Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 04.03.19-10.03.19


MAHONIE
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In Europa wächst die Mahonie meist in Parkanlagen oder Gärten, kommt aber auch verwildert vor. Dass man die Mahonie auch nutzen kann, ist den meisten Menschen unbekannt. In Nordamerika, der Heimat der Mahonie, wird sie von den Indianern schon lange als Heilpflanze eingesetzt. Vor allem ihre Wirkung zur Stärkung und für das Verdauungssystem ist verbreitet. Aber sogar gegen Schuppenflechte soll die Mahonie wirken, wenn man sie als Salbe anwendet.
Die Gewöhnliche Mahonie oder Stechdornblättrige Mahonie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Mahonien innerhalb der Familie der Berberitzengewächse. Sie kommt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika und ist in  Europa verwildert anzutreffen. Sie wird als Ziergehölz in Parks und Gärten verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, kräftigend, Appetitlosigkeit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Verdauungsschwäche, Verstopfung, Darmentzündung, Galle treibend, Nierenschwäche, Augenkrankheiten, Rachenentzündung (zum Gurgeln), Schuppenflechte
wissenschaftlicher Name:
Mahonia aquifolium
englischer Name:
Blue Barberry
Pflanzenfamilie:
Berberitzengewächse = Berberidaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe:
Gerbsäure, Harz, Berberin, Palmatin, Vitamin C (Früchte)
Sammelzeit:
Wurzeln: Frühjahr und Spätherbst, Früchte: Herbst

Anwendung
Die Gewöhnliche Mahonie in den gemäßigten Gebieten fast weltweit als  Zier-pflanze in Parks und Gärten verwendet. Sie wächst sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Standorten. Mit verschiedenen  Berberitzen-Arten bildet die Gewöhnliche Mahonie verschiedene Arten der Hybridgattung Berberitzenmahonie (×Mahoberberis). Die Gewöhnliche Mahonie ist nicht ohne Weiteres zu verwerten, da die meisten Pflanzenteile giftig sind. Die  Wurzeln enthalten bis zu 1,5 %  Berberin sowie diverse weitere  Alkaloide. Der Alkaloid-Gehalt der Beeren liegt bei etwa 0,05 %; sie sind essbar und werden z. B. für die Herstellung von  Marmeladen und Fruchtweinen, sowie in der Mischung mit anderen säurearmen Fruchtarten als Farbkomponente verwendet. Die Beere hat einen Zuckeranteil von 9,8 g/100 g und Fruchtsäure von 4,87 g/100 ml. Des Weiteren enthält sie verschiedene Vitamine, u. a. Vitamin C und Mineralstoffe. In der Literatur finden sich Hinweise auf die medizinische Verwendung von Pflanzenextrakten, insbesondere des darin enthaltenen Berberins zur Bekämpfung von Haarschuppen und Schuppenflechte, möglicherweise auch  Akne. Der Extrakt aus Rinde und Wurzel wird in der traditionellen Literatur und in der Homöopathie bei  Hautausschlag empfohlen. Die Gewöhnliche Mahonie blüht schon zeitig im Frühjahr (ab März) und stellt damit eine frühe Nektar- und Pollentrachtfür  Bienen und  Hummeln dar. Die Gewöhnliche Mahonie kann zum Färben von Wolle,  Seide und  Baumwolle verwendet werden. Die Beeren färben blau-violett, die innere  Rinde und gelben Wurzeln gelb.
Die Mahonie wird traditionell bei den Ureinwohnern Nordamerikas als Heilpflanze eingesetzt. Die sauren Früchte sind ein sanftes aber wirksames Abführmittel. Sie sollten nicht im Übermaß genossen werden, weil sie in großen Mengen Brechduchfall verursachen können. In kleinen Mengen kann man die Früchte aber essen, wahlweise roh oder gekocht. Auch als Marmelade kann man sie zubereitet. Getrocknet kann man sie für die ganzjährige Nutzung aufheben. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C. Die Wurzel und die Wurzelrinde kann man als Tee gegen Verdauungsbeschwerden trinken. Solch ein Tee wirkt zudem kräftigend und stärkt die Nierenfunktion. Bei Halsschmerzen kann man Mahonientee zum Gurgeln nehmen. Auch bei Schuppenflechte wurden positive Wirkungen beobachtet, wenn man aus der Wurzelrinde der Mahonie eine Salbe zubereitet. Das Berberin der Mahonie soll sogar eine tumorbekämpfende Wirkung haben.
Achtung! In größeren Mengen kann man die Wurzel als giftig betrachten, weil sie Durchfälle auslösen kann.
Hinweis: Die Mahonie sollte nicht zusammen mit Süßholz angewandt werden, weil sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich kommt die Mahonie aus dem Westen Nordamerikas. In Europa wächst sie in Gärten und verwildert. Die Mahonie ist ein Strauch, der bis zu einen Meter hoch wird. Ihre glänzenden Blätter sind immergrün und haben kleine Stacheln an den Rändern. Die Form der Blätter erinnert an die  Stechpalme. Im Frühling blühen dichtstehende gelbe Blüten, die in Trauben stehen. Daraus reifen runde Beeren, die bläulich sind und bereift wie Pflaumen. Die Beeren schmecken sauer. In großen Mengen verursachen die Beeren Brechdurchfall.
Vegetative Merkmale
Die Gewöhnliche Mahonie wächst als selbstständig aufrechter, vielstämmiger, unbewehrter, immergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von bis etwa 1,8 Metern. Die lederharten, bis 30 Zentimeter langen  Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die Blättchen sind bis 8 Zentimeter lang und sitzen zu 5 bis 13 auf der Blattspindel. Sie sind oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits heller gefärbt, ihr Rand ist zum Teil stark gewellt und jederseits mit 10 bis 20 Stachelzähnen besetzt. Die Laubblätter sind im Winter manchmal tief bronzerot gefärbt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von März bis Juni. Die aufrechten, dichten, bis zu 8 Zentimeter hohen, traubigen  Blütenstände stehen zu dritt bis viert zusammen. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind dreizählig, gelb und manchmal rot überlaufen. Die drei  Kronblätter sind goldgelb. Wie auch bei anderen Berberitzengewächsen kann man bei der Gewöhnlichen Mahonie den seltenen Mechanismus von reizbaren  Staubblättern studieren, die etwa bei Berührung durch ein Insekt explosionsartig in Richtung Narbe schnellen und somit ihren Blütenstaub am Besucher festheften. Die Früchte reifen ab August. Die bei Reife purpur-schwarzen, bläulich bereiften  Beeren sind gut erbsengroß, kugelig und enthalten zwei bis fünf Samen. Die  Samen sind rotbraun. Die Beeren sind essbar und schmecken stark sauer; sie haben einen dunkelroten  Saft.




