Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 04.06.18-10.06.18


YSOP

Der Ysop, ein naher Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütlern, ist hierzulande vorwiegend als Würzkraut bekannt. Doch er ist auch eine wertvolle Heilpflanze mit vielfältigem Einsatzspektrum. Seine volkstümlichen Namen lauten: Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop, und Josefskraut. In unserem Garten hat er sich mit ausgesprochen starker Wuchskraft einen umfangreichen Platz an der Sonne erobert. Aus der zierlichen Pflanze im Blumentopf ist innerhalb von wenigen Jahren der reinste Busch geworden. Wir müssen ihn immer wieder massiv zurückschneiden, um genug Platz für unsere Gemüsepflanzen zu haben.
Ysop, auch Bienenkraut, Duftisoppe, Echter Ysop, Eisenkraut, Eisop, Esope, Gewürzysop, Heisop, Hisopo, Hizopf, Ibsche, Isop, Ispen, Essigkraut, Josefskraut oder Weinespenkraut genannt, ist ein Halbstrauch aus der Familie derLippenblütler. Der Name Ysop leitet sich vom Hebräischen
אֵזוֹב ('ésóv) für ‚heiliges Kraut‘ ab. Die Pflanze wird als Gewürz- und Heilpflanze seit dem 16. Jahrhundert kultiviert.

Steckbrief
Heilwirkung:
Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Katarrh, Blähungen, entzündungshemmend, schweißhemmend, menstruationsfördernd, gallefördernd, leicht abführend
wissenschaftlicher Name:
Hyssopus officinalis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Hyssop
volkstümlicher Name:
Essigkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Flavonglycosise: Hesperidin und Diosmin, Gerbstoffe, Cholin, Apfelsäure, Zucker, Harz, Gummi, Farbstoff Hyssopin
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Junge Blätter werden kleingehackt in Salate und Gemüse gegeben. Dort sollte der Ysop aufgrund seiner starken Würzkraft stets nur sparsam verwendet wer-den. In der Küche wird er ausschließlich frisch zubereitet, da Ysop beim Trocknen sehr an Aroma einbüßt. Er ist zudem Bestandteil des  Chartreuse. Auch wird Ysop bei der Parfümherstellung verwendet. Nicholas Culpeper bemerkt zu Ysop: Es hilft bei Ohrensausen, Atembeschwerden und Zahnweh. Das frische Kraut, mit Zucker zerstoßen, hilft bei frischen Wunden und Schnitten.
Ysop kann man als Tee einzeln oder zusammen mit anderen Kräutern in Mischungen trinken. Auch in der Küche kann man Ysop als aromatisches Würzkraut einsetzen. Da er recht kräftig schmeckt, reichen wenige Blättchen, um den Ysopgeschmack zu verbreiten. Er eignet sich für Salate, Tomaten, Quark, Braten und Saucen. Als Heildroge dienen die getrockneten, blühenden Pflanzenteile – Hyssopi herba. Als Wirkstoffe enthalten sie das ätherische Ysopöl mit Pinocamphon und Isopinocamphon als Hauptkomponenten, weiterhin  Limonen und  Pinen, Flavonoide wie Diosmin, Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure und Marrubin und unter anderem auch  Bitterstoffeund  Terpene.
Anwendung
Das ätherische Öl und die Gerbstoffe geben der Droge leicht entzündungshemmende, Auswurf fördernde und auch krampflösende Eigenschaften. In der Volksheilkunde wird die Pflanze z. B. zum Gurgeln bei Heiserkeit sowie bei Rachen- und Halsentzündungen, zu Waschungen und auch innerlich bei übermäßiger Schweißabsonderung eingesetzt. Außerdem wird Ysopkraut noch gelegentlich bei Husten und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Für die Wirksamkeit gibt es bisher keine ausreichenden Belege. Von Anwendungen in höheren Dosen über längere Zeit und speziell des ätherischen Öls mit dem neurotoxisch wirkenden Pinocamphon sollte man Abstand nehmen: Nach der Einnahme von 10 bis 30 Tropfen über mehrere Tage (2 bis 3 Tropfen bei Kindern) wurden Vergiftungserscheinungen mit Krämpfen beobachtet. In Teemischungen ist die Beigabe von bis zu 5 % Ysopkraut als Geschmackskorrigens erlaubt.

