Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 04.02.19-10.02.19


HOHES FINGERKRAUT

Das Hohe Fingerkraut ist ein schwefelgelb blühendes Fingerkraut, das gerne an Straßenböschungen und Magerwiesen wächst. Es ist in ganz Europa, großen Teilen von Asien und Nordamerika verbreitet, aber im Vergleich zu den anderen Fingerkräutern seltener zu finden. Von dem Hohen Fingerkraut gibt es mehrere Unterarten, sodass die Pflanze je nach Standort schon sehr unter-schiedlich aussehen kann. Als Heilpflanze spielt das Hohe Fingerkraut nur eine kleine Rolle, es wurde zur Wundbehandlung und gegen Durchfall eingesetzt.
Das Hohe Fingerkraut, auch Aufrechtes Fingerkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Fingerkräuter innerhalb der Familie der  Rosengewächse. Sie ist in  Eurasien und im nordwestlichen Afrika weitverbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Wunden
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, antidiarrhoisch, antiinflammatorische, antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, immunstimmulierend, stopfend
Anwendungsbereiche: Durchfall, Hautkrankheiten, Wunden, Zahnfleischentzündungen
wissenschaftlicher Name: Potentilla recta L.
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Rough-Fruited Cinquefoil, Sulphur Cinquefoil
volkstümlicher Name: Aufrechtes Fingerkraut, Hohes Fingerkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe: Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene
Sammelzeit: Blätter: Frühling, Sommer, Wurzel: Herbst
Nebenwirkungen: Narbenbildung

Anwendung
Tee
1TL Wurzeln mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Sobald der Tee lauwarm ist, ungesüßt trinken. Hilft bei Durchfall.
Mundspülung
Das Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum.
Umschlag
Ein Breiumschlag aus frischen zerquetschten Blättern hilf bei kleineren oder schwer heilenden Wunden und einigen Hautkrankheiten. Allerdings begünstigen die Inhaltsstoffe eine Narbenbildung.

Geschichtliches
Die verschiedenen Fingerkräuter wurden schon in der Antike und im Mittelalter als Heilpflanzen genutzt. Das Hohe Fingerkraut wurde seltener genutzt, da es in der Heilwirkung nicht so stark ist und viel seltener als ihre Schwestern ist. Der Samen diente in Notzeiten als Nahrungsmittel. Heute wird das Hohe Fingerkraut als Zierpflanze in Gärten kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Das Hohe Fingerkraut ist im mittleren und südöstlichen Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Wegen und auf Magerrasen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch. Stängel und Blätter sind behaart. Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 2 bis 9 cm lang. Die schwefel-gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und August an oben verzweigten Stielen. Die Blüten haben einen Durchmesser von 20-25 mm. Aus den Blüten entwickeln sich vom Spätsommer bis in den Spätherbst die Samen.
Erscheinungsbild und Blatt
Das Hohe Fingerkraut wächst als ausdauernden  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 80 Zentimetern. Der meist steif aufrechte Stängel ist beblättert und verzweigt sich im oberen Bereich. Der Stängel ist locker bis dicht abstehend langhaarig, dazwischen mit sehr kurzen Borstenhaaren sowie im oberen Teil drüsig behaart. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die gefingerte Blattspreite besitzt fünf bis sieben Blättchen. Die  Blättchen sind bei einer Länge von 3 bis 8 Zentimetern verkehrt-lanzettlich bis eiförmig und kräftig gesägte bis fast fiederspaltig. Die Blättchen sind mehr oder weniger dicht und lang behaart, aber nie filzig. Es sind  Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Es wird ein endständiger, reich- und lockerblütiger, rispiger  Blütenstand gebildet. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 20 bis 25 Millimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf Außenkelchblätter sind lanzettlich und 7 bis 8 Millimeter lang; sie vergrößern sich später auf 10 bis 12 Millimeter und sind etwas länger als die Kelchblätter. Die fünf  Kelchblätter sind dreieckig-eiförmig und spitz. Die fünf blassgelben bis goldgelben Kronblätter sind herzförmig. Meist werden mehr als 100 runzelige Früchtchen gebildet.

Anbautipps
Am besten im frühen Frühling (Kaltkeimer) in Töpfen aussäen und im nächsten Jahr in der frostfreien Zeit auspflanzen. Der Standort sollte halbschattig, besser sonnig sein. Die Pflanze mag einen trockenen Boden.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, zerkleinern und luftigem Ort trocknen.




