Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 04.06.18-10.06.18


VERBENA  
   

Die Zitronenverbena ist die südamerikanische Schwester des heimischen Eisenkrautes. Allerdings sieht die Verbena ziemlich anders aus und riecht auch stark zitronig, ganz anders als ihr Verwandter. Deshalb wird sie auch häufig "Zitronenverbene" genannt. Man kann die Verbene ähnlich einsetzen wie das Eisenkraut, sie eignet sich aber auch sehr gut als wohlschmeckender Haustee für den reinen Genuss. Im Sommer kann Verbenentee wohltuend erfrischend sein.
Die Verbenen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Eisenkrautgewächse. Die nur noch etwa 74 Arten sind fast weltweit verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Erkältung, Nervosität
Heilwirkung: aktivierend, antibakteriell, appetitanregend, ausgleichend, belebend, beruhigend, entspannend, erfrischend, harntreibend, konzentrationsfördernd, krampflösend, menstruationsfördernd, milchbildend, motivierend, stärkend, stoffwechselanregend, tonisierend, verdauungsfördernd, wehenfördernd
Anwendungsbereiche: Akne, Augenringe, Bindegewebsschwäche, Blähungen, Bronchitis, Depressionen, Fieber, Husten, Insektenstiche, Katarrhe der oberen Luftwege, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Magenschwäche, Migräne, Muskelschmerzen, Nervöse Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit, Schwindel, Übelkeit, Unruhe, Verdauungsschwäche, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Verbena triphylla, Lippia citriodora, Aloysia triphyl-la
Pflanzenfamilie: Eisenkrautgewächse = Verbenaceae
englischer Name: Verbena
andere Namen: Eisenkraut, Zitronen-Verbene, Citronelle, Punschkraut, Ver-bene, Verbenenkraut, Verveine, Vervaine, Zitronenduftstrauch, Zitronenkraut, Zitronenstrauch, Zitronenblatt, Zitronenverbena
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl: Citral, Neral, Geranial, Geraniol, Limonen, Lina-lool, Nerol; Flavonoide
Sammelzeit: Sommer

Anwendung
Sorten einiger Arten und Hybriden werden als Zierpflanzen verwendet. Zudem können sie als Geschmacksverstärker in Tee eingesetzt werden.
Die Verbene hört auf zahlreiche Namen, einige davon sehr unterschiedlich, wie beispielsweise Zitronenstrauch oder Eisenkraut. Mit all diesen Namen ist die gleiche Pflanze genannt. Eisenkraut und Verbena sind aber auch die Namen einer mitteleuropäischen Heilpflanze, die der Zitronenverbene nur in wenigen Eigenschaften ähnelt. Das kann zunächst etwas verwirrend sein. Man kann die beiden Pflanzen aber leicht daran unterscheiden, das nur die Zitronenverbene aus Südamerika ein intensives Zitronenaroma hat. Die heimische Verbena schmeckt einfach bitter. Außerdem ist die heimische Verbene als Pflanze deutlich kleiner als die Zitronenverbena. Hier auf dieser Seite geht es um die südamerikanische Verbena mit Zitronenduft. Verbena kann man wahlweise als Tee oder als ätherisches Öl anwenden. Auch in der Küche wird die Verbene eingesetzt. Die häufigste Art, Verbena anzuwenden ist der Kräutertee.
Tee
Für einen Verbenatee übergießt man ein bis zwei Teelöffel frische oder ge-trocknete Verbenablätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Verbenatee in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Verbenatee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Lang-zeitwirkungen verhindert und die erwünschte Verbenawirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Verbene eignet sich auch sehr gut als Bestandteil in Mischtees. Sie verbessert den Geschmack der Teemischungen, sodass sie frisch und leicht zitronig schmecken.
Kaltauszug als Erfrischungsgetränk
Als reines Erfrischungsgetränk kann man die Verbene als Kaltauszug zubereiten. Am besten eignen sich dazu frische Verbeneblätter, man kann aber auch getrocknete nehmen. Dazu gibt man zwei Teelöffel frische oder getrocknete Verbeneblätter zusammen mit einer Zitronenscheibe in eine Karaffe mit kaltem Wasser. Diese Mischung lässt man über Nacht im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Tag erhält man ein erfrischendes Kaltgetränk. Je nach Wunsch kann man das Verbenegetränk süßen oder nicht.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Verbene ist leider relativ teuer, was zunächst erstaunt, weil die Verbenebätter so intensiv duften, dass man denkt, man könnte jede Menge ätherisches Öl daraus gewinnen. Das ist aber offenbar nicht der Fall. Man kann das ätherische Öl in Duftlampen verdampfen, um die Raumluft zu erfrischen. Man kann es auch in Pflanzenöl träufeln als Körper- und Massageöl, z.B. 10 Tropfen auf 100ml Pflanzenöl. Auch selbstgemachte Cremes und Salben kann das ätherische Verbeneöl mit seinem Duft bereichern.
Badezusatz
In manchen Badezusätzen ist ätherisches Verbeneöl enthalten. Ein solches Bad entspannt und belebt zugleich. Man wird also ruhig, ohne müde zu werden und man wird belebt, aber bleibt gelassen.
Kräutersäckchen
Mit Verbeneblättern in ein Stoffsäckchen eingenäht kann man einen Raum, einen Kleiderschrank oder ein Bett für längere Zeit mit frischem Zitronenduft versorgen. Ein solches Duftsäckchen hat eine milde Wirkung gegen Insekten und wirkt sowohl belebend als auch entspannend, ähnlich wie die Duftlampe oder ein Verbenebad.
Verbena in der Küche
Die frischen Blätter der Verbene können sehr gut in der Küche verwendet werden. Obstsalate und andere fruchtige Süßspeisen erhalten dadurch eine gewisse Zitronenwürze. Auch in salzigen Salaten oder Gemüsegerichten machen sich Verbeneblätter sehr gut. Man kann die Verbene auch mit gebratenem Fleisch versuchen.