SCHMALBLÄTTRIGES WOLLGRAS

Das Schmalblättrige Wollgras ist eine häufige Moorpflanze, die in kühleren oder höheren Regionen zu finden ist. Im Sommer hat das Wollgras weiße wollige Büschel. Die wolligen Büschel wurden zu Kerzendochten geflochten. Die Pflanze ist kräftigend und hilft gegen Durchfall. Es gibt noch andere Wollgräser mit ähnlicher Nutzung und Wirkung.
Das Schmalblättrige Wollgras ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sauergrasgewächse. Sie ist eine kennzeichnende Art von Hoch- und Zwischenmooren. Die langen Blütenhüllfäden der Früchte bilden den bezeichnenden weißen Wollschopf der  Wollgräser.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall
Heilwirkung: adstringierend, kräftigend
Anwendungsbereiche: Diarrhö, Durchfall, Kräftigung
wissenschaftlicher Name: Eriophorum angustifolium Honck.
Pflanzenfamilie: Sauergräser = Cyperaceae
englischer Name: Common Cottongrass
volkstümlicher Name: Schmalblättriges Wollgras
Verwendete Pflanzenteile: junge Triebe, Wurzeln
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbsäure, Proteine
Sammelzeit: März-November

Anwendung
junge Triebe
Die jungen Triebe und Blätter befreit können roh gegessen werden, kräftigt und hilft bei Durchfall. Die jungen Triebe können auch in Öl angedünstet werden, diese geben ein kräftigendes Gemüse.
Wurzeln
Die geschälte Wurzeln können roh gegessen werden, hilft bei Durchfall. In Öl gedünstete geschälte Wurzeln kräftigen und stärken den Körper.

