Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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09.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 07.01.19-13.01.19


MEERRETTICH


Als Verfeinerung von Fleischspeisen ist der Meerrettich bestimmt allen bekannt. Doch dass er auch eine ausgeprägte Heilwirkung hat, wissen nur wenige. Die scharfe Wurzel des Meerrettichs hilft gegen allerlei Infektionskrankheiten und auch bei Schmerzen. Sogar Grippeerregern bietet der Meerrettich Paroli, was ihn zu einem unschätzbaren Helfer in der Hausapotheke macht. Im Herbst und Winter sollte man also immer eine Meerrettichwurzel im Kühlschrank oder Keller haben und regen Gebrauch von ihr machen.
Der Meerrettich gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Die Wurzel der Meerrettichpflanze wird als  Gemüse, Gewürz oder in der Pflanzenheilkunde verwendet. Mit den  Rettichen der Gattung Raphanus ist er nicht näher verwandt. Seine ursprüngliche Heimat liegt in Ost- und Südeuropa, wo er Kre(n) (auch „Kreen") genannt wird, wie z. B. in Bayern, Österreich, Slowakei, Südtirol, Tschechien, Usbekistan u. a. Eine fränkische Variante wird entsprechend der Aussprache auch „Kree" geschrieben. Eine weitere fränkische Variante ist der „Merch" im itzgründischen Raum. Im alemannischen Sprachraum kennt man den Namen „Meerettig". Weitere Namen sind „Mährrettig" oder „Beißwurzel". „Steirischer Kren  g.g.A." ist eine anerkannte  Herkunftsbezeichnungmit Regionenschutz sowie im  Register der Traditionellen Lebensmittel eingetragen.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, Stärkung des Immunsystems, Erkältungen, Grippe, Nebenhöhlenentzündung, Husten, Bronchitis, Asthma, Mandelentzündung (Angina), Fieber, schleimlösend, schweißtreibend, harntreibend, Blasen- und Nierenbeckenentzündung, Harnsteine, Neuralgische Beschwerden, Rheuma,  Gicht, Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Verstopfung, Vitamin C Mangel, Skorbut,  Kopfschmerzen, Menstruationsfördernd, Insektenstiche, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Cochlearia armoracia
Pflanzenfamilie:
Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name:
Horseradish
volkstümliche Namen:
Kren, Bauernsenf, Fleischkraut, Krien, Märek, Mirch, Pfefferwurzel, Rachenputzer, Waldrettich
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Vitamine (u.a. Vitamin C), ätherische Öle, Senföle, Allylsenföl, Allicin, Glucosinolate, Sinigrin, Gluconasturtiin, Mineralstoffe, Flavone, Quercetin, Kämpferol, Asparagin, Arginin, Pentosan, Alloxurbasen, organische Schwefelverbindungen, Oxydase
Sammelzeit:
September bis März

