Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 05.02.18-11.02.18

SASSAFRAS    

Der Sassafrasbaum, auch Fenchelholzbaum oder Nelkenzimtbaumgenannt, ist eine Pflanzenart in der  Familie der Lorbeergewächse. Sie ist im östlichen Nordamerika weit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren! blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Sassafras albidum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelholz, ätherisches Öl

Nutzung

Aus der Wurzelrinde und den Früchten lässt sich durch Wasserdampfdestillation Sassafrasöl gewinnen, das 80 %  Safrol enthält und als Parfüm und Aromastoff dient. Die Wurzelrinde wurde auch zur Herstellung von  Root Beer verwendet, bevor dies verboten wurde. Einige indigene Völker Nordamerikas benutzten die Zweige als Kauhölzchen. Manchmal werden Inhaltsstoffe der Wurzelrinde in Zahnpasta verwendet. Aus den getrockneten Blättern wird Filé-Pulver gewonnen was in der Cajunküche als Gewürz und Bindemittel verwendet wird. Safrol liefert auch einen Rohstoff zur Herstellung von MDMA Ecstasy), der Handel mit Extrakten aus Sassafras ist daher in der EU verboten. In der Schweiz gelten Sassafrasöl und Safrol als so genannte  Vorläuferstoffe, die zur Herstellung von Betäubungsmitteln und  psychotropen Stoffen verwendet werden können. Der Bezug ist bewilligungspflichtig und die Verwendung von mehr als 10 g pro Jahr führt zu einer behördlichen Kontrollpflicht im Sinne der Betäubungsmittelkontrollverordnung.
Von Safrol wird behauptet, dass es halluzinogene Wirkungen besitze und Kontaktdermatitis verursache, besonders in höheren  Dosen; außerdem soll es  Karzinome verursachen und  hepatotoxisch sein.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Sassafras albidum wächst als sommergrüner  Baum und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 35 Metern. Die  Borke ist rotbraun, dick und bei älteren Bäumen auch gefurcht. Die stielrunden Zweige besitzen eine hellgrüne Rinde mit dunkel olivfarbenen Flecken. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind sehr unterschiedlich geformt. Die  Blattspreite ist mit einer Länge von 10 bis 16 Zentimetern und einer Breite von 5 bis 10 Zentimetern im Umriss eiformig bis elliptisch und ungelappt oder zwei- bis drei- selten mehrlappit mit stumpfen bis spitzen oberen Ende. Die dreigelappte Blattspreite erinnert entfernt an ein Feigenblatt. Der  Blattrand ist glatt. Die Blattoberseite ist frischgrün und die Blattunterseite blau-grün sowie kahl. Im Herbst verfärben sich die Laubblätter gelb bis orange- oder purpurfarben.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Frühjahr meist zwischen April und Mai. Sassafras albidum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die mehreren Blüten stehen in Büscheln oder rispigen  Blütenständen zusammen, die eine Länge von bis zu 5 Zentimetern und eine seidig-flaumige Behaarung aufweisen. Die Deckblätter sind bis zu 1 Zentimeter lang. Die relativ kleinen, süß-lemonig duftenden, kahlen  Blüten sind eingeschlechtig. Die Blütenhüllblättergrünlich-gelb. In den männlichen Blüten sind drei Kreise mit je drei  Staubblättern vorhanden, wobei die des inneren Kreises jeweils zwei deutlich gestielte Drüsen an der Basis der dünnen Staubfädenbesitzen. In der obersten Blüte eines männlichen Blütenstandes kann auch ein steriler  Stempelvorhanden sein. Weibliche Blüten enthalten sechs  Staminodien und einen dünnen 2 bis 3 Millimeter langen Griffel der in einer kopfigen Narbe endet. Der mehr oder weniger fleischige Fruchtstiel ist rötlich. Die bei Reife blau-schwarzen Steinfrüchte sind eiförmig und werden bis zu 1 Zentimeter lang.