Wirkung
Die wichtigsten Wirkungen der Verbene scheinen zunächst widersprüchlich, denn sie aktiviert und beruhigt zugleich. Doch diese beiden Wirkungen ergän-zen sich in der Praxis wunderbar. Wer gestresst ist, will zwar entspannen, aber nicht unbedingt müde werden. Wer sich schlapp fühlt, will belebt werden, aber nicht in Hektik ausbrechen. So sorgt die Verbene für ein angenehmes Wohlgefühl. Abends kann sie sogar beim Einschlafen helfen, weil sie nicht aufputscht, sondern nur sanft wirkt. Außerdem stärkt die Verbene den Stoffwechsel und hilft bei der Verdauung. Krankheitserreger werden bekämpft, Krämpfe gelindert, aber Wehen gestärkt.
Nebenwirkung
Zu viel oder zu intensiver Genuss der Zitronenverbene kann auf den Magen schlagen und Übelkeit verursachen. Das ätherische Öl kann die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Wenn man helle Haut hat, sollte man sich im Sommer nicht mit einer verbenereichen Creme einreiben, wenn man in die Sonne geht.
Gegenanzeigen
Weil Verbena menstruationsfördernd und wehenfördernd wirkt, sollte man sie nicht in der Schwangerschaft anwenden, zumindest nicht in größeren Mengen. Nur zur Unterstützung der Geburt ist die Verbene dann wieder geeignet.

Achtung! Keine Verbene in der Schwangerschaft!

Anwendungsgebiete
Verbene kann man für viele Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden einset-zen.
Innerlich
Als Tee getrunken kann man Verbene bei Müdigkeit oder auch Nervosität einsetzen. Ein nervöses Herz wird beruhigt, bei Depressionen und Lustlosigkeit wird die Lebensenergie verstärkt. Auch Spannungskopfschmerzen und Migräne werden verringert. Ein gereizter Magen fühlt sich wieder wohler mit Verbenetee, außer wenn man zu viel davon trinkt. Auch Verstopfung lässt nach, weil die Verbena die Verdauung anregt. Bei Erkältung fühlt man sich gestärkt und gesundet schneller, wenn man Verbene-Tee trinkt. Man kann auch andere Erkältungskräuter mit der Verbene mischen, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Zusammen mit Hirtentäschelkraut kann man Verbene bei der Geburt trinken. Die Verbene verstärkt die Wehen, wirkt aber zugleich krampflösend, sodass die Wehen leichter zu ertragen sind. Mit ihrem frischen Duft hilft Verbene außerdem, die mühsamen Stunden der Geburt besser durchzuhalten.
Äußerlich
Pflanzenöl vermischt mit ätherischem Verbenaöl kann man für Fußmassagen oder Sportmassagen benutzen. Die Muskeln werden besser durchblutet und entspannen sich. In eine leichte Tagescreme eingearbeitet, kann Verbeneöl bei Akne und fette Haut helfen. In einer Bodylotion hilft Verbenaöl die Bindegewebe zu stärken.

