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09.01.2020

tägliche News > Januar > 06.01.20 - 12.01.20
Paternosterbohne ttt
Die Paternosterbohne ist eine stark giftige Pflanze Südafrikas. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und wird bis zu 2 Meter hoch. In Südafrika und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt. Außerdem werden die Samen als Heilmittel verwendet.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Hemmung der Protein Synthese in Zellen, Gegengift, antisep-tisch, immunsystemstärkend, fungizid, beruhigend
wissenschaftlicher Name: Abrus precatorius L. subsp. africanus Verdc.
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler/Schmetterlingsblütlengewächse = Fabaceae
englischer Name: lucky bean
volkstümliche Namen: Glücksbohne
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Blätter, Blüten, Samen
Inhaltsstoffe: Abrin (sehr giftig), Glycyrrhizin, Cycloartenol, Stigmasterol
Vorkommen: Südafrika, Wintergarten
Sammelzeit: Das ganze Jahr
 
Anwendung
Die Wirkung des Giftes ist ähnlich der Schlangengifte und wird zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Lösung von Abrin in Glycerin wird zur Be-handlung von Augenerkrankungen eingesetzt, z.B.: Konjunktivitis, Trachom (Körnerkrankheit, eine Form der Bindehautentzündung) und Pannus (Bildung von Granulationsgewebe im Auge). Wegen der starken Giftwirkung nicht zur Selbstbehandlung geeignet.
 
Pflanzenbeschreibung
Dieser mehrjährige, verholzende Ranker erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 m. Er wächst schlank und ist dicht belaubt mit 5 bis 15 cm langen, wechselständig angeordneten, paarig gefiederten Blättern, die sich aus vielen kleinen, länglich ovalen Blättchen zusammensetzen. Die kleinen, kurzgestiel-ten, weißen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen in langgestielten Dolden in den Blattachseln.
In Europa sind vor allem die ovalen Samen bekannt. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 6–7 mm und sie sind an den Enden abgerundet. Sie sind hart und glänzend. Sie sind von scharlachroter Farbe, das obere Drittel ist schwarz und erscheint als schwarzer Punkt. Diesem Umstand verdanken sie ihren Namen „Gebetsperlen“ und ihre Verwendung für Rosenkränze und andere Gebetsketten in christlichen und buddhistischen Kulturen. In weiten Teilen Indiens werden sie als „Rati“ bezeichnet und zum Abwiegen von Gold verwendet, da das Gewicht eines Samens etwa einem Karat entspricht (daher der Name). Das Gewicht des Koh-i-noor-Diamanten wurde mit Hilfe derartiger Samen er-mittelt. Diese Früchte enthalten das hochgiftige Protein Abrin. Vor allem durch die zunehmende Verbreitung von Naturschmuck aus Paternostererbsen stellt dieses Gift eine Bedrohung dar. Außerdem wird der Strauch als Zierpflanze verwendet.
Die Paternosterbohne ist in Südafrika heimisch. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, die Pflanze wird bis etwa 2 Meter hoch. Die Blüten können weiß bis purpurfarbenen sein. Die Samen sind 5-7 mm lang, scharlach-/blutrot, glänzend und haben eine schwarze Kappe. Sie sind stark giftig.

Sumpf-Blutauge
 
Das Sumpf-Blutauge ist ein Bewohner feuchter Gebiete des Nordens und von Höhenlagen. Besonders in Mooren es zu finden. Da aber die Moore immer mehr verschwinden, verschwindet auch immer mehr das Sumpf-Blutauge und findet sich mittlerweile auf der roten Liste. Die schön purpur blühende Pflanze hat einen Wurzelstock mit roten Farbstoff, Gerbstoff und Tanninen, was den Einsatz zum Färben, Gerben und gegen Durchfall erklärt.
 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Diarrhöe
 
Heilwirkung: adstringierend, blutstillend, entkrampfend, verstopfend, wund-heilend
 
Anwendungsbereiche: Diarrhöe, Durchfall, Magenkrämpfe, Rheuma, Wun-den
 
wissenschaftlicher Name: Potentilla palustris Scop., Comarum palustre L., Comarium palustre
 
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
 
englischer Name: Cinquefoil, Marsh cinquefoil
 
volkstümlicher Name: Blutaugenkraut, Sumpf-Blutauge, Sumpfblutauge
 
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock, Kraut
 
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Farbstoffe, Gerbstoffe, Isobuttersäure, Isova-leriansäure, Tannine
 
Sammelzeit: Wurzelstock: das ganze Jahr, Kraut: im Frühling (Pflanze ist ge-schützt!)
 
 
Anwendung
 
Das Rhizom enthält sehr viele Gerbstoffe und einen roten Farbstoff. Dieser wurde früher bei Durchfall verwendet sowie zum Gerben und Rotfärben einge-setzt.
 