Geschichtliches
Die Menschen in der Nähe von Mooren und Sümpfen nutzten die Pflanze gegen Durchfall und zur Kräftigung. Die wolligen Büschel eignen sich wegen der Brüchigkeit nicht als Wollersatz, dafür aber um Kerzendochte herzustellen. Auch Kopfkissen wurden damit ausgestopft. Das Wollgras ist auch eine Warnpflanze, die auf besonders gefährliche Stellen in Mooren und Sümpfen hinweist. Heute wird das Wollgras in Gartenteichen als Zierpflanze kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 20 und 90 Zentimetern. Dieser Geophyt und Helophyt wächst lockerrasig und bildet Rhizome und lange Ausläufer– anders als beispielsweise das  Scheiden-Wollgras. Die aufrechten  Stängel haben einen runden Querschnitt und sind beblättert; oben sind sie glatt, graugrün rund oder stumpf dreikantig. Die Blattscheide des obersten Stängelblattes ist etwas aufgeblasen. Die seitlich rauen Blattspreiten sind linealisch, rinnig und verschmälern sich in eine lange dreikantige Spitze. Sie werden 2 bis 6 Millimeter breit und sind dunkelgrün gefärbt. Im Spätsommer sind diese oft rot bis kupferrot überlaufen. Die Blatthäutchen sind sehr kurz. Der  Blütenstand verfügt über meist zwei laub-blattartige Hüllblätter. Er besteht aus drei bis fünf, zuweilen bis zu acht sitzenden bis gestielten zuletzt über-hängenden Ährchen. Diese werden 10 bis 22 Millimeter lang und sind bis zu fünfzigblütig. Die Ährchenstiele sind glatt. Jede zwittrige  Blüte verfügt über je drei Staubfäden und  Narben. Die  Spelzen sind spitz, braun und hautrandig. Die Hüllfäden der Blütenhülle sind zahlreich. Sie verlängern sich nach der Blütezeit bis zu fünf Zentimeter, fallen später als Einheit mit den Früchten ab und bilden den für Wollgräser kennzeichnenden weißen Wollschopf. Ihre langen Blütenhüllfäden verbleiben nach der Reife an der Basis der  Karyopse (eine Sonderform der Nussfrucht) und bilden einen Flugapparat zur besseren Verbreitung der Samen in der Luft. Die Karyopse ist scharf dreikantig fast geflügelt, 2 bis 3 Millimeter lang und braun. Das Schmalblättrige Wollgras blüht von März bis Mai. Selten gibt es eine zweite Blütezeit im September.
Das Schmalblättrige Wollgras ist in Europa, Asien und Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt in kalkarmen kühlen Mooren und Sümpfen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Die Stiele sind rund und die Ährenstiele glatt. Im Frühling blüht das Wollgras. Im Sommer haben die Ährenstiele weiße wollige Büschel am Ende. Die Samen mit den werden mit dem Wind transportiert. Das Wollgras hat lange unterirdische Ausläufer.

Anbautipps
Das Wollgras kann direkt im Frühling an den Teichrand gesät werden, die Keimzeit beträgt bei 15°C etwa 1 Monat. Oder man pflanzt eine größeres Wurzelstück der Pflanze. Ist die Pflanze erstmal da, vermehrt sie sich schnell über die Wurzelausläufer. Das Wollgras mag keine kalkhaltige Umgebung und keinen Schatten.

Sammeltipps
Bei dem Sammeln in der Natur sollte man besonders darauf achten, dass die Pflanze gerne an besonders gefährlichen Stellen wächst.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich verkrampft (27 Rock Water)
- Diese Menschen sind sehr häufig nervös
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die nervöse Art abstreifen

BACHBLÜTEN
Ich bin leicht beeinflussbar (19 Larch)
- Diese Menschen sind leicht beeinflussbar
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen Sie sich kaum mehr beeinflussen

ERNÄHRUNG
Brot, Getreide und Beilagen
Brot, Brötchen, Körnermischungen, Getreideflocken, Müsli, sowie Beilagen wie Reis, Nudeln und Kartoffeln
- gezuckerte Cornflakes und andere so genannte Frühstückscerealien sowie alle stark gesüßten oder gerösteten Müslimischungen gehören nicht zur Gruppe der Getreideprodukte. Aufgrund des hohen Zucker- und z.T. auch Fettanteils werden sie als Süßigkeiten bei den "geduldeten Extras" eingeordnet.
- süße Schnitten und Müsliriegeln, die als Pausenbrotersatz beworben werden, sind keine geeigneten Brotmahlzeiten sondern Süßigkeiten. Fettreiche Kartoffelprodukte wie Pommes frites, Reibekuchen und Kroketten gehören sowohl zu den Fetten und Ölen. Es ist jedoch auch möglich, sie ähnlich wie Chips den Extras einzuordnen. Dagegen sind Pellkartoffeln, Folienkartoffeln und selbst zubereitetes Kartoffelpüree ideale Beilagen


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