Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 03.04.17-09.04.17


isländisch Moos  
   
Cetraria islandica – auch Isländisches Moos, Islandmoos, Irisches Moos (nicht zu verwechseln mit Irisch Moos), Lichen Islandicus, Blutlungenmoos, Fiebermoos, Hirschhornflechte oder Graupen (österr.) – ist eine polsterförmig wachsende Strauchflechte.
Das isländische Moos ist eigentlich gar kein Moos, sondern eine Flechte, aber der Name hat sich inzwischen so sehr eingebürgert, dass er wohl dauerhaft bestehen bleiben wird. Die niedrig wachsende Pflanze verzweigt sich geweihartig, was ihr auch den Namen Hirschhornflechte eingebracht hat. Die Pflanze wächst nicht nur auf Island, sondern auch in anderen Mittelgebirgen und sogar im Flachland, bevorzugt in Heidegebieten. Der wichtigste Inhaltss
toff des isländischen Mooses ist der Schleim, der sich als Tee eingenommen schützend um Schleimhäute legt und dadurch Reizhusten und Entzündungen der Atemwege lindern kann. Auch Reizzustände der Verdauungsorgane können durch das isländische Moos Linderung erfahren. Außerdem wirkt das isländische Moos stärkend und fördert den Appetit. Daher wurde es früher häufig gegen Tuberkulose eingesetzt.

Steckbrief

Heilwirkung:
antibakteriell, blutbildend, blutstillend, schleimlösend, tonisierend, Appetitlosigkeit, Husten, Bronchitis, Reizhusten, Katarrhe der oberen Luftwege, Lungenentzündung, Halsentzündung, Heiserkeit, Magenschleimhautentzündungen, Verdauungsschwäche, Darmentzündung, Verstopfung, Blasenentzündung, Blasensteine, Nierenschwäche, Erschöpfungs- und Schwächezustände, Nervosität, Muttermilch bildend, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Lichen islandicus
englischer Name:
Moss Icelandic
volkstümliche Namen:
Berggraupen, Blutlungenmoss, Brockenmoss, Fie-bermoss, Hirschhornflechte, Isländische Flechte, Matzegge, Raspel, Reniterflechte, Purgiermoos
Verwendete Pflanzenteile:
Moos
Inhaltsstoffe:
Cetrarin, Fumarsäure, Eisen, Schleim, Vitamine, ätherische Öle
Sammelzeit:
April bis August

Inhaltsstoffe und Wirkungen

Als therapeutisch wirksame Bestandteile enthält Isländisch Moos Bitterstoffe, Flechtensäuren, Iod, Schleimstoffe (Lichenin) und die Vitamin A, B1 und B12. Es wirkt reizlindernd und stärkend auf die Schleimhäute im Mund und Rachen, auch bei Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut wird es verwendet. Weiter wirkt es gegen Brechreiz, ist appetitsteigernd, belebend und kräftigend (tonisierend). Den Flechtensäuren wird leicht antibakterielle Wirkung nachgesagt. Bei hartnäckiger Akne kann eine Therapie mit Isländisch Moos ver-sucht werden.

Isländisches Moos in der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Die erste bekannte Beschreibung findet sich unter der Bezeichnung Muscus islandicus catharticus in einem Arzneimittelverzeichnis, der Kopenhagener Taxe von 1672. In der Phytotherapie findet der ganze oder zerkleinerte Thallus Verwendung. Die Droge enthält Schleimstoffe und bitter schmeckende Flechtensäuren. Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der EU hat im November 2014 Lichen islandicus als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Die zugelassenen Anwendungsgebiete umfassen die Linderung von trockenem Husten und Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie temporäre Appetitlosigkeit. Als Hustentee wird Lichen islandicus pur oder gemischt eingesetzt. Die Flechte wird im Spätsommer und Herbst bei trockener Witterung gesammelt. Zu den Sammelgebieten zählen Skandinavien, der Balkan sowie Russland. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schonen, sollte das Kraut langsam an einem abgedunkelten Ort trocknen.

