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Xanthoxylum
Xanthoxylum, der Gelbholzbaum wächst in Nordamerika und Asien. In Europa ist er weitgehend unbekannt, dabei könnte er auch hier seine Heilkräfte entfalten, denn seine Rinde und der Samen hilft gegen Candida, was nur wenigen anderen Heilpflanzen gelingt.
Zanthoxylum ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Rautengewächse. Die direkte Übersetzung von Zanthoxylum ist „Gelbholz“, aber mehrere Pflanzenarten unterschiedlicher Gattungen werden so genannt, er beschreibt eines der charakteristischen Merkmale, die Farbe des Holzes und dass einige Arten zum Gelbfärben verwendet wurden. Wesentlich mehr Arten werden Szechuanpfeffer genannt, sie liefern scharf schmeckende Gewürze, die nicht mit dem echten Pfeffer verwandt sind, sondern mit den Zitruspflanzen. Der Name Szechuanpfeffer leitet sich von der zentralchinesischen Provinz Sichuan ab, dort sind einige der Arten heimisch und werden in der Küche verwendet; wie bei der Provinz sind verschiedene Schreibweisen wie Sichuan-, Sechuan- oder Szetschuanpfeffer gebräuchlich.
 
Steckbrief
Heilwirkung: anregend, antiseptisch, krampflösend, Blähungen, Verdauungsschwäche, Durchfall, Hexenschuss (Lumbago), Rheuma, Arthritis, Hautkrankheiten, Geschwüre, Würmer, Hefepilz-Infektionen (Candida), Kreislauf anregend, Menstruationsfördernd, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Xanthoxylum fraxineum
englischer Name: Prickly Ash
volkstümlicher Name: Zanthoxylum
Verwendete Pflanzenteile: Samen, Rinde
Inhaltsstoffe: Xanthotoxin, Gerbstoff, Harz, Psoralen, Chelerythrin, ätherisches Öl
 
Anwendung
Neben den bereits eingangs erwähnten Nutzungen als Gewürz oder zum Gelb-färben, werden Zanthoxylum-Arten auch medizinisch, beispielsweise als desinfizie-rende Zahnputzstöckchen in Afrika oder als Bestandteile von Zahnpasta genutzt, sind auch Bestandteil traditioneller chinesischer Medizin.
Innerlich kann man Xanthoxylum als Aufguss oder Abkochung gegen Verdauungsprobleme einsetzen. Besonders hervorzuheben ist die Wirkung gegen CandidaInfektionen, besonders in Verbindung mit bitteren Pflanzen, wie beispielsweise der kanadischen Gelbwurz. Auch gegen rheumatische Beschwerden hilft der Gelbholzbaum. Hierzu empfiehlt sich die Kombination mit Eukalyptus und Wacholderbeeren. Die Wirkstoffe des Gelbholzbaums regen den Kreislauf an und wirken stark erwärmend. Auch die Menstruation wird angeregt.
Achtung! Nicht in der Schwangerschaft verwenden.
Äußerlich hilft die Abkochung gegen Geschwüre und andere Hautprobleme. Als Öl kann man Xanthoxylum gegen Rheuma zur Massage einsetzen.
 
