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Anis
Anis ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Der Name geht auf das griechische Wort ἄνηθον für Dill zurück, mit dem der Anis verwechselt wurde. Anis, das als Gewürz- und Heilpflanze verwendet wird, war in Deutschland die Heilpflanze des Jahres 2014.
Anis ist eine sehr alte Heil- und Gewürzpflanze. Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und den südöstlichen Mittelmeerländern. In unseren Breiten ist er nur in Gärten oder im landwirtschaftlichen Anbau zu finden. Wilde Pflanzen sind sehr selten. Seine süßlich schmeckenden Früchte sind in der Weihnachtsbäckerei und in Schnäpsen (z.B. Ouzo) bekannt. In der Heilkunde hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Husten
Heilwirkung: antibakteriell, entspannend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Abgeschlagenheit, Aphrodisiakum, Appetitlosigkeit, Asthma, Blähungen,  Bronchitis, Epilepsie (unterstützend), Erbrechen, Halsinfektionen, Insektenstiche, Kopfschmerzen, Milchbildung, Magenkrämpfe, Pfeiffersches Drüsenfieber Reizhusten, Schlaflosigkeit, Schluckbeschwerden, Trockener Husten, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Pimpinella anisum L.
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name: Aniseed
volkstümliche Namen: Anais, Arnis, Brotsamen, Enes, Enis, Einis, Jenes, Römischer Fenchel
Verwendete Pflanzenteile: Früchte (sie sehen wie Samen aus)(Anisi fructus)
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Anethol, Isoanethol, Ansiketon, Anissäure, Acetaldehyd, Acetylcholin, Azulen, Bergapten, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Eugenol, Kaffeesäure, Cumarine, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin C
Tages-Dosis: 4 Gramm (Erwachsene und Kinder über 6 Jahre), 1 Gramm (Kinder bis 2 Jahre), 2 Gramm (Kinder zwischen 2-6 Jahren)
Gegenanzeigen: Schwangerschaft; Allergie gegen Anis oder Anethole
Nebenwirkungen: Allergische Hautreaktionen auch der Schleimhäute
Sammelzeit: Frühherbst (kommt kaum wildwachsend vor)
Anwendung
Anis ist Bestandteil vieler Teemischungen, weil er nicht nur eine ausgeprägte Wirkung gegen viele Beschwer-den hat, Anis wertet langweilige Kräutermischungen geschmacklich auf. Anis findet sich in einigen Tee-Mischungen gegen Fieber, z.B. in Kombination mit Weidenrinde. Der Stilltee, den junge Mütter zu Beginn der Stillzeit trinken sollten, besteht aus Anis, Kümmel und Fenchel. Der Tee entfaltet seine Wirkung indirekt über die Muttermilch und wirkt gegen Blähungen des Babys. Gleichzeitig regt dieser Tee die Milchbildung an. Stillenden Müttern hilft auch reiner Anistee bei der Milchbildung, hier nimmt der Säugling ebenfalls die Inhaltsstoffe gegen Blähungen über die Muttermilch auf. Die milchbildende Wirkung beruht auf der östrogenen Wir-kung des Anisöls. Die Samen sollten vor der Anwendung zerquetscht werden, z.B. mit einem Mörser, da so die Wirkstoffe besser freigesetzt werden können. Der Geschmack von Anis ist süßlich, blumig und mild. Durch seinen freundlichen Geschmack ist Anis auch besonders für Kinder geeignet. Das ätherische Öl des Anis wird nach der Einnahme über die Lunge ausgeschieden und wirkt dadurch durch die Lungenbläschen und Bronchien von innen. Auch die Verdauungsvorgänge werden auf milde Weise angeregt. Blähungen lösen sich durch die krampflösende Wirkung in Wohlgefallen auf. Das ätherische Anisöl kann man, verdünnt mit fetten Ölen oder als Salbe, zu Einreibungen verwenden. So hilft es bei Brusteinreibungen gegen Husten und bei Baucheinreibungen gegen Blähungen und Magen- und Darmkrämpfe. Für Inhalation mit Anisöl nimmt man heißes Wasser und etwa 5 Tropfen Anisöl, die Dämpfe atmet man etwa 10 Minuten ein. Lindert die Beschwerden bei Erkältungen. Auf keinen Fall sollte man Anisöl unverdünnt innerlich anwenden oder in die Augen bringen. Ätherische Öle dürfen nicht bei Säuglingen eingesetzt werden. In der Küche ist der Anis, vor allem bei Süßspeisen und Gebäck sehr beliebt. Auch hier hilft er, die Verdauung zu unterstützen und för-dert die Atmung.        