Beschreibung

Die Flechte wird 4 bis 12 Zentimeter hoch, ihre einzelnen Triebe verzweigen sich geweihartig, sind starr, schuppig und oft rinnig verbogen, auf der Oberseite braungrün, auf der Unterseite weiß-grün gefärbt. Die 3 bis 6 Millimeter flachen Bänder sind am Rand regelmäßig gezähnt. Je nach Lichtexposition lagern die Flechten unterschiedliche Mengen eines braunen Pigments ein, das als Sonnenschutz dient. Flechten der Hochgebirge sind daher dunkelbraun bis schwarzbraun gefärbt.




Kirsche       

Die Sauerkirsche oder Weichselkirsche, in Altbayern, Österreich und der Schweiz oft kurz Weichsel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Sie wird als Obstbaum genutzt.
Leckere Kirschen kennt fast jeder, sind sie doch ein süßes Symbol des Hoch-sommers. Die schönste Zeit des Frühlings wird durch die zauberhaften Kirschblüten eingeläutet, die in Japan ganze Volksscharen in die Parks locken. Kirschen sind nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund und regen den Stoffwechsel an. Dass aber auch die Stiele der Kirschen eine Heilwirkung haben, denn sie können Husten lindern, weiß kaum jemand. Wenn man das zum ersten Mal erfährt, muss man unwillkürlich an die zahlreichen Kirschstiele denken, die man im Laufe seines Lebens achtlos fortgeworfen hat.

Steckbrief

Heilwirkung:
adstringierend, blutbildend, harntreibend, Husten, Fieber, Durchfall, Ödeme, Nervosität
wissenschaftlicher Name:
Cerasus vulgaris, Prunus cerasus, Cerasus avium, Prunus avium
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Cherry
volkstümliche Namen:
Vogelkirsche, Süßkirsche, Sauerkirsche, Weichselkirsche, Morellen
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Kerne, Stiele
Inhaltsstoffe:
Alantoin, Amygdalin, Asparagin, Vitamin C, Cyanidin, Methylsalicylat
Sammelzeit:
Juni und Juli

Anwendung

Kirschen

Die häufigste Anwendung der Teile des Kirschbaums ist natürlich das Essen der Früchte. Sie enthalten Vitamine und sekundäre Pflanzenwirkstoffe, aber nur wenig Fett und Eiweiß, was sie als Diätfrucht geeignet macht. Der Genuss der Früchte regt Verdauung und Harnorgane an und stärkt den Stoffwechsel.
Herz- oder Magenkranke können die Kirschen als Kompott essen, dann sind sie leichter verdaulich und es kommt auch nicht zu Blähungen, die das Zwerchfell nach oben drücken könnten.
Kirschstiele

Die Stiele der Kirschen helfen, als Tee zubereitet, gegen hartnäckigen Husten. Der Schleim in den Atmungsorganen wird gelöst und kann leichtert abgehustet werden. Außerdem kann man Kirschstiel-Tee gegen Blutarmut verwenden.
Kirschkerne

Die getrockneten Kerne der Kirschen kann man mahlen und zusammen mit Wein einnehmen. Sie stehen in dem Ruf, Nieren- und Blasengries lösen zu können.
Harz

Das Harz, das nach dem Beschneiden von Kirschbäumen ausfließt, kann man in Wein einlegen oder als Tinktur zubereiten. Man kann diese Zubereitungen gegen chronischen Husten einnehmen.