Pflanzenbeschreibung
Xanthoxylum ist ein Baum, der in Nordamerika und Asien wächst. Er wird bis zu 8 m hoch. Die ovalen Blätter sind gegenständig und unten behaart. Im April und Mai blühen die kleinen gelbgrünen Blüten, die aus den Achseln der Zweige hervorwachsen. Erst nach der Blüte wachsen die Blätter.
Zanthoxylum-Arten wachsen als immergrüne oder laubabwerfende, kletternde oder aufrechte Sträucher oder Bäume, die oft bestachelt sind. Sie enthalten ätherische Öle und so duften vor Allem die Rinde und die Blätter aromatisch. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die ledrige oder krautige Blattspreite ist zusammengesetzt; sie ist paarig und unpaarig gefiedert mit einem bis 31 Fiederblättern. Die wechsel- oder gegenständig an der Rhachis stehenden Fiederblätter besitzen nur eine Blattader oder sind fiederadrig und sind oft drüsig punktiert. Der Blattrand ist glatt bis gekerbt. Nebenblätter sind vorhanden oder fehlen.
Die kleinen Blüten stehen in unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen mit Hochblättern. Die Blüten sind selten zwittrig oder meist funktional eingeschlechtig. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind die Arten zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) oder eingeschlechtige und zwittrige Blüten befinden sich an einer Pflanze. Die kleinen, duftenden Blüten sind radiärsymmetrisch bis etwas zygomorph mit doppelten oder einfachen Perianth. Es sind entweder sechs bis zehn gleichgeformte Blütenhüllblätter vorhanden oder drei, vier oder fünf Kelchblätter und gleich viele Kronblätter. Die Blütenhüllblätter sind meist gelbgrün. Es ist ein ringförmiger Diskus vorhanden. In den zwittrigen und männlichen Blüten sind vier bis sechs fertile Staubblätter vorhanden; sie sind alle gleich oder deutlich unterschiedlich. In den weiblichen Blüten kön-nen rudimentäre Staubblätter vorhanden sein oder sie fehlen. Die Staubfäden sind meist mehr oder weniger an ihrer Basis, aber nicht mit den Blütenhüllblättern, verwachsen. Die zwittrigen und weiblichen Blüten enthalten ein bis fünf unterständige Fruchtblätter, sie können frei oder zu einem Fruchtknoten verwachsen sein. Je Fruchtblatt sind zwei Samenanlagen vorhanden. Die ein bis fünf Griffel sind vollkommen frei oder teilweise verwachsen. Die Narben sind kopfig. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.
Als Früchte werden entweder Balgfrüchte gebildet, die entweder frei sind oder zu bis zu fünf (entsprechend der Anzahl der Fruchtblätter je Blüte) in einer Sammel-frucht vereinigt sind. Oder es werden Spaltfrüchte gebildet, die in ein bis fünf Teil-früchte zerfallen. Die Früchte enthalten ein bis fünf ei- bis kugelförmige Samen.

Ysop
Ysop, auch Bienenkraut, Duftisoppe, Echter Ysop, Eisenkraut, Eisop, Esope, Gewürzysop, Heisop, Hisopo, Hizopf, Ibsche, Isop, Ispen, Essigkraut, Josefskraut oder Weinespenkraut genannt, ist ein Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Der Name Ysop leitet sich vom Hebräischen אֵזוֹב ('ésóv) für ‚heiliges Kraut‘ ab. Die Pflanze wird als Gewürz- und Heilpflanze seit dem 16. Jahrhundert kultiviert.
Der Ysop, ein naher Verwandter von Thymian, Salbei und anderen Lippenblütlern, ist hierzulande vorwiegend als Würzkraut bekannt. Doch er ist auch eine wertvolle Heilpflanze mit vielfältigem Einsatzspektrum. Seine volkstümlichen Namen lauten: Weinespe, Eisenkraut, Hizopf, Ibsche, Isump, Hysop, Ipsenkraut, Eisewig, Eisop, und Josefskraut. In unserem Garten hat er sich mit ausgesprochen starker Wuchskraft einen umfangreichen Platz an der Sonne erobert. Aus der zierlichen Pflanze im Blumentopf ist innerhalb von wenigen Jahren der reinste Busch geworden. Wir müssen ihn immer wieder massiv zurückschneiden, um genug Platz für unsere Gemüsepflanzen zu haben.
Der Ysop (Hyssopus officinalis) ist ein in Deutschland relativ häufig anzutreffendes Wildkraut. Die Pflanze, die auch als Bienenkraut oder Eisenkraut bekannt ist, erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance als Heil- und Gewürzkraut. Der Lippenblütler enthält viele Wirkstoffe, die vor allem bei Magen- und Kreislaufbeschwerden hilfreich sind. Auch in der Kosmetik- und Parfümindustrie finden die im Ysop enthaltenden Inhaltsstoffe häufig Verwendung.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, Magen-Darm-Katarrh, Blähungen, entzündungshemmend, schweißhemmend, menstruationsfördernd, gallefördernd, leicht abführend
wissenschaftlicher Name: Hyssopus officinalis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Hyssop
volkstümlicher Name: Essigkraut
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Flavonglycosise: Hesperidin und Diosmin, Gerbstoffe, Cholin, Apfelsäure, Zucker, Harz, Gummi, Farbstoff Hyssopin
Sammelzeit: Juni bis August
 