Magische Anwendung
Die Verbene soll gegen schlechte Träume schützen, wenn man ihren Saft trinkt oder sich einen Zweig um den Hals hängt. Auch als Liebesmittel soll sich die Verbena eignen, sowohl in Liebestränken als auch umgehängt, um potentielle Partner anzulocken. Zusammen mit anderen magischen Pflanzen wirkt die Verbena verstärkend. Wenn man sie zur Räucherung verwendet oder in der Duftlampe, soll Verbene den Raum und die Atmosphäre reinigen - eine durchaus vernünftige Annahme, wenn man die Wirkung ihrer ätherischen Öle bedenkt.

Geschichtliches
Ursprünglich stammt die Verbene aus dem Süden Südamerikas, wo sie schon seit sehr langer Zeit als Heilpflanze und Teekraut verwendet wurde. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Verbene in Europa eingeführt, und 1784 wurde die Zitronenverbene erstmals wissenschaftlich als Art beschrieben. Kurz nach ihrer Einführung in Europa war die Verbene eine beliebte Zierpflanze in europäischen Gärten. Inzwischen sieht man sie jedoch nur noch selten in Gärten, und wenn, dann sind es Liebhaber ihres zitronigen Aromas, die sie kultivieren. Als erfrischende Pflanze für den Haustee ist die Verbene sehr beliebt und wird außerdem als Heilpflanze gern verwendet. Auch als Duftöl wird sie gerne benutzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Verbena ist in Südamerika in Argentien, Uruguay und Chile heimisch. Sie wird jedoch auch in Südeuropa angebaut, weil sie dort gut gedeiht. Sie wächst bevorzugt auch nährstoffreichem Sandboden und liebt volle Sonne und einen geschützten Standort. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 3 Meter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst zunächst neue Stängel aus, aber auch die verholzten Stängel vom Vorjahr wachsen weiter. An den Stängeln entspringen ab Mai die länglichen Blätter, die zu dritt quirlig wachsen, also immer drei auf gleicher Höhe rund um den Stängel. Die ausgewachsenen Blätter sind ein wenig rau und duften stark zitronig. Sie haben einen leicht gezackten Rand. Ab August erscheinen an der Spitze der Stängel die kleinen, weißen Blüten. Sie haben jeweils vier winzige Blütenblätter. Zahlreiche dieser Blüten bilden zusammen eine lockere Ähre.
Vegetative Merkmale
Verbenaarten sind meist einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher bis Sträucher. Die meisten Arten verströmen einen angenehm würzigen Duft. Die jungen Stängel sind vierkantig. Die kreuzgegenständig, selten wirtelig angeordneten Laubblätter sind einfach. Die Blattränder sind gezähnt. Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale

Die einfachen oder zusammengesetzten, ährigen, rispigen oder zymösen Blütenstände stehen meist end-, selten seitenständig und enthalten Hochblätter. Die zwittrigen Blüten sind vier- bis fünfzählig und zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die vier bis fünf Kelchblätter sind röhrig verwachsen. Die vier- bis fünfrippige, gerade oder gebogene Kelchröhre endet in vier oder fünf ungleichen Kelchzähnen. Der Kelch ist bei Fruchtreife nicht vergrößert. Die fünf Kronblätter sind verwachsen. Die Oberlippe besteht aus zwei und die Unterlippe aus drei Kronblättern. Es ist nur ein Kreis mit vier Staubblättern vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind verwachsen, sie sind durch eine falsche Scheidewand zu einem vierlappigen, vierkammerigen, oberständigen Fruchtknoten gegliedert mit einer Samenanlage je Kammer. Der Griffel endet in einer ungleich zweilappigen Narbe. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten. Die Zerfallfrucht zerfällt in vier längliche, kantige Nüsschen.