Anwendung
Am besten verwendet man die Meerrettich-Wurzel frisch. Nur den Bereich der Wurzel, den man verwenden will, sollte man waschen und schälen. Dann wird die Wurzel am besten gerieben und sofort verwendet, denn die ätherischen Öle verziehen sich rasch (innerhalb von einer guten Viertelstunde). Das Reiben der Meerrettichwurzel stellt bereits eine Art Therapie für die Nasennebenhöhlen dar, denn die ätherischen Öl steigen scharf auf und reizen zu Tränen und Sekretion aus den Nasenschleimhäuten. Wenn man diese Behandlung nicht braucht bzw. haben will, dann kann man eine Taucherbrille aufsetzen, um den scharfen ätherischen Ölen zu entgehen. Nach dem Reiben kann man den Meerrettich einfach essen oder man fügt ihn Gerichten, wie beispielsweise Saucen oder Meerrettichquark zu. Gegen Insektenstiche kann man den geriebenen Meerrettich auf die betroffene Haustelle legen und leicht einreiben. Auch bei Zahnschmerzen kann man den Meerrettich an Ort und Stelle bringen und dort belassen, bis die Schärfe nachlässt.
Meerrettichbreiauflagen
Meerrettichauflagen helfen bei hartnäckigem Husten, Kopfschmerzen und neuralgischen Schmerzen, z.B. Hexenschuss oder Ischias. Die betroffene Stelle sollte man einfetten, mit Öl, Salbe, Melkfett oder Vaseline. (Bei Husten nimmt man den Brustbereich, bei Kopfschmerzen den Nacken) Dann gibt man den frisch geriebenen Meerrettich auf ein Baumwolltuch. Dieses Tuch legt man mit der Meerrettichseite zur Haut auf die Körperstelle. Die Breiauflage bleibt solange auf der Haut, bis es anfängt zu brennen. Dann entfernt man die Auflage wieder, reinigt die Haut und fettet bei Bedarf nochmal nach.
Meerrettichwein
Mit Meerrettichwein kann man Blasensteine austreiben oder auch die Menstruation stark fördern. Außerdem wirkt Meerrettichwein stark harntreibend. Schneide acht bis zehn dünne Meerrettichscheiben. Gib diese Meerrettichscheiben in ein Glas. Übergieß die Meerrettichscheiben mit Wein. Lasse diesen Wein den ganzen Tag bedeckt stehen und ziehen (min. acht Stunden). Trinke den Meerrettichwein.
Meerrettichkur
Eine Meerrettichkur eignet sich, um das Immunsystem auf Trab zu bringen. Besonders in der Erkältungszeit hilft eine Meerrettichkur, um Erkältungen zu verhindern. Falls die Erkältung schon da ist, kann man sie mit einer Meerrettichkur lindern. Nimm morgens und abends je einen Teelöffel Meerrettich. Am besten frisch geriebenen Meerrettich, aber falls der nicht verfügbar ist, kann man auch Meerrettich aus dem Glas nehmen. Wiederhole die Meerretticheinnahme mindestens zwei Wochen lang. Etwas sanfter wirkt der  Meerrettichhonig.
Medizinische Bedeutung
Im Mittelalter gab es eine ganze Liste von Krankheiten, gegen die der Meer-rettich verabreicht wurde. Es wurde hauptsächlich als reizendes, hauterrötendes Mittel verwendet und gegen Skorbut eingesetzt. Meerrettich wurde dazu mehr äußerlich als innerlich angewendet. Außerdem wurde Meerrettich als nützlich gegen Vergiftungen in größeren Mengen gegessen, um das Erbrechen zu fördern. Er wurde weiters wie Senf gegen Verdauungsbeschwerden, Skorbut,  Wassersucht,  Amenorrhoe und bei  Wechselfieber benutzt. Dazu wurde die Wurzel gerieben oder gepresst und löffelweise verabreicht. Auch gegen Ohrenweh und Dreitagefieber wurde er als nützlich angesehen. Heutzutage wird Meerrettich verwendet, um die Abwehrkräfte zu stärken und vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Der Meerrettich enthält sehr viel Vitamin C. Die in den Apotheken käufliche Radix Armoraciae ist in Heilmitteln gegen Grippe und Harnwegsinfektionen enthalten. Er wirkt kreislaufanregend, hustenlösend und wird äußerlich als Breiumschlag bei Rheuma, Gicht, Insektenstichen,  Ischias und anderen Nervenschmerzen angewandt. Auch bei Kopfschmerzen soll er helfen. Dazu muss man ein wenig Duft des geriebenen Meerrettichs einatmen, wodurch leichte Verspannungen gelöst werden. Der Meerrettich soll auch wirksam gegen Magen-Darm-Störungen sein und auf die Absonderung des Gallensaftes (Fettverdauung) günstig wirken. Zusätzlich enthält der Meerrettich auch bakterienhemmende (antibiotische) und  krebsvorbeugende Stoffe. Das sind schwefelhaltige Substanzen, die auch im Knoblauch vorkommen (wie  Allicin, Sinigrin) und den Meerrettich zu einem sehr gesunden  Gewürz-machen. Wissenschaftlich belegt ist die antimikrobielle Wirkung der sogenannten Senföle im Meerrettich. Das ätherische Öl enthält Allylsenföl (ca. 90%) und 2-Phenylethylensenföl. Je nach Dosis wirkt der Meerrettich bakteriostatisch bzw. bakterizid. Zur Senfölgewinnung wird nicht die Staude, sondern nur das unterirdische dickfleischige Wurzel-werk des Meerrettichs verwendet. Bereits in den 1950er Jahren konnte die antimikrobielle Wirkung flüchtiger und öliger Wirkstoffe aus dem Meerrettich bestimmt werden.  In-vitro-Tests haben gezeigt, dass das Gesamt-öl eine stark bakteriostatische Wirkung besitzt: das Allylsenföl aus der Meerrettichwurzel zeigt eine gute Wirk-samkeit im gramnegativen Spektrum, während das 2-Phenylethylensenföl ein erweitertes Wirkspektrum im grampositiven Bereich aufweist. Auch eine anti virale Wirkung des Senföls aus Meerrettich konnte nachgewiesen werden. Meerrettichöl wirkt außerdem auf humanpathogene Pilze, Hefen, Spross- und Schimmelpilze gut fungistatisch.