Heilwirkung
Ein heißer Aufguss wird aufgrund seiner schleimlösenden und sekretomotorischen Wirkung als Hustenmittel, auf Grund von krampflösender und blähungstreibender Wirkung auch bei Magen-Darm-Beschwerden, verwendet. Das aus den Früchten durch Destillation gewonnene Anisöl wird gegen Ungeziefer – oder in fetten Ölen und Salbengrundlagen eingearbeitet, volksmedizinisch zu reizenden Einreibungen – eingesetzt. Anis regt die Drüsen des Magen-Darm-Traktes an. Anistee wird daher – oft auch mit Fenchel und Kümmel gemischt – bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt. Für Anistee überbrüht man 1 Teelöffel Anis mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt die Mischung 10 Minuten ziehen. Da die ätherischen Öle teilweise über die Lungen wieder ausgeschieden werden, findet Anis auch in vielen Hustentees Verwendung. Da die ätherischen Öle in Exkretgängen („Ölstriemen“) lagern, können die Früchte vor Gebrauch angestoßen werden, um die Wirkstofffreisetzung zu beschleunigen. Allerdings sinkt dadurch die Haltbarkeit, da das ätherische Öl flüchtig ist.
Verwendung
In der westlichen Küche wird Anis heute vor allem in Brot und Backwaren verwendet. Hauptsächlich wird Anis jedoch Spirituosenund Likören beigemischt, wie etwa Sambuca, Rakı, Ouzo, Arak, Absinth, Pastis, Aguardiente, Chinchon und Anisette. Anis wird hier jedoch zunehmend vom ertragreicheren Sternanis abgelöst, der aus China kommt. Sternanis hat aufgrund der ähnlichen Zusammensetzung des ätherischen Öls einen ähnlichen Geschmack, sieht aber anders aus und ist nicht näher mit dem echten Anis verwandt. Daneben spielt Anis eine Rolle bei der Herstellung von Süßwaren. So werden beispielsweise im kleinen französischen Dorf Flavigny-sur-Ozerain die berühmten Anis-de-Flavigny-Bonbons hergestellt. In Süddeutschland, Teilen von Österreich, der Schweiz und Ungarn kennt man mit einem Model geformte Plätzchen, die Springerle oder Anisbrötchen genannt werden. Das Aroma wird von Anethol bestimmt, das mit 90% der Hauptbestandteil des ätherischen Öls ist. Pflanzen mit sehr ähnlichem Aroma sind Fenchel (der den Anis in Asien vollständig ersetzt), der Sternanis und die heutzutage selten verwendete Süßdolde. Anis wird seit langem sowohl in der Küche als auch in der Duftindustrie verwendet. Ausgrabungen auf Santorin ergaben, dass die Verwendung von Anis im 16. Jahrhundert v. Chr. allgemein üblich war, und die alten Kreter würzten ihre Weine neben Koriander, Wacholder, Dost auch mit Anis. Schon im 7. Jahrhundert v. Chr. betrieben Athen und Korinth einen lebhaften Handel mit Duftölen, in denen auch der Anisduft eine Rolle spielte. Pythagoras von Samos bezeichnete um 550 v. Chr. mit Anis gewürztes Brot als köstliche Delikatesse. Bei den Römern hielt der Anis Einzug in die Feinbäckereien; Kuchen, die bei hohen Festlichkeiten gereicht wurden, waren mit Anis-Früchten gewürzt. So berichtet Vergil von Aniskeksen. Bei Ausgrabungen im römischen Kolosseum entdeckte man Anisgebäck, das die Zuschauer der Gladiatorenkämpfe zwischen den Sitzreihen verloren hatten.
