Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 03.06.19-09.06.19


PARAKRESSE

Die Parakresse ist eine schöne Pflanze mit leuchtend gelben Blüten und einem roten Zentrum. Darüber hinaus hat diese Pflanze einen ungewöhnlichen Effekt, wenn man die frischen Blätter oder Blüten kaut. Im Mund fühlt es sich an, als ob man ein Brausepulver gegessen hätte, ein schneller Wechsel zwischen süß, sauer und salzig, der Speichelfluss wird gesteigert und die Zunge und der Mundraum werden leicht betäubt. Nach ein paar Minuten lässt die Wirkung nach. Die Parakresse ist Gemüse und Heilpflanze.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Adstingens, Anästhetikum, Antiphlogistikum
Heilwirkung:
antibakteriell, antiviral, betäubend, entzündungshemmend, immunstärkend, speichelflußfördernd
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Abwehrschwäche, Blutparasiten, Borreliose, Candida Albicans, Gicht, Insekten, Malaria, Mundschleimhautentzündung, Pilzinfektionen, Rheuma, Zahnfleischentzündung, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name: Spilanthes oleracea L., Acmella oleracea
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
eyeball plant, paracress, toothache plant
volkstümlicher Name:
Husarenknopf, Jambú, Parakresse, Parakressenkraut, Parákresse, Prickelknöpfe
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Cerotinsäure, Fette, Gerbstoffe, Harze, Phytosterol, Scharfstoffe, Spilanthen, Spilanthol
Sammelzeit:
Freiland: Juni bis Oktober, Topf: das ganze Jahr

Anwendung
Der Geschmack ist ungewohnt, es erinnert an Brausepulver ohne die Süße. Kurz nach dem Kauen von frischen Blättern oder den Blüten hat man ein prickelndes säuerliches Gefühl im Mund, die Speichelproduktion wird stark gesteigert. Für einige Minuten ist der Mundraum leicht betäubt. In einigen Regionen wird dieser Effekt genutzt um extrem scharfe Speisen (Chili/Pepperoni) essen zu können. Die Pflanze wird auch in der Homöopathie eingesetzt.
Salat
Blüten und geschnittene Blätter in normale Salate geben. Stärkt das Immunsystem und hilft bei Entzündungen im Mund und Rachen.

Breiumschlag
Ein frischer Brei aus den Blättern auf schmerzende Stellen (z.B. bei Rheuma/Gicht) legen, hilft auch bei Pilzinfektionen.

Blätter kauen
Frische Blätter oder Blüten kauen, hilft gegen Entzündungen um Mundraum.

Geschichtliches
Die Parakresse ist eine Kulturpflanze, die in Südamerika vermutlich aus Acmella alba (Peru) gezüchtet wurde. Andere sehen die Heimat in Madagaskar. In vielen Gegenden wird noch heute der Salat, scharfe Speisen und Gemüsegerichte mit der Parakresse ergänzt. Wegen des erstaunlichen Effekts beim Genuss der rohen Blätter findet diese Pflanze in den letzten Jahren auch in Europa viele Freunde. Oft als Partyspass in Salaten.

Pflanzenbeschreibung
Die Parakresse ist eine Kulturpflanze und in Südamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt an sonnigen und warmen Standorten. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Blätter sind oval und etwa 5cm lang. Die rotbraunen Blüten erscheinen zwischen Mai und Oktober. Mit zunehmender Reife werden die Blütenstände länger und gelb, dabei behalten diese noch einige Zeit eine rote Mitte, die zum Schluss verschwindet. Die Blütenstände haben einen Durchmesser von 1 cm und werden bis zu 2-3 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Die eigene Aufzucht aus Samen ist schwierig. Aussaat im Frühling auf nährstoffreichen Boden, den Boden feucht halten. Die Pflanze verträgt keinen Frost, die Temperatur sollte immer über 10°C liegen. Am besten in Tontöpfen kultivieren, im Sommer auf Balkon oder Terrasse und im Winter ins Zimmer oder Wintergarten, so hält die Pflanze länger. Nur sehr wenig düngen. Die Parakresse ist bei Schnecken und Raupen sehr beliebt.

Sammeltipps
Die Blätter und Blüten können über einen längeren Zeitraum geerntet werden. Man verwendet die frischen Blätter und Blüten. Man kann die Blätter und Blüten auch an einem warmen und luftigen Ort trocknen.




