, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Menstruationsstärkend, Wunden, Schlecht heilende Wunden, Krampfadern, Grind, Juckreiz
wissenschaftlicher Name: Origanum majorana, Majorana hortensis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Majoram
volkstümlicher Name: Echter Majoran, Badkraut, Blutwürze, Bratekräutche, Bratenkräutel, Gartenmajoran, Kostenkraut, Kranzkraut, Kuchelkraut, Kuttelkraut, Mairan, Mairalkraut, Mairandost, Mairon, Maigramme, Maiwürzkraut, Meigram, Miran, Wurstkräutel, Wurstkraut
Falsche Schreibweisen: Mayoran
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, Ar-butin, Borneol, Eugenol, Geraniol, Limonen, Menthol, Oleanolsäure, Rosmarin-Säure, Terpinolene, Terpentin, Thymol, Vitamin C, Zink
Sammelzeit: Juni bis Oktober
 
Anwendung
In erster Linie wird der Majoran natürlich in der Küche als Gewürz für deftige Speisen verwendet. Er ist jedoch auch eine wertvolle Heilpflanze mit vielfältigen Heilwirkungen.
Verdauung
Die Hauptwirkung des Majorans ist die Stärkung der Verdauung, weshalb er auch so beliebt als Gewürz ist. Er hilft, fette Speisen zu verdauen, bei Blähungen, Appetitlosigkeit und Krämpfe der Verdauungsorgane. Auch bei See- und Reisekrankheit kann man ihn verwenden. Man kann den Majoran zusammen mit dem Essen einnehmen, oder man brüht sich einen Tee auf oder nimmt ihn als Tinktur.
Äußerlich
Äußerlich angewandt hilft der Majoran bei Wunden, Juckreiz, rheumatischen Schmerzen und Krampfadern. Dazu kann man einen Ölauszug aus dem frischen Majorankraut ansetzen und zur Einreibung verwenden. Traditionell wird aus Majoranpulver und Butter eine Salbe bereitet, mit der man Babys, die unter Bauchschmerzen leiden, den Bauch einmassiert und die man außerdem als Schnupfen-salbe in die Nase einreiben kann, sowohl bei Bays als auch bei Erwachsenen.
Küchengewürz
Majoran wird besonders gerne zum Würzen von Wurst verwendet, weil er den herzhaften Geschmack unterstützt und außerdem hilft, die schwerverdauliche Wurst zu verdauen. Das hat dem Majoran auch etliche Namen eingebracht, die auf diese Verwendung hindeuten, z.B. Wurstkraut. Der Majoran eignet sich als Würze für alle deftigen Speisen, die schwer zu verdauen sind, also beispiels-weise Braten, Eintöpfe, Hülsenfrüchte, Bratkartoffeln.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Majoran wächst als ausdauernde krautige Pflanze bis Halbstrauch, erreicht Wuchshöhen von bis zu 80 Zentimeter und wird oft wie eine einjährige Pflanze kultiviert. Pflanzenteile sind häufig grau behaart. Die gegenständigen Laubblät-ter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die längliche bis fast kreisförmi-ge, einfache Blattspreite ist bis zu 2,5 × 2,5 Zentimeter groß mit gräulich-weißen kurzen, angedrückten Haaren. In kompakten, fast kugeligen oder vierkantigen, ährigen, etwa 6×4mm großen Blütenständen sitzen viele Blüten und Hochblätter. Die breit verkehrt-eiförmigen und oben abgerundeten Hochblätter sind gräulich-weiß und drüsig gepunktet. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig mit doppelten Perianth. Der 2 × 1,5 Millimeter große Kelch ist flaumig behaart und drüsig gepunktet. Die weiße Krone ist 3 bis 7 Millimeter groß und zweilippig. Die Unterlippe ist dreilappig. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die fast kugeligen Teilfrüchte weisen einen Durchmesser von etwa einem Millimeter auf.
Der Majoran stammt ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika. In Mitteleuropa kommt er fast nur in Gärten vor, kaum in freier Natur. Der gängige Gartenmajoran ist nur einjährig, duftet aber besonders stark. Es gibt auch einen zweijährigen Majoran, den sogenannten Wintermajoran, der aber weniger stark duftet. In warmen Ländern ist der Majoran generell mehrjährig. Der Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler und ist somit ein Verwandter des Thymian, des Salbeis und vor allem des Oreganos, dessen direkter Bruder er ist. Passend zu seiner Familie, verfügt der Majoran über einen starken Duft, der durch die ätherischen Öle hervorgerufen wird. Die Pflanze wird bis zu 50 cm hoch. Sie hat dünne, vierkantige Stängel, die manchmal rötlich überlaufen sind. Die Stängel sind stark verzweigt, wenn sie genug Platz haben. An den Stängeln wachsen kreuzgegenständig angeordnet kleine, elliptische Blätter. Ab Juni bis September blühen dichte Scheinähren mit weißen oder rötlichen kleinen Blüten.

