Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 08.07.19-14.07.19


VOGELKNÖTERICH

Der Vogelknöterich ist eine Pflanzenart aus der Familie der Knöterichgewächse. Er ist eine Sammelart mit mehreren Kleinarten.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutungen, zu starke Menstruation, Darmentzündungen, Husten, Lungenleiden, blutreinigend Mundschleimhautentzündung, Hautunreinheiten, Heiserkeit, Rheuma, Gicht, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Hämorrhoiden,  offene Beine,  schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Polygonum aviculare
Pflanzenfamilie:
Knöterichgewächse = Polygonaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juli bis September

Nutzung

Der Vogelknöterich ist eine alte Vogelfutterpflanze. Junge Stängel und Blätter werden seit langem als Gemüse verwendet.
Pharmakologie
Als Droge dienen die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile. Wirkstoffe sind: Kieselsäure (zum Teil auch wasserlöslich), Gerbstoffe (Gallotannine und Catechingerbstoffe)  Flavonoide, insbesondere  Avicularin, Phenolcarbonsäuren und  Schleimstoffe. Heute wird die  Heilpflanze noch gelegentlich als Tee bei  Katarrhen der oberen Atemwege wegen ihrer (allerdings nur geringen) Auswurf fördernden Wirkung verwendet und ist in Teemischungen oder als Extrakt in entsprechenden Fertigpräparaten enthalten. Die auf den Gerbstoffgehalt zurückzuführenden  adstringierenden Eigenschaften werden zum Spülen und Gurgeln bei leichteren Entzündungen im Mund- und Rachenraum, auch als äußerliche Anwendungen gegen Hautunreinheiten und zur Wundbehandlung genutzt. Der  Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der  Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) bestätigt in seiner Monographie Polygonum aviculare die traditionelle Anwendung bei den Indikationen Erkältung (Teeaufguss), leichte Entzündungen in Mund und Rachen (Tee zum Gurgeln) und zur Durchspülungsbehandlung bei leichten Harnblasen-Beschwerden (Abkochung).  

Beschreibung
Der Vogelknöterich ist eine  einjährige,  krautige Pflanze. Die Wurzeln reichen in 25 bis 80 Zentimeter Tiefe. Die meist niederliegenden, seltener aufrechten  Stängel sind 5 bis 60 Zentimeter lang. Die  Laubblätter sind elliptisch-lanzettlich und gras- bis blaugrün. Die zerschlitzte Ochrea ist kürzer als die Internodien, silbrig-durchscheinend, gegen den Grund oft bräunlich und besitzt höchstens sechs unverzweigte  Blattadern. Die Blütezeit reicht meist von Mai bis Oktober (April bis November). Die Blütenäste sind bis zur Spitze beblättert. Die  Blüten sitzen einzeln oder zu zwei bis sechs in kleinen, blattachselständigen Gruppen. Die  Blütenhülle aus meist fünf Blütenhüllblättern ist grünlich mit weißem, rosafarbenem oder rötlichem Rand. Die drei Griffel sind sehr kurz. Die Blüten sind geruchlos, bilden keinen Nektar und werden daher kaum von Insekten besucht. Der Vogelknöterich ist hauptsächlich autogam. Die matt oder glänzenden, gerieften oder glatten  Nussfrüchte sind meist 2 bis 3 Millimeter lang und meist kaum länger als die Blütenhülle.




WASSERDOST

Der Wasserdost ist eine meiner Lieblings-Heilpflanzen. Denn er stärkt das Immunsystem, was bei allen Erkältungen und Grippe sehr hilfreich ist. Und Erkältungen sind ja nun wirklich sehr verbreitet. Wenn in meiner Familie jemand anfängt zu schniefen, bekommt er immer gleich eine ordentliche Portion Wasserdosttinktur. Meistens hilft das ganz gut.
Der Gewöhnliche Wasserdost, auch Kunigundenkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wasserdost innerhalb der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Abwehrschwäche,  Schnupfen, Heuschnupfen, Erkältungen, Grippe, Rekonvaleszenz, Leber, Galle, Milz, Eierstockentzündung, Ödeme, Geschwollene Füße, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name:
Eupatorium cannabinum
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
 Hemp Agrimony
volkstümliche Namen:
Kunigundenkraut, Wasserhanf
Verwendete Pflanzenteile:
das ganze Kraut
Inhaltsstoffe:
Eupatorin, Bitterstoffglykosid, Harz, Gerbstoffe, ätherisches Öl,  Pyrrolizidinalkaloide
Sammelzeit:
Juli bis September