Anwendung
Junge Blätter werden kleingehackt in Salate und Gemüse gegeben. Dort sollte der Ysop aufgrund seiner starken Würzkraft stets nur sparsam verwendet werden. In der Küche wird er ausschließlich frisch zubereitet, da Ysop beim Trocknen sehr an Aroma einbüßt. Er ist zudem Bestandteil des Chartreuse. Auch wird Ysop bei der Parfümherstellung verwendet. Nicholas Culpeper bemerkt zu Ysop: Es hilft gegen Ohrensausen, Atembeschwerden und Zahnweh. Das fri-sche Kraut, mit Zucker zerstoßen, hilft bei frischen Wunden und Schnitten.
Ysop kann man als Tee einzeln oder zusammen mit anderen Kräutern in Mischungen trinken. Auch in der Küche kann man Ysop als aromatisches Würzkraut einsetzen. Da er recht kräftig schmeckt, reichen wenige Blättchen, um den Ysopgeschmack zu verbreiten. Er eignet sich für Salate, Tomaten, Quark, Braten und Saucen. Als Heildroge dienen die getrockneten, blühenden Pflanzenteile – Hyssopi herba. Als Wirkstoffe enthalten sie das ätherische Ysopöl mit Pinocamphon und Isopinocamphon als Hauptkomponenten, weiterhin Limonen und Pinen, Flavonoide wie Diosmin, Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure und Marrubin und unter anderem auch Bitterstoffe und Terpene.
Anwendung
Das ätherische Öl und die Gerbstoffe geben der Droge leicht entzündungshemmende, Auswurf fördernde und auch krampflösende Eigenschaften. In der Volksheilkunde wird die Pflanze z. B. zum Gurgeln bei Heiserkeit sowie bei Rachen- und Halsentzündungen, zu Waschungen und auch innerlich bei übermäßiger Schweißabsonderung eingesetzt. Außerdem wird Ysopkraut noch gelegentlich bei Husten und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Für die Wirksamkeit gibt es bisher keine ausreichenden Belege. Von Anwendungen in hö-heren Dosen über längere Zeit und speziell des ätherischen Öls mit dem neurotoxisch wirkenden Pinocamphon sollte man Abstand nehmen: Nach der Einnahme von 10 bis 30 Tropfen über mehrere Tage (2 bis 3 Tropfen bei Kindern) wurden Vergiftungserscheinungen mit Krämpfen beobachtet. In Teemischungen ist die Beigabe von bis zu 5% Ysopkraut als Geschmackskorrigens erlaubt.
Ysop wurde in der Vergangenheit für mehrere Beschwerden eingesetzt. Ysop wirkt krampflösend, appetitanregend, schleimlösend, schweißhemmend und verdauungsfördernd. Hildegard von Bingen hatte das Kraut als kraftgebend und reinigend beschrieben. Anwendung findet es heute noch mitunter bei Magen- und Darmstörungen, bei Entzündungen im Zahnfleisch sowie im Mund- und Rachenraum. Ebenso können wohl Beschwerden bei Erkältungskrankheiten, wie Schnupfen oder Husten.
Im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Ysop eine häufig verwendete Heilpflanze. Nach dem Kräuterbuch von P.A. Matthioli (16. Jahrhundert) wurde das Kraut gegen Magen- und Darmbeschwerden, gegen Wurmbefall, bei Husten, gegen Epilepsie oder bei Wassersucht. Ysop wurde meist als Sud, in Wein gesotten, als Tee oder als natürliches Pflaster verwendet.
Die im Ysop enthaltenden Inhaltsstoffe zeigen antibakterielle, teilweise antivirale und antioxidative Eigenschaften. Verantwortlich hierfür sind vor allem die in den ätherischen Ölen enthaltenden Substanzen sowie einige Gerbsäuren und Flavonoide.
 
