Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.08.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > August > 05.08.19-11.08.19


ROSSFENCHEL

Plinius erwähnt unter dem Namen Phellandrium eine medizinisch gebrauchte Wasserpflanze, doch ist seine Beschreibung so lückenhaft, dass sich in ihr weder unser Wasserfenchel noch eine andere Pflanze mit Sicherheit erkennen lassen. In späterer Zeit wurde der Ross- oder Wasserfenchel gegen Pferdekrankheiten, hauptsächlich Kropf und Influenza, gebraucht und wurde von den deutschen Botanikern des Mittelalters als Cicuta aquatica s. palustris und Cicutaria abgebildet und beschrieben. Unter dem Namen Phellandrium finden wir die Pflanze zuerst bei Dodonaeus im Jahre 1583. Äußerlich wurde sie von Boerhaave zur Heilung von Gangrän, von anderen Autoren bei Krebsgeschwülsten und frischen und eiternden Wunden empfohlen. Erst 1739 machte Ernesting in Braunschweig besonders auf den Wasserfenchel aufmerksam und wies auf die Art der Anwendung, speziell als Fiebermittel, hin. Großes Aufsehen erregte der Umstand, daß Ernesting seinen an Lungenschwindsucht leidenden Bruder mit diesem Mittel wiederherstellte. Man gab die Früchte, Fructus Phellandrii s. Foeniculi aquatici als Pulver, in Pillen, Latwergen und als Aufguß. Verwechselungen können mit Cicuta virosa L., Sium latifolium und Berula angustifolia Koch vorkommen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Asthma, Blähungen, Bronchitis, Brustdrüsenentzündung, Darmkoliken, Husten, Magenkoliken,
Mundgeruch, Schwindel, Wunden, entzündungshemmend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Phellandrium aquaticum
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte (Samen)
Sammelzeit:
August und September

Anwendung
Phellandrium aquaticum beeinflusst günstig Lungenkrankheiten mit reichlichem, schleimigem Auswurf.
Man gibt es mit gutem Erfolge bei Lungentuberkulose (mit Fieber, Nachtschweißen und anhaltendem Husten), Bronchitis foetida und Bronchiektasie. Auch bei Asthma wurden gute Resultate gezeitigt. Außerdem wird es bei beginnender Mastitis, Kopfschmerzen mit Augenentzündung, bei Trübsichtigkeit, Schwindel und Krampfadergeschwüren (Umschläge mit 30 Tropfen der Tinktur auf ½ Liter Wasser) empfohlen. F. Hilverkus verordnet es auch bei Schmerzen in der Brust stillender Frauen beim Saugakt.
Vereinzelt wird Phellandrium auch eine günstige Wirkung auf die Verdauungsorgane, so z. B. bei Blähungen und üblem Mundgeruch, zugesprochen. J. Bastian nennt als weitere Indikation noch Adipositas.
Phellandrium wird häufig im Teegemisch u. a. mit Salvia, Malva, Anisum, Foeniculum, Farfara und Plantago lanceolata verordnet.
Angewandter Pflanzenteil:
Nur die alten Kräuterbücher erwähnen die Verwendung der ganzen Pflanze (Matthiolus) oder der Wur-zel und der Samen(Lonicerus). Später werden nur noch die Samen gebraucht (Geiger, Potter, Clarke, Bohn, Thoms u. a.). Auch das HAB. läßt die Tinktur aus den reifen Samen gewinnen (§ 4). Ebenso wird das "Teep" aus den frischen, reifen Samen bereitet.

Pflanzenbeschreibung
Die ein- oder zweijährige, bis 150 cm hohe Pflanze mit möhrenförmiger Grundachse und sparrig verästeltem Stängel ist wegen ihrer Verschiedenblättrigkeit den Botanikern schon lange aufgefallen. Die Primärblätter besitzen linealische bis fädliche, verlängerte Zipfel letzter Ordnung. Diese werden bei der Wasserform der Phellandrium aquaticum beibehalten. Die Landform hingegen entwickelt Folgeblätter, die in allen Teilen kleiner, derber und weniger zerteilt sind. Die weißen Dolden sind acht- bis zwölfstrahlig. - Der Wasserfenchel ist in Eurasien beheimatet und bevorzugt seichte Gewässer mit schlammigem Untergrund und luftarmem Wasser, in dem er den ganzen Winter hindurch fortvegetieren kann. Nach einmaligem Fruchten stirbt der Stängel ab. Die Pflanze kann jedoch durch überwinternde Ausläufer ausdauern. Sie gilt als giftverdächtig. Es ist wohl möglich, dass - wie bei manchen Giftpflanzen - der Standort auf einen etwaigen Giftgehalt großen Einfluss ausübt.