Anbautipps
In Mitteleuropa kann man die Verbene am besten im Kübel anpflanzen, weil sie nur bedingt winterhart ist. Man kann sie entweder aus Samen anziehen, über Stecklinge vermehren oder fertige Pflanzen kaufen. Als dauerhaftes Gefäß braucht man einen sehr großen Kübel, weil die Verbena sehr stattlich (3m hoch) werden kann, wenn sie sich wohl fühlt. Die Pflanzen sollten ausreichend gegossen werden, vertragen aber keine Staunässe. Wenn man sie im Winter nicht in einen Wintergarten o.ä. stellen kann, dann schneidet man die Zweige zurück und deckt sie ab. Dann wird sie an einen möglichst geschützten Platz gestellt. So kann sie mit etwas Glück kurze Phasen mit bis zu -15°C überstehen. Bei längeren Frostperioden kann man den Kübel vorübergehend in den Keller stellen.

Sammeltipps
Für Heilzwecke und Haustee werden vor allem die Blätter der Verbena geerntet. Man kann aber auch die Blüten verwenden. Die Blätter werden vor und während der Blütezeit geerntet. Dazu kann man entweder einzelne Blätter abpflücken, wenn man nur sehr wenig Pflanzenmaterial braucht. Oder man schneidet einen ganzen Trieb ab, bzw. dessen obere Hälfte. Wenn man direkt über einem Blattpaar abschneidet, verzweigt sich die nachwachsende Pflanze und sie wird buschiger und üppiger. Die Blätter und evtl. Blüten werden scho-nend und möglichst zügig im Halbschatten getrocknet.


WALDREBE t    

Manch ein europäischer Wald wird durch die Waldrebe in einen exotisch wirkenden Dschungel verwandelt. Denn die Waldrebe ist eine echte Liane. Ihre Früchte werden von weißer Wolle umgeben, sodass die von der Rebe umwucherten Bäume aussehen, wie in Wattebällchen gehüllt. In der Heilkunde spielt die Waldrebe keine sehr große Rolle, denn sie ist im rohen Zustand leicht giftig und ihre Heilwirkungen sind nicht besonders ausgeprägt. Die Waldrebe wird jedoch in der Homöopathie eingesetzt und spielt als Bachblüte Clematis eine wichtige Rolle und ist sogar Bestandteil der Notfalltropfen.
Die Waldreben, auch Klematis genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse. Die etwa 300 Arten sind überwiegend in den  gemäßigten Gebieten Eurasien und der  Neuen Welt verbreitet. Viele Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten verwendet. Der volkstümliche Name für im deutschen Sprachraum heimische Arten „Judenstrick" stammt von „ Jutenstrick".

Steckbrief
Heilwirkung:
Achtung hautreizend! Scheidenentzündung, Schmerzen, Juckreiz, Homöopathisch (ab D2): Hautausschlag, Hautjucken, Drüsenschwellung, Nervenschmerzen, Rheuma, Lymphgefäßentzündung, Prostataentzündung, Brustentzündung
wissenschaftlicher Name:
Clematis vitalba
Pflanzenfamilie:
Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name:
Clematis
volkstümlicher Name:
Clematis, Klematis, Echte Waldrebe, Gemeine Waldrebe, Weiße Waldrebe, Greisenbart, Niele, Lian, Liasch, Lüln, Lün, Ulischwidn
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel, Stängel
Inhaltsstoffe:
Campesterol, Anemonin, Kaffeesäure, Protoanemonin, Trime-thylamin
Sammelzeit:
Blätter: Sommer, Wurzeln: Herbst

Anwendung
Die frische Pflanze ist roh leicht giftig und hautreizend. Gekocht oder getrocknet verliert sich die Giftigkeit. Dennoch sollte man die Pflanze sicherheitshalber nur äußerlich oder in homöopathischer Verdünnung anwenden. Äußerlich als Waschung oder Einreibung hilft eine Abkochung der Wurzeln und Stängel bei Juckreiz und Hautausschläge. Die Hauptanwendung der Waldrebe ist jedoch in der Homöopathie. Dort wird sie bei Hautproblemen, rheumatischen und neuralgischen Schmerzen eingesetzt. Auch bei Problemen der männlichen Harnorgane kann man sie verwenden. Gebräuchlich sind vor allem niedrige Potenzen. Als Bachblüte Clematis unterstützt die Waldrebe bei Verträumtheit und geistiger Abwesenheit.

