Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.05.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Mai > 07.05.18-13.05.18


RAUSCHBEERE

Die Rauschbeere, auch Trunkelbeere, Moorbeere oder Nebelbeere, ist ein Strauch aus der Gattung der  Heidelbeeren.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenschwäche, Durchfall, Nur in geringen Dosen verwenden - möglicherweise leicht giftig!
wissenschaftlicher Name:
Vaccinium ulginosum
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte und Blätter
Sammelzeit:
Blätter: Mai bis Juli, Früchte: Herbst

Nutzung

Die Beere wird weniger gepflückt als die Heidelbeere, ist aber von ähnlichem Geschmack und kann zu den gleichen Zwecken verarbeitet werden, das heißt, es lassen sich Marmelade, Mus, Likör oder  Obstwein aus ihnen herstellen. Die Rauschbeere wurde in der Volksheilkunde bei Durchfällen und Blasenleiden angewendet. Im östlichen  Sibirien dient der Strauch zum  Gerben, während aus den Beeren ein starker Branntwein hergestellt wird.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Rauschbeere wächst als kleiner Strauch. Die Laubblätter sind oberseits blau-grün, unterseits graugrün und oval.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die relativ kleinen Blüten sind weißlich bis rosafarben. Die Beeren ähneln denen der Heidel- bzw.  Blaubeere, sind jedoch bereift, deutlich größer als diese und etwa eiförmig. Sie reifen im Spätsommer, sind außen blau, haben aber innen helles „Fruchtfleisch" und hellen Saft im Gegensatz zur Heidelbeere, die blaues „Fruchtfleisch" hat und auch blauen Saft führt.



SAATWUCHERBLUME t


Die Saatwucherblume ist eine gelb blühende Pflanze, die einer Margerite ähnelt. Sie war einmal eine weit verbreitete Pflanze, die überall auf den Äckern und in den Getreidefeldern zu finden war. Weil die Saatwucherblume überall im Mitbewerb zu den Nutzpflanzen stand, wurde im Laufe der Jahrhunderte die Pflanze bekämpft. Erst mit der modernen Landwirtschaft wurde die Pflanze selten und findet sich heute öfters in Ziergärten. Der Einsatz als Heilpflanze war und ist kaum gebräuchlich, da es wirksamere Pflanzen gibt.
Die Saat-Wucherblume ist eine Pflanzenart aus der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Antiseptikum, Wurmmittel
Heilwirkung:
antiseptisch, gerinnungshemmend, harntreibend, magenstärkend, wurmabtreibend
Anwendungsbereiche:
Infektionen, Magen, Gelbsucht, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Chrysanthemum segetum, Glebionis segetum
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Corn Marigold, Corn Daisy
volkstümlicher Name:
Goldblume, Saat-Margerite, Saatwucherblume, Twölfgrotenblume, Wucherblume
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, frische Triebe, Samen
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Cumarine
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Die Saat-Wucherblume wird zerstreut als Zierpflanze für Sommerblumenbeete sowie als Schnittblume genutzt. Die Art ist seit spätestens 1588 in Kultur. Es gibt fast keine Aufzeichnungen zur genauen Anwendung. Samen und getrocknete Blätter wurden in Tees genutzt. Zeitweise die frischen Triebe als einigendes Gemüse (gegen Würmer?). Wegen des möglichen Cumaringehalts ist die Pflanze leicht giftig, daher sollte die Pflanze nicht als Gemüse gegessen werden.

Geschichtliches
Vermutlich hat die Saatwucherblume ihren Ursprung im Mittelmeerraum, durch den Getreideanbau und die Dreifelderwirtschaft verbreitete sie sich mit dem Ackerbau in ganz Europa und später in Nordamerika. Problematisch ist, dass die Saatwucherblume das Getreide und andere Nutzpflanzen überwuchert und erstickt. Im Mittelalter verbreitete sich die Saatwucherblume so stark, dass lokale Gesetze gegen das gefürchtete Unkraut erlassen wurden um die Ausbreitung zu verhindern. Der Name Twölfgrotenblume entstand aus der Strafe von zwölf Groten, wenn man auf dem Acker die Saatwucherblume gefunden wurde. Zeitweise wurde die Saatwucherblume auch als Gewürz und Färbemittel genutzt. Durch modernen Ackerbau und Unkrautvernichtungsmittel findet man die Saatwucherblume im normalen Acker nicht mehr. Sie ist mittlerweile eine der seltenen Pflanzen geworden. Ab- und zu werden kleiner Bestände durch Begrünungsansaaten eingeschleppt.

Pflanzenbeschreibung
Die Saat-Wucherblume ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimeter erreicht. Die Blätter sind unzerteilt, vorn verbreitert und grob gezähnt bis dreispaltig eingeschnitten. Die oberen sind stängelumfassend. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 4 Zentimetern. Die Zungenblüten/Strahlblüten sind gelb bis dunkelgelb. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.
Die Saatwucherblume ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf kalkarmen Boden. Die einjährige Pflanze wird bis 20 bis 80 cm hoch. Die Blätter sind etwas dickfleischig. Die Saatwucherblume blüht von Mai bis August. Die gelben Blüten haben einen Durchmesser von 30-55 mm.

Anbautipps
Die Saatwucherblume stellt keine besonderen Ansprüche. Die Aussaat erfolgt im Frühling (April bis Ende Mai). Der Boden und Gießwasser müssen kalkarm sein, ein feinkrümeliges Saatbett ist von Vorteil und die Bedeckung darf maximal ein halber Zentimeter stark sein. Man sollte aber darauf achten, dass die Pflanze im Garten sich nicht zu stark ausbreitet und ihrem Namen alle Ehre macht. Das Saatgut bekommt man im Onlinesamenhandel oder ist in einigen Sommerblumen- und Bauerngartenmischungen enthalten.

Sammeltipps
Im Frühjahr die frischen Triebe für Gemüse. Im Frühsommer die Blüten als Färbemittel. Im Herbst die Samen.



BACHBLÜTEN
Ich bin leicht beleidigt, weil ich mich zurückgesetzt fühle (38 Willow)
-
Diese Menschen sind sehr leicht beleidigt, da sie sich sehr schnell zurückgesetzt fühlen   
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das zurückgesetzt sein ablegen und sind nicht mehr so
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BACHBLÜTEN
Ich habe Angst  vor Konflikten (1 Agrimony)
-
Diese Menschen haben sehr große Angst vor Konflikten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Angst überwinden und können sich den Konflikten
 stellen


ERNÄHRUNG
Konservieren von Kräutern
- Trocknen: Pilze und Bakterien wird durch die Trocknung der Nährboden entzogen
- Einsalzen: frische Kräuter werden fein geschnitten, mit Salz gut vermischen und in Gläser füllen
- Kräutersalz: völlig trockene Kräuter werden in einem Mörser zusammen mit Salz zerstoßen, dann gesiebt
 und in einem Glas aufbewahren
- Einfrieren
- Kräuteröl
- Essig


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