Pflanzenbeschreibung

Die Sauerkirsche kann als Busch, Strauch oder Baum wachsen und erreicht Wuchshöhen von 1 bis zu 10 Metern. Als Baum weist sie eine lockere, rundliche Krone auf. Ihre Äste sind abstehend und hängen oft über. Die Rinde ist rötlichbraun, glänzend und hat große Lentizellen. Später entwickelt sich eine Ringelborke. Junge Zweige sind dünn und kahl. Die Langtriebe besitzen eine Endknospe. Kurztriebe entspringen gehäuft an den Enden der Langtriebe. Die Laubblätter sind 5 bis 12 cm lang, 4 bis 6 cm breit, elliptisch-eiförmig und meist zugespitzt; ihre Oberfläche ist glänzend und etwas lederig. Die Unterseite weist lediglich an den Nerven eine schwache Behaarung auf, der Blatt-rand ist fein und oft doppelt gesägt. In der Knospenlage sind die Blätter gefal-tet. Der Blattstiel ist 1–3 cm lang und kann Drüsen aufweisen. Die Blüten der Sauerkirsche sind zu zweien bis vieren in sitzenden Dolden angeordnet. Die Knospenschuppen bleiben bis nach dem Verblühen an den Dolden vorhanden. Die inneren Knospenschuppen sind aufrecht. Am Grund der Dolden befinden sich wenige, kleine Laubblätter. Die Blüten erscheinen zeitgleich mit den Blättern. Der Blütenstiel ist 2–4 cm lang, kahl und abstehend. Die Blüten haben einen Durchmesser von 2–2,5 cm. Der Blütenbecher ist breit glockenförmig und kahl. Die Kelchblätter sind kahl, bräunlich und in der Regel fein gezähnt. Die Kronblätter sind weiß, 10–13 mm lang, ganzrandig und fast kreisrund. Die ungefähr 20 gelben Staubblätter sind ein bisschen kürzer als die Kronblätter.
Die Steinfrucht der Sauerkirsche hat einen Durchmesser von 15 bis 20 mm und ist mehr oder weniger kugelig, geringfügig höher als breit, kahl, unbereift und hell- bis schwarzrot. Das Fruchtfleisch schmeckt säuerlich und ist rot gefärbt oder ungefärbt. Der Steinkern ist bis zu 10 mm lang, kugelig bis eiförmig, stumpf und glatt. Ihre Blütezeit reicht von April bis Mai.
Es gibt mehrere Arten von Kirschbäumen, die Sauerkirsche, die fast nur kultiviert vorkommt, die Süß- oder Vogelkirsche, deren wilde Form mit kleinen Früchten es immer noch in lichten Wäldern gibt und die als kultivierte Form in Gärten dicke, süße Früchte trägt. Kirschbäume werden bis zu 20m hoch. Je nach Gegend erscheinen die weißen Blüten im April oder Mai. Die Blüten haben fünf Blütenblätter und umhüllen oft die ganzen Zweige des Baumes mit duftigem Weiß. In Japan ist die Zeit der Kirschblüte ein wichtiges Volksfest und auch andernorts gilt die Kirschblüte als Beginn des Frühlings. Gegen Ende der Blütezeit entfalten sich auch immer mehr Blätter, die spitz-oval sind. Die Kirschen sind im Juni oder Juli reif und hängen hell- oder dunkelrot meist in Zweiergruppen von den Zweigen.



BACHBLÜTEN
Pflichttreu, zuverlässig, zäh (22 Oak)

- Diese Menschen sind sehr pflichttreu, sehr zuverlässig und auch ganz schön zäh
- Mit der dementsprechenden Bachblüte bleiben diese Eigenschaften jedoch nicht mehr so intensiv

BACHBLÜTEN
Wegen mentaler Spannung u.U. Zähneknirschen, Mahlen mit dem Unterkiefer, Spannungsgefühl um Stirn und Augen (35 (White Chestnut)

- Diese Menschen haben wegen mentaler Spannung eventuell Zähneknirschen, mahlen mit dem Unterkiefer oder haben
 
ein Spannungsgefühl um Stirn und Augen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können mentale Anspannungen sich lösen und diese Nebenerscheinungen
 
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