Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 03.03.17-12.03.17


Angelika   
  
Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden. Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten. Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt. Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack. Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika (Angelica dahurica) und Taiwan Angelika (Angelica taiwaniana), diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika. Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.

Steckbrief

Heilwirkung:
antiseptisch,  abwehrsteigernd,  blähungstreibend (karminativ), galletreibend (cholagog), kraftspendend,  krampflösend (spasmolytisch),  magensaftfördernd, Appetitlosigkeit,  Appetitmangel, Blähungen, Erkältungskrankheiten,  Erschöpfungszustände,  Kreislauf stabilisierend, Migräne, Rheuma, Gicht, Leberschwäche, Magen-Darm-Krämpfe, Magenschwäche, Magersucht (Anorexie), Menstruationsbeschwerden,  Verdauungsprobleme, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Angelica archangelica L.
volkstümliche Namen:
Artelkleewurz, Brustwurz, Dreieinigkeitswurzel, Edle Angelika, Engelwurz, Engelswurz, Engelbrustwurz, Gartenangelik, Geistwurz, Giftwürze, Glückenwurzel, Gölk, Heiligenbitter, Heiligengeistwurz, Heiligenwurzel, Luftwurz, Theriakwurz, Waldbrustwurz, Zahme Angelika, Zahnwurzel
Pflanzenfamilie:
 Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Angelica
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel (Angelicae radix), Blätter (Angelicae folium), Samen (Fructus Angelicae, Semen Angelicae)
Gegenanzeigen:
nicht bei Schwangerschaft
Nebenwirkungen:
Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht
Anwendungsdauer:
3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung.
Tages-Dosis:
Wurzel 4 Gramm, Extrakt 2 Gramm
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Angelicin, Bergapten, Bitterstoffe, Furanocumarine, Imperatorin, Pentadecanolid, Umbelliferon, Xanthotoxin
Sammelzeit:
Wurzel: zeitiges Frühjahr oder Spätherbst, Blätter: Vor der Blüte, Samen: Oktober-Dezember
Merkmale
: winterhartes zweijähriges Kraut mit dicken, hohlen Stängel, großen, glänzenden, tief eingeschnittenen grünen Blättern und kugelförmigen Dolden von kleinen gelbgrünen Blüten
Standort:
nährstoffreicher, feuchter Boden, Sonne oder Halbschatten

Wirkung

Die Inhaltsstoffe entfalten schon im Mund ihre Wirkung, im Mund beginnt Speichel zu fließen. Im Magen werden Verdauungssäfte freigesetzt und die Gallenblase gibt ihre Gallenflüssigkeit frei. Auf dem Weg durch die Verdauungsorgane wirken die verschiedenen Wirkstoffe direkt am Ort der Probleme.
Einige Inhaltsstoffe (Furanocumarine) erhöhen die Empfindlichkeit für Sonnenlicht und können bei empfindlichen Menschen eine Entzündung der Haut und Ekzeme verursachen.

Anwendung

Für einen Tee nimmt man einen ½TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen. Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen. Statt der Wurzel kann man die sanfter wirkenden Samen oder getrockneten Blätter benutzen.

Pflanzenbeschreibung

Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht. Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2 m hoch. Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind. Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.

Ernte

Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen. Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden. Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen. Die Samen werden im Spätherbst oder frühen Winter geerntet und werden ohne starke Wärme oder gar Hitze sanft nachgetrocknet.

Geschichte

Die Angelika wurde nicht nur als Heilmitteln, sondern auch als Nahrungsmittel genutzt. Dazu wurden die Samen mit Milch in Därmen als eine Art gewürzte Käsewurst verarbeitet, die lange lagerbar war. In Zeiten der Cholera und Pest war die Angelika ein wichtiges Heilmittel. Bauern setzten die Wurzeln auch bei ihren Tieren ein, um Koliken und andere Verdauungsprobleme zu heilen.



Pfeffer
    
Pfeffer ist das bekannteste und beliebteste exotische Gewürz. Früher wurde Pfeffer sogar in Gold aufgewogen, so wertvoll war er. Der Pfeffer schmeckt nicht nur scharf würzig, sondern er regt auch die Verdauung an, was ihn zu einer Heilpflanze macht.

Steckbrief

Heilwirkung:
Fieber, Halsentzündung, Magenschwäche, verdauungsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Piper nigrum
Pflanzenfamilie:
Pfeffergewächse = Piperaceae
englischer Name:
Pepper
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte


BACHBLÜTEN
Man hat alle Hoffnung fahren lassen (akuter als bei Gorse), aber zeigt es nicht nach außen (30 Sweet Chestnut)

- Diese Menschen haben alle Hoffnung abfahren lassen, zeigen es jedoch nicht ihrem Umfeld wie es bei ihnen wirklich
 
aussieht
- Mit der dementsprechenden Bachblüten können diese Menschen wieder neue Hoffnung schöpfen und können es auch
 
zeigen

BACHBLÜTEN
Man hat alle Hoffnung fahren lassen (akuter als bei Gorse), aber zeigt es nicht nach außen (30 Sweet Chestnut)

- Diese Menschen haben alle Hoffnung abfahren lassen, zeigen es jedoch nicht ihrem Umfeld wie es bei ihnen wirklich
 aussieht
- Mit der dementsprechenden Bachblüten können diese Menschen wieder neue Hoffnung schöpfen und können es auch
 zeigen

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