Pflanzenbeschreibung
Die gemeine Waldrebe ist eine Lianenart, die in mitteleuropäischen Wäldern heimisch ist. In manchen Gegenden ist sie sogar recht verbreitet und kann lokal fast zur Plage werden. In Gärten wird liebevoll die Klematis kultiviert, eine großblütige Verwandte. Die gemeine Waldrebe wächst jedoch wild und die Blüten erinnern nicht sehr stark an ihre botanische Schwester. Die Pflanze wird bis zu 15m lang und rankt sich an Bäumen und anderen Rankmöglichkeiten hoch. Die Blätter sind eiförmig-lanzettlich. Die weißen Blüten blühen von Juli bis September. Sie haben nach hinten rund gebogene Blütenblätter und ein ganzes Büschel kugelförmig abstehende Fäden. Zur Zeit der Samenreife im Herbst bis Winter bilden sich aus den Blüten wollige Buschel. Die Pflanzen sehen dann über und über wollig aus. Die Ranken kann man zum Körbeflechten verwenden. Die Clematisarten sind in vielen  morphologischen Merkmalen sehr unterschiedlich. Durch Züchtung wurden besonders die Blüten stark verändert, in Farbe der Blüten und Umwandlung von Staminodien zu dekorativen kronblattähnlichen Blütenblättern, so dass die Wirkung von vielen statt ursprünglich vier Blütenhüllblättern entsteht.
Erscheinungsbild und Blätter
Waldreben sind hauptsächlich verholzende, manchmal ausdauernde, krautige Kletterpflanzen, selten auch nicht kletternde, ausdauernde, krautige Pflanzen oder selbständig aufrecht wachsende Halbsträucher bis  Sträucher; als Ausnahmen gibt es einjährige Arten. Die mittel- und starkwüchsigen Lianen erreichen Wuchshöhen von 2 bis 6 Metern. Sie sind immergrün oder laubabwerfend. Manche Arten bilden lange  Rhizome. Die meist gegenständig, selten in Bündeln oder wechselständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel kann sehr kurz bis relativ lang sein. Oft sind der Blattstiel und/oder die -rhachis rankenähnlich umgebildet. Die Blattspreite ist einfach oder gefiedert. Die Spreite der Blätter oder Blättchen ist fiedernervig und kann je nach Art sehr unterschiedlich geformt sein. Der Rand der Blätter oder Blättchen kann glatt oder gezähnt sein.
Generative Merkmle
Meist ist ein langer Blütenstandschaft vorhanden. Die Blüten stehen selten einzeln, meist in end- oder achselständigen, zymösen oder rispigen Blütenständen. Unter den Blüten stehen meist zwei blatt- bis schuppenförmigen Hochblätter, manchmal fehlen sie; sie umhüllen nie die Blüten. Die radiärsymmetrischen  Blüten sind zwittrig oder funktionell männlich. Die Waldreben sind gekennzeichnet durch ihre bei Naturformen meist vier oder fünf, selten bis acht, freien, 6 bis 60 Millimeter langen kronblattartigen Kelchblätter, die ausgebreitet bis aufrecht sind und von lineal über verkehrt-eiförmig bis eiförmig geformt. Kronblätter fehlen. Die Farben der Kelchblätter bei Naturformen reichen von gelb bis grün, von weiß über cremefarben bis blau oder von rot über rosa-farben bis violett. Es sind viele freie Staubblätter vorhanden. Sie sind entweder alle  fertil, oder ein Teil der äußeren Staubblätter ist zu länglichen oder kronblattartigen Staminodien umgewandelt. Die Staubfäden sind fadenförmig bis verbreitert. Es sind meist viele (5 bis 150) freie oberständige  Fruchtblätterorhanden, die meist flaumig bis zottig behaart sind und nur eine hängende Samenanlage enthalten. Die behaarten Griffel enden in einer erkennbaren Narbe und verlängern sich meist bis zur Fruchtreife. Die meist mehr oder weniger zusammengedrückten, einsamigen Nussfrüchte besitzen einen meist 1,2 bis 11 cm langen, geraden oder gekrümmten, kahlen bis federartigen, schnabelartig verlängerten Griffel. Es stehen meist viele Früchte zusammen.


BACHBLÜTEN
Ich bin erschöpft (22 Oak)
-
Diese Menschen sind sehr oft erschöpft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die Erschöpfung besiegen


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich elend (23 Olive)
-
Diese Menschen fühlen sich elendig
-
Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Gefühl ablegen


ERNÄHRUNG
Ernährungsempfehlung für Mittags/Mittagessen
Hier steht die Stützung der „Mitte", die Funktion von Magen- und Milz-Pankreas-Energie im Vordergrund. Das Mittagessen sollte deshalb reichlich und warm.


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