Geschichte und Brauchtum
Anis ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze, die den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden begleitet. Anis wurde den Göttern geopfert und ist Bestandteil vieler festlicher Gerichte. Hexen empfahlen getrocknete Anispflanzen gegen schlechte Träume. Taubenzüchter nutzten das Öl um die jungen Tauben an ihren Schlag zu binden und noch heute wird Anis den jungen Tauben dem Futter beigemischt. Im Herbst und Winter haben die Frauen ihren Männern anishaltige Nahrung und Getränke zubereitet, damit der müde Mann wieder munter wurde.
Anis im Aberglauben und Brauchtum
Der Aniskringel ist eine sehr alte Opferspeise, die in Norddeutschland bei Gildegelagen, Erntefesten, beim Ringreiten und Frühlingsfesten ins süße Bier – oder noch früher in Met – eingebrockt wurde. Auch an ihrem Hochzeitstag teilte die Braut dieses Gebäck an bevorzugte Gäste aus. Wenn sie aus der Kirche kam, setzte sie sich vor „dat Hörnschapp“ (Eckschrank). Jede Frau, die ihr ein Geschenk machte, bekam dafür aus einer zinnernen Schale einen Löffel voll süßem Bier mit eingebrockten Kringeln.
Anis galt in vielen ländlichen Gebieten als Aphrodisiakum. Im Herbst, wenn man sich nach der Feldarbeit wieder häuslichen Pflichten zuwandte, bereiteten die Frauen und Mädchen ihren Männern anishaltige Getränke. Am 30. November (Andreastag) sollte er besonders zauberkräftig sein. In Böhmen hieß dieser Tag Anischtag.
Gemäß dem Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens spielte Anis auch eine Rolle bei der Eingewöhnung von Tauben: Gekauften Tauben gab man Anis, um sie an den Schlag zu fesseln (so in Thüringen). In anderen Gegenden backte man an Darstellung des Herrn Anisbrote und fütterte damit vier Wochen lang die Tauben, damit sie recht gedeihen sollten. Andernorts bestrichen Bauern ihren Taubenschlag auch mit Anisöl, um Tauben an den neuen Schlag zu gewöhnen.
Anis galt als Schutz vor schlechten Träumen und bösen Blicken. Im Universal Herbal von 1820 ist zu lesen: Anis hilft vor allem bei Bauchgrimmen, für das Kinder besonders anfällig sind.
Pflanzenbeschreibung
Heimisch ist der Anis im südöstlichen Mittelmeerraum und Asien. Nach Mitteleuropa kam der Anis durch Mönche und Nonnen in Klostergärten. Der Anis ist eine einjährige Pflanze. Er wird etwa 50 cm hoch. Die Blätter im unteren Bereich sind dreilappig, weiter oben sind sie gefiedert. Ganz oben sind die Blätter schmal gelappt. Im Juli und August blüht der Anis in weißen Dolden. Aus den Blüten entstehen die Früchte mit ihrer eiförmigen Form, die sich nach oben verjüngen. Vom tödlich giftigen Schierling kann man den Anis am leichtesten durch den angenehmen Duft unterscheiden.
Die Anispflanze wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 60 Zentimetern. Die Pfahlwurzel ist dünn. Der aufrechte, stark verzweigte Stängel ist leicht behaart. Die ganze Pflanze ist stark aromatisch. Die Laubblätter sind verschiedengestaltig: die 2 bis 5 Zentimeter lang gestielten, einfachen Grundblätter sind bei einer Länge von 1 und 3 Zentimetern herzförmig rundlich und am Rand eingeschnitten gesägt. Die Stängelblätter sind ein- bis zweifach fiederteilig, die Ränder der Fiederblättchen sind gesägt. Die obersten Stängelblätter sind mehr und mehr reduziert, bis sie nur noch dreilappig sind.
