Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.03.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > März > 05.03.18-11.03.18


WEGWARTE      

Die Wegwarte wächst mit ihren himmelblauen Blüten bevorzugt an Wegrändern. Dort wird sie häufig übersehen, weil ihre Gestalt luftig und durchlässig ist. Im Altertum und Mittelalter war die Wegwarte als Zauberkraut bekannt. Als solche war sie sehr wertvoll. Heutzutage kennt man die Wegwarte vor allem zur Stärkung der Verdauungsorgane, aber auch als Kaffeeersatz spielt sie eine wichtige Rolle. Die Wegwarte ist unter dem Namen "Chicory" auch eine der Bachblüten.
Die Gemeine oder Gewöhnliche Wegwarte, auch Zichorie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der  Korbblütler. Sie wächst in Mitteleuropa häufig an Wegrändern. Kulturformen sind Chicorée, Zuckerhut (Fleischkraut), Radicchio, Schnittzichorie und die Wurzelzichorie. Die Gemeine Wegwarte war 2005 „ Gemüse des Jahres" und 2009 „ Blume des Jahres" in Deutschland.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Leberschwäche
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, blutreinigend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Gallensteine, Gallenschwäche, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Leberprobleme, Leberschwellung, Pfortaderstauung, Milzschwellung, Hämorrhoiden, Krampfadern, Stoffwechselschwäche,  Diabetes, Kopfschmerzen, Geschwüre, Hautunreinheiten, Haarausfall, Gebärmutterschwäche, Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Cichorium intybus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Chicory
volkstümliche Namen:
Blaue Distel, wilder Endifi, Hartmann, Hasenmilch, rauher Heinrich, Hundsläufte, Irenhart, Kaffeekraut, Sonnendraht, Sonnenwirbel, Arme-Sünder-Blume, Wasserwart, Wegleuchte, Zichori, Zigeunerblume, Zigori
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Inulin, Bitterstoffe, Intybin, Zucker, Harz, Kalisalze, Cichoriin, Gerbsäure, ätherisches Öl, Mannan, Petein, Lacoulin
Sammelzeit:
Wurzel: März bis April und Oktober und November, Kraut: Juni bis September, Blüten: Juli bis September

Anwendung
Die Wegwartenwurzel kann man als Tee oder Tinktur gegen Verdauungsprobleme einnehmen. Die Blätter helfen auch bei Hautprobleme. Aufgrund des hohen Inulingehaltes ist die Wegwartenwurzel auch als Nahrungsergänzung für Diabetiker geeignet.
Zichorienkaffee
Beliebt und verdauungsfördernd ist der Zichorienkaffee, der vor allem in Zeiten mit schlechter Kaffeeversorgung verbreitet war. Für die Herstellung des Zichorienkaffees schneidet man die Wurzel in kleine Stücke und trocknet sie. Anschließend werden sie langsam ohne Fettzugabe geröstet. Die gerösteten Wurzelstücke werden gemahlen. Das fertige Zichorienkaffeepulver kann man aufbrühen wie Bohnenkaffee. Das Aroma des Getränks erinnert schwach an Kaffee. Auch im Handel kann man fertigen Zichorienkaffee kaufen.

Pflanzenbeschreibung
Die Gewöhnliche Wegwarte ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 140 cm erreicht. Sie besitzt eine tiefreichende Pfahlwurzel. Die Stängelstehen sparrig-ästig. Die Grundblätter und die unteren Stängelblätter sind schrotsägeförmig fiederschnittig, ihre Unterseite ist borstig behaart. Die Grundblätter sind 8 bis 25 cm lang und 1 bis 7 cm breit. Die oberen Stängelblätter haben eine länglich-lanzettliche Form, sind fiederspaltig bis ungeteilt und sind ohne Blattstiel sitzend mit geöhrtem  Blattgrund. Die Blütenköpfchen bestehen nur aus Zungenblüten. Sie haben einen Durchmesser von 3 bis 5 cm, die seitlichen stehen meist zu zweit bis fünft. Sie sind kurz gestielt oder sitzend. Die Köpfchenhülle ist zweireihig, wobei die äußeren Hüllblätter kürzer sind und deutlich abstehen. Die Hüllblätter sind meistens drüsenhaarig. Die Zungenblüten sind himmelblau, selten auch weiß gefärbt; Blütezeit ist von Juni bis Oktober. Die  Bestäubung erfolgt durch Insekten, vor allem durch  Bienen und  Schwebfliegen. Die auffälligen Blütenstände sind nur vormittags und jeweils nur für einen Tag geöffnet. Sind sie geschlossen, hebt sich die Pflanze kaum noch gegen ihre Umgebung ab. Die Achänen sind 2 bis 3 mm lang, eilänglich, eher kantig und haben keinen deutlich ausgeprägten Pappus; dieser besteht nur aus kurzen, eher unscheinbaren Schüppchen.
Wie der Name schon andeutet, wächst die Wegwarte bevorzugt an Wegrändern. Auch an anderen unbebauten Stellen, an Ackerrändern und Bahndämmen findet man die Wegwarte oft. Im Frühling wachsen die Rosettenblätter der Wegwarte, die an Löwenzahn erinnern, jedoch eher gröber gezackt sind. Später im Sommer wächst ein sparrig verzweigter Stängel bis zu einen Meter hoch mit kleinen Blättern etwa alle zehn Zentimeter. An diesen Blattachseln blühen im Spätsommer blaue Blüten bis hinein in den Herbst.