Anwendung
Wasserdost wird seit langem als Heilpflanze verwendet. Er ist auch heute noch Bestandteil vieler pflanzlicher Arzneimittel. Der Wasserdost enthält: Eupatorin (ein zytotoxisches Flavon), Bitterstoffglykosid, Harz, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Polysaccharide, Pyrrolizidinalkaloide. Gerade aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide wird eine Anwendung neuerdings kritisch gesehen. Traditionell wird Eupatorium cannabinum bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, bei Fieber und bei grippalen Infekten eingesetzt. Die immunstimulierende Wirkung ist in erster Linie auf den Gehalt von immunstimulierenden Polysacchariden zurückzuführen.
Bei allen Erkältungen und Infektionen kann der Wasserdost zur Steigerung des Immunsystems eingesetzt werden. Zu diesem Zweck nimmt man ihn entweder als Tee, der als Kaltauszug bereitet werden sollte oder als Tinktur. Die beste Wirkung wird entfaltet, wenn man gleich zu Beginn der Erkältung mit der Wasserdostbehandlung anfängt. Außerdem habe ich gute Erfahrungen zur Linderung von Heuschnupfen gemacht. Da er auch die Leber reinigt und Milz und Galle anregt, wird er auch zur Blutreinigung eingesetzt. Dadurch wirkt er auch innerlich und äußerlich hilfreich bei Hautausschlägen. Bei Ödemen kann er helfen, weil er Niere und Blase anregt, das überflüssige Wasser auszuscheiden. In seiner Hauptwirkung (Immunsystem) erinnert er stark an den Sonnenhut mit dem Vorteil, daß er auch wild wächst und das ganze üppige Kraut verwendet werden kann.
Hinweis! Weil der Wasserdost Pyrrolizidinalkaloide enthält, steht er im Verdacht bei lang andauernder hoch dosierter Anwendung die Leber zu schädigen und eventuell Leberkrebs auszulösen.

Pflanzenbeschreibung
Der Wasserdost wird ca. 150 bis 300 cm groß und ist am leichtesten an seinen rauhen länglich-spitzen Blättern zu erkennen, die schräg nach oben stehen. Ab Juli blüht er zartrosa in büscheligen Trugdolden. Dies ist die beste Zeit zum Sammeln. Da die Blätter an Hanf erinnern, wird er auch Wasserhanf genannt. Er hat aber mit dem echten Hanf, botanisch gesehen, nichts zu tun. Ein anderer Name ist: Kunigundenkraut. Seine normale Heimat sind Auwälder, Flußufer und andere feuchte Stellen.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Wasserdost ist eine sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 175 Zentimetern erreicht. Der unverzweigte und reich beblätterte Stängel ist oft rötlich überlaufen. Seine gegenständig angeordneten Laubblätter sind handförmig fiederteilig mit drei bis sieben Fiedern. Die Blattränder sind lappig gezähnt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Der dichte,leicht gewölbte, schirmrispige Gesamtblütenstand enthält zahlreiche körbchenförmigen Teilblütenständen. Die stumpfen Hüllblätter sind dachziegelartig angeordnet. Der Körbchenboden besitzt keine  Spreublätter. Die Blütenkörbchen enthalten ausschließlich vier bis sechs Röhrenblüten. Die Röhrenblüten sind aus fünf rosafarbenen, seltener weißen Kronblättern verwachsenen. Aus der Blütenröhre ragen die zwei  Griffeläste weit heraus. Die fünfrippigen  Achänen sind 2 bis 3 Millimeter lang. Der  Pappus besteht aus vielen Borsten und ist 3 bis 5 Millimeter lang.

Anbau
Im Garten wächst er gut und unkompliziert, wenn man eine Pflanze aus der Natur in seinen Garten umsiedelt. Auffällig ist jedoch, daß die ersten zarten Blättchen erst Mitte April zu sehen sind, wenn die meisten anderen Pflanzen schon zwei Wochen lang zu sehen sind. Dann wächst er jedoch mit rasender Geschwindigkeit. Wenn er sich an einem Platz erstmal richtig eingelebt hat, wird er bis zu 3 m hoch und richtig wuchtig. Eigentlich braucht er viel Wasser und einen eher halbschattigen Platz. Bei uns lässt er sich aber auch von seinem trockenen Sonnenplatz nicht vom jährlichen Wuchern abhalten. Wenn es ganz trocken ist, gieße ich ihn aber ein bisschen. In größeren Töpfen (ab 30 cm) müsste der Anbau auch auf dem Balkon möglich sein, wenn man keinen Garten hat.



BACHBLÜTEN
Man übertreibt, man überschlägt sich, man will dem anderen unbedingt eine Idee verkaufen und dient damit seiner Sache nicht (31 Vervain)
- Diese Menschen übertreiben, sie überschlagen sich, sie wollen den anderen unbedingt eine Idee verkaufen und dienen deren Sache nicht
- Mit der dementsprechender Bachblüte übertreiben sie kaum mehr


BACHBLÜTEN
Man hat Probleme mit befehlen und gehorchen (32 Vine)
- Diese Menschen haben Probleme mit befehlen und dem gehorchen
- Mit der dementsprechender Bachblüte haben sie keine Probleme mit befehlen und gehorchen


ERNÄHRUNG
Einteilung der Vitamine
Vitamine unterteilt man nach ihrer Löslichkeit.
Fettlösliche Vitamine: A, D, E, K. Nur mit Fett verwertbar.
Wasserlösliche Vitamine: C, B 1, B 2, B 6, B 12, Biotin, Niacin, Folsäure, Pantothensäure, H. Leicht auslaugbar.


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