Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 05.06.17-11.06.17


HAMAMELIS

Die Hamamelis, auch virginische Zaubernuss genannt, fällt besonders im Spätwinter auf. Sie öffnet ihre gelben Büschelblüten nämlich schon im Januar oder Februar, wenn andere Pflanzen noch tief in der Winterruhe liegen. Rinde und Blätter der Hamamelis wirken besonders stark zusammenziehend und entzündungshemmend. Daher wird sie häufig zur Wundbehandlung eingesetzt. Hamamelis ist Bestandteil zahlreicher Cremes und Salben.
Zaubernuss (Hamamelis) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Zaubernussgewächse. Die Gattung Hamamelis besitzt ein disjunktes Areal; von den nur fünf Arten kommen drei im östlichen Nordamerika und zwei im östlichen  Asien vor.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautentzündungen
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Afterjucken, Analfissuren, Analekzem, Blutungen, Dammriss, Dammschnitt, Diarrhoe, Durchfall, Ekzeme, Gebärmuttervorfall, Gebärmutterrückbildung nach einer Geburt, Geschwollene Füße, Hämorrhoiden, Hautjucken, Juckreiz, Kopfschuppen, Krampfadern, Mundschleimhautentzündung,  Neurodermitis, Rachenentzündung, Seborrhoisches Ekzem, Trockene Haut, Unreine Haut, Venenentzündung, Verbrennungen, Verletzungen, Windeldermatitis, Wunden, Wunde Babyhaut, Wunder Babypo, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name: Hamamelis virginiana
Pflanzenfamilie:
Zaubernussgewächse = Hamamelidaceae
englischer Name:
Witch Hazel
volkstümlicher Name:
Virginische Zaubernuss, Amerikanische Zaubernuss, Hamamelis, Hexenhasel, Hopfenhainbuche, Virginia-Zaubernuss, Wünschelru-te, Zauberhasel, Zauberhaselnuss, Zaubernuss
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Blätter
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Gerbsäure, Hamamelin, Hamamelitannin, Quercetol, Chinasäure, Kaempferol, Ellagitannin, Gallussäure, Flavonoide, Phenol, Ätherische Öle
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Zaubernuss-Arten und -Sorten samt Hybriden werden in den gemäßigten Gebieten als Zierpflanzen verwendet. Die Zaubernuss-Arten wachsen langsam, sollen einzeln stehen und möglichst selten zurückgeschnitten werden. Sie blühen in der kalten Jahreszeit, zumeist zwischen Dezember und Februar und gehören damit zu den wenigen Arten, die in diesen Wintermonaten blühen. Die  Virginische Zaubernuss wird wirtschaftlich intensiv als Heilpflanze genutzt. Die gewonnenen Arzneidrogen weisen eine blutstillende, entzündungshemmende, adstringierende und Juckreiz stillende Wirkung auf. Nach Kommission E ist eine Anwendung bei leichten Hautverletzungen, lokalen Entzündungen der Haut und Schleimhäute, Hämorrhoiden und Varikose sinnvoll. In der Volksmedizin erfolgt eine Gabe auch innerlich bei Durchfallerkrankungen.
Hamamelis wird vorwiegend äußerlich bei Hautprobleme angewendet. Man kann Hamamelis-Tee aber auch innerlich bei Durchfall und andere Schleimhautentzündungen des Verdauungstraktes trinken.
Tee
Für einen Hamamelis- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Hamamelis-Blätter oder Rinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Oder man wäscht die entzündeten Hautpartien mit diesem Tee, badet sie darin oder legt einem Umschlag damit an.
Kompresse
Man kann eine Kompresse in den Hamamelistee eintauchen und als Umschlag auf die betroffenen Hautbereiche legen. Die Kompresse befestigt man mit einem Verband und lässt sie mindestens zwei Stunden einwirken. Wenn man eine besonders intensive Wirkung erzielen will, lässt man die Hamamelis-Kompresse über Nacht einwirken.
Bäder
Verdünnten Hamamelistee kann man für Teilbäder verwenden. Die entzündeten Hautpartien werden für etwa 20 Minuten in das Bad getaucht. Zur Behandlung von Hämorrhoiden eignet sich beispielsweise ein Sitzbad. Für entzündete Füße bereitet man ein Hamamelis-Fußbad zu.
Tinktur
Um eine Hamamelis- Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Hamamelisblätter oder Hamamelisringe in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Oder man wendet die Tinktur äußerlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Hamamelis-Wasser
Hamamelis-Wasser ist ein sogenanntes Hydrolat. Es wird häufig als Cremezutat für die Hobby-Salbenküche angeboten. Solch ein Hamamelis-Wasser ist durchaus gut geeignet, um daraus Cremes herzustellen. Die Wirkung von Hamameliswasser ist jedoch deutlich milder und schwächer als die Wirkung einer Hamamelistinktur.
Hamamelis-Salbe und -Creme
Besonders häufig wird Hamamelis in Form von Creme oder Salbe eingesetzt. Im Handel gibt es zahlreiche Hamamelis-Cremes. Man kann Hamameliscreme auch selber anrühren. Dafür verwendet man Hamamelis-Tinktur oder Tee als Wasserphase in Cremerezepten. Man kann auch einen Hamamelis-Ölauszug für Cremes verwenden.