RAINKOHL

Der Rainkohl ist eine Wildpflanze, die besonders gerne in der Nähe der Menschen wächst, und obwohl sie über einen Meter hoch werden kann, wird sie meistens übersehen. Seine kleinen, gelben Blüten erheben sich in die Luft als würden sie schweben. Dabei kann man die jungen, üppigen Blätter, die vor allem in Bodennähe wachsen, als Wildsalat oder Gemüse essen. Zerquetscht kann man die Blätter zur Linderung auf Hautentzündungen oder Schnittwunden legen. Als Tee hilft der Rainkohl gegen Lymphknotenschwellungen und Verstopfung.
Der Gemeine Rainkohl, auch Gewöhnlicher Rainkohl oder einfach Rainkohl genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Lapsana innerhalb der Familie der  Korbblütler. Sie ist eine alte Nahrungs- und Heilpflanze.

Steckbrief
Heilwirkung:
Drüsenschwellung, Verstopfung, Schnittwunden, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Lampsana communis
englischer Name:
Nipplewort
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Die jungen Blätter des Rainkohls (April bis Juni) sind essbar und können zu Salat, Spinat, Omelett, Rührei oder Quiches dazugegeben werden. Später werden die Pflanzenteile zu faserig.
Das Kraut wurde früher auf Wunden gelegt. Der frische Milchsaft sollte die Heilung von Schnittwunden beschleunigen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Beim Gemeinen Rainkohl handelt es sich um eine  ein-, selten zweijährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 100 cm erreicht, meist jedoch etwa 50 cm. Der Rainkohl führt  Milchsaft. Die unteren Laubblätter sind  leierförmig gefiedert, wobei die seitlichen Fiederblätter klein sind und das Endfiederblättchen sehr groß. Bei den oberen Blättern verschwinden die seitlichen Fiederblättchen dann ganz. Der Blattrand ist gewellt oder buchtig gezähnt.
Generative Merkmale
In einem lockeren rispigen Blütenstand sind mehrere körbchenförmige Teilblütenstände angeordnet. Die Körbchenhülle besteht aus einer Reihe von elastischen Hüllblättern, die reif fast aufrecht stehen und eventuell noch zwei oder drei sehr kleine Außenhüllblätter Spreublätter fehlen. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von etwa 1cm auf und enthalten nur relativ wenige (acht bis 15) Zungenblüten. Die  zygomorphen, gelben Zungenblüten sind am vorderen Ende gestutzt mit fünf kleinen Zähnchen. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Blüten öffnen sich nur am Vormittag. Ist das Wetter bewölkt, dann bleiben sie den ganzen Tag geschlossen. Die etwa 20-rippigen Achäne besitzt keinen  Pappus.



BACHBLÜTEN
Man tut alles, um in Höchstform zu kommen und zu bleiben, Selbstdisziplin wird groß geschrieben (27 Rock Water)
- Diese Menschen tun alles um in Höchstform zu kommen und auch zu bleiben, die Selbstdisziplin wird groß geschrieben
- Mit der dementsprechender Bachblüte tun sie kaum mehr, dass sie in Höchstform zu bleiben  


BACHBLÜTEN
Man nimmt viele Impulse auf, hüpft gedanklich hin und her, wie ein Grashüpfer (28 Scleranthus)
- Diese Menschen nehmen sehr viele Impulse auf, hüpfen gedanklich hin und her, wie ein Grashüpfer
- Mit der dementsprechender Bachblüte nehmen sie zwar viele Impulse auf, hüpfen jedoch gedanklich nicht mehr hin und her


ERNÄHRUNG
Uneingeschränkte empfohlene Lebensmittel
Getreide: Dinkel, da „leicht verdaulich und heilend", Weizen nur aus vollem Korn und zum Backen
Obst: Brombeere, Fruchtmispel, Kornelkirsche (alte Kirschsorte), Quitte, Zitrone
Gemüse: Bohnen, Brennnessel, Fenchel, Kastanie, Kichererbsen, Kürbis, Pastinaken
Fisch: Barsch, Wels
Fleisch: Geflügel, Hirsch, Reh, Schaf, Ziege
Getränke: Bier, Wein, Fenchelkraut, Hagebuttentee


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