Resede
Reseda, auch Resede oder Wau genannt, ist eine Pflanzengattung in der Familie der Resedagewächse. Sie ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Gattung dieser Familie.
 
Steckbrief
Heilwirkung: beruhigend, schmerzstillend, Schlaflosigkeit, Unruhe, Quetschungen, Blaue Flecken
wissenschaftlicher Name: Reseda lutea, Reseda luteola
Pflanzenfamilie: Resedagewächse = Resedaceae
englischer Name: Wild Mignonette
volkstümlicher Name: Gelber Wau, Wilde Resede, Färberwau, Reseda, Gelb-kraut, Lutuole
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe:  Senföle, Flavone
Sammelzeit: Juni bis August
 
Anwendung
Die Resede sieht aus wie eine Heilpflanze und heißt wie eine Heilpflanze, denn das lateinische "Resedere" heißt beruhigen, stillen oder heilen. Aber es ist schwierig herauszufinden, was die Resede denn heilt, mal davon abgesehen, dass schon das "beruhigen" im Namen einen Hinweis darauf gibt. Die Heilwirkungen der Resede scheinen nahezu in Vergessenheit geraten. Ein paar Hinweise lassen sich jedoch aufstöbern. In römischer Zeit war die Resede anscheinend eine beliebte Heilpflanze. Sie wirkt beruhigend und schmerzstillend, daher kann man sie gegen Schlafstörungen und Nervosität einsetzen. Äußerlich angewandt soll die Resede bei Quetschungen und Blutergüsse helfen. Früher wurde die Resede auch zum Färben verwendet, denn man kann mit ihr gelb färben. Darum heißt die Pflanze auch Färberwau.
 
Pflanzenbeschreibung
Reseda-Arten sind ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Laubblätter sind einfach oder fiederteilig. Am Grund besitzen sie meist zwei Zähnchen.
Die Blüten stehen in den Achseln von Tragblättern. Die meist zwittrigen Blüten sind zygomorph mit meist doppelter Blütenhülle. Es sind vier bis acht Kelchblät-ter vorhanden. Die vier bis acht Kronblätter sind gelb, weißlich oder grünlich. Es sind 10 bis 25 Staubblätter vorhanden. Drei oder vier Fruchtblätter sind zu einem einfächrigen, oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Ein Griffel fehlt. Es gibt drei bis sechs Narben. Die Kapselfrucht ist schon als unbefruchteter Fruchtknoten oben offen und bleibt bis zur Reife offen.

Bachblüten
Mit anderen bin ich häufig unzufrieden (10 Crab Apple)
-        Diese Menschen sind mit ihren Mitmenschen häufig unzufrieden
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Unzufriedenheit zügeln
Bachblüten
Man hat das Gefühl, nicht genug Kraft zu haben, um alles zu schaffen, was man schaffen muss und will (11 Elm)
-        Diese Menschen haben das Gefühl, nicht genug Kraft zu haben, um alles zu schaffen, was man muss und will
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Gefühl, es nicht zu schaffen allmählich beheben.
Bauchgesteuerter Typ
Sind hingegen, erhält ein inneres, meist unbewusstes Sättigungsgefühl. Er hört einfach auf zu essen, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob es genug oder zu viel war. Diese Steuerung funktioniert meistens so gut, dass sich kaum Probleme mit dem Körpergewicht einstellen.
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