Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.11.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 04.11.19-10.11.19


BLAUROTER STEINSAME

Der blaurote Steinsame ist eine seltene Pflanze, die sich vor allem in warmen Flaumeichenwäldern wohlfühlt. Da er so selten ist, wurde der blaurote Steinsame die Blume des Jahres 2000. Nur aus der Antike ist uns eine Anwendung des blauroten Steinsamens als Heilpflanze bekannt. Er wurde ähnlich eingesetzt wie seine Verwandten, der Beinwell und das Lungenkraut. In der mitteleuropäischen Volksheilkunde ist der blaurote Steinsame keine bekannte Heilpflanze, vermutlich weil er so selten ist und es erheblich häufigere andere Heilpflanzen mit vergleichbaren Wirkungen gibt.
Der Blaurote Steinsame, auch als Blaurote Rindszunge oder Purpurblauer Steinsame bezeichnet, ist eine Pflanzenart der Gattung Aegonychon aus der Familie der Raublattgewächse. Früher war sie der Gattung  Steinsamenund danach den Rindszungenzugeordnet. Der Blaurote Steinsame war Blume des Jahres 2000.

Steckbrief
Hinweis: Eine Anwendung als Heilpflanze ist fast nur aus der Antike bekannt
Haupt-Anwendungen: Hautprobleme
Heilwirkung: entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Husten, Darmentzündung, Rheuma, Nierensteine, Blasensteine, Hautentzündungen, Hautausschlag, Juckreiz
wissenschaftlicher Name: Lithospermum purpurocaeruleum, Buglossoides purpurocaerulea
Pflanzenfamilie: Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name:
Gromwell
volkstümlicher Name: Purpurblauer Steinsame, Rotblauer Steinsame
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Schleim, Saponine, Gerbstoff, Allantoin
Sammelzeit:
Wegen Seltenheit nicht sammeln

Anwendung

Die Samen sind durch Pyrrolizidin -Alkaloideschwach giftig. Der Blaurote Steinsame wird als Zierpflanze für Willdpflanzengärten und Felsgruppen empfohlen; allerdings ist er sehr ausbreitungsfreudig. Früher wurde er auch als Heilpflanzegegen Blasen- und Nierenleiden eingesetzt.
Man könnte den blauroten Steinsamen wohl als Tee trinken und äußerlich für Umschläge und Waschungen anwenden. Allerdings ist der blaurote Steinsame so selten, dass man ihn nicht sammeln sollte. Auch kaufen kann man den blauroten Steinsamen kaum, weil seine Anwendung als Heilpflanze heutzutage nicht gebräuchlich ist. Bleibt die Nutzung als Heilpflanze, wenn man den Steinsamen im eigenen Garten anbaut. Die Anwendungsgebiete des blauroten Steinsamens sind ähnlich wie die von Lungenkraut und Beinwell, also gegen Lungenerkrankungen, Entzündungen im Verdauungstrakt und entzündliche Hautprobleme. Außerdem werden die Steinsamen traditionell gegen Steine in den Harnwegen eingesetzt. Diese Anwendung erklärt sich möglicherweise durch die Signaturlehre, die in den steinharten Samen einen Hinweis auf die Heilwirkung gegen Harnsteine sieht. Einige andere Steinsamenarten enthalten offenbar auch empfängnisverhütende Substanzen, die die Bildung von Fruchtbarkeitshormonen unterdrücken.  