Geschichte

Die Heilkraft des Hamamelis-Strauches wird schon seit langer Zeit von den Ureinwohnern Nordamerikas hoch geschätzt. Sie setzten Rinde und Blätter der Hamamelis bei Hautleiden und Durchfall ein. Gegabelte Zweige wurden als Wünschelrute verwendet, unter anderem zum Aufspüren von Wasseradern. In Europa ist die Hamamelis noch nicht so lange bekannt und wird daher auch noch nicht so lange als Heilpflanze verwendet. Heutzutage ist die adstringierende Wirkung der Hamamelis sogar durch wissenschaftliche Studien belegt. Daher wird die Hamamelis auch in der offiziellen Phytotherapie verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blätter
Hamamelis-Arten wachsen als sommergrüne Sträucher und kleine  Bäume. Die sternhaarige  Rinde junger Zweige ist grau bis graubraun. Die Knospen sind kahl. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die etwas ledrigen oder häutigen Blattspreiten besitzen immer eine schiefe Spreitenbasis und sind buchtig, oder besitzen einen gezähnten Blattrand. Wenn die großen, hinfälligen  Nebenblätter abfallen, hinterlassen sie deutliche, kleine Blattnarben.
Blütenstände und Blüten
Die Hamamelis virginiana blüht im Herbst. Die anderen Hamamelis-Arten und -Sorten blühen im Winter meistens vor dem Blattaustrieb. Die seitenständigen, kopfigen Blütenstände enthalten nur drei bis vier Blüten. Die Blüten duften oft angenehm in einem weiten Umkreis, dabei reichen die Angaben von schwach duftend bei Hamamelis virginiana bis deutlich duftend bei Hamamelis vernalis. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier eiförmigen Kelchblätter sind behaart. Die bandförmigen  Blütenkronblätter (Petalen) sind grünlich, gelb, orange oder rot. In jeder Blüte sind vier fertile Staubblätter vorhanden, die nur kurze Staubfäden und eiförmige Staubbeutel besitzen. Es sind auch immer vier schuppenartige  Staminodien vorhanden, die Nektar produzieren. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem halbunterständigen Fruchtknoten verwachsen. Jedes der zwei Fruchtknotenfächer enthält nur eine  Samenanlage. Der Griffel ist sehr kurz.
Früchte und Samen
Die sich zweiklappig öffnenden, holzigen  Kapselfrüchte enthalten jeweils nur zwei schwarze Samen. Die Kapselfrüchte öffnen sich explosionsartig und schleudern die Samen etwa 10 Meter weit fort. Die schwarzen, harten, ellipsoiden Samen besitzen ein fleischiges  Endosperm.
Der Hamamelis-Strauch ist in Nordamerika heimisch. Dort wächst er vor allem an der Ostküste. In Gärten wird Hamamelis aber auch in Europa angepflanzt. Hamamelis braucht einen sonnigen oder halbschattigen Standort und bevorzugt leichten und sandigen Boden. Der langsam wachsende Strauch wird bis zu 5 Meter hoch. Bis er das erste Mal Blüten trägt, muss der Hamamelis-Strauch 6 Jahre alt werden. Die Rinde der Zweige ist graubraun bis grau. Die Blätter sind buchtig und am Rande gezähnt. Sie sitzen auf kurzen Stielen. Die große Besonderheit der Hamamelis ist seine Blüte, die mitten im Winter statt-findet. Die Blüten erscheinen zwischen Dezember und Februar. Dadurch bringen sie etwas Farbe in den sonst so grauen Winter. Auch die Form der Blüten ist ungewöhnlich. Sie bestehen aus zahlreichen gekrümmten Streifen, die wie Büschel aus dem Blütenzentrum wachsen. Meistens sind die Blüten gelb. Das Zentrum der Blüten ist häufig rostrot. Dort kann man auch die Vierzähligkeit der Blüten erkennen. Zwischen August und September werden die Samen reif. Sie sind schwarz und werden von den Samenkapseln bis zu 10 Meter weit geschleudert.