JOHANNISBROT

Der Johannisbrotbaum wächst im Mittelmeerraum und Asien. Er trägt lange, braune Schoten, die süßlich schmecken. Die Schoten-Frucht wird auch Carob genannt. Sie wird gerne als Kakao- oder Kaffee-Ersatz verwendet. Die Samen der Schoten können als Verdickungsmittel benutzt werden. Sie haben aber auch Heilwirkungen. Sie können Sodbrennen lindern, Durchfall beheben, aber auch Verstopfung beheben.
Der Johannisbrotbaum bzw. in Österreich Bockshörndlbaum, auch Karubenbaum oder Karobbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Johannisbrotgewächse innerhalb der Familie der  Hülsenfrüchtler. Diese Art kommt im  Mittelmeerraum und  Vorderasien vor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Magenschwäche, Sodbrennen, Verstopfung, adstringierend, erweichend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Ceratonia siliqua
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
Nutzung der Frucht (Carob)
Das Fruchtfleisch, das sogenannte „Carob", ist anfangs weich und aromatisch-süß, wird später hart und ist dann lange haltbar. Das Wort stammt vom Arabischen „Charrūb“. Früher waren auch die Synonyme Bocks-horn und Soodbrot verbreitet. Im Monat September ist die Haupterntezeit, in der, wie mancherorts bei der Olivenernte, mit Stöcken gegen die Zweige geschlagen wird, damit die reifen Fruchtbündel mit dunkelroter, fast schwarzer Färbung zu Boden fallen. Das vorzeitige Abschlagen der Früchte ist notwendig, da diese sonst erst überreif vom Baum fallen und durch die oft zwischenzeitlich erfolgte rasche Feuchtigkeitsaufnahme sehr fäulnisanfällig wären. Der Einsatz von Vibrationsmaschinen ist nicht möglich, weil Stamm und Äste dick und damit unflexibel und bruchanfällig sind. Auch beim manuellen Abschlagen muss darauf geachtet werden, die neuen Blütenansätze nicht zu beschädigen. Die Erntekosten machen etwa ein Drittel der gesamten Produktionskosten aus. Der Ertrag liegt im jahrzehntelangen Mittel bei durchschnittlich rund 75kg je Baum. Jedoch sind Ernten von 100 bis 200 oder gar 250kg bei besonders kräftig und isoliert herangewachsenen Bäumen keine Seltenheit. Ein Arbeiter kann an einem Tag 250 bis 280kg Früchte ernten. Die nahrhafte Hülsenfrucht wird in ländlichen Gegenden frisch oder getrocknet verzehrt, zu Saft gepresst, zu  Sirup verarbeitet oder zu alkoholischen Getränken vergoren. Auch der  Kaftanhonig wird aus dem Johannisbrot gewonnen. Das Fruchtfleisch wird auch zu Carobpulver vermahlen, das  Kakaopulver ähnlich, aber nicht so bitter ist. Um hochwertiges Carob zu erhalten, werden wegen des häufig bitteren Geschmacks der Enden nur die Mittelteile der Hülsenfrüchte grob zerkleinert, geröstet und zu Johannisbrotmehl vermahlen.
Der Zuckergehalt und das spezielle fruchtigkaramellige Aroma des Pulvers erinnern geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carobpulver aber sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie  Koffein oder  Theobromin. Gut verschlossen ist es über mehrere Jahre haltbar. Der süße Geschmack kommt von den enthaltenen niedermolekularen Kohlenhydraten (Einfach- und Zweifachzucker). Außerdem sind 35 bis 45% hochmolekulare Kohlenhydrate (Stärke und Ballaststoffe), etwa 5% Eiweiß und etwa 3,5% Mineralstoffe sowie etwa 1% Fett enthalten. Das ballaststoffreiche, fettarme Pulver enthält Vitamin A, B, Calcium und  Eisen, wodurch es als diätetisches Lebensmittel und für Kinder geeignet ist. Dies sollte allerdings nicht überbewertet werden, da man normalerweise nur geringe Mengen verzehrt (Gewürz). Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die  Fettverbrennung anregen. Carobpulver kann Kakaopulver in allen Funktionen ersetzen. Es eignet sich für Marmorkuchen genauso wie für Mousse, Pudding oder Milchmixgetränke. Hauptsächlich in  Bio-Märkten ist ein  Nougat-ähnlicher Aufstrich erhältlich, der ca. 20 % Carobpulver enthält. Überwiegend wird Carob heute als Tierfutter verwertet.
Nutzung der Samen (Carubin)
Als Nahrungsmittel und Lebensmittelzusatzstoff
Es besteht aus etwa 30% Schale, etwa 25% Samen und etwa 45 %  Endosperm. Das Johannisbrotkernmehl ist weiß, manchmal leicht beige und geschmacksneutral. Es ist ein Polysaccharid, das größtenteils aus  Galactose (20%) und  Mannose (80%) besteht. Dieser Mehrfachzucker kann vom menschlichen Körper nur teilweise verdaut werden und gilt deshalb als Ballaststoff. Neben dem Polysaccharid sind noch ca. 6%  Proteine sowie wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) und Spuren von Mineralstoffen enthalten. Alles in allem entsprechen die Eigenschaften größtenteils denen des  Guarkernmehls, wobei die Viskosität der Lö-sungen bei gleicher Konzentration etwas geringer ist. Johannisbrotkernmehl kann