Pflanzenbeschreibung
Der Blaurote Steinsame ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm erreicht. Die Stängel sind bogig liegend und können an ihren auf der Erde aufliegenden Enden Wurzeln bilden. Die Laubblättersind lanzettlich mit einer gut sichtbaren Mittelrippe an ihrer Unterseite. Die Blüten stehen in einem traubigen Blütenstandzusammen. Die zwittrige, radiärsymmetrische Blüteweist einen Durchmesser von 10 bis 15 mm auf. Die Kronblättersind röhrig verwachsen mit weit trichterförmig ausgebreitetem Saum, innen mit behaarten Streifen. Sie ist beim Aufblühen rot-violett, die Farbe geht später in ein tiefes Blau über (daher der Namensteil „blaurot"). Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Teilfrüchte haben eine weiß glänzende glatte Oberfläche und sind etwa 4 bis 5 mm lang. Während der Fruchtreife ist der Kelch 8 bis 12 mm lang. Die Härte des Samens, der ein Aufbrechen verhindert, führte zum Gattungsnamen Steinsame. Der blaurote Steinsame ist in Europa und im Teilen Asiens heimisch. Er wächst bevorzugt in warmen Gegenden in lichten Laubwäldern, am besten Niederwälder. Dabei sind ihm Flaumeichenwälder am allerliebsten. Da Flaumeichen extrem selten geworden sind und sogar lichte Wälder immer seltener werden, weil die Niederwaldkultur nahezu ausgestorben ist, ist auch der blaurote Steinsame eine ausgesprochen seltene Pflanze. So selten ist der blaurote Steinsame, dass er zur Blume des Jahres 2000 gewählt wurde. Der blaurote Steinsame, auch purpurroter Steinsame genannt, steht zwar nicht offiziell unter Naturschutz, aber da er so selten ist, sollte man darauf verzichten, ihn abzupflücken. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen zwanzig und 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind schmal und lanzettlich mit ausgeprägter Spitze. Sie wachsen direkt am Stängel. Wie beim Beinwell und Lungenkraut, den Verwandten aus der Familie der Rauhblattgewächse, sind die Blätter sehr rauh und haarig. Die rot-blauen Blüten erscheinen zwischen April und Juni. Das Typische an den Blütenblättern ist, ähnlich wie beim Lungenkraut, dass sie zuerst rötlich sind und sich dann über violett zu blau wandeln. Diese Eigenschaft hat dem blauroten Steinsamen auch seinen Namen eingebracht. Die Blüten werden bis zu einen Zentimeter groß und haben fünf Blütenblätter, die nahezu tellerflach angeordnet sind. Sie sind in Büscheln angeordnet. Aus den Blüten entwickeln sich bis zum Spätherbst die Samen. Die Samen sind bis zu fünf Millimeter groß und hart wie kleine Steine. Die Härte der Samen hat dem blauroten Steinsamen den zweiten Teil seines Namens eingebracht, der auch der Name der ganzen Gattung ist.  

Anbautipps
Der purpurblaue Steinsame wird auch gerne in Gärten angepflanzt, denn er ist eine Zierde für jedes Halb-schattenbeet. Da die Samen Kaltkeimer sind, die nur nach längeren Kälteperioden keimen, ist es einfacher, die Pflanzen in guten Gärtnereien fertig zu kaufen. Die Pflanzen brauchen einen guten humosen Boden, der auch im Sommer ausreichend feucht ist, aber keinesfalls nass. Am wohlsten fühlen sich die blauroten Steinsamen unter lichten Laubbäumen. Sie mögen keine volle Sonne, aber auch keinen tiefen Schatten. Wenn man keine Laubbäume im Garten hat, macht man den Steinsamen eine Freude, wenn man sie hin und wieder mit Laubblättern umgibt.




KRAPP

Der Färberkrapp, auch Echte Färberröte, Krapp genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Färberröten innerhalb der Familie der Rötegewächse. Diese Kulturpflanze ist eine traditionelle Färbepflanze. Die Bezeichnung „Rubia" (bis heute der wissenschaftliche Gattungsname) verliehen die Römer dem Krapp, weil seine Wurzel roten Farbstoff enthält.