SCHWARZER NACHTSCHATTEN
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Der schwarze Nachtschatten ist ein eher unscheinbarer Vertreter der Nachtschattenfamilie. Er ähnelt ein wenig der Kartoffelpflanze wird aber meistens nicht so üppig und vor allem bildet er keine Kartoffeln aus. Als raschwüchsiges Gartenunkraut ist der schwarze Nachtschatten eher unbeliebt und da er giftig ist, wird sogar gefürchtet. Das Ausmaß seiner Giftigkeit ist jedoch umstritten und mancherorts werden seine wenig schmackhaften Beeren sogar gegessen. In der alten Volksheilkunde hat der schwarze Nachtschatten durchaus seinen Platz als Mittel gegen Rheuma, Gicht und Fieber. Auch Verstopfung sollte er beheben. Heutzutage wird der schwarze Nachtschatten jedoch kaum noch als Heilpflanze verwendet, vor allem um die möglichen Risiken durch seine giftigen Alkaloide zu vermeiden.
Der Schwarze Nachtschatten oder Schwarz-Nachtschatten ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Nachtschatten, die fast weltweit verbreitet und häufig als  Ruderalpflanze zu finden ist.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schweißtreibend, Fieber, Verstopfung, Rheuma,  Gicht, Hauterkrankungen
wissenschaftlicher Name:
Solanum nigrum
Pflanzenfamilie:
Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name:
Black Nightshade
volkstümlicher Name:
Hundebein, Hundsbeere, Hundskraut, Mondscheinkraut, Nachtbeere, Nachtscha-den, Saukraut, Sautod, Teufelskirsch
Verwendete Pflanzenteile:
Beeren
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Solasodin, Solanin, Solanein, Solacein, Gerbsäure, Saponine, Beta-Sitosterol, Diosgenin
Sammelzeit:
August bis Oktober

