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09.02.2020

tägliche News > 03.02.20 - 09.02.20
Galläpfel
 
Der rundliche Gallapfel, auch Eichengalle und Eichengallapfel genannt, ist eine Pflanzengalle, die im Herbst an der Unterseite von Eichenblättern, insbesondere von Quercus infectoria Olivier, vorkommt. Er entsteht durch abgelegte befruchtete Eier der Gemeinen Eichengallwespe. Im Inneren des Gallapfels befindet sich eine Larve, aus der im Herbst dann das immer weibliche Insekt ausschlüpft, welches je ein unbefruchtetes Ei in den Vegetationskegel der Eichenknospe legt. Dieses überwintert dort und bildet ab dem Frühling Knospengallen, aus denen dann im Juni sowohl Männchen als auch Weibchen der Eichengallwespe schlüpfen. Die befruchteten Weibchen legen dann wieder Eier mit Hilfe des Legestachels in eine Blattader des Eichenblattes ab. Durch eine Abwehrreaktion der Eiche entsteht um die Legestelle die krankhafte Wucherung, die aufgrund der Kugelform Gallapfel genannt wird.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Durchfall, Frostbeulen, Mundschleimhautentzündung, Rachen-entzündung
 
wissenschaftlicher Name: Gallae
 
Verwendete Pflanzenteile: Zellwucherungen der Galleiche
 
 
Gewerbliche Nutzung
 
Der Gallapfel enthält unter anderem 55–65 % Gallusgerbsäure und Gallussäure. Der Absudvon grob gemahlenen Galläpfeln liefert mit Eisensalzen tiefdunkle Verbindungen, die als schwarze Tinte, genannt Eisengallustinte, heute noch bei der Unterzeichnung von Staatsverträgen verwendet wird, aber auch als Gerb-stoff für das Gerben von Leder verwendet wurde. Auf den ehemaligen Standort einer auf die Verarbeitung von Galläpfeln spezialisierten Mühle weist der Name des Kaiserslauterer Stadtteils Galappmühle hin. Neben dem Gallapfel gibt es noch Wucherungen an Eichen, die ebenfalls durch die Eiablage der Gallwespe ausgelöst werden, die nicht kugelförmig sind, nur 25–28 % Gerbstoffe enthalten, Knopper (plural: Knoppern) genannt werden und auch gewerblich genutzt und als Rohstoff gehandelt wurden.

Hafer
 
Hafer ist eine Pflanzengattung in der Familie der Süßgräser. Eine Art, der Saat-Hafer, wird als Getreide angebaut und umgangssprachlich ebenfalls „Hafer“ genannt. Die etwa 25 Arten sind von Makaronesien über Nordwestafrika und Spanien durch den Mittelmeerraum bis Vorderasien und im nordöstlichen Afrika verbreitet.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Durchfall, Ekzeme, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Neuralgien, Rheuma, Schlafstörungen
 
wissenschaftlicher Name: Avena sativa
 
Pflanzenfamilie: Süßgräser = Poaceae
 
englischer Name: Oats
 
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Haferkraut
 
Sammelzeit: August bis September
 
 
Anwendung
 
Saat-Hafer wird vor allem als Tierfutter sowie als Nahrungsmittel in Form von Ha-ferflocken verwendet. Für die Verwendung in der Medizin werden verschiedene Extrakte aus Hafer gewonnen.
 
Wilde Hafersorten wurden schon vor 32.000 Jahren zu Mehl verarbeitet.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Vegetative Merkmale
 
Die Hafer-Arten sind einjährige krautige Pflanzen. Der Halm ist hohl und rundlich. Im Gegensatz zu anderen Nutzgetreidearten fehlen dem Hafer die Blattröhrchen. Die Blatthäutchen sind schmal bis mittelgroß, fransig und gezähnt.
 
Generative Merkmale
 
Die Hafer-Arten sind Rispengräser. Hafer unterscheidet sich von anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes, der als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet ist, was zeigt, dass er in der Systematik weit entfernt von anderen Getreidearten steht. Das Tausendkorngewicht liegt bei 27-48 Gramm.
 
Bachblüten
 
Ich habe Kontaktschwierigkeiten (34 Water Violet)
 
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Bachblüten
 
Ich fühle mich isoliert (35 White Chestnut)
 
-        Diese Menschen fühlen sich komplett isoliert
 
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Nahrungsenergie
 Der menschliche Organismus braucht Energie für die Aufrechterhaltung seiner Körpertemperatur. Sowie für die Muskeltätigkeit. Zur Deckung des Energiebedarfs verwendet der Körper die chemische Energie, die in den Nährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Proteine steckt. Auch mit Alkohol wird Energie zugeführt.
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