Steckbrief
Heilwirkung:
Anwendungsverbot in Deutschland seit 1993! Nierensteine
wissenschaftlicher Name:
Rubia tinctorum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Anwendung
Der Färberkrapp spielte von der Antike bis zur Entdeckung der synthetischen Herstellung von  Alizarin eine zentrale Rolle als Färbepflanze in Mitteleuropa und im gesamten Mittelmeergebiet. Es ist eines der ältesten Farbmittel der Menschheit und verhältnismäßig preisgünstig, verglichen mit anderen Färbemitteln, die ein Rot ergaben. Die Krappwurzel war eine der wichtigsten Kulturpflanzen und ein bedeutendes Handelsgut zwischen Asien und Europa. Angebaut wurde Krapp bereits im Altertum von den  Ägyptern, den Persern, den Griechen und den Römern. Im pharaonischen Ägypten ist Krapp ab der 18. Dynastie (1552–1306 v. Chr.) nachweisbar.  Plinius der Ältere erzählt von Krappkulturen, auch im Papyrus Holmensis wird er mehrfach erwähnt und beispielsweise zum Überfärben geblauter Wolle zu Purpur empfohlen. In historischer Zeit war das Färben mit Färberkrapp durchaus anspruchsvoll. Die Qualität der verwendeten Wurzeln schwankte stark und das Färbeergebnis wurde auch von der Außentemperatur beeinflusst. Verhältnismäßig häufig war das Farbergebnis ein Orange oder Ziegelrot, das die Färber preisgünstiger mit anderen Pflanzen erzielen konnten. Gegen Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit waren es vor allem Färber des Osmanischen Reiches und aus Indien, die konsistent den gewünschten Farbton erzielten. Dazu trug auch bei, dass das beste Farbergebnis mit Färberkrapp auf Baumwolle erzeugt wurde. Dieses Material war jedoch damals in Europa verhältnismäßig unbekannt. Das sogenannte „Türkische Rot" wurde mit einem drei- bis viermonatige Verarbeitungsprozess erzielt, der mehr als ein Dutzend Schritte umfasste. Detaillierte Kenntnisse über die einzelnen Arbeitsschritte wurden in Europa erst im 18. Jahrhundert bekannt.  
Krapp als Färberpflanze
Zum Färben wurden die drei Jahre alten  Rhizome im Frühjahr und Herbst ausgegraben, in Öfen getrocknet und zerkleinert. Frisch ist das Rhizom innen gelb, erst beim Trocknen entwickelt sich der rote Farbstoff  Alizarin. Neben Alizarin (sechs bis zehn Prozent in der Trockenmasse) sind  Purpurin, Anthrachinon und andere organische Verbindungen in der Wurzel enthalten. Der Farbton kann je nach Beize und  Extraktionsart zwischen einem kräftigen Rot, einem Rot-Orange und Rosa schwanken. Zusammen mit  Alaun als  Beize wurde vor allem  Wolle rot gefärbt, mit  Eisenbeize erzielte man schwärzliche Farbtöne. Die Farbe zeichnet sich als Textilfarbe durch eine hohe Lichtechtheit und Waschbeständigkeit aus. Bekannte Anwendungen sind bzw. waren türkische Kopfbedeckungen (Fes) und historische Uniformen. Die geschälte und gemahlene Wurzel der Färberröte wurde früher auch als Grapp bezeichnet.
Krapplack
Mit verschiedenen Metalloxiden beziehungsweise Metallsalzen (Aluminium- oder Zinnsalze) bilden die enthaltenen  Farbstoffe sehr farbenfrohe Komplexe, die als Krapplacke bezeichnet werden (z. B. Alizarin Krapplack). Bei dem synthetischen Typ, der seit 1869 hergestellt werden kann, handelt es sich meist um Alizarinkrapplack. Krapplacke werden unter verschiedenen Namen gehandelt: Bettoberlack, Krapp-Karmin, Krapp-Purpur, Rembrandtlack, Rubensrot, Türkischrot und Van-Dyck-Rot. Krapplack ist bereits seit der Antike bekannt und wurde von Dioscurides und Plinius dem Älteren beschrieben. Krapplack wurde in allen künstlerischen Techniken wie z. B. Tafelmalerei, Pastell, Buchmalerei und Ölmalerei verwendet. Der Alizarinkrapplack dient auch als Pigment z. B. für die Herstellung von lichtechten Tapeten, für  Künstlerfarben und  Druckfarben. Der natürliche Lack ist nicht vollkommen  lichtbeständig.
Färberkrapp als Heilpflanze
Für Heilzwecke wurde traditionell die Wurzel des Färberkrapps eingesetzt. Man verwendete den Färberkrapp früher als  Heilpflanze wegen seiner positiven Wirkung bei Erkrankungen der Harnwege, vor allem bei Nieren- und Blasensteinen, ferner bei Gicht, Rachitis und Blutarmut. Von dieser Verwendung sieht man heute ab, weil einige Inhaltsstoffe als krebserregend gelten. Die Zulassungen krappwurzelhaltiger Arzneimittel wurden dementsprechend am 15. März 1993 durch das  Bundesgesundheitsamt widerrufen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Färberkrapp wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,5 bis 1 Metern erreicht. Dieser rosettenlose Hemikryptophyt bildet ein rotes Rhizom als Überdauerungsorgan. An den Kanten des Stängels und an den Blättern befinden sich rückwärtsgerichtete Haare (Trichome), wodurch sich die Pflanze an diesen Stellen rau anfühlt. Der scharf vierkantige Stängel ist  spreizklimmend. Die zu viert bis sechst in Wirteln am Stängel angeordneten Blätter sind kurz gestielt. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 3 bis 11 und einer Breite von 0,8 bis 2,5 Zentimetern eiförmig-elliptisch bis eiförmig-lanzettlich geformt und an der Unterseite netznervig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die kleinen, sternförmigen Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrischund fünfzählig. Die gelblichgrüne Krone hat einen Durchmessern von 2 bis 3 Millimeter und ist trichterförmig. Die Staubbeutel sind um einiges länger als breit. Die Griffel sind bis zum Grund zweiteilig. Die steinfruchtartigen Spaltfrüchte sind anfangs rötlich und färben mit der Zeit fast schwarz



BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
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Einführung
Nach Meinung der Vertreter der Säure-Basen-Diät können viele gesundheitliche Störungen durch eine Übersäuerung des Organismus zustande kommen, die Müdigkeit, Konzentrationsmangel, glanzlose Haare, brüchige Fingernägel, blasse Gesichtsfarbe, Kopfschmerzen etc. viele Menschen neigen vor allem in den industralisierte Ländern zu einer Übersäuerung. Dies sei in erster Linie auf eine Ernährung, die viel Säurebildner enthalten, wie Zucker und alle Arten von Süßigkeiten, Weißmehlprodukte, Fast Food, zu viel Fleisch, sowie Alkohol- und Nikotinmissbrauch zurückzuführen ist.


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