Anbautipps
Die Hamamelis ist eine schöne Pflanze für den Garten. Vor allem im Winter bringt sie etwas leuchtende Farbe in das triste Wintergrau. Da die Anzucht aus Samen sehr schwierig ist und über ein Jahr lang dauert, kauft man sich am besten fertige kleine Hamamelis-Pflanzen. Der langsam wachsende Strauch braucht lockeren und gut drainierten Sandboden, der aber ausreichend befeuchtet wird. Der Boden sollte eher leicht sauer sein und nicht allzu viel Kalk enthalten. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Da Hamamelis extrem winterhart ist und bis zu -35°C aushält, kann man sie auch in kalten Gegenden anpflanzen. Die Hamamelis-Pflanze wird in den Boden gepflanzt und gut angegossen. Dann braucht sie nur noch bei starker Trockenheit gegossen werden. Am besten schneidet man die Zweige nicht, denn anschließend wachsen die neuen Zweige meistens eher unschön nach. Erst wenn die Hamamelis sechs Jahre alt ist, beginnt sie erstmals zu blühen.

Sammeltipps
Die meisten Hamamelis-Sträucher stehen in Gärten oder Parks und dürfen daher nicht ohne weiteres beerntet werden. Wenn ein Hamamelis-Strauch einmal beschnitten wird, kann man um die abgeschnittenen Zweige bitten. Im eigenen Garten kann man mit dem Hamamelisstrauch natürlich machen, was man will. Die Zweige werden von der Rinde befreit und an einem warmen, trockenen Platz getrocknet. Das Sammeln der Blätter ist einfacher, doch auch hier braucht man die Erlaubnis des Strauchbesitzers. Die abgesammelten Blätter legt man locker in eine Kiste, in der sie genügend trockene Luft bekommen und gut trocknen können. Man kann auch die frisch gesammelten Pflanzenteile gleich in Korn ansetzen, um eine Tinktur zuzubereiten.




PARAKRESSE


Die Parakresse ist eine schöne Pflanze mit leuchtend gelben Blüten und einem roten Zentrum. Darüber hinaus hat diese Pflanze einen ungewöhnlichen Effekt, wenn man die frischen Blätter oder Blüten kaut. Im Mund fühlt es sich an, als ob man ein Brausepulver gegessen hätte, ein schneller Wechsel zwischen süß, sauer und salzig, der Speichelfluss wird gesteigert und die Zunge und der Mundraum werden leicht betäubt. Nach ein paar Minuten lässt die Wirkung nach. Die Parakresse ist Gemüse und Heilpflanze.
Mit Jambú wird in  Nordbrasilien die Pflanzenart Acmella oleracea bezeichnet. Irreführend ist die zuweilen verwendete deutsche Bezeichnung „Parákresse", die eine Zugehörigkeit zur Familie der  Kreuzblütengewächse suggeriert. A. oleracea ist nur aus Kultur bekannt, als Heimat wird  Peru vermutet. Sie wird im  Englischen wegen ihrer schmerzbetäubenden Wirkung toothache plant (Zahnweh-Pflanze) genannt, wegen der Form der Blütenköpfchen findet sich auch die Bezeichnung eyeball plant (Augapfel-Pflanze). Ebenfalls der Form der Blütenköpfchen wegen wird sie, wie einige andere Pflanzenarten, im Deutschen „Husarenknopf" genannt. Andere volkstümliche Namen sind „Parakressekraut" und „Prickelknopf". In Großhandelsmärkten kann man die Blütenköpfe als Sechuan-Buttons kaufen. Sie haben allerdings eine geringe Haltbarkeit. Zumindest zwei weitere Arten der Gattung Acmella werden ebenfalls als „Jambú" bezeichnet, haben aber keine größere Bedeutung für den kommer-ziellen Anbau.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Adstingens, Anästhetikum, Antiphlogistikum
Heilwirkung:
antibakteriell, antiviral, betäubend, entzündungshemmend, immunstärkend, speichelflußfördernd
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Abwehrschwäche, Blutparasiten, Borreliose, Candida Albicans, Gicht, Insekten, Malaria, Mundschleimhautentzündung, Pilzinfektionen, Rheuma, Zahnfleischentzündung, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Spilanthes oleracea L., Acmella oleracea
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
eyeball plant, paracress, toothache plant
volkstümlicher Name:
Husarenknopf, Jambú, Parakresse, Parakressenkraut, Parákresse, Prickelknöpfe
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Cerotinsäure, Fette, Gerbstoffe, Harze, Phytosterol, Scharfstoffe, Spilanthen, Spilanthol
Sammelzeit:
Freiland: Juni bis Oktober, Topf: das ganze Jahr

