Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 05.11.18-11.11.18

SUMPFPORST tt

Der Sumpfporst ist eine Pflanzenart aus der Gattung Rhododendron innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Die Pflanze ist geschützt! Ausschläge, Keuchhusten, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Ledum palustre
Verwendete Pflanzenteile: Kraut

Anwendung
Achtung! Giftig.
Sumpfporst nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Giftigkeit
Die Blätter, aber auch andere Pflanzenteile sind leicht giftig. Die Blätter des Porsts enthalten bis zu 2,5% giftige ätherische Öle, deren Hauptbestandteile das Ledol und Palustrol (beides Sesquiterpene) sind. Daneben enthalten die Pflanzenteile weitere Öle wie Myrcen, Ericolin, Quercetin. Außerdem sind verschiedene Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonglykoside, Arbutin sowie Spuren von Alkaloiden enthalten. Mögliche Vergiftungserscheinungen sind Erbrechen, Magen- und Darmentzündungen mit Durchfall, Schädigungen der Nieren und Harnwege, Schlafdrang, Schweißausbrüche, Muskelschmerzen und Aborte. Es werden rauschartige Zustän-de hervorgerufen, die mitunter auch aggressiv ausfallen. Todesfälle wurden nicht beobachtet. Bereits der längere Aufenthalt in Porstbeständen kann zu Schwindel und rauschartigen Zuständen führen.
Heilwirkungen
Sumpfporst wurde früher in der Medizin bei Zahnproblemen und, wegen seiner berauschenden Wirkung, als Räucherstoff und Zauberpflanze verwendet. Gegenwärtig hat Sumpfporst noch in der Volksmedizin Bedeutung und wird dort bei Insektenstichen (einschl. Zeckenstich), Rheuma, Arthritis und Gicht sowie gegen Keuchhusten, Ausschläge und einige Hautkrankheiten wie Krätze eingesetzt. In Nordamerika wurde aus dem engblättrigen Sumpfporst von Eskimos und Athabasken ein Tee zubereitet, der auch der Pflanze selbst ihren volkstümlichen Namen gab. Diesem Tee wurde vielfache medizinische Wirkung zugeschrieben.
Verwendung
Sumpfporstblätter wurden zum Bierbrauen verwendet. Die Wirkstoffe im Sumpfporst verliehen dem Bier eine berauschende, die Alkoholwirkung verstärkende und konservierende Eigenschaft. Einer der frühesten Nachweise über die Verwendung von Porst als Brauzusatz fand sich in einer bronzezeitlichen Bestattung aus dem 15. Jahrhundert v. Chr. aus Egtved, Dänemark. Bis in die frühe Neuzeit wurde Sumpfporst, manchmal vermischt mit dem aromatischen Gagel, zum Brauen der sogenannten Grutbiere verwendet. Man benutzt ihn auch gegen Kleidermotten, Menschenläuse und Krätze durch Abreiben, wobei es ebenfalls zu leichten Vergiftungen kam.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Sumpfporst ist ein immergrüner Strauch, der Wuchshöhen von 0,5 bis 1,5 Metern erreicht. Der Sumpfporst erreicht ein Höchstalter von 30 Jahren. Die ausladenden Zweige sind rostbraun und filzig behaart. Der Sumpfporst verbreitet aufgrund seiner ätherischen Öle einen eigentümlich harzigen bis kampferartigen Geruch. Auch das Holz ist wohlriechend. Die Blätter riechen stark aromatisch und weisen einen intensiven Geschmack, der entfernt an Rosmarin und Balsamterpentin erinnert, auf. Die derben, lederigen Laubblätter sind lanzettförmig, am Rande eingerollt und an der Unterseite dicht rostfarben oder rotbraun filzig behaart.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. In einem endständigen, doldigen Blütenstand sitzen die Blüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf weißen bis rosaroten Kronblätter sind 5 bis 25mm lang und nur an ihrer Basis verwachsen. Es sind zehn Staubblätter vorhanden. Die hängenden, unscheinbaren, eiförmigen Kapselfrüchte sind 3,5 bis 4 Millimeter groß, öffnen sich von ihrem oberen Ende ausgehend und entlassen zahlreiche längliche Samen. Die Früchte sind zwischen Juli und August reif.



