Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 06.05.19-12.05.19


ZISTROSE

Die Familie der Zistrosen, die im Mittelmeer heimisch ist, wurde schon seit Jahrtausenden in der dortigen Volksheilkunde eingesetzt. Selbst die Bibel berichtet unter dem Namen Myrrhe vom Harz der Zistrose. In Mitteleuropa ist die Heilwirkung der Zistrose weitgehend unbekannt, wird in den letzten Jahren aber nach und nach entdeckt und immer beliebter. Das Harz in den Blättern der Zistrose wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und gilt als Radikalenfänger. Das Immunsystem kann möglicherweise gestärkt werden.
Die Zistrosen bilden eine  Pflanzengattung in der Familie der Zistrosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, antiviral, antioxidativ, pilzhemmend (fungizid), entzündungshemmend, schleimlösend, anregend, tonisierend, Immunsystem stärkend, Neutralisiert freie Radikale, Menstruationsfördernd, Husten, Durchfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Hautprobleme, Ekzeme, Geschwüre, Dekubitus (Wundliegen), Mundgeruch
wissenschaftlicher Name:
Cistus incanus, Cistus creticus, Cistus villosus creticus, Cistus ladanifer
Pflanzenfamilie:
Zistrosengewächse = Cistaceae
englischer Name:
Rock Rose
volkstümlicher Name:
Ladan
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Labdanum (Ladanum), Polyphenole, Harz, ätherische Öle, Borneol, Zineol, Eugenol, Ledol, Limonen, Phenol
Sammelzeit:
Mai bis Juni

Anwendung
Es gibt einige Zuchtformen für mediterrane Parks und Gärten. Aus den Zweigen und Blättern mancher Arten kann das Harz Labdanum gewonnen werden. Auf einigen griechischen Inseln wurden dazu Ziegen durch Cistusbestände getrieben. Am Ziegenfell blieb das klebrige Sekret hängen. Die abgeschnittenen Haare wurden in siedendes Wasser gebracht. Nach der Abkühlung konnte das Harz abgetrennt werden. Auszüge aus der graubehaarte Zistrose werden gesundheitsbezogen verwendet; in Griechenland wird sie als  Kräutertee getrunken. Carl von Linné vertrat die Ansicht, dass es sich bei der biblischen „ Rose von Scharon" um eine Art der Zistrosen handelte.
Innerlich
Die Blätter und Zweige der Zistrose kann man als Tee trinken. Der Tee kann möglicherweise gegen Infektionskrankheiten, vielleicht auch bei Allergien und Hautproblemen helfen.
Äußerlich
Bei vielerlei Hautprobleme kann man eine Zistrosen-Abkochung auch äußerlich als Waschung, Bad oder Umschlag einsetzen.
Andere Anwendungen
Das Harz der Zistrose namens Ladanum kann man auch zum Räuchern verwenden. Als Bachblüte " Rock Rose" steht eine Verwandte der Zistrose für die Bewältigung von Panik.

Geschichtliches
Im Mittelmeerraum wird die Zistrose schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze verwendet. Sie stellt dort auch einen wesentlichen Teil der Vegetation dar, vor allem in Macchia-Gebieten. Beliebt war die Zistrose auch schon im alten Ägypten, wo das Harz zum Räuchern und als Schönheits- und Heilmittel verwendet wurde. Zur Gewinnung des Harzes wurden früher Ziegen zwischen Zistrose-Pflanzen durchgetrieben. An den Haaren des Fells blieb das Harz kleben. Das Fell wurde dann gestutzt und die Haare ausgekocht. Im abgekühlten Wasser fand sich dann das Harz. Wenn das Fell nicht geschnitten werden sollte, wurde das Harz stattdessen herausgekämmt.

Pflanzenbeschreibung
Die Zistrosen sind stark verzweigte, buschige Sträucher oder Zwergsträucher mit aromatischem Harz, dem  Labdanum. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach, sitzend oder gestielt. Nebenblätter fehlen. Der end- oder achselständige Blütenstand ist zymös, trugdoldig oder wickelartig, gelegentlich auch auf eine Blüte reduziert. Die beiden äußeren Kelchblätter sind mindestens ebenso groß wie die drei inneren oder fehlen. Die  Kronblätter sind schon in der  Knospe geknittert, kurzlebig, weiß, rosa oder purpurn; bei einigen Arten sind sie am Grund gelb oder dunkelrot gefleckt. Die 30 bis 150 Staubblätter sind in mehreren Reihen angeordnet und alle fertil. Meist fünf, selten sechs bis zwölf  Fruchtblätter sind zu einem fünf-, selten sechs- bis zwölffächerigen  Fruchtknotenverwachsen. Die verholzten  Kapselfrüchte springen fast vollständig entlang der Fächerwände auf. Die zahlreichen  Samen sind vieleckig.
Die Zistrose ist im Mittelmeerraum heimisch, vor allem in Griechenland. Die strauchartige Pflanze bevorzugt sandige Plätze bei voller Sonne und braucht nicht viel Nährstoffe. Die Zistrose wird etwa einen Meter hoch.
Die eiförmigen bis lanzettlichen, immergrünen Blätter scheiden an ihren feinen Haaren ein Harz aus. Dieses Harz wird auch Ladanum genannt und entspricht wohl der Myrrhe der Bibel. An heißen Sommertagen wird besonders viel Harz gebildet, sodass man die Pflanze schon beim Vorbeigehen riechen kann. Die Blüten der Cistus incanus sind violett mit einem orangefarbenen Zentrum, andere Cistus-Arten haben weiss-dunktelrote Blüten. Die Blütenblätter sehen etwas zerknautscht aus, wie ungebügelt. Im Mittelmeerraum blüht sie im zeitigen Frühjahr, in mitteleuropäischen Gärten eher ab Ende Mai bis Juni.