zwischen dem 80- und 100-fachen seines Eigengewichts an Wasser binden (fünfmal so quellfähig wie Stärke), stabilisiert  Emulsio-nen und unterbindet Kristallbildung. Weiterhin zeigt es Synergien mit Xanthan, Carrageen und  Agar. Heute liefern die Kerne ein technisch genutztes Verdickungsmittel, Carubin oder auch Johannisbrotkernmehl, Kauben- oder Carubenmehl. Hierzu werden das Endosperm abgetrennt und die Samen vermahlen. Unter der Nummer E 410 ist es in der EU uneingeschränkt (auch für Bio-Produkte) als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Es kommt in Süßwaren, Soßen, Suppen, Puddings und Speiseeis vielfach zum Einsatz. Für diätetische Zwecke dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen,  Durchfallerkrankungen, Erbrechen,  Colitis und  Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel,  Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln. Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend. Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den  Darmin-halt. Es behindert geringfügig die Eiweißverdauung und kann in Einzelfällen  Allergien auslösen.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Der Johannisbrotbaum ist ein äußerst hitze- und trockenresistenter, immergrüner  Baum, der Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern erreicht. Der Stamm ist kräftig und die Äste sind gespreizt, wodurch er eine ausladende, halbkugelige Krone bekommt. Die braune Borke ist rau und stark gefurcht. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind 10 bis 20 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Die paarig gefiederte Blattspreite besitzt zwei bis fünf Paare meist gegenständiger Fieder blättchen. Die ledrigen Fiederblättchen sind 3 bis 7 Zentimeter lang, breit-verkehrt-eiförmig bis elliptisch mit ausgerandetem oberen Ende. Die Blattoberseite ist glänzend dunkelgrün und kahl. Die Blattunterseite ist rot-braun sowie behaart.
Blütenstand und Blüte
Ungefähr sechs Jahre nach der Keimung blüht ein Exemplar zum ersten Mal. Die Blütezeit reicht von September bis November. Die unscheinbaren  Blüten brechen im Herbst meist noch vor Erscheinen der jungen Laubblätter einzeln oder in kurzen trauben- bis  kätzchenförmigen  Blütenständen aus dem Stamm, Ästen und Zweigen hervor. Der Johannisbrotbaum ist meist zweihäusig getrenntgeschlechtig; es gibt aber auch Exemplare mit zwittrigen Blüten. Die trauben- bis kätzchenförmigen Blütenstände enthalten entweder einge-schlechtig männliche (gelbliche oder rötliche), weibliche oder zwittrige (grünliche) Blüten. Die ungefähr 6 bis 12 Millimeter großen Blüten sind fünfzählig. Der fünfzähnige Kelch ist diskusförmig und dunkel-purpurfarben. Kronblätter fehlen. Die männlichen Blüten riechen unangenehm und besitzen fünf bis sieben lange  Staubblätter, einen Diskus in dessen Mitte sich ein  rudimentärer Griffel befindet. Die weiblichen weisen einen kurzgestielten  Fruchtknoten, rudimentäre Staminodien und fünf behaarte Kelchblätter auf; der Stempel ist 6 bis 8,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten besitzen sowohl fünf fertile Staubblätter wie einen Griffel. Es ist nur ein Fruchtblatt vorhanden.
Frucht und Samen
Die anfangs grünliche und bei Reife schokoladenbraune, glänzende  Hülsenfrucht (Johannisbrotschote, auch Karube genannt) ist 10 bis 30 Zentimeter lang, 1,5 bis 3,5 Zentimeter breit und etwa 1 Zentimeter dick, gerade oder gebogen, mit wulstigem Rand und ledriger Schale. Sie werden knapp ein Jahr nach der Befruchtung reif und können über Monate am Baum hängen bleiben. Jede Hülsenfrucht enthält 10 bis 15 Samen. Die extrem harten, glänzenden Samen sind 8 bis 10 Millimeter lang, 7 bis 8 Millimeter breit und 3 bis 5 Millimeter dick.



BACHBLÜTEN
Wegen mentaler Spannung u.U. Zähneknirschen, Mahlen mit dem Unterkiefer, Spannungsgefühl um Stirn und Auge (35 White Chestnut)
- Diese Menschen haben wegen mentaler Spannung u.U. Zähneknirschen, Mahlen mit dem Unterkiefer, Spannungsgefühl um Stirn und Auge
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Unausgeschöpfte Talente und Fähigkeiten (36 Wild Oat)
- Diese Menschen unausgeschöpfte Talente und Fähigkeiten
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Talente und Fähigkeiten richtig einsetzen


ERNÄHRUNG
Was passiert nun mit den Monosacchariden?
Nach der Aufnahme ins Blut werden. Monosaccharide in den Zellstoffwechsel eingeschleust Bauchspeicheldrüse registriert den postpartialen Blutzuckeranstieg = Galactose und Fructose brauchen kein Insulin, um in die Zelle aufgenommen zu werden. In den Zellen können sie leicht in Glucose umgewandelt und der Energiegewinnung zugeführt werden.


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