Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.07.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juli > 02.07.18-08.07.18


FARN

Farn ist eine der ältesten Pflanzen der Erde. In Urzeiten (Karbon: Vor ca. 350 Mill. Jahren) wurde der Farn so groß, wie heutzutage die Bäume. In schattigen Ecken "entrollt" er sich im Frühjahr spiralig und gibt dann mit seinen großen fiedrigen Blättern dem Wald bzw. der Schattenstelle den typischen Flair. Früher wurde der Farn als heilige Pflanze für allerlei magische Zwecke eingesetzt. In der Medizin ist sein bekanntestes Einsatzgebiet die Vertreibung von Würmern. Da der Farn leicht giftig ist, sollte man jedoch von Selbstversuchen mit selbstzubereiteten Mitteln Abstand nehmen. Äußerlich angewendet ist der Farn ungiftig und wird als Tinktur gerne bei Rheuma, Krämpfen und anderen Schmerzen eingesetzt.
Die Farne sind eine Gruppe von  Gefäßsporenpflanzen, die die Schwestergruppe der Samenpflanzen bilden. Die Farne umfassen alle Gefäßsporenpflanzen exklusive der Bärlapppflanzen. Somit zählen zu ihnen die  Schachtelhalme, die Gabelblattgewächse, die Natternzungengewächse, die Marattiaceae und die Echten Farne. Sie werden häufig als Monilophyten bezeichnet, die Bezeichnungen Monilophyta oder Moniloformopses sind jedoch keine gültigen Taxonbezeichnungen. Es gibt weltweit rund 12.000 Arten, die meisten davon in den immerfeuchten Tropen. In Europa sind etwa 171 Arten, in Mitteleuropa etwa 101 Arten beheimatet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Würmer (Achtung giftig!), Äußerlich (z.B. als Tinktur aus der Wurzel): Rheuma, Gicht, Nervenschmerzen, Wadenkrämpfe, Krampfadern, krampfhafte  Kopfschmerzen, Äußerlich (z.B. als Kissen mit Blättern): Rheuma, Gicht
wissenschaftlicher Name:
Aspidium filix-mas
Pflanzenfamilie:
Wurmfarngewächse = Dryopteridaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel für Tinktur, Blätter für Kissen
Inhaltsstoffe:
Filmaron, Filicin, Phloroglucin, ätherische Öle
Sammelzeit:
Blätter: Hochsommer, Wurzel: Spätsommer

Merkmale

Die Farne besitzen alle Merkmale der Gefäßsporenpflanzen. Sie haben eine besondere Form der Gefäßbündel: Das Proto xylem ist auf bestimmte Lappen des Xylemstrangs beschränkt. Daher kommt auch der Name Monilophyta: Lateinisch moniliformis bedeutet „halsbandförmig".



GERSTE

Die Gerste ist eine Pflanzenart aus der  Gattung der Gersten innerhalb der Familie der Süßgräser. Sie ist eine der wichtigsten Getreide-Arten. Sie wurde vor ca. 10.000 Jahren im Gebiet des  Fruchtbaren Halbmondes von der Wildgerste gewonnen und  domestiziert.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Geschwüre, Gliederschmerzen, Insektenstiche, Magenprobleme
wissenschaftlicher Name:
Hordeum vulgare
Pflanzenfamilie:
Süßgräser = Poaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
Juli und August

Beschreibung
Gerste ist ein einjähriges Gras, das Wuchshöhen von 0,7 bis 1,2 m erreicht. Die Pflanze ist glatt und unbehaart. Der Halm ist aufrecht. Die wechselständig und zweizeilig angeordneten Laubblätter sind einfach und parallelnervig. Die flache  Blattspreite weist eine Länge von 9 bis 25 cm und eine Breite von 0,6 bis 2 cm auf. Die wichtigsten morphologischen Erkennungsmerkmale sind die zwei langen, unbewimperten Blattöhrchen der Blattscheide, die den Halm vollständig umschließt. Das schmale und leicht gezähnte  Blatthäutchen ist 1 bis 2 mm lang. Das  Tausendkorngewicht liegt bei 35–50 Gramm. Der  ährige Blütenstand besitzt eine flexible, also nicht zerbrechliche Rhachis, darin unterscheidet sie sich von den anderen Hordeum-Arten. Die in Reihen stehenden, ungestielten Ährchen sind alle gleich und  fertil. Die Ährchen enthalten meist nur eine  Blüte, selten zwei. Die Hüllspelze ist  lineal-lanzettlich. Die  Grannen sind 8 bis 15 cm lang. Der ährige Fruchtstand mit langen Grannen ist im reifen Zustand geneigt bis hängend. Botanisch betrachtet sind die Körner Karyopsen, also einsamige Schließfrüchte. Gerste wird anhand der unterschiedlichen Ähren in zwei- und mehrzeilige Formen unterschieden. Die zweizeiligen Formen entwickeln pro Ansatzstelle nur ein Korn, das voll und kräftig ausgeprägt ist. Bei den mehrzeiligen Formen treten drei Körner pro Ansatzstelle auf, die sich schwächer entwickeln. Zweizeilige Gerstensorten (überwiegend Sommergerste) enthalten besonders viel Stärke und wenig Protein. Sie finden vorwiegend bei der  Bierherstellung als  Braugerste Verwendung (Malz) und werden zu Gerstengraupen verarbeitet. Vier- und sechszeilige Gerstensorten sind überwiegend Wintergerstensorten, die (im Gegensatz zu dem im Frühjahr ausgesäten Sommergetreide) im Herbst gesät werden und eine Vernalisation zum Schossen benötigen. Durch die längere Vegetationsphase und die effektive Nutzung der Winterfeuchtigkeit sind die Erträge höher und die Nährstoffe günstig für die Verwendung als Futtergerste. Neuere Wintergerstensorten mit hohen Gehalten an Protein und Ballaststoffen werden nur für die menschliche Ernährung angebaut.



BACHBLÜTEN
Ich habe Selbstmordgedanken (Cherry Plum)
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Diese Menschen haben deren öftere Selbstmordgedanken
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Selbstmordgedanken besiegen


BACHBLÜTEN
Man gerät immer wieder in die gleichen Schwierigkeiten, führt die gleichen Auseinandersetzungen, baut die gleichen Unfälle usw. (Chestnut Bud)
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Diese Menschen geraten immer wieder in die gleichen Schwierigkeiten, führen die gleichen
 Auseinandersetzungen, bauen immer wieder die gleichen Unfälle und vieles mehr
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das ganze überwinden


ERNÄHRUNG
Nahrungsaufbereitung – Nahrung – Medizin  
Besondere Bedeutung kommt gekochter Nahrung zu, da sie der Körper leichter, aufnehmen kann. Rohkost wird als diätetische Maßnahme primär als Beilage wie Salat gegessen. Jede Mahlzeit sollte als sechs grundsätzliche Geschmacksrichtungen, Rasas (süß, sauer, salzig, bitter, scharf, herb) enthalten, vegetarische Kost wird bevorzugt.
Die ayurvedische Küche lebt von Gewürzen und Kräutern, die das Essen nicht nur schmackhaft, machen, sondern auch den Verdauungsvorgang unterstützen.


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