ACKERSENF

Der Ackersenf ist eine wildwachsende Form der Senfpflanze und gilt an seinen bevorzugten Wuchsstellen, den Äckern, als lästiges Unkraut. Durch seine rauen Haare unterscheidet er sich von anderen gelb blühenden Pflanzen, die senfähnlich sind. Die Samen des Ackersenfs kann man ähnlich benutzen wie echte Senfsamen, beispielsweise als Gewürz. Aus den zerstampften Samen kann man Breiumschläge machen, die die Haut reizen und die Durchblutung fördern. Um die Hautreizung in Grenzen zu halten, sollte man vor dem Auftragen der Senfmasse unbedingt eine fetthaltige Salbe auftragen. Ackersenf ist auch als Bachblüte Mustard bekannt.
Der Acker-Senf, Falscher Hederich oder wilder Senf ist eine Pflanzen artaus der Gattung der Senfe innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Die Art war schon in der Bronzezeit ein häufiges „Unkraut".

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Stoffwechselschwäche, Halsschmerzen, Bronchitis, Rheuma, Schmerzen
wissenschaftlicher Name:
Sinapis arvensis
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Field Mustard
volkstümliche Namen:
Wilder Senf
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Öl, Senföl
Sammelzeit:
Mai bis Frühherbst

Anwendung
Die Samen können denen des Weißen Senfs beigemischt werden. Feingehackte Blätter können als  Gewürz dienen. Blütenknospen können wie  Brokkoli zubereitet werden. Krautige Teile sind nach längerem Kochen als Gemüse geeignet. Ackersenf kann man als Gewürz und Wildsalat in der Küche und äußerlich als hautreizendes Pflaster anwenden.
In der Küche
Die jungen Blätter des Ackersenfs kann man als Wildgemüse in Salaten oder Kräuterquarks essen. Da die Blätter scharf sind, eignen sie sich eher als würzender Teil eines Salates als Hauptbestandteil. Die Samen kann man als Sprossen keimen lassen und frisch verzehren. Durch die in ihm enthaltenen Senföle regt der Ackersenf den Stoffwechsel und die Verdauung an.
Äußerlich
Da die Samen des Ackersenfes den kultivierten Senfsamen ähneln, kann man sie auch ähnlich anwenden. Man kann die Samen zerstampfen und als hautreizendes Senfpflaster (Breiumschlag) auflegen. Bevor man den Senfsamen-Brei aufträgt, sollte man die Haut zum Schutz mit einer fetthaltigen Salbe eincremen. Sonst könnte die Reizung der Haut zu Verbrennungen führen. Solche Senfpflaster eignen sich zur Linderung von festsitzenden Beschwerden des Bewegungsapparates, wie beispielsweise rheumatische Schmerzen, Hexenschuss, Verspannungen. Für akute Entzündungen, die sowieso schon viel Hitze produzieren, sind Senfpflaster eher nicht geeignet. Als Faustregel kann man sich merken, dass Senfpflaster für Beschwerden geeignet sind, bei denen Wärme lindernd wirkt.
Bachblüte
Als Bachblüte Mustard steht der Ackersenf für Sinnfindung und hilft gegen Schwermut.

Pflanzenbeschreibung
Der Acker-Senf ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60 cm erreicht. Der  Stängel ist im unteren Teil abstehend behaart. Die unteren Blätter werden bis zu 20 cm lang, sind gestielt und stark gegliedert bis leierförmig gefiedert mit einem großen Endabschnitt. Die zwittrige, radiärsymmetrische Blüte ist vierzählig. Die vier Kelchblätter stehen waagerecht ab. Die vier Kronblätter sind schwefelgelb. Die Blüte besitzt sechs lange Staubblätter, wovon sich zwei außen und vier innen befinden. Die Schote ist kahl, stielrund und etwas perlschnurartig eingeschnürt mit 8 bis 13 schwarzen Samen in zwei Fächern und drei bis fünf geraden, starken Nerven auf jeder Fruchtklappe. Die Schote läuft in einen 1 bis 1,5 cm langen, fast runden, geraden Schnabel aus. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.
Der Ackersenf ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern und an Wegrändern. Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Die Blätter des Ackersenfs sind gelappt, rauh und haarig. Sie schmecken scharf würzig. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli. Sie haben, wie alle Kreuzblütler, vier Blütenblätter. Aus den Ackersenf-Blüten entwickeln sich nach und nach die Samen. Die Samen sitzen in länglichen Schoten.



BACHBLÜTEN
Man fragt ständig andere um Rat (5 Cerato)
- Diese Menschen fragen andauernd nach Rat, obwohl sie es nicht bräuchten
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese Fragerei ablegen

BACHBLÜTEN
Man fürchtet, verrückt zu werden, auf einem Pulverfass zu sitzen (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen fürchten sich, verrückt zu werden und dass sie auf einem Pulverfass zu sitzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Befürchtungen besiegen


ERNÄHRUNG
Butter
Butter ist eine Wasser-in-Öl-Emulsion, die mind. 82% Milchfett enthalten muss und deren Wassergehalt max. 16% betragen darf. Butter enthält nach dem österreichischen Lebensmittel-Codex keine chemische Zusatzstoffe und ist auch nicht gefärbt.


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