SENNES

Die Alexandrinische Senna ist eine Pflanzenart aus der Gattung Senna in der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Sie ist in  Afrika und  Arabien beheimatet. Die Droge Sennes- oder Sennablätter war als mildes  Abführmittel im 19. Jahrhundert allgemein bekannt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe werden Sennoside genannt. Ein Auszug aus den Blättern mit den Wirkstoffen Sennatin/ Sennatinum kam auch, unter die Haut ins  Bindegewebe gespritzt, zur Anwendung.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung (Achtung! nur im Akutfall verwenden)
wissenschaftlicher Name:
Cassia angustifolia
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Wirkung

Sennoside gehören zu den wenigen Pflanzeninhaltsstoffen, die natürliche Prodrugs darstellen. Die beta- glykosidische Bindung stabilisiert die oxidationsempfindlichen Strukturen und kann durch die menschlichen Verdauungsenzyme nicht gespalten werden: Nach oraler Applikation gelangen die Anthrachinonglykoside unverändert und ohne  systemisch resorbiert zu werden, an den eigentlichen Wirkort, den Dick- bzw. Enddarm. Erst dort werden mittels bakterieller Beta- Glykosidasen durch Abspaltung des Zuckers die  Aglykone frei, die dann zu Anthronen, der eigentlichen Wirkform, oxidiert werden. Der resorbierbare Anteil ist nur gering und erklärt die relativ gute Verträglichkeit und das weitgehende Fehlen systemischer Nebenwirkungen galenisch einwandfreier Senneszubereitungen. Anthrone bewirken verstärkte Sekretion von Flüssigkeit und  Elektroly-ten in das Darmlumen, regen durch Reizung die Peristaltik (Bewegung) der Darmwand an und hemmen die  Flüssigkeitsresorption. Dadurch werden Darminhalt und Füllungsdruck vergrößert und somit der  Defäkati-onsreflex ausgelöst (abführende/laxierende Wirkung).
Anwendung
Wissenschaftlich belegt ist die Wirksamkeit der Blatt- und Fruchtdroge sowie daraus hergestellter Zubereitungen für die kurzzeitige Anwendung bei akuter, gelegentlicher Obstipation (Verstopfung). Dabei wirkt die Fruchtdroge milder als die Blattdroge. Sennesblätter wirken zuverlässig, unter Umständen relativ dras-tisch. Es wird abends eine Zubereitung mit ½ Teelöffel (maximal 30mg Sennoside) mit heißem Wasser übergossen und nach 10 bis 15 Minuten abgeseiht. Die Wirkung tritt nach etwa 10 Stunden ein. Die An-wendung ist indiziert bei gelegentlicher Obstipation, zur Darmentleerung vor Röntgenuntersuchungen und bei Erkrankungen, die einen weicheren Stuhl erfordern (Analfissuren,  Hämorrhoiden, etc.) sowie vor und nach Operationen im Bauchraum. Kontraindiziert ist die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren, Darmverschluss (Ileus) und während der  Schwangerschaft. Anthracen-Derivate gehen in die Muttermilch über. Daher ist eine Anwendung auch während der Stillzeit nicht vertretbar. Die Anwendung sollte auf 1 bis 2 Wochen beschränkt bleiben, um einer Hypokaliämie (Kaliummangel durch Elektrolytverlust) vorzubeugen. Aus dem Grund eventuellen Kaliumverlustes ist Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung von Herzglykosiden geboten (evtl. Verstärkung ihrer Wirkung).

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Größe: 1 bis 3 Meter hoher  Strauch
Blätter: wechselständige, glatte, paarig gefiederte  Laubblätter; die 8 bis 10 Blattfiedern sind schmal-lanzett-lich und spitz
Generative Merkmale
Blüte: gelbe, achselständige Blüten trauben; die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph.
Früchte: 2 bis 4 cm lange und 1 cm breite aufwärts gekrümmte, flache, braune länglich-eiförmige  Hülsenfrüchte


BACHBLÜTEN
Man glaubt, daß dem anderen etwas zugestoßen sein könnte, wenn er sich verspätet (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen glauben, daß dem anderen etwas schlimmes zugestoßen ist, nur weil sie sich verspäten
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das den anderen etwas zugestoßen ist überwinden

BACHBLÜTEN
Oft bei Kindern, die leicht Herzklopfen und feuchte Hände bekommen (26 Rock Rose)
- Bei Kindern, die leicht Herzklopfen und feuchte Hände bekommen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese Kinder das Herzklopfen und die feuchten Hände in den Griff bekommen


ERNÄHRUNG
Die 10 Regeln der DGE
"vollwertig Essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE"
- Vielseitig essen
- Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln
- Gemüse und Obst - nimm "5 am Tag"
- Täglich Milch und Milchprodukte, 1-2x in der Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
- Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
- Zucker und Salz in Maßen
- Reichlich Flüssigkeit
- Schmackhaft und schonend zubereiten
- Sich Zeit nehmen und genießen
- Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben


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