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Der doppeldoldige Blütenstand besitzt einen Durchmesser von 1,5 bis 6 Zentimetern und ist 7- bis 15- meist 12-strahlig. Die Hülle besteht aus ein bis zwei linear-lanzettlichen, 1 bis 2 Millimeter langen Hüllblättern oder fehlt. Die ungleichlangen Doldenstrahlen sind 1 bis 4 Zentimeter lang. Es sind ein bis zwei oder keine lineale, 2 bis 3 Millimeter lange Hüllchen vorhanden. Die Döldchen weisen einen Durchmesser von 5 bis 10 Millimetern auf und enthalten jeweils etwa zehn Blüten. Die Blütenstiele (Döldchenstrahlen) sind anfangs 2 bis 6 Millimeter lang und wachsen bis zur Fruchtreife auf bis zu 10 Millimeter. Die relativ kleinen Blüten sind fünfzählig, zwittrig und radiärsymmetrisch. Kelchblätter fehlen. Die fünf weißen Kronblätter besitzen an ihrer Spitze ein eingeschlagenes Läppchen. Es ist nur ein Kreis mit fünf freien, fertilen Staubblättern vorhanden. Die Früchte reifen im August bis September. Es werden trockene, zweiteilige Spaltfrüchte, Doppelachänen genannt, gebildet. Die braunen Früchte sind bei einer Länge von 3 bis 5 Millimetern sowie einer Breite von 2 bis 2,5 Millimetern eiförmig. Die Früchte sind mit grauen Härchen überzogen, die sie von Petersilienfrüchten unterscheiden. Die gelben Rippen verlaufen, anders als bei den giftigen Schierlingsfrüchten, gerade.
Anbau
Der Standort sollte trocken, warm und sonnig sein. Der Boden sollte wasser- und luftdurchlässig sein. Im Frühjahr im Abstand von etwa 20 cm aussäen. Da die Pflanze einjährig ist, muss man sie jedes Jahr neu säen, man sollte aber an gleicher Stelle nur alle 3 Jahre Anis anbauen.
Ernte
Sobald im Frühherbst die Samen-Früchte reif sind, werden diese geerntet, diese werden sanft nachgetrocknet und dürfen auf keinen Fall erhitzt werden, da sonst die wertvollen ätherischen Öle verloren gehen. Bei der Lagerung kann sich an den Gefäßwänden ein Teil der ätherischen Öle niederschlagen, dies ist zwar ein Zeichen für unsachgemäße Lagerung hat aber keinen großen Einfluss auf die Qualität der Samen.

Kreuzdorn t
Kreuzdorn, auch Wegedorn genannt, bildet eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kreuzdorngewächse. Die etwa 100 Arten sind bis auf einige wenige Regionen weltweit verbreitet.
Der Kreuzdorn lockt im Herbst mit seinen schwarzen Beeren, die jedoch nicht zum Naschen geeignet sind, sondern eine abführende Wirkung haben. Schon Dioskurides kannte und empfahl den Kreuzdorn und seine Brüder. Die Volksheilkunde verwendet den Purgierkreuzdorn, wie er häufig genannt wird, auch für andere Zwecke außer Verstopfung. Beispielsweise soll er gegen Rheumatismus, niedrigen Blutdruck und Wasseransammlungen hilfreich sein.
Steckbrief
Heilwirkung: leicht giftig!, blutreinigend, harntreibend, Verstopfung, Rheuma, Gicht, Kreislauf anregend, Blutdruck steigernd, Ödeme, Blutungen, Ekzeme, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name: Rhamnus catharticus, Rhamnus cathartica
englischer Name: Buckthorn
volkstümlicher Name: Purgierkreuzdorn, Echter Kreuzdorn, Amselbeere, Chelgerli, Färberbeere, Hexendorn, Hirschdorn, Kreuzbeere, Purgierdorn, Schyssbeeri, Wegdorn
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Inhaltsstoffe: Anthrachinon-Verbindungen, Glykoside, Flavonglykoside
Sammelzeit: September und Oktober
Anwendung
Das Öl der Samen wird zur Herstellung von Schmieröl, Druckerfarbe und Seife verwendet. Die Wurzeln und Blätter einiger Arten dienen als Heilmittel. Die Früchte einiger Arten, Purgier-Kreuzdorn, Stechpalmen-Kreuzdorn, Felsen-Kreuzdorn, Färberdorn, werden zum Färben verwendet.
Abführmittel
Aus den getrockneten, reifen Beeren kann man einen Tee zubereiten. Dazu übergießt man zwei Teelöffel Beeren mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt den Aufguss 10 Minuten ziehen. Man kann die Beeren auch als Mus oder unbearbeitet essen. Als mildes Abführmittel brauchen Erwachsene 10 bis 20 Beeren.