Pflanzenbeschreibung
Ysop ist eine bis 60 cm hohe Staude oder ein Zwergstrauch. Er weist zahlreiche aufrechte, selten auch niederliegende, verzweigte, mattbraune Äste mit abblätternder Rinde auf. Die  Blätter sind gegenständig und scheinbar quirlig an Kurztrieben angeordnet. Sie sind sitzend oder fast sitzend, bis 50 mm lang und 10 mm breit. Ihre Form ist stumpf oder kurz zugespitzt, sie sind ganzrandig, kahl bis zottig behaart und an Ober- und Unterseite dicht mit Öldrüsen bedeckt. Die fünfzähligen Blüten sind leuchtendblau oder violett gefärbt, selten weiß oder rosa. 4 bis 16 Blüten sind in einseitswendigen Scheinquirlen zu endständigen, ährigen  Blütenständen vereinigt. Die Vorblätter sind linealisch, laufen spitz zu und sind nicht begrannt oder besitzen  Grannen mit einer Länge von 1 bis 3 mm. Der Kelch ist oft violett, röhrig, 15-nervig und kahl oder flaumig be-haart. Die gleich großen Kelchzähne sind bis 3 mm lang und mit oder ohne Granne. Die  Blütenkrone ist bis zu 12 mm lang, trichterförmig und zweilippig. Die Oberlippeist aufrecht und ausgerandet, die Unterlippe lang abstehend und dreilippig mit einem großen ausgerandeten Mittellappen. Es sind 4 herausragende und spreizende  Staubblätter vorhanden. Die Staubfäden sind weiß oder violett. Der  Fruchtknoten ist oberständig. Die Griffel sind länger als die Staubblätter. Die ungefähr 2mm langen Nüsschen sind braun und glatt, sie verschleimen bei Feuchtigkeit. Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
Der Ysop ist ein mehrjähriger Lippenblütler, verwandt mit Lavendel, Salbei, Thymian und Rosmarin. Er wird etwa einen halben Meter hoch und wenn er sich an einem Standort wohl fühlt, wird er ein umfangreicher, niedriger Busch. An seinen Stängeln wachsen in Rosettenform angeordnete längliche, stiellose Blättchen. Die violetten Blüten wachsen in Scheinähren.




ACKERMINZE

Die Ackerminze ist die wilde Schwester der Pfefferminze und all der anderen vielen Arten der Minzfamilie. Sie kommt in mehreren Unterarten nahezu weltweit vor. Ebenso wie andere Minzen kann man die Ackerminze gegen Verdauungsbeschwerden und Erkältungen einsetzen. Ihr ätherisches Öl ist als japanisches Heilpflanzenöl weit verbreitet.
Die Ackerminze, auch Kornminze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Minzen innerhalb der Familie der Lippenblütler. Sie ist in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugelweit verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Erkältung, Schnupfen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmschwäche, Durchfall, Magenkrämpfe, Gastritis, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Übelkeit, Gallenschwäche, Gallensteine, Rheuma, Gicht, Gedächtnisschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Mentha arvensis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Corn mint
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Menthol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure

Anwendung
Tee, innerlich
Die Ackerminze kann man, wie ihre bekanntere Schwester, die Pfefferminze, vorwiegend als Tee verwenden. Als Tee oder als Bestandteil von Teemischungen kann sie gegen Verdauungsbeschwerden helfen. Auch bei Erkältungen leistet sie gute Dienste. Durch ihre schmerzstillenden und krampflösenden Eigenschaften hilft sie auch gegen Kopfschmerzen und Migräne.
Umschläge
Als Umschlag kann man Ackerminzentee bei Hautentzündungen verwenden.
Ätherisches Öl
Das reine ätherische Öl ist im allgemeinen kaum erhältlich, aber das ätherische Öl der japanischen Ackerminze wird zur Mentholerzeugung benutzt. Die übrigbleibenden Bestandteile dieses Öls werden als japanisches Minzöl in den Handel gebracht. Insofern spielt das ätherische Öl der Ackerminze durchaus eine große Rolle. Es erleichtert die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Auch Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen können damit gelöst werden.

Achtung! In der Schwangerschaft sollte man die Ackerminze, wie alle Minzarten, nicht verwenden, denn sie könnte eventuell Fehlgeburten auslösen. Außerdem vertragen manche Menschen keine Minze. Sie bekommen dadurch Magenschmerzen. Solche Menschen sollten auf die Anwendung von Minzarten verzichten.

Pflanzenbeschreibung
Die Ackerminze ist fast überall auf der Welt heimisch. Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden, bevorzugt in der Nähe von Feldern. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 40cm hoch. Sie hat eiförmige Blätter, die teilweise behaart sein können. Die Blätter stehen gegenständig. Die hellvioletten Blüten wachsen quirlartig in den Achseln der Blätter. Anders als bei anderen Minzen hat die Ackerminze keine Ähren an der Spitze. Dadurch kann man sie auch von anderen Minzenarten unterscheiden.
Vegetative Merkmale
Bei der Ackerminze handelt sich um sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von meist 5 bis 30, selten bis zu 60 Zentimetern. Die Pflanzen können sich durch unterirdische Ausläufer vermehren. Der oft relativ dünne Stängel ist niederliegend, aufsteigend oder aufrecht und verzweigt. Oft sind die Blätter sowie der obere Teil des Stängels weich behaart. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind deutlich in Blatt-stiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist meist relativ kurz. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch. Der Blattrand besitzt wenige grobe, nach vorn gerichtete Zähne. Die Behaarung der Blätter kann stark schwanken.
Generative Merkmale
Unter den Menthaarten zeichnet sich die Ackerminze dadurch aus, dass die Scheinquirlen, in denen die Blüten angeordnet sind, entfernt voneinander in den Achseln von voll ausgebildeten Laubblättern stehen. Selbst an der Spitze der Stängel stehen die Blütenquirle nicht dicht gedrängt. Die bei den meisten anderen Minzearten vorhandenen Scheinähren gibt es also nicht. Die Stängel enden mehr oder weniger belaubt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der 1,5 bis 2,5 Millimeter lange, glockenförmige Blütenkelch ist mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig. Die etwa 0,5 Zentimeter langen Kelchzähne sind breit dreieckig, ungefähr so breit wie lang und dicht abstehend behaart. Die rosafarbene bis violette Krone ist 4 bis 6 Millimeter lang und innen behaart. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.

Andere Sorten
Von der Ackerminze gibt es mehrere Unterarten bzw. Sorten. Einige Duftpflanzen gehören dazu, bei denen die Minzen andere Duftnoten haben als die normale Ackerminze. Auf dem Foto sehen Sie beispielsweise die Bananenminze, die nach Bananen duftet.


BACHBLÜTEN
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-
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- Mit der dementsprechenden Bachblüte suchen sie die Schuld nicht mehr nur bei ihnen     


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- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst allmählich ablegen


ERNÄHRUNG
Ernährungsempfehlung für Abends/Abendessen
In den Abendstunden sollen die Yang-Kräfte zur Ruhe kommen und eine leichte Stützung des Ying erfolgen. Die Nahrungsmittel sollten deshalb nicht mehr zu stark dynamisierend und nicht zu heiß sein. Außerdem sollte die „Mitte" abends nicht zu stark belastet werden und nur mäßig gegessen werden.


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