Tee
 
1 Esslöffel getrocknetes Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, hilft bei Rheuma.
 
Abkochung
 
Die Abkochung der getrockneten Wurzeln hilft bei Durchfall und Magenkräm-pfe.
 
Geschichtliches
 
Die getrockneten Blätter wurden früher als Teeersatz genutzt. Der Wurzelstock wurde zum Färben (und Blüten) und Gerben genutzt, sowie als Mittel gegen Durchfall. Heute wird das Sumpf-Blutauge für keinen dieser Zwecke mehr ein-gesetzt. In Russland wurde und wird die Pflanze noch heute bei Rheuma ein-gesetzt.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Das Sumpf-Blutauge ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 70 Zentimeter erreicht. Ihr kriechendes, verholztes Rhizom, von dem die blühenden und nichtblühenden Sprossachsen abzweigen, kann 1 Me-ter lang werden. Die niederliegenden bis aufsteigenden Stängel sind flaumig bis zottig behaart, beblättert und oben verzweigt. Die Stängelblätter sind fünf- bis siebenteilig gefiedert, die Fiedern sind nahezu fingerartig angeordnet, säge-zähnig und bläulichgrün, manchmal rötlich überlaufen. Der Blütenstand wird als locker trugdoldig bezeichnet. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blütem sind meist fünfzählig, selten siebenzählig. Die grünen, schmal-lanzettlichen Au-ßenkelchblätter sind halb so lang wie die breit-lanzettlichen, zugespitzten Kelchblätter. Die fünf oberseits dunkel-rotbraunen, zusammenneigenden Kelchblätter sind doppelt so lang wie die Kronblätter, sie vergrößern sich bis zur Fruchtreife. Die fünf purpurfarbenen Kronblättersind 3 bis 8 Millimeter lang und schmal. Die 20 Staubblätter sind schwarz-purpurfarben. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und Juli (August). Zur Fruchtreife ist der Kelch verdickt und der Außenkelch bleibt bestehen. Die zahlreichen 1,5 mm langen Früchtchen sind glatt und glänzend und besitzen eine hakig gekrümmte Spitze.
 
Das Sumpf-Blutauge ist in höheren oder nördlichen Gebieten heimisch, daher verträgt die Pflanze tiefe Temperaturen. Sie wächst bevorzugt in Sümpfen, Mooren und Gräben. Die mehrjährige Staude wird zwischen 30 und 50 Zenti-meter hoch. Die wechselständigen Blätter haben 5 manchmal 7 Blättchen. Die dunkelroten bis braunen Blüten erscheinen zwischen Mai und August. Die Blü-ten haben einen Durchmesser von etwa 2-3 cm und 5 Kelch-/Kronblätter. Aus den Blüten entwickeln sich vom Spätsommer bis in den Herbst die Samen (Nüßchen) in einem Kelch.
 
 
Anbautipps
 
Das Sumpf-Blutauge mag feuchten, sauren, moorigen oder torfigen Boden. Der Boden muss immer feucht/nass sein, sollte aber keine Staunässe sein. Der Standort Halbschatten oder Sonne. Den Samen im Herbst in Töpfen mit feucht-en Torf aussäen und vorziehen. Im ersten Winter noch nicht aussetzen. Im Frühling an den schlammigen oder moorigen Teich o.ä. auspflanzen. Fühlt sich die Pflanze wohl, verbreitet sie sich über die Wurzelausläufer. Die Pflanze gibt´s mittlerweile auch als Teichpflanze im Fachhandel fertig vorgezogen zu kaufen.
 
Sammeltipps
 
Wurzeln, Wurzelstock jederzeit, wird getrocknet. Das Kraut wird am besten vor der Blüte gesammelt und getrocknet. Da das Sumpf-Blutauge geschützt ist, darf sie nicht in der Natur gesammelt werden.
Bachblüten
 
Ich habe Angst, angesteckt zu werden (10 Crab Apple)
 
-        Diese Menschen haben sehr große Angst, angesteckt zu werden
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst von anderen angesteckt zu werden minimieren
Bachblüten
 
Ich habe Schwächezustände (11 Elm)
 
-        Diese Menschen haben immer wieder Schwächezustände
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Schwächezustände überwinden
Nährstoffe in unseren Lebensmittel
 
Unsere Nahrung besteht mengenmäßig zum Großteil aus den Hauptnährstof-fen und Wasser.
 
Kalorien werden überwiegend von den 2 Hauptnährstoffen – MIKRO- und MAKROnährstoffen genannt – geliefert.
 
Die 3 Hauptnährstoffen sind
 
-        Eiweiß
 
-        Fett
 
-        Kohlenhydrate
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