Achtung! Abführmittel   sollte man nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, weil die   Stuhlträgheit dadurch chronisch werden kann. Außerdem kann es zu Wassermangel   und Mineralstoffmangel kommen.
Stattdessen besser die Ernährung mit mehr Ballaststoffen anreichern. Schwangere sollten   den Kreuzdorn nicht verwenden!
Andere Einsatzzwecke
Die Volksheilkunde setzt den Kreuzdorn auch gegen Rheumatismus und Gicht ein. Niedriger Blutdruck soll angeregt werden und Wasseransammlungen ausgeschwemmt. Auch gegen chronische Hautausschläge und Ekzeme soll der Kreuzdorn helfen, vermutlich aufgrund der erhofften Reinigungswirkung durch die Anregung der Verdauung und die blutreinigende Wirkung.
Pflanzenbeschreibung
Der Purgierkreuzdorn ist in Europa, Afrika und Asien heimisch. Der Strauch wird bis zu drei Meter hoch. An seinen Zweigspitzen trägt er lange Dornen, die ihm seinen Namen eingebracht haben. Die Blätter sind eiförmig und glänzend. Sie haben vertiefte Blattnerven. Aus den unscheinbaren Blüten entwickeln sich fast schwarze runde Beeren in Erbsengröße.
Die Rhamnus-Arten sind meist sommergrüne, selten immergrüne Sträucher und kleine Bäume. Sie bilden häufig Dornen. Einige Arten bilden Knospenschuppen an den Winterknospen. Die gegenständigen oder wechselständigen, selten in Büscheln auf Kurztrieben angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach und oft gesägt. Die Nebenblätter sind stark zugespitzt.
Die Blüten stehen einzeln oder in zymösen, traubigen oder rispigen Blütenständen zusammen. Die unscheinbaren Blüten sind oft zwittrig und vier- oder fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenfarbe ist grünlich-weiß oder gelblich. Die vier oder fünf Kelchblättersind glocken- bis becherförmig verwachsen, und der Kelch endet in eiförmig-dreieckigen Kelchzipfeln. Die vier bis fünf Kronblätter sind kürzer als die Kelchblätter, selten fehlen sie ganz. Die vier bis fünf Staubblätter besitzen dorsal fixierte Staubbeutel. Die kugelförmigen, freistehenden Fruchtknoten sind oberständig. Die ledrigen oder fleischigen, beerenähnlichen Steinfrüchte enthalten zwei bis vier Kerne, die von Vögeln ausgebreitet werden. Die Früchte der meisten Arten enthalten einen gelben Farbstoff, die Samen reichlich Protein und Öle.
Sammeltipps
Ab August bis Oktober kann man die voll ausgereiften Beeren sammeln. Unreife, grüne Beeren sollte man nicht sammeln und verwenden, denn diese sind giftig und können zu Bauchschmerzen führen. Die gesammelten, reifen Beeren trocknet man möglichst zügig entweder an der Sonne oder mit künstlicher Wärme, wenn die Sonnentrocknung nicht möglich ist.

Bachblüten
Man hat sich in eine Situation hineinmanövriert, in der man unentbehrlich geworden ist und glaubt, sich nun der Verantwortung nicht mehr entziehen zu können (Elm)
- Diese Menschen haben sich in eine verzwickte Situation hineinmanövriert, in der man unentbehrlich geworden ist und glaubt, sich nun der Verantwortung nicht mehr entziehen zu können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich wieder herausmanövrieren bzw. manövrieren sich gar nicht dort hinein
Bachblüten
Ich verzage schnell (Gentian)
- Diese Menschen verzagen sehr schnell
- Mit der dementsprechenden Bachblüte verzagen sie kaum noch
Die 10 Regeln einer vollwertigen Ernährung
Vollwertig essen und trinken bedeutet
-    Bedarfsgerecht essen
-    Die Behandlung von Krankheiten unterstützen
-    Mit Spaß und Freude essen
-    Genießen
-    Einfache, praxisnahe Empfehlungen beachten
-    Alles ist erlaubt – die Menge machts
-    Krankheiten vorbeugen
-     Körpereigene Schutzsysteme fördern
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