Pflanzenbeschreibung
Ysop ist eine bis 60 cm hohe Staude oder ein Zwergstrauch. Er weist zahlreiche aufrechte, selten auch niederliegende, verzweigte, mattbraune Äste mit abblätternder Rinde auf. Die Blätter sind gegenständig und scheinbar quirlig an Kurztrieben angeordnet. Sie sind sitzend oder fast sitzend, bis 50 mm lang und 10 mm breit. Ihre Form ist stumpf oder kurz zugespitzt, sie sind ganzrandig, kahl bis zottig behaart und an Ober- und Unterseite dicht mit Öldrüsen bedeckt. Die fünfzähligen Blüten sind leuchtendblau oder violett gefärbt, selten weiß oder rosa. 4 bis 16 Blüten sind in einseitswendigen Scheinquirlen zu endstän-digen, ährigen Blütenständen vereinigt. Die Vorblätter sind linealisch, laufen spitz zu und sind nicht begrannt oder besitzen Grannen mit einer Länge von 1 bis 3 mm. Der Kelch ist oft violett, röhrig, 15-nervig und kahl oder flaumig be-haart. Die gleich großen Kelch-zähne sind bis 3 mm lang und mit oder ohne Granne. Die Blütenkrone ist bis zu 12 mm lang, trichterförmig und zweilippig. Die Oberlippeist aufrecht und ausgerandet, die Unterlippe lang abstehend und dreilippig mit einem großen ausgerandeten Mittellappen. Es sind 4 herausragende und spreizende Staubblätter vorhanden. Die Staubfäden sind weiß oder violett. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die Griffel sind länger als die Staubblätter. Die ungefähr 2 mm langen Nüsschen sind braun und glatt, sie verschleimen bei Feuchtigkeit. Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
Der Ysop ist ein mehrjähriger Lippenblütler, verwandt mit Lavendel, Salbei, Thymian und Rosmarin. Er wird etwa einen halben Meter hoch und wenn er sich an einem Standort wohl fühlt, wird er ein umfangreicher, niedriger Busch. An seinen Stängeln wachsen in Rosettenform angeordnete längliche, stiellose Blättchen. Die violetten Blüten wachsen in Scheinähren.

Bachblüten
Ich kann andere gut manipulieren (Chicory)
- Diese Menschen können ihre Umgebung sehr gut manipulieren
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dies hinter sich lassen
Bachblüten
Man reagiert, auf schlechte, wie auf gute Nachrichten oft mit gleicher Indifferenz (Clematis)
- Diese Menschen reagieren auf schlechte, wie auf gute Nachrichten oft mit gleicher Indifferenz
- Mit der dementsprechenden Bachblüte reagieren sie auf die Nachrichten differenzierter
Gemüse, Salat
Gegartes Gemüse, Salate und Rohkost, Hülsenfrüchte (Bohnen, Kicher-/erbsen, Linsen und Sojabohnen)
-     Für Salate und Gemüsebeilagen gilt möglichst frisch, in fettarmen Zubereitung essen – ohne Mayonnaise, Sahne oder Käse. Wenn doch, dann muss das bei der täglichen Portion Milch(-produkte) und Fett berücksichtigt werden
-     Tiefgekühltes Gemüse und Gemüsekonserven zählen ebenfalls zu dieser Gruppe
-     Ein Glas Gemüsesaft kann ab und zu eine der insgesamt täglich 3 empfohlenen Gemüseportionen ersetzen
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