ZAUNWINDE    


Die Zaunwinde beeindruckt mit ihren großen, weißen Blüten. Sie ziert damit Zäune, Gebüsche und manchmal auch Wegränder. Obwohl sie wie eine Zierpflanze aussieht, ist die Zaunwinde jedoch eine sehr vitale Wildpflanze, die sich an geeigneten Plätzen wuchernd ausbreitet. Die Pflanzenheilkunde kennt die Zaunwinde kaum. Man kann sie aber gegen Verstopfung und andere Beschwerden einsetzen.
Die Echte Zaunwinde ist eine Pflanzenart aus der Gattung Zaunwinden innerhalb der Familie der  Windengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
erweichend, harntreibend, lindernd, Fieber, Verstopfung, Gallenschwäche, Leberschwäche
wissenschaftlicher Name:
Calystegia sepium, Convolvulus sepium
Pflanzenfamilie:
Windengewächse = Convolvulaceae
englischer Name:
Hedge Bindweed, Common Bindweed
volkstümlicher Name:
Ufer-Zaunwinde
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Kraut
Inhaltsstoffe:
Convolvuline, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Glykoretine, Harzglykoside, Herzglykoside, Tannine
Sammelzeit:
Wurzel: Herbst und Frühjahr

Anwendung
Die Zaunwinde wird in der Schulmedizin kaum verwendet und auch die Volksheilkunde benutzt sie nur selten. Sie kann jedoch ähnlich angewandt werden wie die Ackerwinde. Die Hauptwirkung der Zaunwinde ist ihre abführende Wirkung. Aber sie hat auch noch weitere Heilwirkungen.
Wurzeln
Die Wurzeln und das Harz der Wurzel führen ab. Die Lebertätigkeit und die Produktion der Galle werden angeregt. Außerdem wirkt die Wurzel harntreibend. Man kann sie auch gegen Fieber einsetzen.
Blätter
Tee aus den Blättern führt auch ab, wenn auch milder als die Wurzeln. Für einen Tee aus den Blättern übergießt man ein bis zwei Teelöffel der frischen oder getrockneten Blätter mit kochendem Wasser. Fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
Blüten
Wie die anderen Pflanzenteile wirken auch die Blüten bei Verstopfung und Blähungen. Man kann sie ebenso bei Fieber einsetzen. Von der Anwendung der herzwirksamen Glykoside bei Herzproblemen ist mir bisher nichts bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Die Zaunwinde ist in allen gemäßigten Zonen der Nord- und Südhalbkugel heimisch. Sie wächst bevorzugt auf feuchtem, nährstoffreichen Boden und ist an Zäunen, Wegen, Waldrändern, Ufern und Gebüschen häufig zu finden. Die mehrjährige Pflanze hat tief reichende Wurzeln, die so vital sind, dass selbst aus kleinen Bruchstücken neue Triebe wachsen. Die Triebe werden bis zu drei Meter lang und winden sich gegen den Uhrzeigersinn an allem hoch, was ihnen Halt bietet. Wenn es nichts zum Hochranken gibt, wachsen sie auf dem Boden entlang. Pflanzen, die von der Zaunwinde überwuchert werden, leiden oft darunter und sterben sogar manchmal. Die Triebspitzen bewegen sich suchend, um einen Halt zum ranken zu finden. Innerhalb von einer Stunde und 45 Minuten drehen sie sich einmal im Gegenuhrzeigersinn. Die Blätter der Zaunwinde sind pfeilförmig und wachsen wechselständig am Stängel. Zwischen Juni und Oktober blüht die Zaunwinde mit großen, weißen Trichterblüten. Die Blüten werden etwa sechs Zentimeter lang. Sie sind geruchlos, sehen aber sehr attraktiv aus, als wären sie die Blüten einer Zierpflanze. Bei Blüten öffnen sich nur bei trockenem Wetter, können dann aber sowohl tags als auch nachts geöffnet sein. Nur bei feuchtem Wetter sind die Blüten geschlossen. Die Zaunwinde ähnelt der  Ackerwinde, aber ihr Blüten sind erheblich grösser. Außerdem sind die Blüten der Zaunwinde immer weiß, die der Ackerwinde hingegen oft auch rosa.
Vegetative Merkmale
Die Echte Zaunwinde wächst als kletternde, sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze. Es werden kriechende Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Sie besitzt grüne, windende Sprossachsen. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist einfach. Es sind keine  Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September. Unterhalb der Blütenstiele befinden sich außen zwei deutlich ausgeprägte, grüne  Hochblätter. Die zwittrige  Blüte ist radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die weiße, trichterförmige Blütenkrone besitzt einen Durchmesser von 5 bis 7 Zentimetern. Der  Fruchtknoten ist oberständig. Es werden Kapselfrüchte gebildet. Die eiförmigen Samen sind 4 bis 6 Millimeter lang und 25 bis 30 mg schwer.
Ökologie
Die Echte Zaunwinde ist ein Hemikryptophyt und eine windende Kletterpflanze. Die Endabschnitte der Ausläufer bilden kurze Sprossknollen. Die Vegetative Vermehrung erfolgt durch die weithin kriechenden Rhizome bzw. Bruchstücke davon, beispielsweise durch Wühlmäuse und Gartenarbeit. Sie wurzelt bis zu 70 Zentimeter tief.
Die Zaunwinde gehört wegen ihrer weit kriechenden, unterirdischen Rhizome zu den Kriechpionierpflanzen. Die Spitzen der Sprossachsen führen kreisförmige Suchbewegungen (eine Umdrehung in 1h 45min) von oben gesehen, entgegen dem Uhrzeigersinn durch (Linkswinder), um sich an einer geeigneten Unterlage emporwinden zu können. Die Blüten sind auch nachts geöffnet, aber bei trübem Wetter geschlossen. Die Bestäubung erfolgt durch Nachtschmetterlinge (Schwärmer) und Schwebfliegen. Hauptbestäuber ist der Windenschwärmer mit seinem 8 Zentimeter langen Rüssel; er ist ein jährlich aus  Südeuropa zu uns fliegender Wanderfalter. Auch Selbstbestäubung ist erfolgreich. Die Früchte sind bei Trockenheit mit Längsrissen aufspringende Kapselfrüchte, die von den Vorblättern eingehüllt sind. Sie werden meist vom Wind ausgeschüttelt oder bei Überschwemmung ausgespült; bei dieser Schwimmausbreitung kann die Schwimmdauer bis zu 33 Monate dauern.  Fruchtreife ist von Juni bis September.