Anwendung
Volksmedizin
Medizinische Anwendungen des Schwarzen Nachtschatten sind aus vielen Kulturen bekannt. Das während der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut wird in der Volksheilkunde als Medizin gegen Magen- und Blasenkrämpfe und Keuchhusten eingesetzt, eine äußerliche Anwendung wird bei Ekzemen, nässenden Flechten, Juckreiz, Hämorrhoiden, Schrunden, Prellungen und Abszessen empfohlen. Laut afrikanischer Volksmedizin sollen Kinder, die schwarzen Nachtschatten als Gemüse essen, von Krankheiten wie  Marasmus und  Kwashiorkor verschont bleiben.
Giftigkeit
Die Giftigkeit des schwarzen Nachtschattens ist umstritten und vermutlich nicht bei allen Exemplaren gleich stark. Klar ist wohl, dass die reifen Beeren, ohne die Kerne, eher ungiftig sind, denn sie werden mancherorts sogar gegessen, obwohl sie nicht besonders wohlschmeckend sind. Die unreifen Beeren und die Kerne enthalten geringe Mengen der typischen Nachtschatten-Alkaloide, wie beispielsweise Solanin. Zur Erinnerung: Solanin ist auch in Kartoffelpflanzen und unreifen Tomaten enthalten, deren Knollen bzw. reife Früchte ja zu den beliebtesten Gemüsen gehören. Dennoch sollte man den schwarzen Nachtschatten als giftige Pflanze respektieren und nicht leichtfertig anwenden. Reife Beeren kann man als Erwachsener wohl in geringer Menge unbesorgt einsetzen und auch die äußerliche Anwendung der Pflanze dürfte ungefährlich sein. Durch das Vorkommen von Solanin und anderen Alkaloiden, vor allem in den unreifen Früchten, werden immer wieder Vergiftungen beschrieben. Bei Kleinkindern ist zum Teil auch der eigentlich geringe Solaningehalt reifer Früchte ausreichend, um Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Die Symptome können dabei Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden, erhöhte Herzfrequenz und Nierenreizung sein. Zudem treten Angstzustände, Krämpfe und Lähmungen auf, ebenso ein Ansteigen der Körpertemperatur mit anschließendem Abfallen unter den Normalwert. Bei starken Vergiftungen tritt der Tod durch Lähmung des zentralen Atemsystems ein. Da zum Teil Hühner nach dem Fressen von giftigen, unreifen Beeren verenden, hat sich für die Art auch der Name Hühnertod eingebürgert. Vergiftungen von Weidetieren können zum Teil auch auf den hohen Nitratgehalt der Pflanzen zurückgeführt werden. Ist dies der Fall, schmeckt die Milch betroffener Tiere bitter. In Deutschland verbietet die  Kosmetik-Verordnung die Verwendung von Solanum nigrum und seinen Zubereitungen aufgrund der Giftigkeit für die Herstellung und Behandlung von kosmetischen Stoffen.
Innerliche Anwendung in der Volksheilkunde
Die Volksheilkunde setzte den schwarzen Nachtschatten früher gegen Fieber, Rheuma und Gicht ein. Auch als Abführmittel wurde er verwendet. Für diese Einsatzzwecke werden die frischen, reifen Beeren eingenommen. Oder man verwendet den verdünnten frischen Pflanzensaft. Getrocknet verlieren sich die Wirkstoffe des schwarzen Nachtschattens.
Äußerliche Anwendung
Äußerlich angewendet wurde der schwarze Nachtschatten von der Volksheilkunde gegen allerlei Hauterkrankungen verwendet. Wie auch bei der Kartoffel wirkt wohl das Solanin förderlich auf die Haut. Traditionell wurde auch die Schuppenflechte mit Säften des schwarzen Nachtschattens behandelt.