In verschiedenen Untersuchungen wurde eine entgiftende Wirkung durch Meerrrettichöl bei Streptokokken- und Staphylokokken-Infektionen nachgewiesen, was sich durch Inaktivierung bzw. Zerstörung des Streptokokkentoxins  Streptolysin O erklärt. In Untersuchungen am Hygieneinstitut Gießen wurde bereits 1963 festgestellt, dass ca. 100 mg der Pflanze die Menge Wirkstoff enthalten, die erforderlich wäre, um das Dreifache derjenigen Staphylokokkentoxinmenge zu inaktivieren, die bis dahin als höchste Toxinkonzentration im menschlichen Organismus gefunden wurde. Meerrettichwurzel ist bei Katarrhen der Luftwege, Infektionen der ableitenden Harnwege und zur hyperämisierenden Behandlung bei leichten Muskelschmerzen (äußere Anwendung) angezeigt. Zur Anwendung kommen die frische oder getrocknete zerkleinerte Droge, der Frisch-pflanzenpresssaft oder andere galenische Zubereitungen zum Einnehmen oder zur äußeren Anwendung. Eine Kombination der Meerrettichwurzel mit anderen Pflanzenstoffen ist sinnvoll. Kombiniert mit Kapuzinerkressenkraut wird die Meerrettichwurzel in der Praxis als Phytotherapeutikum zur Behandlung von Atemwegs- und Harnwegsinfekten eingesetzt. Zahlreiche Invitro-Studien belegen, dass eine Kombination der beiden Pflanzenstoffe ein breites antibakterielles Wirkspektrum gegenüber 13 klinisch relevanten Bakterienstämmen besitzt, u. a. gegenüber MRSA und Pseudomonas aeruginosa und auch entzündungshemmend wirkt In der 2017 aktualisierten S3-Leitlinie zur Therapie von unkomplizierten  Harnwegsinfektionen wird der Einsatz von Arzneimitteln mit  Kapuzinerkresse und Meerrettich als pflanzliche Behandlungsmöglichkeit bei häufig wiederkehrenden  Blasenentzündungen empfohlen. Früher ging man davon aus, dass bei Blasen- und Nierenleiden kein Meerrettich gegessen werden sollte, da große Mengen Meerrettich Nierenbluten auslösen könnten. In heutiger Fachliteratur wird dieses Problem nicht mehr berichtet. Meerrettich eignet sich nicht für Patienten mit Magen- oder Darmgeschwüren sowie  Schilddrüsenfehlfunktionen. Meerrettich kann in rohem geriebenem Zustand in Mund und Nase brennen, auf der Haut Rötungen und Blasen hervorrufen und in sehr großen Mengen eingenommen zu Durchfall oder Erbrechen führen. Diese Eigenschaft verliert sich durch Trocknung der Meerrettichwurzel.
Meerrettich aufheben
Meerrettich wird in der Landwirtschaft in feuchtem Sand aufgehoben. So hält er sich den ganzen Winter. Wenn man einen kühlen Keller hat, kann man Sand in einen Eimer füllen und dort die Meerrettich-Wurzeln reinstecken. Wenn nicht, kann man die Meerrettich-Wurzeln auch in feuchte Küchentücher schlagen und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. Dort hält sich der Meerrettich wochenlang.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt der Meerrettich aus Osteuropa und Südeuropa. In Mitteleuropa wird er kultiviert, kommt aber auch verwildert vor. Der Meerrettich bevorzugt einen tiefgründigen Boden. Der ausdauernde Wurzelstock hat walzenartige Form, wie eine Art Knüppel. Er wird etwa einen halben Meter lang und gut vier Zentimeter im Durchmesser. Außen ist die Wurzel hellgelb und innen weißlich. Im Frühjahr treibt die Meerrettichwurzel große Blätter aus. Später erscheint der Stängel der Blüte, an dem auch kleinere Blätter sitzen. Ab Mai blühen die kleinen weißen Blüten in Rispenform. Im Herbst bis hinein ins Frühjahr wird die Meerrettich-wurzel geerntet.
Vegetative Merkmale
Der Meerrettich wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 120 (selten bis 200) Zentimeter. Diese  winterharte Pflanze hält Temperaturen bis −50 °C aus. Als Überdauerungsorgan wird eine senkrechte, walzenförmige Pfahlwurzel gebildet, die eine Länge von 30 bis 40 Zentimeter und einen Durchmesser von 4 bis 6 Zentimeter erreicht. Unter guten Bedingungen mit leicht durchwurzelbarem Boden (Moor, Sand) wird die Pfahl-wurzel bis zu 60 Zentimeter lang. Zum Stängel hin ist die Wurzel vielköpfig und am Wurzelende ästig mit vielen Seitenwurzeln und Wurzelfasern. Die unregelmäßig gerillte Wurzel ist außen schmutzig gelb-braun, aber das Innere ist weiß und etwas faserig. Alle Pflanzenteile sind unbehaart. Die grundständigen und am Stängel verteilten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der immer an seiner Basis deutlich verbreiterte Blattstiel kann bei den Grundblättern bis zu 60 Zentimeter lang sein, dagegen ist er bei den obersten Blättern sehr kurz. Die meist einfache, selten fiederteilige Blattspreite ist bei den Grundblättern oval-lanzettlich bis bei den oberen Stängelblättern lineal-lanzettlich. Die Blattspreite ist meist 20 bis 45 (10 bis 60) Zentimeter lang und 5 bis 12 (3 bis 17) Zentimeter breit. Der Blattrand ist bei den Grundblättern stark gekerbt und etwas gewellt oder kraus bis bei den unteren Stängelblättern ganz grob gekerbt und bei den oberen Stängelblättern fast glatt. Die Blattflächen besitzen stark hervorstehende Nerven. Die Blätter am Stängel sind unten kurz geteilt, häufig fiederspaltig und ganzrandig.
Generative Merkmale
Im Frühjahr beginnen sich die Blütenstände zu bilden; die Blütezeit reicht von Mitte Mai bis Juli. Die runden Blütenstandschäfte erreichen Wuchshöhen von bis zu 1,20 Meter. Der traubige Blütenstand besitzt Durch-messer von bis zu 40 Zentimeter. Es sind keine Hochblätter vorhanden. Die Blüten duften stark. Die zwittri-gen  Blüten sind vierzählig mit doppelten Perianth. Die vier länglichen und stumpfen  Kelchblättersind 2 bis 4 Millimeter lang. Die vier weißen  Kronblätter sind mit meist 5 bis 7 (bis 8) Millimeter bis zu doppelt so lang wie die Kelchblätter und bis zu 1,5 Millimeter lang genagelt. Zwischen den Staubfäden befinden sich sechs Drüsen, zwei seitlich am Grund der kurzen und je eine zwischen den langen Staubfäden und dem Kelch. Es sind sechs  Staubblätter vorhanden mit 1 bis 2,5 Millimeter langen Staubfäden und 0,5 bis 0,8 mm langen Staubbeuteln. Der Griffel ist nicht wahrnehmbar oder bis zu 0,5 Millimeter lang. Die Narbe ist halbkugelig mit einer Furche oben. Die Blüten-/Fruchtstiele wachsen bis zur Fruchtreife zu einer Länge von 8 bis 20 Millimetern. Die Schoten bilden sich nicht immer vollständig aus. Die Schote ist 4 bis 6 Millimeter lang. In jedem Schotenfach befinden sich keine oder vier bis selten sechs Samen. Die zusammengedrückt wirkenden Samen sind oval, braun und fast glatt.