TRAGANT

Tragant ist eine Pflanze aus Kleinasien, die ein süßes Gummi enthält. Dieses Gummi wird für Backwaren und Süßspeisen verwendet. Als Heilpflanze wird Tragant vorwiegend in Asien und Arabien eingesetzt. In Europa ist er eher unbekannt. Er kann die Produktion von Muttermilch fördern. Außerdem lindert er Husten und fördert die Arbeit der Harnorgane.
Tragant ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Mit etwa 1600 bis 3000 Arten ist sie die größte Gattung innerhalb der Gefäßpflanzen. Sie ist über den größten Teil der Nordhalbkugel verbreitet. Aus einigen Arten wird das Verdickungsmittel Traganth gewonnen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Milchbildungsfördernd, Nierenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Astragalus glycyphyllos

Heilpflanze
Die Wurzel von Astragalus mongholicus, besser bekannt unter dem Synonym Astragalus membranaceus, gehört zu den 50 wichtigsten Arzneimitteln der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird dort unter dem Namen Huang Qi geführt. Studien zufolge können Extrakte dieser Pflanzenart, vor allem aus den Wurzeln, erfolgreich bei Allergien eingesetzt werden.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Tragant-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher bis Sträucher. In Mitteleuropa sind alle Arten ausdauernde, krautige Pflanzen mit verholztem Rhizom. Manche Arten sind  bedornt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind behaart oder kahl; die weißen oder schwarzen Haare sind basifix und einfach oder symmetrisch oder asymmetrisch und zweiästig (wie eine Kompassnadel). Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind paarig oder unpaarig gefiedert, die mitteleuropäischen stets unpaarig. Selten stehen die Fiederblättchen quirlig auf dem Blattstiel. Die Fieder blättchen sind ganzrandig. Die grünen oder häutigen Nebenblätter können frei, mit dem Blattstiel verwachsen oder untereinander verwachsen sein; sie besitzen am Rand oft winzige, fast sitzende Drüsen.
Blütenstände und Blüten
Seitenständig auf Blütenstandsschäften oder sitzend sind wenige bis viele Blü-ten in kopfigen,  traubigen oder  ährigen  Blütenständen dicht oder locker angeordnet. Die relativ großen  Tragblätter besitzen oft winzige, fast sitzende Drüsen. Es sind manchmal Deckblätter vorhanden. Blütenstiele sind deutlich vorhanden oder fehlen fast. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf kahlen oder selten behaarten  Kelchblätter sind röhren- oder glockenförmig verwachsen mit fünf gleichen bis ungleichen Kelchzähnen, die meist innen behaart sind. Die Blütenkrone besitzt die typische Form der  Schmetterlingsblüte. Die fünf freien Kronblätter sind weiß, gelb, violett oder purpurn und lang, seltener kurz genagelt. Die meist mehr oder weniger deutlich genagelte Fahne besitzt ein meist ausgerandetes, seltener gerundetes oberes Ende. Die meist schmalen Flügel sind geöhrt. Das Schiffchen ist stumpf. Das oberste der zehn Staubblätter ist meist frei. Die Staubbeutel sind alle gleich. Der sitzende oder gestielte, einzelne  Fruchtknoten enthält meist viele Samenanlagen. Die  Griffel sind selten unterhalb oder an der Narbe behaart. Die  Narben sind meist kahl.
Früchte und Samen
Die je nach Art sehr unterschiedlichen Hülsenfrüchte sind kahl oder behaart, aufgedunsen, meist auf der Unterseite gekielt und auf der Oberseite gerillt, einfächerig oder durch eine falsche Scheidewand teilweise oder vollständig zweifächrig; sie enthalten mehrere Samen. Die Fruchtwand ist häutig, lederig oder manchmal hart, dann erscheint die Frucht nussartig. Die haltbaren Kelchblätter sind manchmal zur Fruchtzeit aufgeblasen. Die in der Regel relativ kleinen Samen sind hart und kugelig, linsenförmig, nierenförmig oder rechtwinkelig-nierenförmig und besitzen bei manchen Arten Anhängsel.



BACHBLÜTEN
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BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen, so kurz wie möglich, mit wenig Wasser und wenig Fett – das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen.


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