Anwendung
Gekochte Jambú-Blätter werden im Norden  Brasiliens für verschiedene traditionelle Gerichte verwendet, vor allem in Verbindung mit Tucupí, z. B. Pato no Tucupí, oder die Suppe Tacacá, eine Brühe aus Tucupí, mit eingesalzenen Garnelen, Jambú und Goma (zu einer geleeartigen Masse verrührte Maniokstärke), beides kulinarische Spezialitäten in der Region  Belém. Jambú-Blätter erzeugen ein für den europäischen Gaumen ungewohntes „prickelndes", leicht betäubendes Gefühl an der Zungenspitze. Jambú-Blättern wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben; antibakterielle Effekte konnten allerdings nicht nachgewiesen werden. Die Pflanzen werden in der Volksheilkunde bei Rheuma, Gicht, Zahnfleischentzündungen und Hautpilz eingesetzt. Wenn die Blätter roh zerkaut werden, beginnt es nach wenigen Sekunden auf der Zunge zu prickeln ähnlich der Wirkung von  Brausepulver, wobei sich ein aromatischer Kräutergeschmack ausbreitet.
Der Geschmack ist ungewohnt, es erinnert an Brausepulver ohne die Süße. Kurz nach dem Kauen von frischen Blättern oder den Blüten hat man ein prickelndes säuerliches Gefühl im Mund, die Speichelproduktion wird stark gesteigert. Für einige Minuten ist der Mundraum leicht betäubt. In einigen Regionen wird dieser Effekt genutzt um extrem scharfe Speisen (Chili/Peperoni) essen zu können. Die Pflanze wird auch in der Homöopathie eingesetzt.
Salat
Blüten und geschnittene Blätter in normale Salate geben. Stärkt das Immunsystem und hilft bei Entzündungen im Mund und Rachen.
Breiumschlag
Ein frischer Brei aus den Blättern auf schmerzende Stellen (z.B. bei Rhe-ma/Gicht) legen, hilft auch bei Pilzinfektionen.
Blätter kauen
Frische Blätter oder Blüten kauen, hilft gegen Entzündungen um Mundraum.

Geschichtliches
Die Parakresse ist eine Kulturpflanze, die in Südamerika vermutlich aus Acmella alba (Peru) gezüchtet wurde. Andere sehen die Heimat in Madagaskar. In vielen Gegenden wird noch heute der Salat, scharfe Speisen und Gemüsegerichte mit der Parakresse ergänzt. Wegen des erstaunlichen Effekts beim Genuss der rohen Blätter findet diese Pflanze in den letzten Jahren auch in Europa viele Freunde. Oft als Partyspass in Salaten.

Pflanzenbeschreibung
Acmella oleracea ist eine einjährige, krautige Pflanze. Die Laubblätter sind einfach und haben einen gekerbten Blattrand. Es werden körbchenförmige  Blütenstände gebildet. Die Früchte sind  Achänen. Diese Art ist sehr frostempfindlich.
Die Parakresse ist eine Kulturpflanze und in Südamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt an sonnigen und warmen Standorten. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch. Die Blätter sind oval und etwa 5 cm lang. Die rotbraunen Blüten erscheinen zwischen Mai und Oktober. Mit zunehmender Reife werden die Blütenstände länger und gelb, dabei behalten diese noch einige Zeit eine rote Mitte, die zum Schluss verschwindet. Die Blütenstände haben einen Durchmesser von 1 cm und werden bis zu 2-3cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Die eigene Aufzucht aus Samen ist schwierig. Aussaat im Frühling auf nährstoffreichen Boden, den Boden feucht halten. Die Pflanze verträgt keinen Frost, die Temperatur sollte immer über 10°C liegen. Am besten in Tontöpfen kultivieren, im Sommer auf Balkon oder Terrasse und im Winter ins Zimmer oder Wintergarten, so hält die Pflanze länger. Nur sehr wenig düngen. Die Parakresse ist bei Schnecken und Raupen sehr beliebt.

Sammeltipps
Die Blätter und Blüten können über einen längeren Zeitraum geerntet werden. Man verwendet die frischen Blätter und Blüten. Man kann die Blätter und Blüten auch an einem warmen und luftigen Ort trocknen.



BACHBLÜTEN
Man ist völlig ausgelaugt und abgerackert, klagt aber nie (22 Oak)
-
Diese Menschen sind komplett ausgelaugt und fühlen sich abgerackert, klagen jedoch nie darüber
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihre Kräfte mehr einteilen und fühlen sich nicht oder nur
 kaum ausgelaugt und abgerackert


BACHBLÜTEN
Man verdächtigt andere leicht (15 Holly)
-
Diese Menschen verdächtigen ihre Mitmenschen sehr leicht, wenn irgendetwas ist
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden ihre Verdächtigungen kleiner bzw. verschwinden


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