PATERNOSTERBOHNE
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Die Paternosterbohne ist eine stark giftige Pflanze Südafrikas. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und wird bis zu 2 Meter hoch. In Südafrika und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt.
Außerdem werden die Samen als Heilmittel verwendet. Siehe auch  Paternostererbse.
Die Paternostererbse, auch Paternosterbohne oder Krabbenaugenwein genannt, ist eine  Giftpflanze aus der  Familie der Hülsenfrüchtler, die heute in den gesamten Tropen verbreitet ist und vermutlich aus  Indienstammt. Englische Namen sind Jequirity, Crab’s Eyes, Goonteh, Gunga, Indian Liquorice, Prayer Beads, Rati und Wild Liquorice.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hemmung der Protein Synthese in Zellen, Gegengift, antiseptisch, immunsystemstärkend, fun-gizid, beruhigend
wissenschaftlicher Name:
Abrus precatorius L. subsp. africanus Verdc.
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler/Schmetterlingsblütlengewächse = Fabaceae
englischer Name:
lucky bean
volkstümliche Namen:
Glücksbohne
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Blüten, Samen
Inhaltsstoffe:
Abrin (sehr giftig), Glycyrrhizin, Cycloartenol, Stigmasterol
Vorkommen:
Südafrika, Wintergarten
Sammelzeit:
Das ganze Jahr