Anbautipps
Achtung!
 Die Zaunwinde kann im Garten zur Plage werden, denn sie ist sehr wucherfreudig und neigt dazu, andere Pflanzen zu erwürgen und weite Areale des Gartens zu überwuchern.
Die Entfernung ist sehr schwierig, weil die Wurzel tief in den Boden reicht und auch kleine Wurzelbruchstücke in der Lage sind, neue Triebe wachsen zu lassen. Wenn man die Zaunwinde dennoch anbauen will, so kann man sie im Frühjahr in Anzuchtöpfen aussäen. Sie brauchen ein bis drei Monate bei 15°C um zu keimen. Sobald die Pflanzen groß genug sind, setzt man sie in größere Töpfe. Am besten lässt man sie das ganze erste Jahr über in Töpfen wachsen, im Winter geschützt in einem Frühbeet. Im nächsten Frühjahr werden sie ins Freiland gepflanzt.

Sammeltipps
Die Wurzeln der Zaunwinde werden im Herbst und im Frühjahr ausgegraben. Zuerst trocken Abbürsten und dann mit kaltem Wasser abspülen. In kleine Stücke schneiden und an einem warmen Ort, im Dörrgerät oder im Backofen bei 40°C trocknen. Die Blätter kann man den ganzen Sommer über ernten und die Blüten wenn sie sich geöffnet haben.



BACHBLÜTEN
Man ist eine starke Persönlichkeit, will unbedingt seinen willen durchsetzen (32 Vine)
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Diese Menschen sind eine starke Persönlichkeit, sie wollen mit allen Mitteln ihren Willen durchbringen  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Persönlichkeit zurücknehmen und müssen nicht
 unbedingt ihren willen durchbringen


BACHBLÜTEN
Man lässt sich verunsichern, Beeinflussbarkeit und Wankelmut während entscheidender Neubeginn-Phasen im Leben. Die Blüte, die den Durchbruch schafft (33 Walnut)
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Diese Menschen lassen sich sehr leicht verunsichern, sind beeinflussbar und  sind Wankelmütig während
 einer entscheidenden Neubeginn-Phase im Leben
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie sich kaum mehr verunsichern und auch nicht mehr
 beeinflussen und sind nur noch kaum mehr Wankelmütig


ERNÄHRUNG
Proteine (Eiweiß)
Proteine oder Eiweißstoffe sind unentbehrlich für den Aufrechterhalten von Körpersubstanz (Blut, Gewebe und Zellen) die einem ständigen Auf- und Abbau unterliegt.
Der Name Protein leitet sich vom griechischen Wort „proteos" = an erster Stelle stehend" ab. die Zufuhr von Proteine mit der Nahrung ist lebensnotwendig


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