Pflanzenbeschreibung
Der schwarze Nachtschatten ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden, kommt aber auch auf kargen Böden klar. Man findet ihn als Gartenunkraut, an Wegrändern, auf Böschungen und Schuttplätzen. Das einjährige Kraut wird an geeigneten Standorten bis zu einen Meter hoch, wo es weniger üppig ist, wird es meist nur einen halben Meter hoch und bei häufiger Mahd bleibt er noch kleiner. Der Stängel des schwarzen Nachtschattens ist reich verzweigt. Die dunkelgrünen Blätter sind eiförmig und buchtig gezähnt. Ab Juli bis September blüht der schwarze Nachtschatten mit kleinen weiß-gelben Blüten, die in Trauben wachsen und meist nach unten hängen. Aus den Blüten entwickeln sich nach Selbstbefruchtung zunächst grüne Beeren, die im Laufe der Zeit schwarz werden. Die Selbstbefruchtung ist nötig, weil die Blüten keinen Nektar enthalten und Insekten daher kein Interesse an ihnen haben. Die Beeren sind etwa erbsengroß und reifen sehr schnell heran, sodass auch Pflanzen, die erst nach einer Mahd die Chance haben zu blühen und zu fruchten, es noch bis zur Reife der Beeren schaffen.
Vegetative Merkmale
Der Schwarze Nachtschatten ist eine  einjährige,  krautige Pflanze, die meist bis zu 70 cm hoch werden kann und niederliegend bis aufrecht wächst. Die Oberfläche aller Pflanzenteile kann schwach bis filzig behaart sein, die Trichome sind einfache, mehrzellige Haare mit drüsigen oder nichtdrüsigen Köpfen. Die Stängel verholzen auch an der Basis nicht, sind nicht oder nur wenig kantig, oftmals schwärzlich überlaufen. Die auffallend dunkelgrün gefärbten  Laubblätter sind zwischen 2,5 und 7,0 cm lang und zwischen 2,0 und 4,5 cm – selten auch bis 6,0 cm – breit. Sie sind eiförmig, eiförmig-lanzettlich, eiförmig-rhombisch oder lanzettlich geformt, der Blattrand ist ganzrandig bis geschwungen gezähnt. Sie stehen an 2 bis 5 cm langen, drehrunden Blattstielen. Die Wurzeln besitzen oligarche Leitbündel mit kleinlumigen Gefäßen. Die Endodermis ist nicht klar ausdifferenziert.
Blütenstände und Blüten
Die Blütezeit des Schwarzen Nachtschattens reicht von Juni bis Oktober. Die Blütenstände sitzen in den Achseln der mittleren bis oberen Blätter. Sie sind einfache, lockere, oftmals verlängerte Trugdolden aus meist fünf bis zehn, seltener auch nur drei Blüten. Die Blütenstandstiele haben eine Länge von 14 bis 28 mm, selten haben sie auch nur eine Länge von 8 mm. Die Blütenstiele sind deutlich kürzer und biegen sich während der Ausbildung der Früchte zurück. Der glockenförmige  Blütenkelch ist 1,2 bis 2,5 mm lang und besteht aus meist eiförmigen Kelchblättern. Während der Fruchtreife vergrößert er sich leicht, biegt sich dabei zurück oder liegt an der Frucht an. Die sternförmige  Blütenkrone besteht aus fünf weißen Kronblättern, die an der Basis bis zur Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsen sind und zum Blütenzentrum durchscheinend werden. Die Krone hat einen Durchmesser von 5 bis 7 mm, wobei Extremwerte zwischen 4 und 9 mm liegen können. Sie besitzt die 1,5 bis 3-fachen Länge des Blütenkelches. Die fünf an der Kronenbasis fixierten  Staubblättersind gelb, 1,5 bis 2,5 mm, selten auch bis 2,8 mm lang. Die zusammenneigend angeordneten Staubbeutel sind dicht behaart und öffnen sich löcherig, begleitet von einem Spalt entlang der Längsachse. Die  Pollenkörner haben eine Größe von etwa 29,5 bis 33,9  µm Durchmesser. Der  Griffel ist etwa 2,8 bis 3,5 mm oder selten auch bis zu 4,5 mm lang und steht nicht über die Staubblätter hinaus. Typische Befruchter des Schwarzen Nachtschattens sind  Schwebfliegen (Syrphidae),  Bienen (Apis) und  Hummeln (Bombus).
Früchte und Samen
Die Früchte sind 6 bis 10 mm große, breit eiförmige  Beeren mit zwei Kammern und einem saftigen Perikarp ohne Steinzellen, deren Farbe zwischen mattem violett, schwarz und gelblich-grün variiert. Jede Beere enthält meist zwischen 26 und 60 Samen, Extremwerte liegen jedoch zwischen 15 und 96. Die abgeflachten Samen sind 1,7 bis 2,4 mm lang. Der Embryo ist stark schraubenförmig, die Kotyledonen sind kürzer als der restliche Embryo, das  Endosperm ist reichlich ausgeprägt.



BACHBLÜTEN
Gleichgewichtsstörungen aller Art, Reisekrankheiten: Luft, Auto, Schiff, Wechsel zwischen extremen Heißhunger und Appetitlosigkeit, Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung (28 Scleranthus)
- Diese Menschen haben Gleichgewichtsstörungen aller Art, haben Reisekrankheiten: egal ob Luft, Schiff, Auto, ein Wechsel zwischen extremen Heißhunger und Appetitlosigkeit und ein Wechsel von Durchfall und Verstopfung
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dies eindämmen


BACHBLÜTEN
Man zwingt sich mit einem Energieaufwand dazu weiter zu machen, auch wenn die physiologischen Kräfte erschöpft sind (31 Vervain)
- Diese Menschen zwingen sich mit einem enormen Energieaufwand dazu weiter zu machen, auch wenn sie mit den physischen Kräfte erschöpft sind
- Mit der dementsprechender Bachblüte zwingen sie sich nicht mehr weiter zu machen und sind physischem kaum bis gar nicht mehr erschöpft  


ERNÄHRUNG
Eier
Der Begriff „Eier" bezeichnet nur Eier vom Huhn. Werden Eier von anderen Tieren angeboten, so muss die kenntlich gemacht werden. Eier enthalten alle notwendigen Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamin A, D, E, B 2 und B 12, Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Cholesterin und Lezithin. Das Eiweiß der Eier, hat die höchste biologische Wertigkeit unter den Nahrungsmitteln.


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