Anwendung
Die Wirkung des Giftes ist ähnlich der Schlangengifte und wird zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Lösung von Abrin in Glycerin wird zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt, z.B.: Konjunktivitis, Trachom (Körnerkrankheit, eine Form der Bindehautentzündung) und Pannus (Bildung von Gra-ulationsgewebe im Auge). Wegen der starken Giftwirkung nicht zur Selbstbehandlung geeignet.

Pflanzenbeschreibung
Dieser mehrjährige, verholzende Ranker erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 m. Er wächst schlank und ist dicht belaubt mit 5 bis 15 cm langen, wechselständig angeordneten, paarig gefiederten Blättern, die sich aus vielen kleinen, länglich ovalen Blättchen zusammensetzen. Die kleinen, kurzgestielten, weißen bis purpurfarbenen  Blüten erscheinen in langgestielten Dolden in den Blattachseln.
In Europa sind vor allem die ovalen Samen bekannt. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 6–7 mm und sie sind an den Enden abgerundet. Sie sind hart und glänzend. Sie sind von scharlachroter Farbe, das obere Drittel ist schwarz und erscheint als schwarzer Punkt. Diesem Umstand verdanken sie ihren Namen „Gebetsperlen" und ihre Verwendung für Rosenkränze und andere Gebetsketten in christlichen und buddhistischen Kulturen. In weiten Teilen Indiens werden sie als „Rati" bezeichnet und zum Abwiegen von Gold verwendet, da das Gewicht eines Samens etwa einem Karat entspricht (daher der Name). Das Gewicht des Koh-i-noor-Diamanten wurde mit Hilfe derartiger Samen ermittelt. Diese Früchte enthalten das hochgiftige  Protein Abrin. Vor allem durch die zunehmende Verbreitung von Naturschmuck aus Paternostererbsen stellt dieses Gift eine Bedrohung dar. Außerdem wird der Strauch als Zierpflanze verwendet.
Die Paternosterbohne ist in Südafrika heimisch. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, die Pflanze wird bis etwa 2 Meter hoch. Die Blüten können weiß bis purpurfarbenen sein. Die Samen sind 5-7 mm lang, scharlach-/blutrot, glänzend und haben eine schwarze Kappe. Sie sind stark giftig.



BACHBLÜTEN
Ich lasse mich leicht manipulieren (4 Centaury)
- Diese Menschen lassen sich zu leicht manipulieren
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen sie sich nicht mehr so leicht manipulieren

BACHBLÜTEN
Du gerätst oft in Konflikt zwischen dem, was du willst und dem was du meinst, dass es von dir erwartet wird (5 Cerato)
- Diese Menschen geraten oft in Konflikt zwischen dem, was sie selber wollen und dem was sie meinen, dass
 von ihnen erwartet wird
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie den Konflikten entgegenwirken und schwanken nicht
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ERNÄHRUNG
10 Regeln der DGE
DGE = Deutsche Gesellschaft für Ernährung
1. Vielseitig essen
2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – Nimm 5 am Tag
4. Täglich Milch und -produkte, 1-2x pro Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. Reichlich Flüssigkeit
8. Schmackhaft und schonend zubereiten
9. Sich Zeit nehmen und genießen
10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben


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